Ich weiß, das Thema gab´s schon öfter, aber ich hab irgendwie nichts passendes gefunden.
In dem Münchner Stadtteil, in dem ich wohne, gibt es einen Rüden, der mit anderen Rüden ein Problem hat. Dies äußert sich darin, dass er alle Rüden "plattmacht", die ihm begegnen. Lolek hat er das erste mal -ohne für mich erkennbare Vorwarnung- "niedergebügelt" als das Schaf 4 Monate alt war. Danach ist es noch 2 mal passiert - da habe ich Halterin und Hund zu spät gesehen. Der Hund -nennen wir ihn mal Bello- stellt sofort die Haare hoch, kriegt nen steifen Gang, knurrt und stürzt sich dann auf den anderen Rüden. Ich möchte nicht ausprobieren, ob das "nur" Getöse ist oder ob da "ernsthaftere Absichten" dahinter stecken. Gerüchtemäßig hat die Halterin auch die Auflage, ihn mit Maulkorb und Leine zu sichern.
Mich nervt weniger der Hund, als viel mehr die Halterin. Ich habe sie vor kurzem mal wieder "getroffen", Bello natürlich ohne Leine (und wie zu erwarten, ist er seeeeehr gut erzogen
). Ich habe sie gebeten ihn anzuleinen. Außer einem pampigen "Geh halt woanders lang" keine Reaktion. Wir mussten da aber entlang und sie wr wohl eh am abbiegen... Ich das Schaf an die Leine genommen (Hoover hat sich irgendwo in die Büsche geschlagen) und bin weiter gegangen. Natürlich kam Bello gleich wieder angeschossen... und ich habe ihm die zweite Leine vor die Füße gepfeffert und ihn angeschrieen, das er verschwinden soll. Daraufhin hat er -zwar laut grummelnd- den Rückzug angetreten.
Blöderweise hat Lo angefangen, da auch drauf zu reagieren und er hat an der Leine rumgeknurrt.
So, langer Rede - kurze Frage:
Habt ihr eine Idee, wie ich Bello "klarmachen" kann, dass er um uns besser einen Bogen macht. Es tut mir leid um den Hund, der eine total bescheuerte Halterin hat, aber ich hab da einfach keine Lust mehr dazu. Vor allem, hab ich keine Lust, mir durch dieses blöde Gespann, bei Lolek eine "Leinenaggression ranzuziehen"!
Von daher suche ich Tipps, die wirkungsvoll sind. Und wenn Bello nur aus Angst nimmer herkommt....
Danke schon mal