Beiträge von Tucker

    die Leptospirose Impfung würde ich nicht empfehlen, erstens wirkt sie nur gegen 2 von über 200 Arten der Lepto, nur einer davon kommt in unseren Breitengraden vor. Außerdem ist die Wirkdauer von 3mon. bis zu einem Jahr, heißt, im schlimmsten Fall steht der Hund drei Monate nach der Impfung wieder ohne Schutz da.
    Klar, der Schutz kann auch länger andauern, es gibt Gedächniszellen die gar nicht meßbar sind usw...
    Weiter ist der LeptoImpfstoff ein eher unreiner Impfstoff.
    Lepto kann man übrigens gut vorbeugen wenn man den Hund möglichst nicht aus siffigen Pfützen und Tümpeln trinken lässt (stehende, siffige Gewässer eben), dann besser Wasser mitnehmen.

    Ich impfe nur noch alle 3 Jahre Tollwut und lasse Titer von Parvo und Staupe bestimmen, diese zwei, besonders die Staupe verlaufen auch beim adulten Hund teils schwer, Parvo vor allem bei jungen Tieren und Senioren, Staupe bei Tieren aller Altersgruppen.

    lg susanne

    kasperlekopf:
    also ich warte nicht, ich leine aber aber auch nicht kommentarlos an denn, das Anleinen beim kommen fördert die Verknüpfung "ich komme und werde angeleint" also ist kommen blöde.
    Ich erlebe oft, dass das warten und rufen nicht zielführend ist. Ich rate dazu NICHT zu warten, sondern zu gehen und zwar möglichst in flottem Tempo und um die nächste Ecke.
    Ich weiß, dass viele HH damit ein Problem haben, weil sie Angst haben, ihr Hund macht dann erst recht Faxen wenn sie außer Sicht sind, die Erfahrung sagt aber: über 90% aller Hunde bemerken das Verschwinden sind verunsichert und kommen bzw. suchen umgehend den scheinbar verlorengegangenen HH.
    Ich trainiere alle meine Hunde so und empfehle es auch stets, mit hoher Erfolgsquote.
    Sinnvoll ist es, damit so früh wie möglich zu beginnen, aber es funktioniert auch bei älteren Tieren meist problemlos.
    Zum Starten empfehle ich, öfter die Spazierwege zu wechseln, viele abzweigungen zu nehmen und sich öfter mal kurz zu verstecken wenn der Hund zwar vorläuft, aber nicht mitten in einem spannenden Spiel steckt etc. Dieses Vorgehen fördert die Aufmerksamkeit, der Hund lernt, dass ich sehr mobil bin und ruckzuck nicht mehr da, wo er mich vermutet, er lernt sich an mir zu orientieren.
    Am anfang kann man es ja so gestalten, dass man sich hinter einem Baum o.ä. versteckt, wo man den Hund noch im Auge hat, der Hund einen aber nicht.
    Im Endeffekt musste und muss ich keinen meiner Hunde mehr rufen auch nicht wenn sie spielen oder was interessantes riechen, wenn ich gehe, wird angekommen- weil ich sonst verschwinde. Mein Standort wird regelmäßig mit Blickkontakt überprüft.
    So erreiche ich eine regelmäßige Kontaktaufnahme und Aufmerksamkeit und Orientierung an mir.

    lg susanne

    Zitat

    chili weiss schon worums geht!
    sie ist momentan wie gesagt recht aufmüpfig und schaut sehr was durchgehen könnte und was nicht

    Bei genau solchen Aussagen irren sich die meisten HH. "Der weiß genau was ich will, der will nur nicht" etc...
    Ist ja eh praktisch wenn mans dem aufmüpfigen Hund in die Schuhe schieben kann, anstatt mal die Trainingsmethode zu überdenken, sich zu überlegen ob man für den Hund deutlich agiert (dabei ist das wörtliche Kommando nämlich sehr nebensächlich).

