Beiträge von Tucker

    Ich finde grundsätzlich nichts daran verwerflich, wenn man einen kleinen! Anteil Getreide füttert. Wenn es der Hund halt verträgt.
    Mein Großer verträgt Getreide nicht sooo gut, aber es passiert auch nix, wenn er gelegentlich was bekommt, meist dann Nudeln oder so.
    Extra für die Hunde mache ich kein Getreide mehr bei. Am Anfang hab ich für Tucker täglich etwa 50g gequollene Dinkel- Hafer- Hirseflocken usw. gemacht. Aber als dann auffiel, dass ihm das jetzt nicht soo gut bekommt, hab ich das aufgehört. Beim Kleinen hab ichs gar nicht erst angefangen.
    Aber wenn es der Hund verträgt, spricht eigentlich nichts gegen einen kleinen Getreideanteil im Futter.

    lg Susanne

    Also ich brauche für 2 Hunde gut 100- 150€ im Monat, allerdings hab ich davor für einen nicht wesentlich weniger ausgegeben...
    Ich habe eine OP- Kostenschutzversicherung, die kostet ca. 15€ pro Monat, mit der Haftpflicht zusammen sinds 20€, für Beide zusammen knapp 40€, Futter nochmal 60€. TA kann ich so pauschal gar nicht sagen, so bis 200€ zahl ich aus dem laufenden Budget immer irgendwie, wenns sein muss, wenns wirklich mal hart kommt und mehrere Vieher gleichzeitig was haben, dann genieße ich bei meinem TA auch eine gewisse Kreditwürdigkeit ;) .
    Beim zurücklegen gibts halt immer das Startproblem, wenn in der Zeit, wo sich noch nicht soviel Geld angesammelt hat, irgendwas teures ist? Da sollte man sich überlegen, ob man zur Not auch aus dem laufenden Budget mal was hinblättern, mindestens ne ordentliche Anzahlung.

    Aber nochmal auf den Beagle zurückzukommen- du schriebst im ersten Post, der Hund deiner Schwester sei "sehr groß", darf ich fragen welche Schulterhöhe dieser Beagle hat?

    lg susanne

    Edit: Achja, 80€ Steuer im Jahr kommen pro hund auch dazu.

    Ich denke, dass Risiko ist minimal. Schlußendlich muss das jeder für sich abwiegeln, aber ich würde das Risiko wahrscheinlich eingehen- bei Schaf für meine Hunde (und das tot wie lebendig- dann könnte mans nämlich hüten *hust*) könnte ich nicht nein sagen.
    Waren die schweine denn aus Deutschland? Weißt du wo die herkamen?
    Bei importierten Tieren wäre ich dann nämlich wohl doch vorsichtiger :ops: .

    lg susanne

    Ach ja, das gute alte "Wutziesabber" :lachtot: (sorry, ich muss bei dem Ausdruck immer lachen :D ).
    Hier im Forum gabs da mal ne wilde Diskussion, manche nehmen offenbar auch Wein zur Hand und nutzen den zur Desinfektion.
    Ich habe zwei unkastrierte Rüden, einer ist 21 Monate, der andere fast 18 Monate.
    Mein Großer (der 21 Mon.) hatte noch nie Wuzzisabber, der ist da auch selber recht reinlich, da gibbet nix.
    Beim Zwerg (ok, er hat schon 50cm ;) ), sieht das anders aus, der hat laufend Wuzzisabber wenn ich nix unternehme, der kümmert sich da auch gar nicht drum... bei ihm spüle ich halt wenn nötig dann 3x in einer Woche mit Wasserstoffperoxyd 3% und dann ist wieder ne Weile gut.
    Aber dass das alle unkastrierten Rüden immer zwangsläufig haben müssen ist Unfug! Wie gesagt, das ist prinzipiell ansteckend, dennoch hab ich einen Hund, der nicht betroffen ist und einen der eigentich Dauerpatient ist. Kastrieren lassen würde ich ihn deshalb nicht. Man kann ja was gegen machen.

    lg susanne

    Also ich hab auch ne normale 1,5l Flasche und den Faltnapf. Bei uns gibts eh auch überall Berghütten und so Holzbrunnen und Gebirgsbäche usw. wo die Hunde trinken können oder man die Flasche wieder auffüllen kann.
    Randy trinkt auch aus der Flasche, Tucker nicht...
    Ehrlich gesagt ist mir mein Geld zu schade für alle möglichen Spezialsachen- den Hunden ist das völlig wurscht solange sie was zu saufen haben ;) .

