Züchter gibt es nicht, nur gewissenlose, geldgierige Vermehrer.
Im ersten Teil stimme ich @yane zu.
Es gibt keine Züchter_innen. Dazu gehören allgemein gültige Rassestandards, ZUchtrichtlinien (auch zB so Dinge, wie alt muss eine Hündin/ein Rüde sein, bevor sie_er einen Wurf haben darf oder auch, wie viele Würde darf eine Hündin maximal haben...) sowie eine gemeinsame Datenbank, in der zB Erbkrankheiten festgehalten werden.
DAS alles gibt es bei der "doodlei" nicht.
Der zweite Teil der Aussage von @yane ist meiner Meinung nach völlig sinnfrei und so nicht zu halten. Vermehrer_innen ja, wenn man davon ausgeht, dass Züchter_innen eben dem von mir genannten Kriterien entsprechen. Es gibt halt nun mal nur die beiden Worte für "Hundehersteller_innen".
Die Suche nach einem gut sozialisierten Welpen, der aus einer guten Verpaarung stammt und nicht aus einer "klassischen" Vermehrerei wird sehr schwierig.
Du musst dir zB sehr viele Gedanken machen, was für dich in der Aufzucht wichtig ist, was du von dem Welpen (und späteren erwachsenen Hund) erwartest. Und auch darüber was NoGos sind.
Du musst dich viel mehr auf das Wort der Person verlassen, die die Welpen anbietet. Und auf das, was du siehst. Deshalb ist es viel wichtiger, das du dich auskennst und weißt, was du willst und erwartest.
(ich würde zB eine "Zuchtstätte", die 2 oder mehr gleichzeitig hat, für mich sofort ausschließen. Einzelpersonen (oder kleinen "Familienbetrieben") würde ich nicht eine solch aufwändige Sozialisation, die ich erwarte, zutrauen. Große "Zunchtunternehmen" würde ich aber generell nicht unterstützen wollen).
ich rate Leuten, die mich wegen "Meinst du, Hunderasse xy passt zu mir".
Lies dir klassische Rassebeschreibungen durch, lies Erfahrunsgberichte im Internet. Dann mach ne Liste, was für dich wichtig ist, was noch annehmbar und was gar nicht geht. Und wenn da zB steht "hat Schutztrieb" dann geh vom worst-case aus. Hund meldet nicht nur, wenn der Einbrecher in der Tür steht, sondern lässt die Freund_innen der Kids nicht mehr ins Haus.
Oder wenn da steht "sportliche Rasse", dann geh nicht von 3x30 Minuten joggen gehen aus, sondern von mehrere Stunden auf dem Hundeplatz stehen!
Wenn du dann immer noch der Meinung bist, dass es passt, dann passt die Rasse xy zu dir.
Und das sollte auch für dich der erste Schritt aus:
Was erwartest du von einem Hund?
Warum ein Labradoodle?
Welche Charaktereigenschaften sind dir bei einem Hund wichtig? Welches Temperament?
Und was geht gar nicht?
(Ich selber halte nichts von der Mischung Klein-/Zwergpudel & Labrdor-/Golden Retriever. Das liegt aber daran, das ich heir bei mir im Gassigebiet 2 "solche Exemplare" erlebt habe. Der eine vorne höher als hinten, der andere hinten höher als vorne. Irgendwie hat bei denen vorne und hinten nichts zusammengepasst. Bei dem einen war der Kopf irgendwie zu groß für den Körper. Alles in allem fand ich sie nicht schön)