Beiträge von Tucker

    ich finde so einen "zum Spaß" Gassigänger halt ein bissi problematisch. Immerhin sollte jemand 2x am Tag regelmäßig die Hunde ausführen und zwar gleich 2. Mit absoluter Zuverlässigkeit denn Tamara kann nicht, ob sie will oder nicht.
    Sicher kann man da jemand superzuverlässigen erwischen, muss aber nicht. Da wäre mir dann jemand, der gegen eine Festpauschale kommt schon lieber. Es ist nunmal leider so, dass man von jemanden den man bezahlt, eine Dienstleistung erwarten kann und darf. Jemand der das gratis macht und dann viellt. unerwartet Prüfungsstress bekommt o.ä. seinen Gratis- Hund dann sitzen läßt. Hingegen jemand, der viellt. Teile seines Studiums o.ä. darüber finanziert, erschiene mir persönlich zuverlässiger- einfach weil der das Geld braucht, klingt gemein, seh ich aber so.

    Ich weiß auch grad nicht, wie das mit diesen EinEuroJobbern in Deutschland aussieht, könnte man das evtl. beim Arbeitsamt als befristete EinEuro Stelle eintragen?

    Zitat

    ja, bei uns in der Umgebung gibt es mehr Rüden, das spräche also für eine Hündin.

    Auch der Hund meiner Schwiegereltern, mit denen er/sie viel zu tun hätte, ist ein Rüde...

    und wieso spricht das mehr für eine Hündin?
    Ich finde ja, das spricht mehr für einen Rüden, denn mit einer Hündin habt ihr während der Läufigkeit eventuell ordentlich Theater... Rüden die ausbüchsen und vor eurer Haustür rumheulen oder euch plötzlich auf Spaziergängen überraschen etc.

    Ich habe zu meinem Rüden einen Rüden dazugeholt, eine Hündin wäre nicht infrage gekommen. Das Theater 2x im Jahr, oder eben einen kastrieren lassen- neee. Zwei gutsozialierte Rüden sind, mMn, die einfachste aller Kombinationen.

    Und es gibt auch keine Probleme mit Rüden untereinander, das ist einfach ein Gerücht. Klar, zweifellos gibt es Rüden, die keine Geschlechtsgenossen mögen, das kann aber mit einer Hündin auch passieren (ich hab so eine im Haus wohnen).
    Meistens ist es aber eher anerzogen, weil eben viele dran glauben, dass Rüden sich nicht vertragen und entsprechend an die Situation herangehen.

    Schlußendlich entscheidet aber die Chemie, da ist es dann egal, ihr habt ja keinen Ersthund mit dem es passen muss, allem anderen kann man irgendwie aus dem Weg gehen, wenn nötig.

    Was mir gar nicht gefällt:
    Der Züchter setzt euch unter Druck, da würde ich mich nicht drauf einlassen. Wenn du das ok findest, unter Druck gesetzt zu werden, ist das deine Angelegenheit, aber ich würde mich unter keinen Umständen unter Druck setzen lassen, wenn ich einen Partner für +/- 15 Jahre suche.... das ist unseriös.

    Ich beschränke mich jetzt mal aufs Wesentliche:

    Irgendwie ist klar, dass dein Mann überfordert ist. Und das wäre vermutlich jeder andere auch, wenn ich das zusammenzähle:
    13 Stunden Arbeit
    ca. 2- 2,5 Stunden Haushalt (inkl. kochen, ich weiß nicht inwieweit du da helfen kannst)
    ca. 2,5 Stunden Hunde (niedrig angesetzt!)
    Kommen noch Kinder und Kleinigkeiten dazu, sind das locker 18 Stunden!
    D.h. es läuft nichtmal auf wenigstens 8 Stunden Schlaf hin... da ist es kein Wunder, wenn er überfordert und angenervt ist- wäre ich auch.

    Ich denke, du kommst um einen Sitter nicht rundum. Und für eine Gesamtdauer von ca. 16 Wochen (pro Knie 8 Wochen, oder?) kann man ja eine Pauschale vereinbaren.
    Ich würde auch 5 Euro pro Spaziergang (ca. 1,5 Std.) veranschlagen. Aber wenn das regelmäßig ist, dann vereinbart man normal ne Monatspauschale damit es bezahlbar bleibt.
    Ich würde einfach ausrechnen, was ich mir leisten kann, was ich auch gerechtfertigt finde und dann ein entsprechendes Angebot schreiben.

