Zitat
@ruelpserle- warum viele Veganer/Vegetarier aufklären wollen sollte auf der Hand liegen- erkennt man einmal mit offenen AUgen das leid kan man seinen Mund nicht halten...
Und ich fnde, dass es eine traurige EInstellung ist, sobald man etwas nicht komplett schafft es gaz sein zu lassen- wie ja schon geschrieben wurde wäre es "besser" selbst etwas Soja, das importiert wurde, zu essen, als Tiere, an die massenhaft Soja verfüttert wurde ; ) Tu doch wenigstens das, was geht- z.B. Fleisch weglassen aber dann eben importierte Waren (wos keine Alternativen gibt)essen- damit hättest du schon einen großen Schritt gtan- dek mal drüber nach...wobei ich denke(bei mir war es so und ist es noch), dass man nur aus Einsict wirklich verzichten kann...man muss eben die Augen öffnen und nicht mehr verdrängen, sondern hinsehen...sich dann zwar vor dem Weltschmerz schüptzen aber eben die Konsequenzen daraus ziehen und das für sich mögliche tun....
Ich weiß schon, warum ich aus der Kirche ausgetreten bin. Ich werde ungern missioniert! Und DAS hat für mich mit "Aufklärung" nichts zu tun....
Wenn ein Muslim sagen würde: "Wer den wahren Glauben erkannt hat, kann seinen Mund nicht halten" wird vermutlich von den meisten als Islamist eingestuft werden....
Und ganz ehrlich: ich muss nicht drüber nachdenken. Ich habe mich damit beschäftigt und versuche einen Weg zu gehen, hinter dem ICH stehen kann. Und der beinhaltet zT auch das Essen von Leichenteilen (manchmal übrigens auch roh oder am Stück... *harharhar*), den Genuss von Babynahrung und Menstruationsprodukten.
Ich versuche möglichst an "Wegen" zu sparen: Wege, die das Produkt von der Herstellung bis auf meinen Teller braucht. Zweitwichtigster Punkt: Die Herstellung des Produktes sollte möglichst "gut" sein. Dann noch: was verursacht am wenigsten Müll. Und nicht zu vergessen: Was kann sich mein Geldbeutel gerade leisten.
Übersetzt: wenn ich die Wahl habe zwischen einem Stück Bio-Rindfleisch aus der näheren Umgebung und einem Stück genmanipuliertem Sojawürfel aus "Janz-weit-wech"... nehme ich das "DutziDutzi-armes-Rindlein"-Fleischstück!
Was meiner Einstellung sehr nahe kommt, ist das "Containern". Daran habe ich mich aber noch nie getraut.
(Ich kenn mein "Glück" und werde gleich beim ersten Versuch von der Münchner Polizei festgenommen...
)
Aber auch da würde ich mitnehmen, was vorhanden und noch gut ist.
barbara: ich kenn mittlerweile viele Sorten an Veganer/innen:
die "Missionare" - nervig und abschreckend (und leider meine persönliche Mehrheitserfahrung)
die, die es ganz selbstverständlich einfach so machen - sehr angenehm und immer wieder interessant
die, die Veganismus als Essstörung zelebrieren - anstrengend, da sie ja keine Essstörung haben, sondern auch noch Gutes tun
die, die viel quatschen, aber nicht in die Pötte kommen - wenn ich so nachdenke, sind das überwiegend Männer
die, die es einfach völlig übertreiben - auf einer Party einer Freundin, war eine, die hat gar nichts gegessen, weil die Sachen ja in Töpfen zubereitet wurden, in den "un-vegane" Sachen waren.
Aber wie überall im Leben: Idioten gibt´s immer! 
Und über was ich mich hier immer freue, sind leckere Rezepte und "Produkttipps"! 