Hi,
nein, ein gesunder Hund braucht normalerweise keine Pülverchen, Ausnahme: wenn keine Knochen gefüttert werden, dann sollte Calcium zugeführt werden.
Ab und an mal eine Kur mit Bierhefe, bevorzugt in den Fellwechseln, das stärkt Haare, Horn und Haut, ab und an mal ein paar Kräuter (die kann man ja selber pflücken wie z.B. Brennessel, Ackerschachtelhalm, Löwenzahn usw.). Bei Erkrankungen kann man immer noch mit passenden Kräutern unterstützen.
Taurin hol ich in der Apotheke (die bestellen mir das), es wird zwar auch von versch. Onlineshops angeboten, teilw. auch günstiger als in der Apotheke, allerdings habe ich in der Apotheke die höchste Reinheit und spare die Versandkosten.
Ich finde um Katzenbarf wird viel zuviel Hype gemacht, alle möglichen Sachen, die Katzen nie fressen würden werden untergemogelt und am Ende ist soviel Zeug dadrin, da könnt ich gleich wieder was fertiges kaufen.
Ich kann natürlich nur für meine Miez sprechen (Mix aus Main Coon und BKH) und die ist super beieinander, kerngesund, aktiv und fit ganz ohne Pülverchen und ohne das ich jeden Tag ne Maus "nachbaue". Die frißt mit gutem Appetit, mäkelt nicht rum (wenn doch weiß ich genau, dass die Fleischquali nicht optimal ist) ob Rind, Geflügel, Fisch oder Wild und Kaninchen- eigenartiger Weise findet sie Tiefkühlmäuse ungenießbar...
Ich denke, es schadet nicht, sich gut zu informieren von allen Seiten, dann kann man aussortieren was man für wichtig hält und was einem unsinnig erscheint. Mir kam es halt einfach sehr übertrieben vor, ich bin kein Chemielabor, ich lege Wert auf ne gute Qualität und gute Abwechslung und wie gesagt, ich, und vor allem das Katzentier, fahren sehr gut damit.
Lies dich einfach ein aber filtere die Informationen gut und vor allem: beobachte deine Tiere gut und habe Vertrauen zu ihnen und deinem Bauchgefühl. Du merkst ja, wenn etwas nicht gut vertragen wird, Fellveränderungen usw. dann kannst du immer noch optimieren. Jedes tier is(s)t anders, mit ein paar guten Grundinfos an der Hand kann man immer starten und dann individuell anpassen- für mich einer der großen Vorteile der Frischfütterung.
Ein letztes noch: Katzen können bei der Umstellung recht heikel reagieren, da heißt es Durchhaltevermögen zeigen und nicht aufgeben. Andrerseits gibts auch Katzen die da gar keine Probleme machen, meine z.B. hat sofort gefressen und vertragen (ich hatte sie 14 Tage zuvor übernommen und sie hatte stets Durchfälle, egal was ich gekauft habe, von teuer bis billig... so bin ich zur Rohfütterung gekommen).
lg susanne