Beiträge von Tucker

    Am schärfsten fand ich das mit der Dogge die nicht zu Kindern soll und sein Vergleich dann mit dem Rassestandard laut dem Doggen kinderlieb sind. Wer von Tierschutz Ahnung hat, der weiß, dass gerade große Hunde oft nur mit Vorsicht in Familien mit kleinen Kindern gegeben werden. Weniger weil sie gefährlich sind, sondern weil ihre Liebesbekundungen oft stürmisch sind und Hunde ab mittlerer Größe so ein Kind vor lauter Liebe halt mal aus Versehen umwirft etc. Dann gibts ruckzuck Theater, der Hund kommt zurück (die Leute können das Verhalten womöglich auch nicht einschätzen...über Randy wurde mir damals von den Vorbesitzern z.B. auch erzählt, er hätte versucht Kleintiere zu "packen"- die Wahrheit demonstriert er täglich an meiner Katze... er würde sie nur zu gern durch die Gegend tragen und liebhaben und Ohrenwaschen- sehr zum mißfallen des Katzentiers, die ihm da deutlich Grenzen aufzeigt :D ) ist verstört und leidet unter der situation. DAS will der TS für gewöhnlich vermeiden und macht daher solche Angaben.

    Im Prinzip vermeidet der TS mit solchen Angaben auch, dass sich solch ungeeignete Menschen für diese Hunde melden, wie Herr Amon (auch für ihn wird es geeignete Tiere geben, aber sicher nicht im Wiener Tierschutzhaus). Denn wer die angaben so einfach hinnimmt, ohne sich das Tier selber anzusehen- nunja, dessen Interesse kann so groß nicht sein.

    Nunja, einige der Lösungsvorschläge sind ja nun auch sehr im Sinne des ÖKV... das verpflichtende Erstegespräch vor Aufnahme eines Ersthundes, der Hundeführerschein... wer wird das wohl durchführen wollen :hust: .

    Da gehört der ÖGV ja mit dazu und die sollten halt auch teilweise erstmal gucken was ihre Trainer da auf manch einem Hundeplatz veranstalten.

    Ich finde es gehört ein unabhängiger Rat gebildet, von Tierärzten, Wissenschaftlern/Forschern, ÖKV Kompetenzen und unabhängigen Trainern.

    Aber im Endeffekt wird das nur eine politische Posse werden in der ein Funktionär dem anderen den A*** pudert- weil sie zusammen zur Schule gegangen sind oder sowas- ich seh das eh schon kommen.
    Es ist ja immer dasselbe.

    Hallo Nachbarin (uns dürften rund 25km trennen ;) ),
    in Niederösterreich wurde bereits ein Gesetz verabschiedet, und zwar mit Rasseliste.
    Wien entwickelt was und Salzburg überlegt. Ob oder wann uns in Tirol was ins Haus steht ist unklar, dementsprechend ist es müßig über evtl. Regelungen zu spekulieren.
    Auch in wien weiß man noch nix genaues, sie verhandeln rundherum. Vermutlich wird es sich auf Rasselisten beschränken, wenngleich ja nun hinlänglich bekannt ist, dass diese völlig sinnlos sind, unsere Tierärztekammer stemmt sich ja auch dagegen.
    Auffällige Hunde dürfen sowieso schon längst mit Auflagen belegt werden, dafür brauchen wir keine extra Gesetze.

    Radio und Presse überschlagen sich ohnehin, alles was mal als Gedanke fällt wird da gleich zur beschlossenen Sache... die Devise lautet abwarten was genaues weiß man einfach noch nicht.

    Und wie beständig das dann wirklich ist wird man sehen, immerhin hatte OÖ (der wars die Stmk.?) schonmal ein Gesetz und das wurde nach 2 Jahren gekippt weil rechtlich nicht ok (ich glaub es war der oberste Gerichtshof, müsste ich jetzt aber suchen).

