Beiträge von Nocte

    Zitat

    Tja, ich bin ja eigentlich immer noch so blöd, den Hund rauszuhalten.
    Fragt man beim OA nach, ob etwas vorliegt, ist er doch dran oder ?

    Ic h lasse eben genau das den Anwalt klären.

    Nein bibi, das weiss ich noch nicht

    Nein, der Hund ist nicht zwingend dran. Ich frage mitlerweile bei jedem neuen Pflegling zuerst beim letzten zuständigen Ordnungsamt nach, ob irgendwas vorliegt.

    Wenn der Hund keine gravierende Verletzung z.B. im Gesicht verursacht hat, hat es selten ernste Folgen - evtl. mal eine kurze Begutachtung, zu der der Hund auf dem Amt vorgestellt werden muss, selten mehr.

    In manchen Städten müssen erst mehrere Beißvorfälle vorgekommen sein. Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, dass man bei den Ämtern mit Ehrlichkeit am Weitesten kommt.

    Ich würde es ihnen schildern, wie es war und auch entsprechend begründen. Eben dass der Hund verständlich gehandelt hat, aber sich die Besitzer nun aus der Affäre ziehen wollen und Du sicher gehen willst, dass der Hund nicht doch auffällig ist und ob seiner Besitzer andere gefährdet, falls Du keine Anzeige erstattest.

    Wünsche dir gute Besserung!

    Bedenke, dass evtl. spätere Folgen auch noch von der Versicherung gedeckt werden sollen und es deshalb jetzt gemeldet werden muss. Ich denke da an die Entfernung von Narben oder Physio.

    Pandura:

    Die Geschichte ist Klasse, auch wenn Du sicher genervt warst. Der Dame halte ich zu Gute, dass sie bei einem Tier, das sie leidend wähnte, nicht nur den Mund aufgemacht macht, sondern wirklich was getan - wenn es auch der falsche Hund für das Engagement war.

    @kyuketsuki:

    Bist Du heute auf Krawall gebürstet? Und wo bleibt die Erklärung zu Ziv - auf deiner Homepage ist er noch nicht. :/

    Zitat

    Bemerkenswert..
    habe grade während ich hier am lesen war Fernseher angehabt, Galileo..
    Es ging über die skurrilsten Erfindungen, habe aber bis Platz eins nur mit einem Ohr zugehört. Auf Platz eins war so ein "Hundeklo" welches in LA erfunden wurde, das ist eine Art Kasten aus Holz mit Rasen in der Mitte.
    Berichterstattung lief folgendermaßen: "In LA leben 1 Million Hunde aber so gut wie keine Grünflächen, wer hier mit dem Hund spazieren will hat keine Möglichkeit.. (usw)" dann haben die zwei "Erfinder" etwas über ihre Erfindung erzählt, dass sie selber Hunde hätten und dass es ohne soetwas unmöglich sei einen Hund zu halten, dass es im Winter eine Zumutung wäre aus dem 31. Stockwerk runter in die Kälte zu gehen...dann gings in ihre Wohnung in ähnlicher Höhe auf dem Balkon halt dieses "Klo" (sieht aus wie ein Katzenklo nur größer und mit Gras) und der Reporter spricht "Die Hunde (zwei ausgewachsene (kupierte :| ) Rottweiler) nehmen das so gut an, dass sie nie die Wohnung verlassen.

    :schockiert: Hallo?! ja man wohnt in einer Großstadt wo ja angeblich keine Möglichkeit ist mit einem Hund spazieren zu gehen, was macht man man schafft sich einen Hund an?! Diesem bietet man überhaupt keinen Auslauf und lässt ihn auf ein 1 qm großes Stück Rasen, was jede Woche einmal gewechselt wird, seine Geschäfte verrichten weil man zu faul ist die Stockwerke runter zu gehen (oder mim Fahrstuhl zu fahren).

    Ganz ehrlich, dann schafft man sich keinen Hund an. o.O Und wie locker die dadrüber geredet haben, dass der Hund nie die Wohnung verlässt. :|

    Ich hatte gehofft, ich hab es geträumt.

    Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Ein Rottweiler als Katzenersatz :sad2:

    Das ist jetzt aber nicht dein Ernst, oder? Wenn ich Angst um meinen Kleinhund habe, lasse ich ihn gar nicht erst durchstarten und wenn er bei mir ist und von den Großen keine Gefahr ausgeht, weil sie schon zurück bei ihrem Besitzer sind, dann nehme ich ihn nicht hoch.

