Beiträge von ruelpserle

    Das Ding ist ja auch je mehr Leute in einem Unternehmen arbeiten um so mehr sind auch Hundehalter. Und wenn es einer darf wieso darf es dann Kollege XY der das gleiche tut nicht? Und nachher hat man zig Hunde im Büro.

    Ich bin gerade dabei, einen großen freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe im süddeutschen Raum davon zu überzeugen, dass es sinnvoll ist, ein Konzept zum Thema "Hund/Tier in der Arbeit" zu erstellen.
    Ziel wäre, dass eben klare Regeln da sind, unter welchen Voraussetzungen, ich meinen Hund mitnehmen kann. Aber auch, was unterscheidet einen Bürohund von einem Pädihun. Was übernimmt der Arbeitgeber - was nicht. Welche Bereiche sind tabu. etc.

    Denn ja, ich bin davon überzeugt, dass das Thema "Hund in der Arbeit" für viele Arbeitgeber auch ein Qualitätsmerkmal sein kein. Und gerade im Münchner Raum werden im sozialen Bereich Leute gesucht ohne Ende....

    da es ansonsten echt der perfekte Job ist.

    Guck.. für mich wäre ein Job ohne meine Hunde, kein "perfekter Job".
    Aber das sind meine Prioritäten. Und die setzt jede_r anders.

    Ich hab meinen Chef VOR der Anschaffung gefragt, ob es denn möglich wäre, meinen Hund mit zu nehmen. Erst dann habe ich der Züchterin bescheid gesagt.
    Ich bin 10 Stunden außer Haus, anders wäre Hundehaltung bei mir nicht möglich gewesen... ich war zum damaligen Zeitpunkt 3 Jahre in der Firma.

    Genauso habe ich es auch gemacht. Beim ersten Hund und beim Zweithund.
    Und als ich dann gekündigt hatte und auf Jobsuche war, habe ich eben die Hunde schon in der Bewerbung erwähnt.


    Branche:
    Öffentlicher Dienst - sozialer Bereich/Jugendarbeit.

    Offen gestanden würde ich mich in dem Job erstmal bewähren und dann fragen, ob die Möglichkeit bestünde, dass ich den Hund mitnehmen kann. Kaum angefangen mit der Tür ins Haus zu fallen, ist selten eine gute Idee. Anders ist es, wenn man direkt beim Vorstellungsgespräch die Karten auf den Tisch legt.

    Ich bin da anders gestrickt! Ich habe die Hunde schon in der Bewerbung erwähnt. Und dann im Vorstellungsgespräch nachgefragt. Aber ich hatte halt ein paar Punkte, die für mich passen mussten. Gehalt - Hunde - Aufgaben (in der Reihenfolge :pfeif: ). Und habe Jobs abgelehnt, bei denen einer der Punkte nicht gepasst hat.

    Ich als Chefin käme mir ein eng veräppelt vor, wenn du es bisher gar nicht erwähnt hast und nun hinterher damit ums Eck kommst. Aber ist meine sehr subjektive Meinung. ;)

    Linsen und Spätzle sind super lecker! Gab´s bei uns am Freitag auch.

    Ich bin ja (Exil-)Schwäbin und im Schwäbischen sind "Linsa mit Spätzla ond Soidawürschd" quasi ein Nationalessen. :applaus:

    Allerdings hab ich noch nie ne wirklich leckere vegane Variante gegessen. Von daher: her mit euren Rezepten, auf das ich auch mal wieder lecker Essen kann! =)

    Mei, ich glaube "DAS" oder ein "perfektes" System gibt es nicht. Dazu gibt es zu viele unterschiedliche Faktoren:

    Nutzer_innen:
    Wenn ich keinen Bock auf Smartphone habe (und ja, solche Menschen gibt es), bleibt halt nur ein "normales" GPS Gerät.
    Wie hoch ist mein Anspruch? Brauche ich das gerät regelmäßig und mit hohen Angforderungen oder nur 3x/Jahr?
    Wie viel Zeit/Lust habe ich, mich in die Technik (und die Software) einzuarbeiten.

