Beiträge von Tucker

    Wenn du eine gute Hundehalterhaftpflicht hast, läuft das eigentlich so:
    Du meldest den Schaden DEINER Versicherung, gibts denen die Daten der anderen HH und die regeln den Rest.
    Allerdings ist das nicht bei jeder Versicherung so, viele haben das aber dabei. Lies mal in deinem Versicherungsvertrag nach.
    Ich weiß definitiv, dass meine jetzige und auch meine vorherige (da hab ich das nämlich gebraucht) Versicherung das so gehandhabt haben. Ich mache denen die Meldung (Voraussetzung sind die Daten der/des anderen HH und ein Befund vom TA), die schießen mir die Kosten vor und holen sie von der Versicherung der Gegenpartei zurück, ist diese nicht versichert, dann eben direkt bei der Gegenpartei. Die kümmern sich um alles.
    Also frag als erstes bei deiner Versicherung nach ob dein Vertrag das deckt, dann hast du nix mehr damit zu tun.

    lg susanne

    Zitat

    sorry, ich muss mich da noch mal einklinken:

    auch, wenn das für den laien schwer verständlich ist: ein richter geht NICHT danach wo sich wauzi denn nun wohl fühlt. er hat sich schließlich an gesetze zu halten. und dort gibt es klare regelungen bezüglich "sachen". tier sind zwar keine sachen mehr, werden aber wie solche rechtlich behandelt. es kommt damit nur auf die eigentumsverhältnisse an. und eigentum erwirbt man NICHT durch einen kaufvertrag. im falle einer scheidung werden tier damit sogar nach der sogannten hauratsverordnung "abgewickelt".

    hmm, ich habe in meinem Bekanntenkreis einen Deutschen, wo aber genau so geurteilt wurde.
    Der Hund gehörte ihm, er hatte ihn mitgebracht in die Beziehung, die warf ihn raus während er auf Montage war, als er heimkam war da bereits der neue eingezogen. Er wollte den Hund mitnehmen, sie verweigerte die Herausgabe. Er ging zum Anwalt, es wurde Klage eingereicht, über 1 Jahr später kam es zur Verhandlung, Ergebnis: Der Hund wurde ihr zugesprochen, weil er jetzt schon über ein Jahr bei ihr lebte und sie auch davor eine Bezugsperson war, ein weiterer Wechsel sei nicht im Sinne des Hundes.
    Das liegt nämlich auch alles immer etwas im Ermessen des Richters...sowie eben die Auslegung aller Gesetze immer Interpretations- und Ermessensspielraum läßt- andernfalls könnten sich Anwälte und Richter wohl kaum so gut zoffen. Passieren kann einem das jedenfalls.

    lg susanne

    Ich denke auch, dass es rechtlich gesehen keine Probleme geben wird. Problematisch wird es, wenn er den Hund "entführt", dann dauert es und dauert bis irgendein Richter darüber entscheidet, und dann wirds auch kritisch "weil dem Hund ja nach (spekulativen/fiktiven) 6-10 mon. bei ihm, nicht schon wieder so ein hin und her zugemutet werden kann".

    Was die Wohnung betrifft sehe ich das genau wie meine Vorschreiber, wieso solltest du jemandem, der bei dir kostenlos gewohnt hat und der dich jetzt bedroht, eine wohnung suchen?
    Er hat dir gedroht dir den Hund wegzunehmen und du willst ihm ne Wohnung suchen?
    Ganz ehrlich, ich hatte vor Jahren eine ähnliche Situation, ich habe Schluß gemacht, dann ging der Typ in meiner Wohnung auf mich los, und auf meinen damaligen Hund der mich verteidigen wollte. als der Hund schrie brannte mir die Sicherung durch, ich bin total ausgerastet. Im Anschluß habe ich die Wohnung mit meinem Hund verlassen (er war noch drin) und die Polizei angerufen, dass er in meiner Wohnung ist, mich angegriffen hat und ich gerade so unter einsatz von Gewalt aus der Bude geflüchtet bin, sie sollen ihn bitte da raus holen.
    Das dauerte keine 5 min. da waren die da, und weitere 5min. später war der Kerl da raus.
    Es ist überhaupt kein Problem jemanden polizeilich aus der Wohnung entfernen zu lassen. Tausch das Schloß und beantrage auch gleich ne einstweilige Verfügung, dass er sich dir und deiner Wohnung nicht nähern darf- tut ers doch macht er sich strafbar.

    Laß dich nicht einschüchtern! Manchmal muss man zu härteren Mitteln greifen... ist leider so. Aber bitte wirf ihn raus, besser gestern als heute und such nicht noch ne Wohnung für so jemanden! Der wird immer ne neue ausrede haben, zu teuer, zu dunkel, zu weit weg...die Arge zahlt viellt. den Umzug gar nicht solange er bei dir untergebracht ist (ich meine ich hätte neulich sowas gelesen) usw. Das zieht sich so nur raus.

    Alles, alles Gute!
    Susanne

    die Nebenprodukte gefallen mir nicht, das könnte shon wieder alles mögliches sein. Außerdem ist nicht klar ob Geflügel und Lamm wirklich die einzigen Fleischsorten sind. Und dann sind gleich drei versch. Kohlehydrateträger drin, Reis, Gerste und noch Kartoffel. Ich selber nehm Trofu zwar nur als Leckerli, aber da darf nach meinen Kriterien höchstens eine Kohlehydratquelle drin sein (und das mit nem verhältnismäßig geringen Anteil).

    lg Susanne

    ich hab das Calcium mal eben ausgerechnet, damits dann wirklich passt, bei Welpen und Junghunden sollte das stimmen.
    Ich gehe von 100mg Ca.Bedarf pro kg bei Welpen und Junghunden aus, das wären also 600mg pro Tag.
    1g Eierschalenpulver enthält durchschnittl. 370mg Calcium, 600/370= 1,62.