    Nimmt mir hinterher der Halter der Großen das Problem ab, indem er seine von meinem fern hält, dann beschimpfe ich ihn nicht noch dafür.

    Davon mal ab, finde ich es nicht arrogant, um ein zügiges Weitergehen zu bitten. Immerhin nimmt man dem anderen das Problem ab und kann ja wohl im Gegenzug erwarten, dass der die Situation nicht unnötig lang aufrecht erhält.

    Selbst bei der berühmten Kleinhundfrage im Hundeführerschein soll man angeben, dass man den Kleinhundhalter dazu auffordert seinen Hund am Boden vorbeizuführen.

    @zillibilli: Nichts drauß machen, Du kannst e nicht ändern. Wenn die Leute reden wollen, ist ihnen egal, ob stimmt worüber sie sich das Maul zerreißen. Die anderen kennen dich und deinen Hund gut genug, um die Sache einschätzen zu können.

    Erst wenn Auflagen drohen, würde ich meinerseits eine Unterlassung anstreben und auch notfalls mal einen Anwalt ein Schreibenaufsetzen lassen.

    Vielleicht fand die Dame es arrogant, aber da hat der Hund nichts mit zu tun.

    Erziehungsbücher: 2

    Der Rest sind Bücher und Aufsätze über Anatomie, Krankheiten und solche Sachen beim Hund.

    Die Kinderbücher hab ich nicht mitgezählt, weil sie eingelagert sind und deshalb nicht im Regal stehen ;)

    Damit sind es garantiert über 50 ... oder auch 70 - ich hab als Kind alle möglichen Hundebücher gehabt: Rassebücher, witzige Bücher, Ratgeber, Romane etc.

    Zitat

    Wir haben sie noch gar nicht darauf angesprochen.
    Das wäre dann Schritt zwei, sollten wir uns dazu entschließen
    (ich bin eh eher ein Kastra-Befürworter, hab mich hier im Forum auch schon ordentlich angelegt, meine ersten Beiträge hier gingen um das Thema meine Rassehündin zu "verstümmeln" ;))
    Aber die Hündin um die es geht gehört meinem Freund, und der war bislang dagegen. Er sieht aber mittlerweile auch, dass es so nicht bleiben kann und die Frage ist einfach, was nun?

    Sehr interessant, dass der Aspekt des "stabilisierens" als überholt gilt.
    Hatte von der Theorie gehört, aber auch von ihrer Verwerfenung.

    Gernau darum geht es mir hier im Grunde auch,
    diese Frage (oder diesen Mythos?) nämlich zu klären.

    Der gesundheitliche Aspekt, den ich deinem Freund nennen würde, ist der, dass es bei Hündinnen mit dieser Ausgangslage häufiger zu einer Pyometra kommen kann. Wird diese nicht schnell bemerkt und behandelt, kann das tödlich enden.

    Eure Hündin hat durch den kurzen Zyklus und die ständigen Scheinträchtigkeiten auch enormen Stress - das tut nicht nur der Psyche nicht gut.

    Kastrieren und zwar ohne zu decken.

    Du schreibst ja selbst, dass deine Hündin vom Charakter her eher ängstlich, unsicher und sensibel ist. Möchtest Du das an Welpen weitergeben lassen? Wieviel Anlage und wieviel Erziehung ist, weißt Du ja nicht.

    Das nächste ist, dass ich hier rauslese ist, dass deine Hündin einer entsprechenden Zuchtordnung nach gesundheitlich nicht untersucht wurde und auch die Tauglichkeit zur Zucht nicht.

    Das hat schon seinen Sinn, Züchter Zuchtordnungen zu unterwerfen und dient letzlich den Tieren.

    Wenn der Deckrüde von Privat kommt, werden dir auch bei ihm entsprechende Nachweise fehlen. Du weißt daher nicht, was die Welpen an genetischer Ausstattung mitbekommen und auch nicht, wie sich Welpen des Rüden bislang entwickelten - welche Eigenschaften er weitergibt.

    Lass es blöd laufen und der Rüde zeugt ebenso sensible Welpen, vielleicht mit einem Hang zur Nervosität. Die können dann sehr anstrengend und dauergestresst werden.


