Rott85, eine kleine Lektion in Statistik und Listen lesen - extra für dich (und das von mir Mathe-Null)
Ja, der Schäfer steht sehr weit oben in der ein oder anderen Beißstatistik (welche meinst du überhaupt). Dann muss man aber auch schauen: wieviele DSH gibt es auf 100 Menschen und wieviel "eurer" Kampfhunde (auch hier meine Frage: welche meinst du denn? Ich lebe in Bayern. Da gibt es Hunde, die gefährlich sind, die es zB in Berlin nicht sind....) gibt es auf 100 Menschen?
Beispiel: Die Wahrscheinlichkeit, von einem Schäferhund als von einem Rottweiler gebissen zu werden, ist natürlich sehr viel größer, wenn zB 30 Schäferhunde auf 100 Menschen registriert sind , vom Rotti dagegen nur 3!
Nächste Fragen wären dann: wer hat die Liste geführt? Was wird alles als Beißunfall gewertet? Werden da nur Beißvorfälle mit Menschen aufgenommen oder auch innerartliche? Wer meldet die Vorfälle?
Aber ja: ich stimme dir natürlich zu! Die Beißstatistik sagt üder den Zustand einer Rasse das wesentliche aus!
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An Süßkirsche:
Ich wei0 nicht, ob ich in dem von dir beschrieben Vorfall sagen würde: Na klar, typisch Schäferhund. Es kommt in meinen Augen auf die Heftigkeit des "zurechtstutzens" an. Mal ganz übertrieben: wenn der andere Hund am Ende in der TK zusammengeflickt werden müsste, wäre das für mich keine adäquate Reaktion. Wenn der andere Hund von deinem mal "kurz" auf den Rücken geschmissen und ein "vollgesabbert" worden wäre, wäre das für mich wiederum adäquat (hängt aber auch von meiner Vorstellung des Nervigkeits-Quotienten zusammen).
Aber ich finde es zB nicht adäquat, auf einen 4 Monate alten Hund zuzurennen (der gerade hingebungsvoll an einer Blume schnuppert und den anderen Hund gar nicht bemerkt), ihn ohne Vorwarnungen umzuwerfen und "in die Kehle zu beißen" - Begründung der Besitzerin: "Das macht er nur bei devoten Hunden, die kein Sozialverhalten haben!"
(Meine Antwort an die Besitzerin war: "Leine deinen Hund an, wenn du mich das nächste mal siehst, sonst zeige ich dir, wer von uns beiden (Lo oder ich) das miesere Sozialverhalten hat und reisse dir den A*sch auf, dass du ihn zum Essen benutzen kannst!" - Diese Ansage hat gewirkt. Mir tut da nur der Hund leid. Er hat ein Problem mit anderen Rüden - die Besitzerin negiert das nur völlig, traininert nicht mit ihm, führt ihn nicht dementsprechend. Mittlerweile drohte ihr die Wegnahme des Hundes. Aber sie ist vor nem Jahr weggezogen)
Ich habe hier so nen "Kackköter" sitzen, der es liebt, gejagt zu werden. Manchmal hat er so Anfälle, dass er einen anderen Hund so lange "triezt", bis dieser ihn jagt und er mit leuchtenden Augen und einem seligen Grinsen im Gesicht seinen Spaß hat. Ganz ehrlich: wenn er in einer solchen Situation eine mega-Ansage bekommen würde, würde ich sagen: Pech! Oder noch eher: "geschieht dir grad recht!". Interessanterweise hat da noch kein einziger wirklich souveräner Hund reagiert. Die ignorieren den Deppen dann nämlich.
Was ich bei DSH spannend finde: keinen den ich kenne, ist Menschen gegenüber so "streng" wie anderen Hunden. DIe sind alles die reinen Schafe und lassen so gut wie alles mit sich machen (von tierquälerischen Aktionen mal abgesehen). Nur innerartlich machen sie echt schnell kurzen Prozess.