    Einsatzgebiet:
    Wo geht´s hin? Berge, Bäume, Ebene, Meer....?

    Einsatzart:
    Wie lange geht die Tour? Wie oft wird das Gerät gebraucht (also, muss ich alle 2 m einen Punkt ausmessen oder dient es mir als reine "Notfallorientierung"?

    Und natürlich der Preis:
    Was will/kann/muss ich investieren?


    Ich habe ein Handy aus der unteren Mittelklasse und ein GPS Gerät auch aus dem preislich unteren Segment. Und auch ich stelle fest: Sobald mehr als 4 Bäumchen um mich rumstehen, steigt mein Handy aus, während das GPS Gerät nach wie vor funzt.
    Deshalb würde ich nicht nur mit dem Handy unterwegs sein wollen.

    Bei mir gab´s heute eine Kochpremiere: "Ofengemüse"

    Keine Ahnung warum ich das noch nie gemacht habe :ka: und es wird es definitiv öfters geben. :dafuer:
    Irgendwie hatte ich mir das immer mal wieder vorgenommen und dann doch was anderes gemacht.

    Einfach, schnell, lecker und "am nächsten Tag auch noch gut"! So schafft es ein Essen in meine Alltags-TopTen. :D

    Naja, aber wie soll das Vertrauen denn wachsen, wenn man von jetzt auf gleich auf professionelle/fremde Unterstützung angewiesen wäre/ist?! Da muss man doch in den sauren Apfel beissen und jmd von jetzt auf gleich seinen Schlüssel geben damit er zum Hund rein kann bzw. den Hund zu ihm bringen. Evtl geht man zusammen vorher einmal Gassi, aber so ganze EingewöhnungsWOCHEN, wie man es aus Kitas kennt, gibts doch bei Profis nicht?!

    Klar, wenn es von jetzt auf gleich noztwendig ist, da Notfall, dann wird das schwierig.

    Ich habe im moment ca, 5 Personen, denen ich meine Hunde anvertrauen würde - von ich parke den Hund da nur bis zu Übernachtungen. Manchen gebe ich nur 1 Hund, anderen würde ich beide geben.
    An Nr. 6, 7 & 8 bin ich gerade dran - gemeinsame Spaziergänge, Unterhaltungen etc.
    3 davon haben einen Hausschlüssel, um die Hunde im Notfall holen zu können (oder mich reinzulassen, wenn ich den Schlüssel vergessen habe :ops: ).
    Da sind sowohl Freund_innen als auch Profis dabei.

    Und mindestens genau so viele sind durch mein Raster gefallen.


    Das ist das Ergebnis von 7 Jahren Hundehaltung. Also anfangs nix für den kurzfristigen Notfall. Jetzt bin ich da besser gerüstet.

    @ruelpserle Dass das MAL nicht schlimm ist, wenn die Hunde länger alleine sind, ist schon klar, aber wenn man jemanden regelmäßig als Gassigeher braucht, dann verstehe ich schon, dass man da keine Lust drauf hat, wenn der macht, was er will und kommt und geht wann er will.

    Dann hab ich das falsch verstanden - sofern wir den gleichen Beitrag meinen. Ich habe das auch als "Ausnahme" interpretiert.

    wobei ich glaube, dass sowas aber auch arg hundeabhängig ist
    meine Hunde lieben andere Menschen, wenn ich dabei bin
    aber länger fremde Umgebung und ich nicht da, stresst Kira zunehmend, je älter sie wird
    Luna vermisst mich zwar, ist aber absolut anpassungsfähiger, was ich früher absolut gegensätzlich benannt hätte übrigens

    Das ist klar!

    Bei meinen ist es so, dass sie bei "Fremden" nur ungern bleiben, wenn ich nicht dabei bin. Wird mir immer wieder gesagt, wenn ich zB auf Seminar die Hunde dabei habe, kurz mal den Raum verlasse und jemandem die Leinen in die Hand drücke. Beide Hunde reagieren ignorant auf "Ansprechversuche", sie fixieren die Tür und warten das ich wieder komme. Lolek pienzt sogar a bisserl.
    Anders ist es bei meinen Hundesittern (oder Leuten, die sie schon länger kennen). Da sind es so zwischen 3 und 5 Tagen überhaupt kein Problem. Danach werden sie wohl recht ruhig und kuscheliger als sonst.