    lg susanne

    folgendes ist uns gerade passiert:

    ich hab die Jungs grad schnell auf den Hundefreilaufplatz gelassen damit sie ihre Geschäfte machen können. Es ist dort nicht soo übersichtlich, aber da meine beiden ja verträglich sind, eigentlich kein Problem. Plötzlich taucht eine Dame mit zwei kleineren Hunden auf. Meine beiden gehen hin und wollen gucken. Grad als Tucker schnuppern will, fängt der eine Kleine an zu keifen und sie reißt den Hund quasi direkt vor Tuckers Nase auf den Arm. Ich konnte gar nicht so schnell abrufen, wie Tucker hinterhersprang- es ging einfach alles viel zu schnell... :/
    Ich hab natürlich sofort abgerufen und Tucker kam auch.
    Bin dann hin zu der Frau, hab mich entschuldigt und gefragt ob alles ok ist. Da meinte sie Tucker hätte an der rute zugepackt, ob ich das nicht gesehen hätte, der Kleine wäre grad mal 5 Monate alt usw.
    Ich hab gemeint, dass Tucker bestimmt nicht gepackt hat (der war einfach neugierig und wir hatten die Situation einfach noch nie, dass jemand seinen Hund direkt unter seiner Nase weggerissen hat...)
    Jedenfalls hab ich mir den Kleinen dann noch angeguckt, der hatte gar nix.
    Sie meinte dann, ja, aber sie rieche das Blut und da musste ich ihr leider sagen, dass der Zwerg sie bei der ganzen Aktion ins Gesicht gebissen hat...
    Dann ging sie.
    Ich blieb mit gemischten Gefühlen zurück. Eigentlich finde ich, kann ich nix dafür. Einzig, Tucker hätte nicht springen dürfen- allerdings hatten wir so eine Situation noch nie, wenn jemand seinen Hund auf dem Arm hat, springt er nicht, das haben wir geübt. Wir haben halt nicht geübt, dass ihm ein Hund direkt unter der Nase weggenommen wird...
    Dafür, dass ihr Hund sie ins Gesicht gebissen hat, kann ich ja noch weniger.
    Andrerseits ist das Ganze zeimlich beschissen, irgendwie hab ich n schlechtes Gefühl, es hätte so nicht sein sollen/dürfen...

    lg susanne[/code]

    Hallo ihr lieben,
    ich versuchs jetzt hier auch:

    wie viele schon wissen, ist am Donnerstag vor einer Woche der ACD Rüde "Bandit" bei mir eingezogen. Leider konnte ich fast nichts über ihn in Erfahrung bringen außer, dass er wohl am 10.04.08 in der Region Frankfurt/Main geboren wurde und mit 12 Wochen nach Tirol umzog.
    Seine Mutter war anscheinend eine blaue Hündin, der Vater ein roter Rüde, Bandit hat keine Papiere. Er ist blau. Auch der Impfpass gab keine Auskunft da der Hund scheinbar erst in Österreich einen EU- Heimtierpass bekam und gechippt wurde. Die Welpen wurden allerdings wohl grundimmunisiert- allerdings in dem kleinen weiß/gelben Impfausweis- den hat die Vorbesitzerin aber nicht mehr.

    Ich nehme an, dass die Hunde dort, wo Bandit herstammt doch sehr gut gepflegt und aufgewachsen sind. Bandit hat jedenfalls ein grundliebes Wesen, ist ein eher unerschrockener und selbstsicherer Hund, trotz dass sein erstes Jahr sicher nicht das schönste und beste war...

    Ich suche einfach jedwede Information, die mir helfen könnte Halter von Eltern oder Geschwistern ausfindig zu machen. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich jemand meldet, der evtl. weiß wo Bandit herkommen könnte.

    lg susanne

    Hallo ihr,
    eine gut Freundin von mir hat eine ältere Schäfermixhündin (ca.13 J.).
    Der Hündin ging es immer schlechter, die TÄ hat sie auf cortison gesetzt...schließlich war meine Freundin Anfang der Woche eine Zweitmeinung einholen. Dieser TA röntgte erstmal und diagnostizierte dann 4 Bandscheibvorfälle welche auch die Inkontinenz und die Kontrolle der Darmfunktion beeinträchtigten.
    Das Cortison war völlig überdosiert und er schlug Akkupunktur vor, als Therapie.
    Das klappte wohl auch ganz gut.
    Am Ende empfahl er noch ein spezielles Seniorenfutter... allerdings hat meine Freundin dann erstmal recherchiert und mich schließlich angerufen.

    Die Hunde (da gehört noch ein 3 jähriger Rüde dazu) sollen ein leichtverdauliches, hochwertiges Futter bekommen, als Grundfutter auf jeden Fall ein Trockenfutter.
    Ca. 2x die Woche kocht sie für die Hunde, evtl. würde sie auch mal ne Dose geben.

    Beim Trofu habe ich ihr geraten Platinum, Lupovet IBD und BF "Fellow" oder "Fenrier Spezial" zu testen. wenn davon keins passt guckt man weiter.

