Beiträge von Tucker

    Also ich frag mich schon, was manche wohl so essen, wenn das für den Hund absolut ungenießbar ist :schockiert: .
    Ich hab hier auch zwei Kinder, mache mir über unsere Ernährung genauso viele Gedanken wie beim Hund- sprich ich rechne nicht rum, ich kaufe nix halbfettes, achte aber auf Zusatzstoffe udgl. und abgesehen davon das Tucker rohes Fleisch frißt, kriegt er ohnehin ziemlich genau das, was bei mir aufm Tisch landet... gut, er kriegt kaum Getreide, das verträgt er nicht so gut, aber gelegentlich ein bissl (Löffel Nudeln, Pizzarand etc.) geht gut. Das meiste Gemüse für ihn ist eh gegart abgesehen von Salat/Gurke und Möhrenraspel (wobei ich die nur raspel für ein parasitenwidriges Darmmilieu, sonst gibts pürierte Möhre auch gegart).
    Ich würze auch nicht besonders viel/scharf oder sonstiges. Kurz, auf meinem Tisch steht nix, was irgendwie ungut sein könnte.
    Vielleicht ist ja auch einfach meine Ernährung anders :???: .
    Und nochmal: es geht ja nicht drum, dass der Hund ein Reste/Müllverwerter ist (zumindest bei mir nicht). Es geht um eine kleine! Leckerei, die bei uns gleichzeitig die Belohnung fürs nicht betteln ist.
    Und ich gönne mir ja auch kleine Leckereien, obwohl ich mich sonst gesund ernähre... bin ich inkonsequent, weil ich mich gesund ernähre und trotzdem sicher einmal am Tag ein wenig Schoki, Kekse, ein Eis oder ein paar chips nasche?
    Ich seh das ja eher so: wenn die Ernährung grundlegend stimmt, dann ist es gar kein Problem mal ein Extra zu gewähren, ob sich selbst oder dem Tier. Aber wenn wir ehrlich sind: welches sind denn die Tiere die Probleme kriegen? die, die eine gesunde, ausgewogenen, abwechslungsreiche Kost UND ab und zu was extra kriegen, oder eher die, die ohnehin schon irgendwelche geschmacksveränderten Getreidebröckchen kriegen und zusätzlich die Biotonne ersetzen?
    Für mich ist das alles ne Frage der Basis. Und wenn die stimmt, dann gilt:
    Keine Regel ohne Ausnahme ;) .

    lg susanne

    ich hatte es in meinem ersten Post schon geschrieben: gröbeln, rangeln, knurren, mal schnappen- alles ok. Aber hier stand was von ausKÄMPFEN... ich weiß nicht was sich der einzelne unter KÄMPFEN vorstellt, ich habe schon kämpfende Hündinnen gesehen, und nein, DAS würde ich nicht dulden. Das kann ziemlich ins Auge gehen und das Risiko würde ICH nicht eingehen.
    Wenn es gar nicht geht, würde ich eher einen Hund abgeben.

    lg susanne

    Sorry, aber auch wenn 2 Hündinnen bei mir leben wird hier nix ausgekämpft. Ich bin jetzt wirklich kein "Ober- alpha- Superboss", aber eines ist ganz klar- wenn sich hier einer anlegen will, dann bitte mit mir, ansonsten herrscht Funkstille.

    lg susanne

    Das kommt doch alles nur von dem Thread mit den Akitamix- Welpen, oder?
    Wo es hieß, man hätte sie "das fertig ausmachen lassen müssen" oder so.
    Vergiß es, deine Dusty hat sich sehr sozial und gut verhalten. sie war souverän, hat sich nicht groß damit abgegeben, sich aber wohl verteidigt als es soweit war.
    Was hast du denn erwartet? Ein souveräner Hund schmeißt sich nicht auf den Rücken und schreit. Dusty weiß offenbar wer sie ist und wo sie steht und läßt sich auch nicht so rasch ins Bockshorn jagen. Und sie provoziert es ja offenbar auch nicht.
    Ich finde das ganz ok. Das ist eine ganz normale erwachsene Hündin.
    Was das "ausmachen" anbelangt, da ziehe ich dann doch sehr enge Grenzen. Wer was auszumachen hat (egal ob meiner oder ein Fremder) kann das gerne mit mir ausmachen, gezofft wird nicht, das ist meine auffassung von meiner Position. Raufen, gröbeln, sich nicht alles gefallen lassen- ok, aber bevor die stimmung kippt beende ich das. Ist mein Hund der Überlegenere von zweien, hat er sich souverän zu verhalten und nicht den Macker zu machen, ist er der Unterlegene dann schütze ich ihn.
    Aber Klopperei is nicht, aus Ende.
    Und grad bei nem akita würde ich da sehr rechtzeitig vorgreifen- ich habe überhaupt keine Lust meinen hund nach der Erklärung des Akitas in der Klinik erstmal flicken zu lassen.
    Ich kenne nen Akitazüchter sehr gut und mit denen ist nun gar nicht zu spaßen (was nicht heißt sie sind zwangsläufig alle aggressiv).

