Beiträge von ruelpserle

    Okay, dann formuliere ich anders:
    Ich kann dir dir Frage, wann es besser wird, nicht beantworten. Für mich war es nicht stressig. Ich konnte mir meine Zeit am Anfang einfach sehr gut einteilen. Und da ich nach den 2 Wochen frei dann noch 2 Wochen nur 20 Stunden gearbeitet habe. Die habe ich auf 5 Tage verteilt. Deshalb hatte ich auch nicht das Gefühl, dass ich keine Pausen hatte.

    Ich denke, wenn ich das gefühl gehabt hätte, es würde mich stressen, dann hätte ich geschaut, an welcher Schraube ich noch drehen kann. Bei mir wäre es vermutlich an der Arbeit gewesen, denn Hund war ja nun mal da. Und da ich alleine für ihn zuständig war/bin, hatte ich da halt wenig Möglichkeiten. Wenn das anders gewesen wäre, hätte ich vermutlich mal den Hund für ne Zeit abgegeben.
    Aber ganz klar: Ich hätte versucht, den Stress ein zudämmen.

    Mei, was erwartest du von einem "Baby"?

    Ich habe mir 2 Wochen komplett freigenommen und dann noch 2 Wochen halbtags gearbeitet. So hatte ich 2 Wochen Zeit mit dem Hund all das zu üben, was mir für den Anfang wichtig war. Und wir hatten Zeit uns aneinander zu gewöhnen. Ich konnte ihn ein wenig lesen, er wusste mich ein wenig einzuschätzen.
    So konnte ich dann in die Arbeit relativ entspannt angehen.

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    Naja.... vielleicht ist die Autorin keine Pferdeexpertin und ihr der Unterschied zwischen Halfter/Führstrick und Zaumzeug schlicht egal? Vielleicht kommt das auch von der Übersetzung?
    Was ich im Bezug aufs Pferd viel spannender finde: wie alt ist das Pferd denn mittlerweile? Der Ritter mit dem weißen Schild hat es als junger Mann bekommen... und nun ist er bei Tiuri. Immer noch wild und ausdauernd und so... :fear:


    Ich fand es toll, das Buch mal wieder zu lesen. Es hat mich an Abende unter der Bettdecke erinnert. :pfeif:
    Aber dieses Mal fand ich all sei "Glück" auch nerviger als damals. Wie zB der Meuchelmörder der ihm zum.Einsiedler folgt. Erst will Tiuri nicht, das er begleitet wird, dann lässt er sich sooo durchschaubar doch überreden... Unfall rettet ihm das Leben. Woraufhin der Meuchelmörder geläutert ist. Joooah.... :fear:


    Also selbst, wenn immer wer daheim wäre.... wir haben auch gerne und regelmäßig "Ohne-Hunde-Aktivitäten", die auch mal 5,6,7 Stunden dauern... Habt ihr das nicht? :ka:

    Für mich sind 6 h eine gedankliche Obergrenze. Entweder kommt dann jemand für einen längeren Spaziergang oder ich bringe sie woanders unter.

    Da ich meine ja in der Arbeit dabei habe, mache ich mir relativ wenig Gedanken, wenn sie dann mal länger alleine bleiben müssen. Eben bis zu der o.g. zeitlichen Grenze.
    Aber es kommt relativ selten vor. Meistens sind sie halt doch dabei.

    Lolek wäre eigentlich immer dabei, wenn ich losgehe. Also egal ob 5 Uhr morgens oder 10 Uhr abends!
    Bei Hoover hängt es es von mehreren Faktoren ab:

    • Uhrzeit
    • Wetter
    • Futterlage
    • Laune

    Manchmal muss ich sie bitten, manchmal kommt sie gleich mit.
    Generell bleiben meine Hunde aber so lange liegen, wie ich auch liege. Das finde ich sehr angenehm, denn ich müsste den Hund, der mich (ohne Not) samstags um 5 weckt, leider qualvoll töten. Der größte Morgenmufel von uns bin nämlich ich.

    Aber natürlich ist überhaupt entscheidend, wohin man möchte, was das Ziel ist.

    Ich glaube, das ist echt das entscheidende. Und dann das Ziel halt auch mit der Realität abgleichen.

    Wenn ich hier so von euren "Lauf-erlebnissen" lese, habe ich mir auch schon mal gedacht, das es ziemlich "cool" wäre, mal sagen zu können, ich habe einen Halb- oder gar Marathon beendet. Aber dann kommt die Realität: Ich habe pro Arbeitstag ca. 2,5 h Weg in die Arbeit + die Arbeitsstunden - bin manchmal 12-14 Stunden außer Haus. Da vorher oder nachher noch irgendwelche ("sinnvollen") Trainings ranzuhängen, kann ich mir einfach nicht vorstellen.
    Nach dem Lauf mit dem Lolek muss ich ja dann auch immer noch mit der Hoover raus - der ich gegenüber eh immer a bisserl schlechtes Gewissen habe, wenn ich einen längeren Lauf mache und sie alleine daheim ist. Auch wenn ich weiß, dass mitlaufen für sie auf jeden Fall schlimmer wäre als alleine bleiben. :headbash:

    Mein Ziel ist es jetzt erst mal:
    Den Winter komplett durchlaufen. Mindestens 2x/Woche die Laufschuhe schnüren und losjoggen. Also, endlich mal dranbleiben und nicht nach 3-4 Monaten wieder schleifen lassen.
    Dann schau ich mal weiter. =)

    Ich habe das Gefühl, das "mehr Tempo" schwieriger zu erreichen ist als "mehr Strecke" . Also mir geht es zumindest so. Ich laufe so zwischen 3 und 8 km. Tempo ist aber immer relativ gleich. Da ich joggen ja va als "Lolek braucht mehr Bewegung als Hoover" Aktion ansehe, schau ich halt auch, daß es ihm Spaß macht. Im Sommer durfte er kurz mal in der Isar Baden, beim letzten Lauf hat er 2 Hunde getroffen, mit denen er spiele wollte. Also kurze Spielpause eingelegt.
    Ich sage deshalb immer "ich laufe nur und trainiere nicht". Aber so rückten die 10 km in absolut greifbare Nähe für mich. Nur eben immer im gleichen Tempo. Egal ob nun die kurze Runde oder die lange.