    Also sollte das Futter tägl. mit rd. 1,6g eierschalenpulver angereichert werden.

    lg susanne

    ich finde das auch zuviel, wesentlich zuviel. Das sollten die Besitzer auch klar erkennen.
    Allerdings ist das nicht einfach mit FDH zu lösen, und auch nicht mit nem hochwertigen Futter. Zunächst steht dafür eine Untersuchung beim TA an (man kann ja einen anderen TA aufsuchen und auch erläutern, dass man den Hund abnehmen lassen möchte, allerdings vorher sicherstellen will, dass er gesund ist).
    Und dann - wenn Hund gesund zum abnehmen- wie beim Menschen auch, muss man der Problematik ganzheitlich begegnen wenn man ne dauerhafte Veränderung erreichen will.
    Also zunächst einmal der Konditionsaufbau in kurzen, intensiven Phasen um dauerhaft mehr Bewegung zu ermöglichen, zeitgelich eine angepasste hochwertige, kohlehydratarme und fettreduzierte Nahrung, davon etwa 10% weniger als das was tatsächlich verbraucht/ verbrannt wird. Mit steigender Kondition und purzelnden Kilos die Bewegung erhöhen, parallel stets die Nahrungsmenge anpassen- ans Gewicht und an die Verbrennung, allerdings stets 10% unter dem Brennwert bleiben bis Idealgewicht erreicht. Dann Bewegung beibehalten aber normale Menge füttern.

    sorry, aber diese Aussage finde ich ziemlich anmaßend von jemandem, der das Verstümmeln von Ohren und Ruten befürwortet...

    lg susanne

    natürlich muss "Sitz" erlernt werden (was hast du für ein Problem mit dem deutsch? das sogar so in der PO- Hörzeichen "Sitz").
    Die meisten Dinge müssen erlernt werden. Das es 3000x braucht- wohl eher nicht, dass ist dann schon eher die Generalisierung, dass "sitz" überall und zu jeder Zeit das Gleiche bedeutet.
    Was aber ein gänzlich anderes thema ist.

    lg susanne

    der Hund weiß nach eingen Malen sehr wohl: "Wenn es xy aussieht dann schimpft Frauli/Herrli", aber er denkt nicht soweit voraus, dass er sich das überlegt während er das tut! Er tut es nicht um zu ärgern, er denkt nicht soweit. Aber wenn es dann so aussieht, dann lernt er durch die Reaktion, das aussehen der Wohnung oder den zerfetzten Turnschuh mit Ärger zu verbinden. Dennoch wird er niemals so vorausschauend denken, die Tat an sich, mit dem Ärger zu verbinden, allenfalls die Reste der Tat.

    Das ist das Problem.

    lg susanne

    Ich sehe das Hauptproblem auch in der Kommunikation. Wer den Hund nicht richtig lesen und sein Verhalten nicht deuten kann hat schon das erste Problem.
    Weiter gehts damit, die eigene Körpersprache völlig ungezielt einzusetzen, nicht genau zu wissen was man jetzt will und schon gar nicht, wie man das auf allen Ebenen (mental, körpersprachlich, evtl. auch verbal) vermittelt.

    Gefestigt als Charakter und Wissen möchte ich lieber teilen.
    Wer einen Hund hält, sollte in jedem Fall gefestigt sein, wissen wer er ist und wo er steht, selbstbewußt sein, sonst ist der hund nur der Porscheersatz (böse gesagt), ein Prestigeobjekt für Profilneurotiker. Jemand der ständig Angst hat um seine Position und in seiner Paranoia überall Dominanzgesten sieht wird sicher Schwierigkeiten kriegen, nicht weil der Hund so dominant ist (das ist die Einbildung), sondern weil man selber so wenig gefestigt ist. Souveräne Menschen die ihre Position kennen, haben seltenst "Dominanzprobleme", sie leben die Führungsrolle und lassen sich gar nicht auf Machtkämpfe ein.
    Da sehe ich bei vielen aber große Mankos.
    Wissen ist ebenso wichtig, siehe Kommunikation, wenn ich nicht weiß, was der Hund braucht, was er aussagen will und was ich tun kann und will, dann wirds schon wieder kritisch. Wissen beduetet lernen, auch die Bereitschaft vom Hund zu lernen!
    Allerdings hört Wissen nie auf, jedes neue Anwort bringt bekanntlich 1000 neue Fragen- also immer ausbaufähig, einzige Voraussetzung: wissen und lernen wollen.
    Ebenso sieht es mit den eigenen Grenzen aus, zu wissen wo man steht, eine gefestigte Position zu haben, bedeutet nicht, dass die Grenzen sich nicht erweitern können, also ebenfalls immer Steigerungspotential.

    Also sind die wichtigsten Punkte:

    - Kenntnisse der körpersprachlichen Kommunikation beim Hund und vor allem auch bei sich selbst
    - gefestigte Position im Sinne davon, nicht an jeder Ecke eine Bedrohung eben dieser Position zu wittern
    - sich weiterentwickeln zu wollen, auch bereit sein vom Hund zu lernen.

    lg susanne