    Was ich mich frage ist, mit welchen Zusätzen man der Hündin noch helfen könnte...wie sieht das noch aus mit Hirse? Die ist doch für irgendwas gut- säurebindend?
    Was könnte man der Hündin noch geben?

    lg susanne

    Also ehrlich, ich finde es auch ok, wenn ein gesunder, fitter 60jähriger Mensch, sich noch einen Welpen/Junghund zulegt. Bei einer Lebenserwartung von um die 80 Jahre- ist doch kein Problem...
    Sicher hat das aber auch was mit Erfahrung zu tun. So gibt es bei uns z.B. auch Landwirte mit 70/80 Jahren die noch voll in den Betrieb integriert sind (Familienwirtschaft, 3-4 Generationen in einem Haus). Und das ist kein Problem, weil das für den Routine ist. Der weiß ganz genau was zu tun ist wenn da ne Kuh kalbt oder eben Alltäglichkeiten anfallen (melken, misten, zeug ausfahren...)
    Wenn es mit 60 der Ersthund ist, dann würde ich sicher auch einen anderen Hund empfehlen, als wenn ein 60 jähriger Hundesportler nochmal Nachwuchs sucht.
    Aber ehrlich, es gibt auch Leute mit 20/30 denen ich die Qualitäten als Hundeführer einfach absprechen muss...und trotzdem haben die nen Hund :roll:
    Wenn nichts gravierendes passiert, dann gedenke ich auch noch mit 60 und 70 Hunde zu halten. Man sollte sich halt drum kümmern, wo sie hinkommen wenn es hart auf hart kommt- das ist wichtig, das muss passen!

    lg susanne

    Ich baue das schon mit Distanzvergrößerung auf, klappt eigentlich auch, ist ne Übungssache.

    Als erstes sollten die Kommandos die du auf Distanz geben willst, sitzen (also meist "Steh", "Sitz" und "Platz"), neben dir, vor dir, hinter dir, ganz egal, wenn du es sagst passierts.
    Dann gebe ich das Kommando und bleibe einfach ein wenig da stehen (1-5 Minuten), dann hebe ich irgendwann auf (idealerweise am Anfang BEVOR der Hund es tut).
    Wenn das auch gut klappt, dann entferne ich mich ein wenig- soviel wie der Hund aushält und laufe einmal um den Hund herum, gehe wieder zurück, lasse aber so wie vorher, das Kommando noch ein Weilchen aufrecht.
    Und dieser Radius wird einfach immer größer. Zu Beginn gehe ich auch immer zum Hund zurück, abrufen tu ich erst, wenn das gefestigter ist.
    Und natürlich wirds immer schwerer...
    am anfang reicht ein Meter Entfernung, später sind es dann viele Meter, außer Sichtweite oder ich "verliere" nen Futterdummy beim weglaufen oder arbeite derweil mit einem anderen Hund.
    Und dann eben auch umgekehrt, also dass der Hund weiter entfernt ist und auf Kommando was bestimmtes tut.
    Das baue ich paralell auf. Wenn der Hund meiner Meinung nach, gerade die passende Distanz hat (sagen wir am Anfang 1m) dann gebe ich das Kommando, ggf. hilft ein "Stopp" Kommando wenn der Hund dann erst ganz herankommen will.

    Huhuu,
    also ich bin schon mehrmals mit Hund in der EU umgezogen. Eigentlich macht das jede Versicherung. Es ist nur eine kleine Änderung die schriftl. festgehalten wird. Ich hatte aber keinerlei Mehrkosten o.ä.- nur ein bißchen Bürokratie ;) . Im Prinzip gehts nur um die korrekten Versicherungsdaten.

    Von daher: die Versicherung auswählen, die einem am ehesten zusagt (Deckungshöhe, Preis, Selbstbeteiligung etc.) und da anrufen und die Sachlage darlegen. Dann gibts nen dementsprechenden Vertrag und gut.

    lg susanne

    Also ich habe ja grad meinen "nächsten Hund" angeschafft.
    Für mich stand schon fest, dass es ein Cattle Dog werden sollte, das war von Anfang an klar, lediglich war es eigentlich erst für eeeetwas später gedacht ;) .
    Tucker ist ja schon ein ACD Mix und der ist schon klasse. Wenn ich Bandit, meinen "Neuen", angucke, dann kann ich nur sagen : Das war absolut die richtige Entscheidung.
    Immer wieder einen Cattler :D .

    Warum:
    ich mag diese kleinen, zähen, sehr vielseitigen Stinker einfach :lol: . Das sind ganz klasse Hunde, aber auch keine "Pantoffelhelden" die im Kadavergehorsam hinter einem dreinschleichen.
    Auch die Größe sagt mir zu. der Hund ist wirklich für alles zu gebrauchen und dennoch recht handlich und kompakt.
    Nicht zuletzt muss man natürlich aber auch klar sagen, dass ich eine ausgesprochene Vorliebe für Arbeitshunde habe und entsprechend viel Zeit für Training und Auslastung investiere.