    Vor allem: Don't panic, immer schon gelassen und sachlich bleiben, nicht auf dem Niveau des Herrn Amon zurückschlagen, provokant, unsachlich, diskriminierend- auf keinen Fall. Denn uns wird das anders ausgelegt- nicht als "provokant, brillant formuliert, zum nachdenken anregend" sondern "frech, ungebildet, aggressiv"- und bestätigt somit das Bild, dass der Öffentlichkeit zu verkaufen gesucht wird.

    Zitat

    Diese wurden eben tatsächlich für Hundekämpfe gezüchtet

    Spatzine, bitte recherchiere doch zunächst mal ordentlich zum Hintergrund dieser Hunde bevor du etwas schreibst, das nicht stimmt ;) .

    Und als es, lange nachdem die Rassen gezüchtet wurden, zu dieser Zweckentfremdung kam, war es umso wichtiger, dass die Hunde dem Menschen gegenüber! nicht aggressiv waren, denn man musste sie aus enorm triebstarken Situationen gefahrlos rausholen und medizinisch versorgen können.

    Und nein, dieser Artikel kritisiert leider nicht nur eine falsche Halterklientel dieser Hunde, sondern die Hunde ansich. Im Klartext schreibt der Mann, dass auch erfahrene Hundehalter nicht in der Lage wären, solche Hunde korrekt zu sozialisieren und zu erziehen da die Hunde von sich aus einfach gefährlich wären, unabhängig davon wer sie führt.
    Genaugenommen spricht er den Hunden damit ihre natürliche Fähigkeit ab, sich in einer klar strukturierten Hierarchie zurechtzufinden. Und diese Fähigkeit hat jeder Hund- eher mangelt es da wirklich am Halter, der nicht in der Lage ist, eine entsprechende Struktur anzubieten.

    Um noch mal schnell auf die Versicherung und deren Art zu zahlen zurückzukommen (auch wenn die Sache lange zurückliegt):
    Ich persönlich erwarte von meiner Versicherung:
    - dass sie den Schaden auf die günstigste Art und weise begleichen bzw. das Gesamtproblem so billig wie möglich lösen- sonst wird mein Beitrag (und der aller anderen Versicherungsnehmer) nämlich langfristig teurer. (Beim KFZ ist das anders da triffts einen gleich und dicke, ich beschränke mich jetzt aber auf die Hunde(halter)haftpflicht)
    - dass sie mir ein mögliches Theater, mit viel Stress und Nerven verbunden, vom Leib hält.

    Klar, da bleibt die Gerechtigkeit gelegentlich auf der Strecke, dafür bezahle ich konstant günstige Beiträge und meine Nerven werden geschont.
    Strebt meine Versicherung jedesmal gleich ne gerichtliche Auseinandersetzung an, kostet das für gewöhnlich wesentlich mehr Geld, denn die Erfahrung spricht dafür, dass bei Schäden in die Tiere verwickelt sind, diese auch zu über 90% für den Schaden verantwortlich gemacht werden und der Tierhalter zahlt. Unabhängig von der Zeugenanzahl etc.
    Vergesst mal nicht, selbst der einbrecher der unrechtmäßig in euer Heim einbricht, eure Sachen stehlen will, euch möglichweise niederschlägt etc. kann auf Körperverletzung klagen und hat damit gute Erfolgsaussichten wenn er während des Einbruchs von eurem Hund verletzt wurde (und sei es nur durch anspringen, von beißen ganz zu schweigen).
    Als Tierhalter mit Tierhalterisiko ist das Recht nur allzuoft nicht auf unserer Seite.
    Insofern, seid froh wenn eure Versicherung die Kosten nicht unnötig in die Höhe treibt und ich längeres Theater und Streitigkeiten mit unliebsamen Personen erspart.
    So ungerecht das manchmal sein mag.

