Beiträge von Tucker

    Das Boswelia Zeug war schonmal im Gespräch- gib mal Boswelia in die Suche ein.
    Ich halte davon nix. Manu hat die Hauptgründe genannt. Und unverschämt teuer find ichs auch (zumindest war es das, als ich damals recherchiert habe..).
    Und mit "naturnah" und solchen Slogand schmückt sich heutzutage beinahe jeder Hersteller. Und von Barf oder selber kochen ist das Zeug Lichtjahre entfernt...wobei es da natürlich immer drauf ankommt was derjenige der es zubereitet in den Napf schmeißt, ich hab auch schon "Selberkoch" Rezepte gelesen die an eine Supermarkt-Fertigfutterzusammensetzung erinnern :roll: .

    Ich würde auf jeden Fall mal im Tierheim nachfragen- mehr als Nein können die eh nicht sagen. Aber wenn sie ja sagen und da sitzt die Liebe auf den ersten Blick...dann wäre es doch schade wenn ihr die verpasst ;) .

    Erwachsene Rassehunde oder Mixe bestimmte Rassen kann man über spezielle "Rassenothilfen" bekommen. z.B.
    http://www.sheltie-in-not.de/
    http://www.sos-pudel-in-not.de/
    http://www.schnauzer-in-not.de/
    http://www.spitze.duero.de/
    http://www.tibet-terrier-in-not.de/html/willkommen.html

    ... dies ist nur ein kleiner Teil von Nothilfen für Rassen die für euch in Frage kommen würden...

    Eine weitere Möglichkeit wären andere Tierschutzorganisationen bekommen, es gibt nicht nur Tierheime, sondern auch Vereine und Orgas die mit Pflegestellen arbeiten. Häufig handelt es sich dann aber evtl. um Hunde aus dem Ausland (Auslandstierschutz, z.B. Hunde aus Spanien, Türkei usw.)- müsst ihr euch überlegen, ob das denkbar wäre.
    Bei Spaniern sollte man halt bedenken, dass öfter mal Wind/Jagdhunde mitgemischt haben und unter Umständen entsprechender Trieb vorhanden ist.

    Also Platinum ist in jedem Fall hochwertiger als Josera.
    Josera ist ist so das, was ich grad eben noch füttern würde, wenn ich sparen müsste. In meinen Augen an der Untergrenze der "guten" Futter...
    Also rein qualitativ ist Platinum da sicher der Vorzug zu geben und es hat ne sehr gute Akzeptanz. Wenn der Hund dazu neigt zuzunehmen könnte Platinum das aber eher befördern. Und ich würde auch nur das Puppy Chicken und das Lamm und Reis nehmen, der Mais im Chicken adult gefällt mir nicht- das ist aber Ansichtssache.

    lg susanne

    Also am Anfang mache ich es ähnlich wie bei Welpen die ma in reizarmer Umgebung pieseln lässt und in anderer Umgebung mehr Wert auf Sozialisierung mit Umweltreizen legt.
    Zum laufenlassen und schnüffel wähle ich eine Umgebung die der betreffende Hund gut kennt und wo er keine oder kaum Unsicherheiten zeigt.
    Und andrerseits halte ich meine Umgebung im Blick und wenn etwas entdecke, dass sich für Training bezgl. der Unsicherheit eignet, dann nutze ich das.
    Aber ich bleibe dort dann nicht einfach minutenlang stehen, sondern ich arbeite aktiv mit dem Hund in dieser Umgebung, mache also nicht das Angstobjekt zum Mittelpunkt, sondern mich selber und zwar schon bevor wir dort anlangen und auch bis wir dort vorbei sind. Also nicht nur dort.
    Ich arbeite sowieso sehr viel unterwegs, mit immer kleine Entspannungs/Schnüffel/Pieselpausen.
    Es geht mir auch drum, dass der Hund sich an mir orientiert und der beste Weg dahin ist, meiner Meinung nach, Arbeit, aktive Beschäftigung.
    Ich gebe damit eine klare Alternative zur Unsicherheit indem ich was verlange. Logischerweise was, was der Hund prinzipiell gut kann.
    Ich finde Arbeit die positivste und nützlichste Ablenkung, der Hund lernt dabei, er generalisiert, er nimmt die Umgebung nicht so wichtig weil ich mit ihm befasse (nicht aufs Angstobjekt bezogen) und orientiert sich mehr an mir.
    Ich nutze auch jede Alltagssituation wo ich denke "boah, prima, da können wir was lernen". Das können einfache Gehorsamsübungen sein, Tricks, Suchspiele- völlig egal, was sich anbietet wird mitgenommen.