    Dass Hündinnen sich psychisch stabilisieren, wenn sie einmal gedeckt werden, ist - soweit ich weiß - überholt.

    Mein Fazit: Lass es bitte sein. Das hätte mit Vernunft und Zucht nichts zu tun! Was mich wundert ist, dass ein ernsthafter Züchter, Euch unterstützen würde? Haben sie nicht angeraten, erstmal alle gesundheitlichen Nachweise und die Zulassung anzustreben?

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    Also vielen Dank einmal mehr für die netten, aufbauenden Beiträge, die restlichen gehen mir mittlerweil am A... vorbei.. Denn meine Smilla ist ein toller Hund mit, nebenbei bemerkt, tollen Eltern, den ich niemals mehr wieder hergeben würde. Und wenn das hieße, dass ich sie bis zum Ende ihres Lebens mit Reico füttern müsste..

    Für alle, die es -aufrichtig- interessiert:

    Ich habe den Sachverhalt bei recht.de ins Forum gestellt, und momentan gehen die Beiträge in die Richtung, dass ich es weiter werde bestellen müssen, da ich es eben unterschrieben habe. Aber ich habe keine Ahnung, wieviel Wahrheit in diesen Aussagen stecken, da sich dort ja nicht ausschließlich Anwälte tummeln.. Also abwarten, was es noch so für Meinungen gibt.. :???:

    Wenn Du zum Welpentreffen gehst, rechne damit, dass ihr u.U. auf das Thema Reico und einen Neuabschluss zu sprechen kommt. Durchaus durch die 'Hintertür', so vonwegen das tolle Fell und wie gut sie alle dank des Futters gedeien. Sei drauf vorbereitet und bleib ggf. standhaft.

    Hast Du denn mal geschaut, ob Du Beratungshilfe beantragst?

    Liekedeeler: :gut:


    Es geht hier nicht darum, ob Mischling oder nicht. Auch Hunde, die der Genetik nach reinrassig sind, kann dieses Schicksal treffen. Meine Kleine ist so ein Hund. Sie hat Papiere, musste aber selbst als Gebährmaschine herhalten, bevor sie es zum Tierschutz und letzlich zu uns geschafft hat.

    Ich vermute, dass ihre Welpen nette Menschen gefunden haben. Wenn die nur halb so süß sind, wie ihre 'Mama', dann sind es allesamt zuckersüße Hundchen, denen man einfach nicht widerstehen kann. Ich habe also berechtigte Hoffnung, dass es den Zwergen gut geht, aber was hat das mit meiner Hündin angestellt:

    sie wurde von der ersten Läufigkeit an belegt, sie hatte bei ihrer Ankunft ein Viertel ihres normalen Körpergewichts zu wenig, obwohl sie noch laktierte, ihr Allgemeinzustand (z.B. Leberwerte, Zähne) war sehr schlecht und psychisch hatte sie etliche Blessuren abbekommen. Im ersten halben Jahr machte sie unter sich, wenn irgendwo ein lauteres Wort fiel oder die Gardine wehte.

    Sie hat es jetzt gut und ist wieder topfit. Ich wage zu behaupten, dass sie nun glücklich ist. Aber trotzdem ist dieses Häufchen Elend, dass ich vom Tierschutz bekam, das Bild das ich vor Augen habe, wenn ich an Vermehrer denke.

    Meine Große Hündin war ein Welpe, der ach so süß war und billig und liebevoll aufgezogen (angeblich) und auch sie hatte es in nur 5 Lebensmonaten ereilt, ein Wanderpokal zu werden, der schließlich entsorgt werden sollte. Von ihrer HD und den weiteren Krankheiten ganz zu schweigen. Sie ist mein erster Pflegestellenversager und einer von zwei weltbesten Hunden der Erde. Ein Mischling.

    Noch nicht mal meine zwei selbst lassen mich bei dem Thema traurig und wütend werden, sondern die Tatsache, dass den Verursachern nichts passiert. Die können so weitermachen weil es immer wieder Leute gibt, die diese billigen Welpen kaufen. Und da ärgere ich mich über die, die es trotz besseren Wissens tun. Die anderen sind genauso Schuld, aber aus Naivität und nicht Ignoranz. Das macht für mich menschlich gesehen einen Unterschied.

    Wobei ich nochmal betonen möchte, dass ich im Alter von VWölfin davon ausgehe, dass sie nicht die alleinige Entscheidungsträgerin gewesen sein wird.