    Damit die Leine nicht wegrutscht find ich Knoten ziemlich gewagt.
    Früher hab ich Knoten auch wegen der Sichtbarkeit der Distanz und den verbleibenden Metern empfohlen, heute empfehle ich, die Leine mit farbigem Isolier- oder Panzerklebeband zu markieren.
    Z.B.: noch 5m grau oder schwarzes Tape, noch 2,5m blaues oder grünes Tape, noch 1,5m rotes Tape.
    Dann weiß man genausoviel und spart sich die Knoten (die zudem gern an den unmöglichsten Orten hängenbleiben).

    Auf den ersten Blick find ich das zuviele Innereien, Lamminnereien würde ich ganz weglassen, die sind oft belastet, sogar beim Biolamm.
    Ich frag mich auch, ob es gerade hier nicht wirklich klüger wäre, exakt nach Bedarf zu rechnen.
    An Bakterien glaube ich weniger, ich froste auch und lasse bei Zimmertemperatur auftauen, ohne Probleme. Allerdings hatte ich durchaus schon Probleme mit dem Fleisch von Futterfleisch Sachsen, hier teilen sich aber die Erfahrungswerte, während z.B. Morrigan da viel bestellt und immer zufrieden ist, hatte ich (und vor allem meine Hunde) Schwierigkeiten mit der Qualität.
    Fastentage finde ich nicht unbedingt notwendig... ich mache keine, die führen bei uns definitiv zu Problemen (mein Großer verträgt die Nüchternheit gar nicht, der spuckt dann Magensäure, Durchfall hatten wir tags drauf nach dem wieder füttern auch schon, ich habe Fastentage deshalb abgeschafft).

    Was ich noch gerne wüsste: welche Untersuchungen hat deine TÄ denn gemacht bevor sie Antibiotika verordnet hat? Welche Bakterien hat sie gefunden? Oder hat sie einfach Rohfütterung gehört, Bakterien geschlußfolgert und AB angeordnet???
    Die AB belasten die Darmflora nämlich zusätzlich, da sie auch nen ganzen Haufen guter, wichtiger Bakterien abtöten. Das würde ich nur und ausschließlich geben, wenn ganz sicher Bakterien festgestellt wurden und auch welche Bakterien sie festgestellt hat.

    Ich geb gar nix dazu und ernsthaft, ich glaube meine Hunde sind nie richtig satt und würden im Zweifel ein ganzes Rind verdrücken.
    Ich füttere prinzipiell zweimal am Tag damit nicht soviel Zeit zwischen den Mahlzeiten liegt (und weil mein Großer Magensäure spuckt wenn zu lange nix kommt).
    Woran machst du denn fest, dass dein Hund nicht satt wird?
    Dass er mehr will wenns gut schmeckt ist nämlich normal ;) . Hat er abgenommen?

    Da es bei Barf ist, nehme ich doch an, wir sprechen über frische, unbehandelte Sprotten, nicht getrocknete oder geräucherte ;) .
    Also ich bestell gern mal Sprotten mit und geb dann auch ne Mahlzeit Sprotten, also mit Gemüse und allem drum und dran und eben die Sprotten, in unserem Fall sind das dann pro Hund 350g Sprotten plus Beiwerk. Ich guck, dass ich so 3-4x im Monat Fisch fütter, wenn ich Sprotten hab dann eben die aber auch mal Pangasius, Heringe, Rotaugen, Forellen, Lachs...was es eben grad hat.

    Bisher vertragen die Herren das gut und fressens gern.

    Das Problem ist, das dieser Artikel die momentane Diskussion in Österreich nur weiter anheizt, die Leute aufstachelt und mehr als diskriminierend ist.
    Sicher ist das für die meisten von uns lächerlich, wer nur einen kleinen Funken Fachwissen hat muss das beinahe für einen verspäteten Aprilscherz halten- dennoch, viele Menschen glauben das, lassen sich aufhetzen und verschärfen die aktuelle Situation dazu.
    Ich bin eben meistens jemand, der für fachliche Deeskalation ist, nicht für Öl ins Feuer, das macht mir am meisten zu schaffen.