    lg Susanne

    Darf ich mal fragen was dir geschildert wurde?
    Ich hatte bereits einen Tervueren und wir hatten 2 Malis- ich weiß nicht was daran verboten gehört... verboten gehören die Leute die diese Hunde zu Knallfröschen machen, die Züchter die in den Zwinger der Hündin nicht mal ohne Schutzanzug reinkönnen, die, die Welpen, kaum sind die augen offen schon provozieren usw... aber an sich ist ein Mali ein hund, der wesentlich leichtführiger ist als ein ACD.
    Ich habe ehrlich gesagt nicht den Eindruck, dass du besonders Ahnung hast.
    Tanja hat es schon erwähnt: viele deutsche Züchter arbeiten nicht mit den Hunden, gut geht das nur deshlab halbwegs, weil sie meist relativ viele Hunde haben.
    Aber wie ein seriöser Züchter behaupten kann, ein ACD sei leichtführiger als ein Mali... es ist mir schleierhaft. Und kein Arbeitshund? also ich weiß nicht, wenn der ACD kein Arbeitstier ist, dann gibts wohl überhaupt keine Arbeitshunde...
    Einen ACD sollte man sich, wie gesagt, anschaffen wenn man die Hunde kennt, mehrere davon, wenn man genau ihre Eigenschaften will und wenn man genau weiß, worauf man sich einläßt.
    Ich lese eigentlich nirgends raus, warum du gerade einen Cattler willst, was dich fasziniert usw.

    lg susanne

    Zitat

    Tucker

    habt ihr die Aussage der Züchter, dass sie den Hund nicht zurücknehmen, selbst gehört? Oder haben euch das die Besitzer gesagt?

    Häufig ist es nämlich so, dass die Besitzer einfach sagen, dass der Züchter den Hund nicht zurücknehmen würde. Ohne dass sie vorher wirklich gefragt hätten. Und der Züchter gar nichts davon weiss, dass der Hund abgegeben werden soll.
    Woran das liegt????
    Vermutlich daran, dass die Leute sich in irgendeiner Form schämen oder es ihnen peinlich ist, mit dem Hund nicht fertig zu werden, ihn nicht mehr halten zu können usw.

    Nein, das haben nicht die Besitzer einfach gesagt, wir wissen es, weil der Züchter aus der Nähe von meiner Ma kommt und sie ihn kennt. Es gibt da öfter Probleme, mehrere Besitzer sind mit ihren Hunden bei meiner Ma im Training...
    die Hunde sind klasse, das muss man sagen! Aber es wird weder darauf geachtet in wessen Hände sie kommen noch werden sie zurückgenommen. Sonst würde ein Leistungshund auch kaum in falsche Hände geraten.
    Dieser Züchter hat sich halt wirklich gute Hunde gekauft und verpaart sie jetzt. Aber was aus den Welpen wird interessiert keinen :roll: .
    Ich finde es aber auch immer erschreckend, wenn keiner sehen will, dass es eben auch im VDH schwarze Schafe gibt.

    lg Susanne

    Zitat

    Den Ehrgeiz, daß die Hunde gut hören sollen in allen Ehren, aber das wirst Du bei einem ACD nicht durch Kompromißlosigkeit erreichen.. Der ACD muß immer das Gefühl haben, daß das was er tut, eigentlich seine eigene Idee war. Kadavergehorsam ist ihm sowas von fremd..

    Danke Tanja!
    Der ACD kann mindestens genauso kompromißlos werden wie du...
    Meiner Meinung nach sollte man ACD kennen und genau das an ihnen lieben. Und das trifft es auch, es ist eine Liebhaberrasse.
    Der ACD will überzeugt werden... womit kannst du überzeugen? Was hast du zu bieten?

    lg susanne

    Also meine Ma hat vor 2 Wochen einen jetzt 16 Wochen alten Labbi aus ner VDH Leistungszucht übernommen. Das Ehepaar denen er verkauft wurde war völlig überfordert (mit dem Welpen schon!), sie landeten hilfesuchend bei meiner Ma, aber dieser Hund und diese Menschen- das passte vorne und hinten nicht. Der Züchter nimmt den Hund ausdrücklich nicht zurück!
    Nunja, jetzt hat ihn meine Ma, die wollte zwar in drei Leben keinen Labbi, aber dieser Hund und seine anlagen begeistern sie. Hat der Kleine richtig Glück gehabt, sonst säße er jetzt auch im TH und würde vermutlich noch einige Besitzer kennenlernen die einem LZ Hund nicht gewachsen sind...
    Also, es nimmt auch nicht jeder VDH Züchter die Hunde wieder, nein, manche machens genau wie der Vermehrer- Geld gegen Hund, und Tschüß- nur teurer.

    Allgemein vertrete ich auch die Ansicht, dass jeder sich den hund holen sollte, den er haben möchte und woher er ihn will. Es gibt keinen Grund Leute anzugreifen, weil sie beim Züchter kaufen.
    Ich habe auch bestimmte Vorstellungen... mein nächster Hund wird allerdings auch aus dem TS stammen, er wird aber einer bestimmten Rasse angehören- so schlage ich 2 Fliegen mit einer Klappe, muss aber damit rechnen, den Hund erstmal wieder zu resozialisieren. Und auch das ist nicht jedermanns Sache und es ist auch niemand dazu verpflichtet bzw. überhaupt dazu in der Lage.

    lg susanne

    Zitat

    es ist rechtlich so, daß derjenige die kosten in voller höhe übernehmen muß, der unbeauftragt zum TA geht.

    naja, wenn die Hündin an den Tropf musste, dann müßte ja sowas wie "Gefahr im Verzug" gelten, und das setzt eigentlich sonstige Vereinbarungen außer Kraft, denn man darf den Hund tierschutzrechlich gesehen nicht unnötig leiden oder gar sterben lassen...

    Die Schweizer haben, meines Wissens nach, ohnehin ein schärferes TschG... da würde ich mich schon hinterklemmen.

    Bin ja gespannt was die TÄ sagt.

    lg susanne