    Dankeschön euch allen!

    Ich finde eben auch nicht, dass meine Hunde jeden mögen müssen oder sich anpöbeln oder beißen lassen müssen!
    Andererseits kenn ich sowas wie Verantwortungsgefühl. ICH WILL NICHT, dass meine Hunde sich beißen müssen und ich will auch nicht, dass einer der Hunde verletzt wird.
    Das bedeutet aber alles nicht, dass die Herren unverträglich wären.

    Tanja: Jaaahhhh :gut: =) , ein "ganzer" Cattler durfte zu mir und meiner "halben Portion" ziehen :D .
    Woher? Von einer überforderten Familie die froh war, das Ungetier loszuwerden...
    Alle näheren Infos wie es dazu kam und alles:
    https://www.dogforum.de/ftopic82612.html

    Also ich möchte mal klipp und klar sagen:
    Randy ist nicht unverträglich!
    Er geht normal sehr souverän mit Kontakten um. Höfliches beschnuppern, leichter Kamm, Entscheidung ob sympathisch. Dann entweder spielen oder getrennte Wege. Er legt es nicht drauf an, sich zu raufen.
    Die meisten Hunde sind ihm nach einer "Inspektion" völlig egal. ABER: er läßt sich nicht anpöbeln. (und das ist sein gutes Recht!). Randy hat im ersten Lebensjahr nicht gelernt, seine Triebe zu kontrollieren. Fällt er in das Triebschema, schaltet er schnell aus, dann kann es böse enden. wir arbeiten daran, aber ich kann in 3 Monaten nicht die Versäumnisse des ganzen ersten Jahres aufarbeiten (die da zahlreich vorhanden).
    Deshalb, und weil ich ja bereits gesehen hatte, wie der fremde Hunde den freilaufenden Jimmy anpöbelte, habe ich Randy an der Leine gelassen. Dann habe ich Zugriff und kann das Ganze ggf. schnell beenden bevor was passiert (auch meinem hund!).
    Randy pöbelt auch an der Leine nicht von sich aus.

    Mir ist ja neulich wieder was passiert, das will man gar nicht glauben wenn man nicht dabei war.

    Folgende Ausgangssituation:
    Ich stehe mit Randy auf der Wiese, auf der ich gerne trainiere. Wir hatten Frisbee gespielt und Gehorsam trainiert. Jimmy, ein Tiroler Brackenrüde kam am Ende des Trainings samt Herrchen dazu. Randy und Jimmy mögen sich nicht, das haben sie bereits beim ersten Treffen festgestellt, die haben sich einmal mit gestelltem Kamm beschnüffelt und sich danach nie wieder näher als max. 5m gekommen...
    So, ich beende das Training, Randy sitzt neben mir, Jimmy verschwindet wieder mit seinem Herrchen, ich leine Randy an.

