Mir wäre dein Privatleben auch piepegal - aber nicht egal wäre mir, wo ein Hund von mir, in dessen Gesundheit und Sozialisation ich viel Zeit und Arbeit investiert habe, hinkommt.
Ein_e Züchter_in sieht nun mal auf dem Geld nicht, ob der Hund den ganzen Tag alleine bleiben soll. Oder ob er nur 3x um den Block geführt werden soll. Oder ob die Gefahr besteht, dass der Hund grad ne fixe Idee ist und wenn Guppys "in" werden, zu deren Gunsten "abgeschoben" wird.
Diese Infos bekommt man nur durch ein Gespräch raus. Und selbst da, kann man dem Menschen nur vor den Kopf schauen. Aber man kann sich ein besseres Bild machen, als wenn man nur auf 10 grüne Hundert Euro Scheine schaut....
Und zu den Studien:
Hast du diese Studien gelesen oder nur davon gehört? Ich kenne nämlich keine einzige Studie, sondern nur die Behauptung eines amerikanischen "Hundetrainers". Und er baut seine Behauptung darauf auf, dass bei einem Obdachlosen, der Hund die ganze Zeit mit dabei ist. Dass die beiden -Hund und Mensch- gemeinsam auf Tour sind, um Futter zu besorgen. Sie gehen ne Strecke, dann rasten sie, dann gehen sie wieder....
Und wenn man davon ausgeht, führen auch meine Hunde ein sehr "hundegerechtes" Leben, denn sie sind fast immer bei mir (und nein, ich bin weder obdach- noch arbeitslos).
Was dieser "Trainer" jedoch nicht beschreibt, sind die Obdachlosen, die ihren Hund verwahrlosen lassen, ihn im Suff prügeln, der Hund stundenlang bei Kälte vor Ort ausharren muss (und das nicht immer mit dem geeigneten Fell oder Unterlagen).... Und ja, auch DAS ist Alltag von Hunden, die Obdachlose begleiten (das wiederum weiß ich aus meiner Arbeit...)