Beiträge von ruelpserle

    Ach kommt.... natürlich springt jede_r seriöse Züchter_in auf so ein tolles Angebot an....
    statt 10 grüne Scheine liegen da dann vielleicht 20 Scheinchen, die beweisen, dass Erdkundeleher DER ideale Hundebesitzer ist. Da muss man auch nichts mehr nachfragen. Der schickt ne Mail... daraufhin wird alles umgeschmissen... am Abholtag wird ihm mit nem freundlichen "Hallo" der perfekt sozialisierte Welpe einfach mal über den Gartenzaun gereicht... und dann noch ein freundliches "Tschüss denn".
    Also bitte, das muss doch reichen... :hilfe: (wo ist eigentlich der Kotzsmiley, wenn man ihn braucht?)


    So ein paar gspinnerte Weiber und Typen haben doch keine Ahnung, wie die Welt wirklich läuft.

    @ruelpserle

    Von der Studien habe ich nur gehört. Wünsche mir sehr einen Hund, bin aber auch der Meinung, dass man es mit dem Köter nicht übertreiben soll. Er soll einfach überall wo möglich mitgehen und gut is

    Ach... und wie soll dein "Köter" zu einem soclen "überall mitgeh Exemplar" werden? Durch die gute Sozialisation des_der Züchter_in,dem_ der du nur Scheine in die Hand drücken willst?
    Das bedeutet viel Erziehung. Und bei einer Rasse wie dem Jack Russell auch rassegerechte Auslastung. Die JRT, die ich kenne und die als reine "Überall-mitnehm-Hunde" gehalten werden, sind echt ätzende Exemplare - kläffen, greifen andere Hunde an (nur Scheinangriffe), hören kaum und gehen ständig stiften.

    Ganz ehrlich: Ich hoffe, dass du entweder nochmal über deine Ansprüche und die damit verbundene Arbeit überdenkst oder du findest keine_n Züchter_in, der_die einen Hund "verkauft". Denn "seriös" ist der dann auf keinen Fall.

    Wieso sind die Wartelisten beim Kooiker denn so lang ? Gibt es vergleichbare Rassen, wo die kürzer sind ? Wie ist es beim Kromfohrländer ? Will halt keinen Dackel sondern
    einen sportlichen Hund.

    Nach welchen Kriterien bist du denn auf den Kooiker gekommen? Nur Aussehen? Und was heißt "sportlich" für dich?
    Ich bin grad nur irritiert, das du vom Kooker einfach aif den Kromfohrländer umschwenkst - sind ja vom Wesen her schon unterschiedlich.

    Mir wäre dein Privatleben auch piepegal - aber nicht egal wäre mir, wo ein Hund von mir, in dessen Gesundheit und Sozialisation ich viel Zeit und Arbeit investiert habe, hinkommt.
    Ein_e Züchter_in sieht nun mal auf dem Geld nicht, ob der Hund den ganzen Tag alleine bleiben soll. Oder ob er nur 3x um den Block geführt werden soll. Oder ob die Gefahr besteht, dass der Hund grad ne fixe Idee ist und wenn Guppys "in" werden, zu deren Gunsten "abgeschoben" wird.

    Diese Infos bekommt man nur durch ein Gespräch raus. Und selbst da, kann man dem Menschen nur vor den Kopf schauen. Aber man kann sich ein besseres Bild machen, als wenn man nur auf 10 grüne Hundert Euro Scheine schaut....


    Und zu den Studien:
    Hast du diese Studien gelesen oder nur davon gehört? Ich kenne nämlich keine einzige Studie, sondern nur die Behauptung eines amerikanischen "Hundetrainers". Und er baut seine Behauptung darauf auf, dass bei einem Obdachlosen, der Hund die ganze Zeit mit dabei ist. Dass die beiden -Hund und Mensch- gemeinsam auf Tour sind, um Futter zu besorgen. Sie gehen ne Strecke, dann rasten sie, dann gehen sie wieder....
    Und wenn man davon ausgeht, führen auch meine Hunde ein sehr "hundegerechtes" Leben, denn sie sind fast immer bei mir (und nein, ich bin weder obdach- noch arbeitslos).
    Was dieser "Trainer" jedoch nicht beschreibt, sind die Obdachlosen, die ihren Hund verwahrlosen lassen, ihn im Suff prügeln, der Hund stundenlang bei Kälte vor Ort ausharren muss (und das nicht immer mit dem geeigneten Fell oder Unterlagen).... Und ja, auch DAS ist Alltag von Hunden, die Obdachlose begleiten (das wiederum weiß ich aus meiner Arbeit...)


    Ich will mir einen Hund zulegen und nicht selber Züchter werden. Hundemessen wären für mich da des Gutes etwas zuviel. Ich verstehe das Prinzip nicht. Klar, wollen die Züchter, dass ihre Hunde in ein gutes Zuhause kommen. Andererseits will ich mich vor dem Züchter auch nicht "nackig" machen. Viele von denen scheinen auch etwas speziell drauf zu sein. Wer Kinder zeugen will, muss ja auch nirgendwo eine Bewerbung abgeben.Wieso dann bei einem Hund ? Gibt es keine etwas professioneller arbeitende Züchter, die seriös arbeiten und keine Fragen an den Abnehmer stellen ? Normalerweise regelt sich Allokationen ja auch über den Preis und nicht über Wartezeiten

    Wie soll ein_e Züchter_in denn "seriös arbeiten", wenn er_sie gleichzeitig "keine Fragen an die Abnehmer_innen" stellen darf? Nur weil jemand die Summe xy auf den Tisch legen kann, ist diese Person automatisch gut geeignet? Größter Schwachsinn, den ich jemals gehört habe - denn überraschanderweise: auch Menschen mit viel Geld können komplette Volldeppen sein. Und Menschen mit weniger Geld dagegen können hervorragende Hundehalter_innen sein.
    Wenn ich Züchterin wäre, würde ich immer nachfragen, wie sich jemand die Hundehaltung vorstellt - Wie lange der Hund alleine bleiben müsste - Bei Alleinstehenden würde mich interessieren, ob es einen alternativen Betreuungsplan gibt (und das dieser wichtig ist, kenn ich als "Single Hundehalterin" nur zu gut) - was man gerne mit dem Hund machen würde - und noch so ein paar Dinge.
    Sollte ein_e Welpeninteressent_in dadurch das Gefühl haben, sich "nackig" machen zu müssen, würde diese_r bei mir keinen Welpen bekommen.