    Und das sich das mit dem Alter ändert, stell ich bei der Hoover auch grad fest. Die wird schrulliger.

    Das sollte nicht als Angriff gemeint sein.

    @blauewolke, ja, Vertrauen muss wachsen. Deshalb hab ich alle meine Hundesitter_innen lange und ausführlich kennengelernt (oder kannte sie schon lange vorher ;) ).
    Aber zum Teil habe ich hier den EIndruck (nicht explizit bei dir!), dass es für viele auch schwierig ist, das Vertrauen wachsen zu lassen. Und ja, das finde ich schade.
    Und ich bin nun auch nicht diejenige, die immer und sofort jede_m vertraut. Das ist zum Beispiel ein Grund, warum ich keinen Job annehmen würde, bei dem ich die Hunde nicht mitbringen könnte. Ich will es idR alleine schaffen. Aber wenn es nicht anders geht, dann muss ich eine andere Lösung finden. Und dabei muss nicht alles nach meinen Idealvorstellungen laufen.
    (aber ich glaube, ich bin da auch kein MAssstab, da ich meine Hunde den Hundesitterinnen sogar mit in den Urlaub gebe, wenn sie das möchten und was Hunde-tolles machen. Von daher haben meine Hunde in den letzten Jahren mehr "Urlaub" gemacht, als ich :D )


    @Lagurus, klar... wenn meine Hunde länger als 6 Stunden allein daheim sind, schau ich, dass sie irgendwie versorgt werden oder zumindest mal jemand vorbeikommt und sie auf die Wiese stellt. Klar, natürlich ist es besser, wenn nach ca. der Hälfte jemand vorbeischaut - aber auch da weiche ich halt mal vom "ideal" ab. Und ja, ich hatte es schon, das meine Hunde napp 8 Stunden alleine bleiben mussten. Die einzige, die ich gefunden habe, war eine Freundin, die sie ca. 1 - 1,5, h nachdem ich weg war kurz mal um den Block führen konnte. Die restlichen 6 Stunden mussten sie dann halt warten. Mei... natürlich wäre es toller gwesen, wenn jemand nach 3 Stunden gekommen wäre, 2 Stunden mit ihnen spazieren gewesen wäre und sie dann noch 3 Stunden geschlafen hätten. Aber immer noch besser als 8 Stunden ohne irgendwas.

    @blauewolke, klar es ist schwierig, jemand geeigneten zu finden. Ich hatte von Beginn an eine Freundin, mit der ich fast schon was wie Dogsharing betrieben habe.
    Aber ich habe immer die Augen offen gehalten. Und so bin ich an Lolek´s Hundesitterin gekommen. Des weiteren an eine Nachbarin, die mir die Hunde mal zu einem Spaziergang mitnimmt.
    Und das mach ich immer noch. Wenn ich jemand treffe, mit dem ich gut zurecht komme und deren_dessen Umgang mit den Hunden mir taugt, dann frag ich nach.

    Klar, ich habe auch ein paar "Regeln". Aber auch da bin ich relativ relaxed. Meine oberste Regel ist: "Belästige kein anderes Lebenwesen". Daran sollten sich auch die Hundesitter_innen halten. Da aber keine meiner Hundesitterinnen quasi nach dem ersten Spaziergang die Leine in die Hand gedrückt bekommen haben, sondern immer mehrmalige gemeinsame Spaziergänge und langsames kennenlernen am Anfang stand, konnte ich sie gut kennenlernen. Klar, beim ersten mal abgeben war ich saunervös.. und auch jetzt bin ich nicht immer aufgeregt, wenn ich einen oder beide Hunde abgebe.
    Aber ich habe die Gewissheit, dass alle meine "Hunde-Aufpasser_innen" für meine Hunde das beste wollen. Und das reicht mir.