Beiträge von ruelpserle

    Einer meiner LIeblingscomix zum Thema:

    http://erzaehlmirnix.wordpress.com/2013/06/13/vegetarier-nerven/


    Ich meinte mit diesem "sich in unseren Breitengraden vegan ernähren" auch eher:
    Muss man nicht immer in einen sauren Apfel beißen;
    Permakultur kann schon allein platzmäßig nicht jede_r
    Gewächshäuser sind ja auch nicht das beste - ökologisch gesehen (oder täusch ich mich da)
    Oder doch tierische Produkte -dafür aus der Region, Bio etc?
    Sich "ungesund" ernähren?
    Auf künstliiche Zusatzstoffe zugreifen? Oder auf Dinge, die von irgendwoher geflogen werden müssen?
    :???:


    Hmmm... wie gesagt ich bin ja am überlegen, ob ich nächstes Jahr mal einige Monate aus gesundheitlichen Gründen vegan leben soll/will. Nun schaue ich schon immer wo was drin ist - und ich muss feststellen, das alles was richtig lecker ist, idR nicht vegan ist.
    Chips, Vollmilchschoki, Käse.... :/ Die fertigen Ersatzprodukte empfinde ich eher als "billigen Abklatsch" und selber machen ist meist ein wenig aufwendig. :|

    Hach, alles net so einfach

    Ich habe meine Prinzessin ja Ehrlichiose positiv. Auch eine langwierige Doxyciclin (oder so - ich kann mir das nie merken) Behandlung hat nichts an den Titer Werten von 1:2560 (Jaaaah, wir sind Spitzenreiterinnen bein der TÄ) nichts geändert.
    Aber sie ist fit, ich lasse alle 3 - 4 Monate Blut nachtesten und wir schauen, wie sich das entwickelt.

    Übrigens, der Titer besagt nur, dass Antikörper da sind. Es kann aber sein, dass diese alle Bakterien vernichtet haben und trotzdem noch vorhanden sind. Es muss nicht bedeuten, dass die Krankheit direkt wieder ausbricht.
    Bei meiner TÄ gab es eine Hündin, die kam mit positivem Ehrlichiose Titer zu ihr, nach der Doxy Behandlung ging dfer Titer komplett auf 0, 1x/Jahr haben sie Blut testen lassen. Nach 4 Jahren brach die Krankheit völlig überraschend wieder aus.

    Also, für MICH wäre Ehrlichiose kein Ausschlusskriterium. Allerdings habe ich meine Hunde auch nicht krankenversichert. Und bei der OP Versicherung spielt das keine Rolle.
    Und mich kostet die Krankheit auch nicht mehr als bei meinem anderen Hund. Ich halte ihr Immunsystem hoch, versuche sie möglichst hochwertig zu ernähren und arbeite viel mit Homöpathie. Ich habe mich entschieden, in diesen Hund keine "unnötige Chemie" mehr zu pumpen. Deshalb lass ich sie nicht mehr gegen Tollwut impfen.
    Uns geht es damit gut. Aber ja - sie hat diese Krankheit in sich und ich weiß, dass sie jederzeit ausbrechen kann.

    Zitat


    Ich auch nicht. WENN ein vernünftiger und nachvollziehbarer Grund dazu vorliegt. Und den gibt es beim Doodle nicht. Aber auch das ist schon häufiger so geschrieben worden.

    Aber, das ist ja auch Auslegungssache.

    "Vernünftig und nachvollziehbarer Grund" ist für mich einfach schon: "Was neues machen wollen". ;)

    Aber Zorro07 hat den Artikel ja gar nicht verlinkt.

    Und genau so, wie man Zorro07 "vorwerfen" kann, "beratungsresistent" zu sein, kann man das auch so manchem_mancher "Doodle-Basher_In" bzw. jeder Person. die "Neu-Züchtungen" per se ablehnt, vorwerfen.

    Ich finde Pudel toll. Aber für meine "Zwecke" sind sie eher ungeeignet. Mit GR/LR wurde ich nie richtig warm. Die Mischung ist für mich ideal!
    Wenn es da "echte" Zuchtbemühungen gäbe, ware DAS meine Rasse!

    Aber das ist auch schon meine "einzige" Kritik. "Neu-Züchtungen" generell finde ich nicht schlimm.

    Ich hab nochmal 2 generelle Fragen:
    Wäre es möglich sich in unseren Breitengraden sich mit regionalen Produkten vegan und gesund zu ernähren? Zum Beispiel als Selbstversorgerin.

    Und:
    Vor kurzem habe ich einen Beitrag über Veganismus gesehen. Da hat ein Forscher (ich glaub von der LMU) die Behauptung aufgestellt, das Fleisch bzw. tierische Produkte ernährungswissenschaftlich für den Menschen eher schädlich sei. (sinngemäße Wiedergabe und ohne Gewähr ;) ).
    Und dann hab ich mal überlegt, ob es überhaupt eine Kultur gibt, die vegan ist/lebt? Gehen nicht alle Völker auf die Jagd? Aber warum?

    Oder sprenge ich mit solchen Fragen den thread? Wenn ja, dann einfach wegignorieren? :D


    Brot kann schimmeln - was kannst du?

    Zitat


    Falsche Versprechungen empfinde ich auch als das große Problem, sowie zu wenig ernsthafte Bemühungen und zu viele, die einfach das schnelle Geld machen wollen, weil der Doodle boomt. und ja das gibt es auch bei anderen Rassen und auch da finde ich das bedenklich (wie viele vermehren Labbis, Golden, Aussies). Nur werden die Doodle oft als Wunderhunde hochgelobt, dass sind sie wohl genauso wenig wie ihre Ausgangsrassen.

    Dem stimme ich als Goldendoodle Besitzerin voll und ganz zu (auch wenn Lolek 90% der Versprechungen erfüllt :D ). Und das ist auch der Grund, weshalb kein Doodle mehr einziehen wird - zumindest solange sich nichts an den "Zuchtbemühungen" ändert.

    Brot kann schimmeln - was kannst du?

    Oh Gott, ich muss meine Hunde abgeben. Die armen Viecher versauern bei mir total.
    Es gibt bei mir Tage, da gehen wir gar nicht "Gassi", denn sie sind eh eigentlich immer dabei und wir sind eh viel zu Fuß unterwegs.
    Wir machen nicht regelmäßig Hundesport - mal ein wenig Spaß-Dummy-Arbeit.
    Wenn wir frei haben und schönes Wetter ist, sind wir dafür mal den ganzen Tag unterwegs.

    Und trotzdem wirken sie zufrieden und ausgeglichen.

    Ich denke, man muss sich immer das Gesamtpaket anschauen. Und für mich hört sich das im Eingangspost als "meist dabei Familienhund" an. Der mit der Familie lebt, aber die Familie nicht für den Hund.
    Ich finde das hört sich doch net schlecht an.

    Hachja, das Lab im Käse vergess ich immer.
    Danke für die Erinnerung.

    Aber das bringt mich zu meiner Frage nach den Medis zurück: ich hab als Kind mehrere Infusionen eines Medikaments, das damals aus Kälberlab gewonnen wurde.

    Würde mich wirklich interessieren, wie ihr das handhabt? wo bekommt ihr Infos her? Wo liegen eure Grenzen?