    Jetzt kommt gleich der Clou:
    Dort gibt es eine Auffahrt, sie ist der einzige Zugang zu dieser Wiese. Während Jimmy und sein Herrchen (Herrchen mit Fahrrad, Jimmy ohne Leine hinterdrein) den Platz verlassen und ich Randy anleine, taucht oben in der Auffahrt eine Dame auf, an der Leine einen "mittelkleinen" (ca.40cm) Mischlingsrüden (schwer zu sagen was genau, könnte ein Chow-Chow oder Eurasier mit drin sein). der Hund steuert an der langen Leine direkt auf Jimmy zu. Der bleibt stehen, die Hunde beschnuppern sich kurz, nach wenigen Sekunden geht der Mischling auf Jimmy los. Jimmy läßt sich auf nix ein, Herrchen fuhr mit dem Fahrrad weiter und schenkte dem Ganzen keine Beachtung und Jimmy fand es wichtiger Herrchen zu folgen als sich auf Stress einzulassen.
    Gut, denke ich mir, nichts wie weg von hier, da hab ich ja nun gar kein Bock drauf...
    In Windeseile befestige ich meinen Faltnapf am Rucksack, Randy sitzt immer noch angeleint neben mir, angespannt, aber er sitzt (im Rucksack sind die Frisbees :D ).Ich drehe mich wieder in Richtung Auffahrt (mein Standort ist am Zaun, auf der kurzen Seite der wiese, direkt gegenüber der Auffahrt)...
    und da will ich meinen Augen kaum trauen... die Dame mit dem Hund, hält direkt Kurs auf mich, sie ist höchstens noch 5m entfernt!
    Einen kurzen Moment bin ich wirklich sprachlos... leicht verwirrt ergreife ich das Wort: "Ähmmm, hören Sie, ihr Hund hat sich doch gerade erst mit dem anderen Hund (Jimmy) angelegt. Ich möchte dieses Risiko mit ihm (ich zeige auf meinen Hund) nicht eingehen- der wird sich das so nicht gefallen lassen!"
    (Randy ist kein ausgesprochener Raufer, er versteht es durchaus, einem Hund einfach aus dem Weg zu gehen (z.B. Jimmy), aber anpöbeln oder zwicken/beißen etc. läßt er sich von nem fremden Rüden garantiert nicht gefallen...)
    Jetzt die obergeniale Antwort: "Ja das ist doch nur wegen der Leine"
    Aha, die Leine, Leinenaggression- naja, so sah es mir einfach nicht aus. Auf mich machte ihr Rüde einfach einen streitlustigen Eindruck- sorry, war einfach so.
    Mein Verlangen den Schauplatz zu verlassen wurde größer. Entschlossen nicke ich Flo (der fotografiert öfter mal für mich, beim Training) zu, schwinge mir die Tasche auf den Rücken... ich kam jedoch nicht einmal zum ersten Schritt- die Dame löste nämlich wirklich DIE LEINE...sie ließ IHREN HUND WIRKLICH LOS :schockiert: . (Ich erinnere: Randy war auch bereits angeleint und saß nach wie vor neben mir).
    Der Rüde nahm umgehend Kurs auf uns.
    Eine Vielzahl von Gedanken schossen mir durch den Kopf. Ich kam hier nicht raus, der Hund war frei. Selbst wenn ich die Discs nehmen würde um Randys Aufmerksamkeit zu fangen, könnte der Hund uns nachlaufen und irgendwann würde Randy reagieren und den Kleinen zusammenstauchen.
    Leine loslassen? Naja, dass würde Randy nur unkontrollierbarer machen, mir wäre dran gelegen, eine Beißerei zu vermeiden, denn ganz sicher würde mein grauer Freund am Ende schuld sein, er war größer und Cattle Dogs sind sind nicht gerade bekannt für große Sozialverträglichkeit.
    Es war zu spät. Beide Hunde beschnupperten sich mit gestelltem Kamm und es kam was kommen mußte...der fremde Rüde ging plötzlich auf Randy los. Randy war im ersten Moment ehrlich überrascht *hä? was will der von mir???*. Er fing sich dann schnell und vertrat seinen Standpunkt *SO NICHT!*
    Da ich mich entschlossen hatte die Leine nicht loszulassen, hatte ich beide 'Hunde in Reichweite. Frauchen von dem Mix stand schweigend drei Meter weiter und hatte große Augen. Der Mix trug glücklicherweise ein Geschirr an dem ich ihn aus dem Geschehen heben konnte und seinem Frauchen -unter einem sehr unfreundlichen Kommentar- in die Arme drückte.

    manchmal...ja manchmal...da frage ich mcih schon, was eingentlich in den Köpfen mancher HH vorgeht :hust: .
    Ich bin nur froh, dass ich diese "Bekanntschaft" nicht in Anwesenheit von Tucker gemacht habe. Tucker ist in solchen Situationen nicht ganz so souverän wie Randy (der abwartet und es nicht unbedingt drauf anlegt). Tucker ist ein feiger Schißer, ich kann ihn da zwar recht gut kontrollieren, aber in dieser Situation wäre er ´100% in sein Muster zurükgekehrt "Angriff ist die beste Verteidigung". Jede Menge Getöse inklusive. Tucker ist ein Hysteriker in solchen Dingen. Er ist da noch nicht soweit...nennt man das dann Glück im Unglück, dass ich wenigstens den Hund dabei hatte, der bei sowas etwas versierter reagiert? :roll: .
    Ne ehrlich, ich dachte ich fall um als die gute Frau den hund losließ- das muss doch wirklich nicht sein ...