    Gerade Unsicherheitsprobleme wachsen sich zu Alltagsprobleme aus, man will den Hund ja mitnehmen können, dass geht nicht wenn der laufend in Panik verfällt. Darum trete ich dem auch im Alltag entgegen. Für mich geht nichts über Training im täglichen Leben mit allen dingen die dazugehören, Baustellen, laute Müllwägen die Container leeren, flatternde Tüten, Sperrmüllsammlungen wo "ungeheuerliche Gebilde" rumstehen usw.
    Man kriegt ein auge für solche Sachen und kann dann gezielt genau dann ne "Arbeitsrunde" drehen.
    Wichtig ist halt, dass man nicht nur dort arbeitet, also wieder keine Beseonderheit draus macht, sondern einfach kurz lösen lässt und dann wirklich ne ganze Arbeitseinheit startet wo man eben "zufällig" an sowas gerät.
    Kommt man wirklich zufällig in die Situation, arbeitet man eben los und noch was drüber hinaus.
    Und nicht zu lange am "Ort des Schreckens" verweilen am Anfang, sobald auch nur irgendwas gefordertes klappt loben, weitergehen, kleine Pause einbauen (schnüffeln lassen, bißchen spielen oder so) und arbeitenderweise den Weg fortsetzen.
    Du willst deinem Hund ja helfen, und zwar langfristig. Aber du wirst nicht langfristig "Ameisensuche" spielen wollen, aber wohl wirst du langfristig Grundgehorsam verlangen, oder?
    Viele Hunde kriegen am Anfang den Hintern kaum auf den Boden wenn man in so ner situation "sitz" verlangt und wenn sie sitzen sehen sie furchtbar aus. Das macht nix, loben wie sonst auch und gut ist. Grad Tucker wäre am Anfang am liebsten davongerannt, aber er hat sich hingesetzt, nach ein paar Wochen wars ok. Und ich hab noch so ein paar Kandidaten... ständig im Streß, überall Monster :roll: .
    Sie werden gelassener, am Anfang kriegt man fast ein schlechtes Gewissen wenn man sieht, dass der Hund am leibsten weglaufen würde und nur gehorcht weil er weiß, dass man eh nicht lockerläßt. aber langfristig ist es für den Hund weniger Streß wenn er mal die Routine hat und abcheckt, dass man ihn schon nicht "ausliefert" sondern alles normal ist und kein Grund besteht Panik zu schieben.

    EDIT:
    ich hab keine Ahnung von deinen Veränderungen, das wurde gepostet als ich meinen Roman hier verfasst habe... also wenns daran liegt- dann ist das Problem möglicheweise woanders zu suchen- das musst du wissen.

    Ich schließe mich Tanja und Steffi an.
    Ich entscheide wer in meine Wohnung kommt, basta.
    Das ist meine Wohnung, außer mir zeigt da keiner irgendwelche territorialen Ansprüche.
    Meine Hunde dürfen wirklich viel, aber die entscheidungen die ich treffe werden nicht in Frage gestellt. Und das tut auch keiner, die wissen das genau...

    Also Tucker kannte auch alles, aber dann mit mir, fremder Person, fremde Stadt- da war der auch laufend unsicher, hatte Stress ohne Ende.
    Drum habe ich auch geschrieben, bewußt in solche Situationen gehen, dort arbeiten, aktiv sein, sich nicht um das Zeug scheren sondern die Aufmerksamkeit vom Hund fordern.
    Da reichen wenige Minuten, das ist irre anstrengend für den Hund.
    Aber es hilft, und nicht nur bei meinem, so arbeite ich viele Hunde die Unsicherheiten zeigen und das funktioniert.
    Und zwar besser als Schauspielerei und großes Getue. Ein wenig klare Arbeit, viel Lob und einige Wochen Geduld.
    Sich nicht entmutigen lassen, wenn es nach ein paar Tagen oder ner woche nicht gleich klappt.
    Da steckt halt auch ne Menge Arbeit drinne.
    In Büschen versteck ich allenfalls Sachen zum suchen (z.B. neben ner angsteinflößenden Baustelle...nur als situationsbezogenes Beispiel).
    Ich habe eben die Erfahrung gemacht, dass das kontrollieren und die situation an sich zum Mittelpunkt zu machen, das Ganze fördert- nach dem Motto "wenn die so ein Gewese machen, dann MUSS da ja was sein", warum führt die sich sonst so auf...
    Es bestärkt indirekt die Vermutung des Hundes, dass da was ist, was nicht da sein sollte.

    Also erfahrungsgemäß wird der Hund hibbeliger, wenn der Halter nur drauf wartet...also dann, wenn der Halter eben nicht so 100% überzeugt losmarschiert.
    Angstobjekte hab ich auch öfter umkreist, auch direkt daneben gearbeitet, was ja auch nur Ablenkung ist.
    Am besten funktioniert das auch für Halter die nur drauf warten, dass der Hund wieder ängstlich wird, wenn sie die Situation bewußter herbeiführen, also sich absichtlich in eine Situation begeben in der der Hund Angst/Unsicherheit zeigt. Und dort dann konsequent arbeiten.
    Der Hund versteht nicht, warum der Halter angespannt ist, er merkt nur die Anspannung- das ist das Problem.
    Und je öfter der Hund Unsicherheiten zeigt umso mehr spannt sich der Halter vor solchen Situationen an..wenn auch unfreiwillig.
    Das heißt harte Arbeit an sich selber.

    Ich hätte jetzt gerne ne Quelle, wer beobachtet hat, dass in freilebenden Rudeln Gelände freigegeben wird...
    Nach meinen Informationen gehen Jungtiere auch mal vor, wenn sie nicht mehr weiterwissen (Weggabelungen z.B.) dann geben sie wieder an ältere, erfahrenere Tiere ab.
    Deshalb sollte man ja auch häufig die andere Richtung nehmen, usw. damit der Hund lernt sich am "Rudelführer" zu orientieren.
    Aber wenn du ohnehin ne Trainerin hast und der vertraust, dann mach es doch so und wenn es klappt ist gut...

    Ach ja, ich habe meinem Großen das auch so beigebracht, dass ich einfach gar nix gemacht habe, frisch und frei los, da ist nix und fertig.

    Also nach meiner Rechnung sollte dein Hund ca. 1020g Gesamtfuttermenge maximal erhalten, das entspricht 6%.

    Es wäre wirklich gut zu wissen, was genau du fütterst, denn wenn dein Hund wirklich zu dünn ist (das geht bei einem Welpen der so groß werden soll kaum, da ist weniger oft mehr, wegen dem Knochenwachstum, je weniger Gewicht die Knochen tragen müssen, umso besser. Aber natürlich sollte der hund dabei nicht verhungern) ist das Fleisch wahrscheinlich zu mager.
    Und das mit der Größe ist doch sicher ein Irrtum, eher wohl 53cm, als 35, oder?