Ich sehe das Hauptproblem auch in der Kommunikation. Wer den Hund nicht richtig lesen und sein Verhalten nicht deuten kann hat schon das erste Problem.
Weiter gehts damit, die eigene Körpersprache völlig ungezielt einzusetzen, nicht genau zu wissen was man jetzt will und schon gar nicht, wie man das auf allen Ebenen (mental, körpersprachlich, evtl. auch verbal) vermittelt.
Gefestigt als Charakter und Wissen möchte ich lieber teilen.
Wer einen Hund hält, sollte in jedem Fall gefestigt sein, wissen wer er ist und wo er steht, selbstbewußt sein, sonst ist der hund nur der Porscheersatz (böse gesagt), ein Prestigeobjekt für Profilneurotiker. Jemand der ständig Angst hat um seine Position und in seiner Paranoia überall Dominanzgesten sieht wird sicher Schwierigkeiten kriegen, nicht weil der Hund so dominant ist (das ist die Einbildung), sondern weil man selber so wenig gefestigt ist. Souveräne Menschen die ihre Position kennen, haben seltenst "Dominanzprobleme", sie leben die Führungsrolle und lassen sich gar nicht auf Machtkämpfe ein.
Da sehe ich bei vielen aber große Mankos.
Wissen ist ebenso wichtig, siehe Kommunikation, wenn ich nicht weiß, was der Hund braucht, was er aussagen will und was ich tun kann und will, dann wirds schon wieder kritisch. Wissen beduetet lernen, auch die Bereitschaft vom Hund zu lernen!
Allerdings hört Wissen nie auf, jedes neue Anwort bringt bekanntlich 1000 neue Fragen- also immer ausbaufähig, einzige Voraussetzung: wissen und lernen wollen.
Ebenso sieht es mit den eigenen Grenzen aus, zu wissen wo man steht, eine gefestigte Position zu haben, bedeutet nicht, dass die Grenzen sich nicht erweitern können, also ebenfalls immer Steigerungspotential.
Also sind die wichtigsten Punkte:
- Kenntnisse der körpersprachlichen Kommunikation beim Hund und vor allem auch bei sich selbst
- gefestigte Position im Sinne davon, nicht an jeder Ecke eine Bedrohung eben dieser Position zu wittern
- sich weiterentwickeln zu wollen, auch bereit sein vom Hund zu lernen.
lg susanne