Beiträge von Tucker

    Ich frage mich, wieso man da gleich schnippisch werden muss :roll: .
    Wenn der Geruch "aus dem Hund raus" kommt, dann wird baden dir einfach nicht helfen. Baden kann bei äußerlich an den Hund gekommenen Gerüchen helfen (toter Fisch, Kuhmist etc.), wenns an der Ernährung liegt oder der Hund entgiftet bringts nix.
    Meine Hunde bekommen bspw. keine Schweineohren mehr, weil sie davon anfangen zu miefen.
    Insofern würde ich erstmal alles überprüfen, was Hundi bekommen hat bevor er angefangen hat zu stinken und währenddessen.
    Zur Unterstützung einer möglichen Entgiftung kannst du Chlorella geben und rote Beete (ich nehm gern Bio-rote Beete Saft). In Zusammenhang mit der Gabe von roter Beete solltest du dich nicht wundern, wenn der Urin einen leicht rötlichen Schimmer annimmt, dass ist normal unter dem Einfluß der roten Beete.

    Ich kenne das Produkt nicht. Aber ich würde es meinen Hunden nicht vorbeugend geben. Ich halte es schlichtweg für ne überflüssige Sache von der vor allem der Verkäufer profitiert.
    Meine Hunde werden roh gefüttert und hier hatte noch keiner Würmer, auch ohne so Zeug.
    Man sagt, dass Kokosflocken (Laurinsäure), versch. unverdauliche Kerne (Kürbis, Sonnenblumen, Pinienkerne) und Karotten ein wurmwidriges Darmmilieu schaffen. Ob das stimmt, weiß ich nicht, meine Hunde bekommen die genannten Dinge ca. 2x wöchentlich und wie gesagt, bei uns ist wurmfreie Zone.
    Vielleicht versuchst du es damit und mit einer gesunden Lebensweise/Ernährung deines Hundes (das muss nicht unbedingt roh sein, es gibt auch zahlreiche gute Fertigfuttermittel) bevor du dir dieses Zeugs kaufst.

    Ich gebe Platinum als Leckerchen und bestelle oft noch für andere mit weil es in der Menge ja auch günstiger wird.
    Es war noch nie irgendwas drin, was da nicht hätte sein sollen.
    Man findet über JEDES Futter irgendwelche Berichte, dass irgendwas drin war- man muss nur lange genug suchen. Das ist wie beim Arzt: Wer gesund aus der Arztpraxis rauskommt, wurde nur nicht lange genug untersucht ;) .
    Und natürlich, wenn ich mich jetzt nur genug verunsichern lasse und mir die einzelnen Brocken mal ganz genau angucke, finde ich bestimmt auch irgendwas, was ich nicht zuordnen kann (was aber vermutlich was ganz normales ist und nur durch den Verarbeitungsprozess unkenntlich) und was dann meine Unsicherheit verstärkt.
    Ich verlasse mich da lieber auf meine Erfahrungen und die meiner Mitbesteller und die sagt: gutes Futter, hohe Akzeptanz, gute Verträglichkeit, netter Service (dem man auch unangenehme Fragen stellen kann)- alles Bestens.
    Ansonsten gibts bei uns als Hauptfutter roh und wenn ich nicht sicher wüßte, dass es Tierteile sind, würde ich mich bei manchen Dingen auch fragen, was da für "komisches" Zeug drin ist :D .

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    Ich persönlich nehme es dem Ausbilder nicht übel wenn er seine Stimme erhebt, wenn ich was absolut nicht kapiere.

    Kapierst du es denn etwa dadurch besser, dass der Trainer lauter wird???
    Nee, das geht nicht, egal ob jemand eine Hundeschule führt oder ob das vereinsmäßig abläuft und die Trainer es ehrenamtlich machen.
    Wer sein Geld damit verdient hat freundlich zu sein, basta! und wer sich ehrenamtlich, freiwillig! in seiner Freizeit engagiert, der sollte das auch wirklich wollen und andere motivieren und nicht zusammenstauchen und sich nicht mit blöden Schmähs auf dem Rücken der Teilnehmer profilieren.

    So seh ich das.

