Ich nochmal, aber vermutlich das letzte Mal....
Wenn ich Fragen zum Schutzhundesport habe und mich dafür interessiere, werde ich mich an Menschen wenden, die Ahnung davon haben! Wenn ich (m)einen Hund als Pädi-Hund ausbilden will, wende ich mich an Menschen, die Ahnung DAVON haben! Und wenn mir diese dann raten: "Wenn dein Hund keinen ausgeprägten Beutetrieb hat, dann förder das nicht weiter", dann vertraue ich DIESEN Menschen!
Ist es denn ein "Verbrechen", seinen Hund nicht in den Schutzhundesport zu stecken? Oder ihn nicht über "Zerrspiele" zu belohnen? Aber natürlich nehme ich "Tipps" von Menschen, die meinen Hund (und auch mich) nicht kennen, immer total ernst!
Und ganz ehrlich: Mein Hund hätte keinen Spaß daran, mit mir auf einem Hundeplatz zu sein. Denn die Vorstellung, bei Wind und Regen mehrmals die Woche meine eh schon knappe Freizeit auf einem ätzenden, am Arsch der Welt liegenden Hundeplatz zu verbringen und da sind dann 3 Leute, die ich gut finde; 5 Leute, die ich gut ertrage und 15 Menschen, mit denen ich sonst im Alltag nicht mal 1 Stockwerk im Aufzug stehen möchte - diese Vorstellung bereitet mir Pickel am Allerwertesten. Und mit selbigen bin ich ungenießbar.... und damit hätte mein KEINEN Spaß am Training!
(Achja, da ich davon ausgehe, dass es in einem Hundeverein wie in jedem anderen Verein ist, ist das kein evaluierter Wert, sondern ein Konglomerat an persönlichen Erfahrungen in allen möglichen anderen Vereinen, Clubs, Vereinigungen, Parteien....)
Und auch wenn ICH das nicht machen möchte, finde ich es spannend und lese gerne mit. Aber ich hoffe, es kommen jetzt nicht 703 weitere Erfahrungsberichte, wie toll die Kombination Kinder-Schutzhundesport-Hunde ist. Zumindest keine, die sich auf mein "Ich mache bewusst keine Zerrspiele mit meinem Hund"-Beitrag beziehen! 