    Fakt ist, der Fehler liegt immer beim Halter (bei übernommenen hunden kann es auch der vorige Halter sein, aber es ist immer der Mensch), der verlangt was, der will was und das sollte er FÜR DEN HUND VERSTÄNDLICH klar machen.
    Freilich, es ist viel leichter zu klapsen, Zeug rumzuwerfen und dann zu sagen "der weiß genau was ich will, der ist nur widerspenstig", als an sich zu arbeiten und mal ganz selbstkritisch den Ausbildungsweg zu prüfen...

    lg susanne

    Also ich weiß nicht, ich kümmere ich eigentlich darum, dass ich die Aufmerksamkeit habe BEVOR ich was verlange. Und um diese Aufmerksamkeit zu erlangen reicht eigentlich ein kleines Schnalzen oder umdrehen etc. Und konditioniert hab ich das mit Leckerchen :D . Mich angucken sobald ich was gemacht hab, was nicht "planmäßig" ist (schnalzen, drehen, abbiegen etc.) und wenn Tucker mir demzufolge seine volle aufmerksamkeit gewidmet hat gabs was.
    Leckerchen gibts jetzt schon lange nicht mehr immer, aber immer noch öfter mal eins ;) .
    Denn Hund zu holen (und dann auch noch zu klapsen :roll: ) halte ich für nicht besonders zielführend- was lernt der Hund denn bitte davon? Dass ich irgendwann sowieso ankomme und dann auch noch unangenehm bin- meiner würde das innerhalb kürzester Zeit abraffen und ich käme gar nicht mehr so nah an ihn ran. Und was Hunde davon lernen wenn man Sachen nach ihnen wirft versteh ich auch immer noch nicht.
    Ich will nicht, dass mein Hund erschrickt, ich will dass er aufnahmebereit für das nächste Kommando ist.

    lg susanne

    Tucker kennt diverse Abrufewörter... manchmal einfach nur seinen Namen, manchmal Hier, manchmal Komm. Eigentlich ist es auch total wurscht was ich rufe, ich wette, ich könnte ein Wort rufen, welches er in dem Zusammenhang noch nie gehört hat (Telefon, Pinkpanther oder was auch immer), der würde trotzdem kommen, die Dringlichkeit hängt dann von der Tonlage ab.

    lg susanne

    Also meine Katze frißt Knochen problemlos, sie kriegt halt Sachen wie Hühnerhälse, Flügel, Schenkel, Geflügel- und Kaninchenkarkassen, da knabbert sie dann auch gemütlich dran rum bis alles wech ist. Wenn Bedenken bestehen, würde ich zu Hühnerhälsen raten, das sind so ziemlich die weichsten Knochen.
    Fortain gebe ich nicht, eher richtiges Blut, das kriegste beim Schlachthof bestimmt. Und Calcium auch nicht, weil ich ja Knochen gebe.
    Achja, Hund wie Katze kriegen Öl dabei, die Katze findet Kürbiskernöl unzumutbar, aber Leinöl, Weizenkeimöl und Rapsöl mampft sie Problemlos.
    Mäuse und Küken lehnt sie kategorisch ab, warum auch immer, an Fell kann es kaum liegen, wenn tucker rinderohr mit Fell kriegt, dann sieht man die zwei nämlich durchaus gemeinsam am Ohr knabbern...ich glaub das Kätzchen hält sich für nen ausgewachsenen Tiger, ihrem "Beuteschema" nach zu urteilen :D .

    lg susanne

    Hi,
    nein, ein gesunder Hund braucht normalerweise keine Pülverchen, Ausnahme: wenn keine Knochen gefüttert werden, dann sollte Calcium zugeführt werden.
    Ab und an mal eine Kur mit Bierhefe, bevorzugt in den Fellwechseln, das stärkt Haare, Horn und Haut, ab und an mal ein paar Kräuter (die kann man ja selber pflücken wie z.B. Brennessel, Ackerschachtelhalm, Löwenzahn usw.). Bei Erkrankungen kann man immer noch mit passenden Kräutern unterstützen.
    Taurin hol ich in der Apotheke (die bestellen mir das), es wird zwar auch von versch. Onlineshops angeboten, teilw. auch günstiger als in der Apotheke, allerdings habe ich in der Apotheke die höchste Reinheit und spare die Versandkosten.
    Ich finde um Katzenbarf wird viel zuviel Hype gemacht, alle möglichen Sachen, die Katzen nie fressen würden werden untergemogelt und am Ende ist soviel Zeug dadrin, da könnt ich gleich wieder was fertiges kaufen.
    Ich kann natürlich nur für meine Miez sprechen (Mix aus Main Coon und BKH) und die ist super beieinander, kerngesund, aktiv und fit ganz ohne Pülverchen und ohne das ich jeden Tag ne Maus "nachbaue". Die frißt mit gutem Appetit, mäkelt nicht rum (wenn doch weiß ich genau, dass die Fleischquali nicht optimal ist) ob Rind, Geflügel, Fisch oder Wild und Kaninchen- eigenartiger Weise findet sie Tiefkühlmäuse ungenießbar...

