Beiträge von Nocte

    Zitat

    (...)

    Hab noch mal eine allgemeine Frage dazu: Meint ihr man sollte seinen Hund darauf röntgen lassen?? Ich ja immerhin mit Narkose. Ok, hier stand die Narkose eh an, aber ist es sinnvoll das zu machen, wenn nichts ansteht??

    Persönlich sehe ich es so:

    - ein Hund vom Züchter: ja, weil der Züchter die Daten benötigt und und und
    - ein Mischling, der aus einer Risikogruppe stammt: ja, weil ich gern frühzeitig wissen will, ob ich etwas auf der Strecke zu befürchten habe und dann so früh wie möglich vorbeugen/behandeln kann
    - jeder Hund, der gedeckt werden soll oder decken soll
    - ein Hund, der zum Leistungssport oder Sport eingesetzt werden soll
    - Gebrauchshunde

    Wenn er noch nur die ersten erkennbaren Anzeichen zeigt, dann scheint mir die Prognose persönlich viel zu verfrüht. Meine konnte gar nicht mehr laufen (sich nur noch mit den Vorderbeinen vorwärtsziehen), Schmerzmittel schlugen nicht mehr an, die fraß nicht mal mehr freiwillig und Muskeln gab es praktisch keine auf der Hinterhand.

    Bei deinem Hund klingt das doch noch recht gut und auch in Sachen Schmerz erträglich. Aus welcher Ecke kommst Du denn, vielleicht kann dir einer von uns einen guten Arzt in deiner Nähe empfehlen.

    Zum Futter wurde ja schon angemerkt, möglichst getreidefrei zu füttern. Neben dem Grünlippmuschelpulver kannst Du kurmäßig auch Teufelskralle und Ingwer geben, falls ihr z.B. ein Wetterwechsel zu schaffen macht. Makana hat z.B. ein Combi-Produkt, auch CD Vet oder Du mixt selbst.

    Bewegungen, bei denen auch Rückenmuskeln aufgebaut werden und die auf gleichmäßige Bewegungen setzen sind gut, z.B. schwimmen oder auch joggen, radfahren.

    Daneben gibt es Übungen, die Du in jeden Spaziergang einbauen kannst und die die Muskulatur aufbauen/erhalten helfen. Leicht ist deine Maus ja.

    Darüber hinaus würde ich auch mal einen Physiotherapeuten zu Rate ziehen, der euch gezielt Bewegungen und Übungen zeigen kann und auch mit einem geschulten Auge eventuelle Fehlhaltungen oder Schonhaltungen schon jetzt sieht.

    Ansonsten nicht in Watte packen, weil der Gelenkknorpel ja auch 'ernährt' werden will. Einrastendes Gelenk ist ein rostendes Gelenk.

    Nicht nur im Falle bereits vorhandener Schmerzen, sondern durchaus vorbeugend könnt ihr euch ja mal von einem Facharzt zum Thema GA jetzt schon beraten lassen.

    Die Befähigung deines Arztes kann ich nicht einschätzen. Aber ich würde zu einem anderen Tierarzt gehen und eine zweite Meinung einholen. Am besten gehst Du zu einem Spezialisten.

    Meine Hündin Luna war mit schwerster HD von mehreren Tierärzten (darunter einem Gutachter, der für den VDH Gutachten für DSH abgibt) tod gesagt. Sie war damals 6 Monate alt. Heute ist sie ein lebensfroher Hund, der spielt, schwimmt, tobt und im großen und ganzen Alles das tut, was ein so junges Hundeleben lebenswert macht.

    Es gibt so zahlreiche Behandlungsmethoden. In diesem Alter z.B. eine Goldakkupunktur, eine Femurkopfresektion, evtl. eine Denervation, Durchtrennung des Pectineusmuskels

    Ein Spezialist kann dir anhand des Röntgenbildes / Gangbildes sicher einen fundierten Rat geben.

    Viel Glück für die Schnuffelschnute!


    Falls Du mal schauen willst, wie so ein tod gesagter Patient nach einem Jahr aussehen kann, dann schau mal hier:

    https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…=asc&&start=130


    Viele Kliniken geben auch schon eine erste Einschätzung anhand der Röntgenbilder, noch bevor ihr persönlich vorstellig werdet.