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    In der Steinheilkunde

    Damit es der Heilkunde (welcher Art auch immer) bedarf, muss aber zunächst mal was nicht stimmen, oder? In diesem Fall der Energiefluß. Und insoweit ist dann sicher auch zu bedenken, wie man das Gleichgewicht dauerhaft wieder herstellen kann. Da kann so ein Mittel vielleicht unterstützend angewandt werden (vorausgesetzt es ist qualitativ hochwertig und ein entsprechend ausgebildeter Behandler hat dieses Hilfsmittel "angepasst" bzw. ausgewählt- keine Ahnung wie man das in der Steinheilkunde ausdrückt).
    Aber eben nur unterstützend, zeitgleich sollte man sich dann wohl dringend damit befassen, wo es klemmt, dass es überhaupt soweit gekommen ist, dass ein Heilbedarf da ist und entsprechende Maßnahmen treffen um langfristig ohne Heilmittel auszukommen.

    Es gibt die sogenannte 5min. Regel für junge Hunde, diese besagt, pro Lebensmonat 5 Minuten spazieren gehen am Stück, also bspw. bei einem 4 Monate alten Hund wären das ca. 20 Minuten die du mit ihm gehen kannst- so etwa 3x am Tag, ansonsten nur schnell piseln/kacken lassen.

    Auch von langsam joggen/schnell gehen, würde ich in dem Alter auch abraten, aus versch. Gründen:
    - du kannst in dem Alter nicht sagen inwieweit die Knochen vom Hund ok sind (darüber gibt dir erst ein Röntgenbild der Hüfte und der Ellbögen sicher Aufschluss, das kannst du so mit ca. 12 Monaten machen lassen), das heißt, du könntest durch die Beanspruchung etwas vorhandenes verschlechtern
    - der junge Hund soll seine Umwelt in Ruhe kennenlernen, rumschnüffeln usw. nicht an der Welt vorbeihasten
    - junge Hunde neigen dazu in Dinge zu zwicken die sich schnell bewegen, in dem Fall deine Füße/Hosenbeine :D

    Jungen Hunden sollte man die Welt langsam und in kleinen Dosen zeigen.

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    Naja, der letzte Hund war auch ein Labrador. Er ist leider vor etwas über 3 Jahren gestorben. Besonders gefällt mir das er viel Auslauf braucht und man ihn ohne bedenken beim Joggen mitnehmen kann. Auch sein Aussehen und Wesen sagt mir sehr zu.

    Viele Sachen die dagegen sprechen, dir jetzt einen Hund anzuschaffen wenn du nicht das volle Back-up von zuhause hast, wurden bereits genannt, ich möchte noch schnell darauf eingehen WARUM du gerade einen Labrador möchtest:

    Die ersten 14-18 Monate im Leben eines Hundes (egal welche Rasse) geht joggen GAR NICHT! Die Wachstumsfugen sind noch nicht geschlossen, das skelett noch weich und das bedeutet im Klartext: wenn du mit dem jungen Hund joggen gehst, sind die Knochen/Skelettprobleme vorprogrammiert, damit massive Einschränkungen (definitiv fällt joggen, radeln etc. dann ganz aus) und erhebliche, dauerhafte Tierarztkosten.
    Weiter gehört der Labrador zu den Rassen die ein besonderes Risiko auf HD (angeborenes, genetisch bedingtes Hüftproblem) und ED (dasselbe im Ellbogen) haben, auch dann wenn sie aus guter Zucht stammen besteht dieses Risiko. Ist eines dieser Probleme vorhanden, wird joggen, radeln etc. auch niemals möglich sein.

    Der Labrador ist ein Apportierhund, ein Jagdhund, passende Beschäftigungen wären eher Dummy- und Wasserarbeit, das kann auch ein relativ junger Hund schon beginnen und auch ein evtl. an HD oder ED erkrankter Hund ist damit gut beschäftigt und glücklich (immer angepasst an Alter und Gesundheit, versteht sich.)

    Ich denke, du solltest dich nochmal genauer mit dem Labrador und seinen Bedürfnissen befassen. Es scheint als hättest du eine etwas naive Sicht auf diese Hunde, weil ihr einen solchen Hund hattet und dieser vermutlich mit einer Menge angenehmer Erfahrungen verbunden ist. Das wäre vermutlich auch bei jeder anderen Rasse der Fall, wenn du mit einem solchen Hund aufgewachsen wärst.

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    Andererseits ist er stur, nöggelig und braucht viel Auslauf und geistige Arbeit. Er ist nicht der typische ich mache alls für dich Labbi.

    Ich finde das ne ganz typische Beschreibung von nem Labbi... Vielmehr ist das was "man" Labbis so nachsagt von wegen "Familienhund, anfängerhund etc.pp" untypisch für diese Hunde.
    Wobei man sagen muss, dass leider die Nachfrage das Angebot bestimmt und dadurch vielfach versucht wird, den Hund zu züchten der als typisch empfunden wird aber nicht typisch ist :roll: .