    Ich denke, es schadet nicht, sich gut zu informieren von allen Seiten, dann kann man aussortieren was man für wichtig hält und was einem unsinnig erscheint. Mir kam es halt einfach sehr übertrieben vor, ich bin kein Chemielabor, ich lege Wert auf ne gute Qualität und gute Abwechslung und wie gesagt, ich, und vor allem das Katzentier, fahren sehr gut damit.

    Lies dich einfach ein aber filtere die Informationen gut und vor allem: beobachte deine Tiere gut und habe Vertrauen zu ihnen und deinem Bauchgefühl. Du merkst ja, wenn etwas nicht gut vertragen wird, Fellveränderungen usw. dann kannst du immer noch optimieren. Jedes tier is(s)t anders, mit ein paar guten Grundinfos an der Hand kann man immer starten und dann individuell anpassen- für mich einer der großen Vorteile der Frischfütterung.

    Ein letztes noch: Katzen können bei der Umstellung recht heikel reagieren, da heißt es Durchhaltevermögen zeigen und nicht aufgeben. Andrerseits gibts auch Katzen die da gar keine Probleme machen, meine z.B. hat sofort gefressen und vertragen (ich hatte sie 14 Tage zuvor übernommen und sie hatte stets Durchfälle, egal was ich gekauft habe, von teuer bis billig... so bin ich zur Rohfütterung gekommen).

    lg susanne

    Hi,
    der Hund bekommt 2-3% am Tag (erwachsen!), wenn er sehr leichtfuttrig ist, würde ich sagen gut 2&, gerundet 100g. Davon 70-80% Fleisch und Knochen, der Rest Gemüse und Obst welches püriert ist. Manche garen Gemüse, viele geben es roh- ich gare das meiste Gemüse. Welches du geben kannst findest du hier in versch. Threads. Innereien wie Leber, Niere und Milz sollten ca. 5% des Fleischanteils ausmachen, bei Knochen scheiden sich die Geister, manche sagen etwa 10%, andere füttern bis zu 50%, ich bewege mich irgendwo in der Mitte. Knochen sollten stets fleischig sein, das Fleisch regt erst die Magensäure an, was das knochenverdauen möglich macht.
    Ich würde dir noch die Barfbroschüre von Swanie Simon ans Herz legen, dort ist kurz und knapp das wichtigste zusammengefasst und du findest auch Nährwerttabellen usw. Mit 5 Euro sehr günstig, viel Info für wenig Geld. du kannst auch mal auf ihre Internetseite gucken, da findet man auch einiges, http://www.barfers.de

    Katzen: ich barfe meine Katze seit fast 2 Jahren, angefangen als sie 14 Wochen war, weil sie keine Fertignahrung verträgt. Katzen brauchen 7-10% ihres Körpergewichtes am Tag, mein 3 Kilo tiger frißt etwa 150g am Tag. Gemüse frißt sie nicht.
    Bei Katzen wird viel Tamtam gemacht, dieses Pülverchen und jenes Pülverchen, ich mach das nicht. einzig Taurin supplementiere ich und Bierhefe (weil sie die so gerne mag). Taurin gibts mehrmals die woche, ich glaube zwar, dass eigentlich genug Taurin im Fleisch ist, aber sicher ist sicher. Knochen gibts natürlich auch, Hühnerhälse, Flügel und Kaninchenknochen mag sie am liebsten. Innereien kriegt sie auch, in ähnlichen Teilen wie der Hund.
    Viele wollen ihrer Katze täglich eine Maus nachbauen... halte ich für ziemlichen Quark, muss aber jeder selber wissen. Für mich kann ich sagen: Tigerlilly ist nach 2 Jahren kerngesund und glücklich, sie war noch nie krank- ich glaube nicht an Pülverchen.
    Du solltest aber auch die andere Seite kennenlernen, such mal nach savannahcats, da findest du einiges. Ich kann dir aber nur raten: lass dich nicht verrückt machen, Katzen barfen ist nicht so kompliziert wie es scheint, zumindest dann nicht, wenn man nicht jeden Tag versucht ne Maus zu bauen ;) .

    lg Susanne