    Edit:

    Sehe ich das richtig, dass dein Hund noch laufen kann?
    Bekommt er keine Schmerzmittel?
    Wie ist die Hinterhand bemuskelt?

    Hier gibt es die auch in Massen - eins kam neulich morgen bis auf knapp 2 Meter an mich ran. Ich hab nur doof kucken können und war froh, dass die Schnuffels mit den Mäusebauen beschäftigt waren. Von Scheu keine Spur. Hab auch schon mit drei Hunden auf dem Weg gestanden, als eine ganze Gruppe über den Weg - und damit um uns rum - vorbeirannte. Denen klebten allerdings ein paar Jagdhunde an den weißen Popos. Total irre sind die Viecher bei meinen Eltern. Die haben uns auf unserem Hundespaziergang begleitet. Hatten wohl keinen Bio-Unterricht. ;)

    Zitat

    Ich geb meine Große auch gern mal meiner Nachbarin zum Joggen mit... was ist denn dabei? Man kennt doch seine Nachbarn meist gut genug um den Verstand beurteilen zu können.

    Darum fand ich, dass was dabei ist:

    Zitat

    Ich hatte heute eine lustige Begegnung in meiner eigenen Wohnung. Bei uns in der Nachbarschaft wohnt eine ältere Dame, die wohl den ganzen Tag nichts zu tun hat und jeden beobachtet. Sie sieht, hört und weiss ALLES.
    (...)

    Dann hat sie mir noch gesagt, sie werde den TS informieren, die Hunde zu sich nehmen und dann werde sie selber jeden Tag 2h mit ihnen raus. (...)

    Weil das für mich nicht nach einer bekannten Nachbarin klang und ich niemals jemanden meine Hunde mitgeben würde, der mir schon androht, sie über den Tierschutz an sich zu 'reißen'.

    Sie hat ja erst später geschrieben, dass sie die Dame näher kenne. Das konnte ich diesem Post noch nicht entnehmen.

    Shalea: hab das Zitat mal berichtigt

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    Also, ich find die Aktion auch super.
    Und jede/r HH/in kennt doch die eigenen Hunde und weiß was machbar ist.
    Aber man kann auch an allem ein Haar in der Suppe finden. :hust:

    Die Hunde schon, aber nicht die Menschen!!!

    Zitat

    :sign2_L: :sign2_O: :sign2_L:

    Das nenn ich mal ne geniale Aktion.

    Irgendwie komme ich da nicht umhin, meinen Senf zuzugeben. Mir käme es im Traum nicht in den Sinn, meine Hunde einer Fremden in die Hand zu drücken? Wie könnt ihr das als geniale Aktion bezeichnen?

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    Was ist denn das wieder für eine Theorie? :???: Hast du mal eine Quelle, dass die keine aufgespaltenen Fette und Proteine verwerten können?

    Ich würde da keine Radikalumstellungen auf 100% Fleisch machen, sondern erst mal konsequent Schonkost kochen.


    Hab ich doch gar nicht geschrieben, dass sie anderes nicht verstoffwechseln können. Kohlenhydrate scheinen jedoch in besonderem Maße zur Verstoffwechslung zu dienen. Ein Hund nimmt normalerweise nicht die Mengen Kohlenhydrate zu sich, die heutzutage in vielen Trockenfuttersorten enthalten sind. Auch Reis, der als Schonkost gegeben wird, enthält viele Kohlenhydrate. Giardien lassen sich aber nunmal leichter aushungern, wenn man drauf verzichtet. Rein persönlich würde ich im Falle eines massiven Befalls jederzeit wieder eine Radikalkur machen (wobei Kräuter etc. ja durchaus gegeben werden können und Öle auch, nach Medikamentengabe auch andere Dinge, die die Darmflora wieder in Gang bringen). Bislang habe ich damit die besten Erfahrungen gemacht.

    Z.B. Laboklin hat dazu Artikel veröffentlicht. Auch in verschiedenen Artikeln von 'normalen' Zeitschriften, wie Animal Health steht es immer und immer wieder. Uns hat auch unser jetziger TA empfohlen, auf Kohlenhydrade zu verzichten. ICh weiß nicht mehr genau, ob bei BArutzki auch was dazu stand.

    Ein Link auf die Schnelle:
    http://www.laboklin.de/de/VetInfo/aktuell/lab_akt_0701.htm (hab den aber nicht komplett gelesen)