Beiträge von Tucker

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    Ansonsten haben hier wohl einige so einen Luxushundekorb, bloß fällt mir der Name grad einfach nicht ein. Kennel, Klappe, irgendwie sowas *grübel*

    es heißt KUDDE :D . Kennel ist ne Box ;) .
    Allerdings würde ich bei einem zerstörungswütigen Hund davon absehen... nicht unkaputtbar wenn hundi will- und das sind dann aber teure Fetzerln ;) .

    Ich würde auch nen Plastikkorb oder Weidekorb nehmen, Decke rein und gut. Oder eben gar kein Bett, nur Decke- wer sein Bett kaputtmacht ist selber schuld.

    lg Susanne

    Ich will doch gar keinen Kuchen- ich will das eis...meinetwegen auch niut nur Aroma, nachdem ich sonst keinen Alkohol trinke ist das vielleicht auch besser- nicht das ich hier noch auf den Tischen tanz :lol: ...

    lg susanne

    ihhh, hyazinth, nimm das sofort da wech, ich mag keine unbekannten Größen in meinem tee!!! :stock1:

    Darum habe ich ja geschrieben, man muss sich einfach informieren über alles, aber auch alles was mit dem zukünftigen Familienmitglied zusammenhängt, sei es der Hund und seine Haltung an sich ebenso wie rassespezifische Merkmale und Erkrankungen bzw. Anfälligkeiten. Und ein seriöser Käufer informiert sich und ein seriöser Züchter gibt keinen Hund an jemanden, der sich nicht informiert hat. ebenso wie der informierte Käufer geschickte Fragen stellen kann, kann auch der Züchter geschikcte Fragen stellen um dem potentiellen Käufer auf den Zahn zu fühlen.
    Leider läuft das nicht immer so und leider stehen auch Papiere nicht unbedingt für die kontrollierte Zucht vom Fachmann- sie sollten es, sie tun es aber nicht immer.
    Und deshalb werde ich niemals zu jemandem sagen: Achte auf die Papiere. Ich nenne Kriterien, ich gehe auch gerne selber mit und stelle mein Wissen zur Verfügung, kein Thema. Aber mit dem Hauptkriterium Papiere und dem guten Glauben, dass diese ein Hinweis auf Kompetenz und Kontrolle sind, öffnet man dem Mißbrauch nur Tür und Tor.
    Dem ist nur Einhalt zu gebieten, wenn der Verbraucher die Kriterien kennt und darauf achtet.
    Wie das so ist in der freien Wirtschaft- die Nachfrage bestimmt das Angebot. Was genausoviel bedeutet wie: Wer sich bescheißen lässt der wird auch beschissen.

    lg susanne

    Eigentlich ist es gar nicht wichtig, was der einzelne Verband vorschreibt... es gibt immer Wege und Möglichkeiten diese Regeln zu unterwandern, das geht von Freunderlwirtschaft über verblüffend ähnliche Logos usw... nichts ist unmöglich.
    Die Frage ist doch wirklich, was der einzelne Züchter tatsächlich macht, ob es ihm nun vorgeschrieben wird oder nicht. Jemand der wirklich Wert auf seine Hunde legt, der läßt auch Untersuchungen machen, die ihm nicht zwangsverordnet werden. Und einer der zwar, meinetwegen der Prestige halber Verband xy angehört, der findet bei Bedarf auch Wege das System zu unterwandern. Auch innerhalb des VDH bzw. der FCI ist das Reglement teilweise zu schwach, manche Unterverbände haben ein schärferes, manche erfüllen mit Ach und Krach das Minimum- irgendwie.
    Wenn ich irgendwas im Leben gelernt habe, insbesondere in Bezug auf Hunde- und auch Pferdezucht, dann das:
    Traue niemals und unter gar keinen Umständen jemandem der dir was verkaufen will! Nie!

    Ja, man merkt es schon, ich bin wirklich sehr mißtrauisch, ich habe in diesen Szenen einfach zuviel gesehen.
    Andrerseits agiere ich nur nach diesen Kriterien, mir ist dabei völlig egal ob der hund aus nem Verband stammt oder nicht, ob er Papiere hat oder nicht, das ist für mich vollkommen irrelevant solange das Genannte passt und der Hund in mein Anforderungsprofil passt.

    lg susanne

    Ich frage mich, was manch einer unter Hobby- oder Liebhaberzüchtern versteht... solche gibt es auch im VDH und ebenso in der Dissidenz (von der ich problemlos genauso einen Hund kaufen würde, wenn die Voraussetzungen stimmen, die meiner Ansicht nach, für die betreffende Rasse wichtigen und notwendigen Untersuchungen nachweislich durchgeführt wurden- auch bei den Ahnen, die Welpen sowie die anderen Hunde in gutem Zustand sind etc.pp.).
    Mißtrauisch werde ich dann, wenn jemand über die Zucht sein Haupteinkommen hat. Denn dann gerät derjenige zweifellos in einen Interessenskonflikt- gute und verantwortungsvolle Zucht kostet nämlich vor allem Geld, dabei verdient man nicht viel, sicher kann man davon kein Leben bestreiten!
    Alles was man dem potentiellen Hundekäufer raten kann ist:
    soviele Informationen wie möglich zu beschaffen aus allen denkbaren Quellen, sich mit allen in Frage kommenden Krankheiten auseinanderzusetzen die in der speziellen Rasse häufiger vorkommen. Soviele Züchter wie möglich besuchen.
    Nur dann kann man die richtigen Fragen stellen, sich die richtigen Dokumente zeigen lassen und das Risiko übern Tisch gezogen werden auf ein Minimum reduzieren.
    Übrigens erwarte ich von einem seriösen Züchter auch viele Fragen an mich, bezüglich Hundeerfahrung, Vorhaben mit dem neuen Familienmitglied, Erziehung, Haltung, Fütterung, Einstellung zu Impfungen usw... ein seriöser Züchter will seine Hunde nämlich nur in besten Händen wissen.
    Wer mich stundenlang vollplaudert ohne je zu wesentlichen Dingen zu kommen, mir süße Welpen präsentiert die nur und ausschließlich Vorteile haben und keine entscheidenden Fragen nach meiner Erfahrung, meiner grundlegenden Einstellung bezgl. Ausbildung, Gesundheit, Haltung etc. hat und mir den Welpen auch gleich beim ersten Treffen mitgeben würde, der ist bei mir schon durch.
    Ich habe da so meine ganz eigenen Vorstellungen... seriös ist, wer den Hund, seine Gesundheit und sein zukünftiges Leben im Auge hat. Und solche Leute muss man gewöhnlich mit der Lupe suchen- da ist es dann auch völlig egal, wo sie "dazugehören".

    lg susanne

    Zitat

    Bestechung ,,,, das sind für mich die Leute die ihren Hund sinnlos vollstopfen, ohne das er auch nur eine Pfote gekrümmt hat ... das finde ich auch daneben ... aber Belohnung, sinnvoll eingesetzt, ist durchaus nicht verkehrt ... und wie gesagt wurde ... natürlich auch altersabhängig.

    Bestechung ist, wenn ich erst mit dem Leckerchen winken muss bevor der Hund kommt. Belohnung ist, wenn ich das Leckerchen erst raushole, wenn der Hund da ist. Ganz einfach.
    Wobei man einen Hund der etwas gerade erst lernt, sicher auch mal mittels Leckerchen locken/bestechen kann, damit er das richtige tut.

    lg Susanne