Beiträge von ruelpserle

    5:00 Pipi und Frühstück, dann bisschen kuscheln, dösen.7:30 - 9:00 Spaziergang mit Herrchen (alle zwei Tage Dummyarbeit, sonst eher gemeinsam Rumspinnen und ruhig durch die Wälder schlendern).
    9:30-15:30 alleine sein und schlafen
    15:30-16:15/16:30 Spaziergang mit mir, oft große Teile durch den Ort, um an Menschen und Hunden vorbeizugehen und an seiner Pöbelei zu arbeiten, die andere Hälfte ruhig durch das Feld
    16:30-20:00, manchmal auch 21:30 dösen/mir beim Haushalt machen zusehen, im Garten dösen, während ich Unkraut zupfe etc
    20:00-20:30 oder 21:30-22:00 Abendlöserunde, komplett an der Leine durch unsere Feldwege
    Dann wird geschlafen

    Boah, krass... habt ihr echt eden Tag so durchgetaktet? Ich würde nen Koller kriegen. Aber geht mit meinem Job auch nicht.

    (und ist auch völlig OT. Sorry! Ist mir grad nur so aufgefallen. ;) )

    Naja... manchmal verstehe ich aber auch diejenigen nicht, die Gassigänger_innen suche. Mein Eindruck: am liebsten Einzelbetreuung mit ganz festgelegten Regeln sowie 100%iger Kontrolle und das noch für´n Appel und´n Ei.

    Dabei ist die Rechnung doch relativ einfach:
    Wenn ich von meinem groben Bruttogehalt ausgehe... und da noch ein wenig draufschlage, geh ich mal von 4.000,- €/Monat aus, die ich als selbständige Gassigängerin verdienen müsste, um mich zu versichern, Steuern zu bezahlen und davon Leben zu können. Wenn wir nun von 25 Arbeitstagen/Monat ausgehen (denn ja, ich finde auch als selbständig arbeitender Mensch sollte ich Pausen haben), muss ich pro Arbeitstag 160,- € verdienen.
    So, wenn die Menschen nun nicht bereit sind, mehr als 10,- €/Gassigang zu bezahlen. muss ich 16 Hunde/Tag bespaßen. Klar, man kann auch 4 Runden mit jeweils 4 Hunden laufen, aber dass wird deshalb problematisch, da man ja erst mal Menschen finden muss, die nicht wollen, dass ihr Hund mittags abgeholt wird....
    Wenn die Menschen wiederum auf kleinen Gruppen bestehen, müssen sie dementsprechend mehr bezahlen.

    Jaaaaa... das war jetzt nur eine sehr vereinfachte Rechnung.... und kein Businessplan! ;)
    Aber ich denke, es wird klar, was ich verdeutlichen wollte.

    Ich kenne in München einige hauptberufliche Gassigängerinnen. Und ja einige davon arbeiten "schwarz" - und das sind interessanterweise die, die am meisten Zulauf haben. Die können (vermeintlich) billiger arbeiten.

    Wenn ich meine Hunde abgebe, dann an Leute, denen ich vertraue. Und ich möchte dann, dass sie meine Hunde behandeln, als wären es ihre. Ich will, das sie Verantwortung für sie übernehmen. Dafür ist es mir wumpe, ob sie irgendwas anders handhaben, als ich das machen würde. Solange gesundheitliche Belange beachtet werden.

    Ich würd dem Hund keinen Maulkorb anziehen, er fühlt sich doch eh schon bedrängt durch die Kinderhände. Das könnte alles noch verschlimmern.Ein Rückzugsort in einem anderen Raum fände ich eher angebracht.
    Manche Hunde mögen solchen Trubel einfach nicht.

    Um welche Rasse handelt es sich eigentlich?

    Wo steht denn, das der Hund durch die "Kinderhände bedrängt" wird? Das ist einmal passiert.

    Ich bin ja ein bisschen gemein: wenn meine Hunde keinen Trubel mögen, dann sollen sie bepelzten Hintern von "Trubelecke A" in "Chillerecke B" bewegen. Aber sie haben garantiert nicht das Recht, meinen Besuch am Trube-machen zu hindern!

    Allerdings muss man manchem Hunden dieses "weggehen" auch beibringen!
    Und selbstverständlich hat in "Chillerecke B" niemand was verloren.

    Ich glaub, ich habe auch den falschen Text gelesen.
    Woe steht denn, dass der Hund ständig bedrängt wird? Wenn also Kids auf der terasse sitzen und basteln und der Hund legt sich dazu... ist das schon bedrängen des Hundes für euch? Also - ich lese das in der Beschreibung nicht raus.


    Ansonsten:
    ich würde nicht davon ausgehen, dass es Territoriales Verhalten ist. Warum sollte er das sonst machen, wenn er wo anders is (Bsp. ihr wart zu Besuch bei dem 3-jährigen Jungen). Ich würde eher von Überforderung ausgehen.

    Ich persönlich würde erst mal Kinder Kontakte einschränken. Also: es klingelt - Hund bekommt sein Kommando, das er am Platz zu bleiben hat. Ihr regelt das alles.
    Wenn ihr dann Besuch von Kids bekommt und die erste "schön das du bist Energie" verebbt ist, würde ich mit den Kids und dem Hund was zusammen machen. 5-10 Minuten gemeinsam Spaß (zB Leckerli suchen), nichts mega aufpushendes - aber gemeinsam mit den Kids eben. Auch nicht immer gleich wenn, die Kids da sind, sondern einach variieren. Mal gleich, mal erst kurz bevor sie gehen... Und dann wieder Hund und Kids getrennte Wege gehen lassen.
    Dann würde ich nach der gemeinsamen Spielzeit (kann auch Streichelzeit sein), den Hund noch ne Weile dabei sein lassen. Und ihn dann erst wegbringen. Aber immer wegbringen, bevor es zu viel wird.

    Ja, ich würde anfangs den Hund separieren, wenn Besuch kommt. Evtl. könnt ihr einen Raum mit nem Kindergitter abriegeln, dann bekommt er noch was mit.