Beiträge von Tucker

    Mir ist das alles irgendwie etwas undifferenziert, mir fehlt die Beschreibung des Hundes um den geht...

    Ich gehe jetzt mal von einem (jungen) Hund aus der von sich noch kein Angriffsverhalten zeigt, sich also auf seinen Menschen verläßt und bei diesem Schutz sucht bzw. "fragt". Hier ist es noch ziemlich einfach dem Hund das beizubringen- er tendiert ja eh in die gewünschte Richtung.

    Ist der Hund bereits vorbelastet, unsicher und hat gelernt, dass er auf sich selber aufpassen muss, wirds schwieriger, dann hilft es meistens sich durch versch. Distanzen zu arbeiten. Je nach Hund und Situation ist evtl. auch ein bißchen rumprobieren angezeigt, dem einen Hund hilft es ein Kommando zu bekommen (Sitz, Platz, Fuß- irgendwas) worauf er sich konzentrieren muss, für andere ist es leichter einfach normal weiterzugehen. Wichtig ist hier vor allem sehr vorausschauendes Laufen, so dass man zu Beginn immer eine gewisse Distanz wahren kann.

    Ist der Hund bereits aggressiv (nicht aus Unsicherheit!) unterwegs muss komplett neu aufgebaut werden.

    In Fall zwei und drei sollte man schon einen guten Trainer hinzuziehen der eine analyse durchführen kann und entsprechend Hilfestellung bieten.

    In Fall eins ist es eine Frage der eigenen Entscheidung ob man es sich zutraut oder sich lieber von Anfang an kompentent begleiten lässt. Kommt sicher auch auf die eigenen Erfahrung an, was man sicher leisten kann.

    Im Zweifel immer Trainer, und wenns nur eine Stunde ist nach der man sich sagen lassen kann "Hey, bei euch sieht das gut aus, kann man nicht meckern, kriegstehin. Sollte was sein, melde dich einfach wieder."

    Das gilt aber für jeden Hund bzw. seinen Halter.

    Ich schalte mich auch mal hier ein, das interessiert mich, da ich kürzlich ne sehr interessante Erfahrung gemacht habe.

    Ich füttere auch Fett zu, reines Rinderfett, das bekomm ich bei meinem Metzger gewolft zum Spottpreis. Bei uns reichen 3-4x die Woche ca. 50g.
    Jetzt ist mir vor einigen Wochen folgendes passiert:

    Normalerweise füttere ich eher mageres bis mittelfettes Fleisch. Da es bei usn in der Stadt aber auch einen Anbieter gibt für diverse Sachen vom Rind, hab ich da mal gekauft und zwar Kopffleisch.
    Das Zeug war unheimlich fett (ich würde fast sagen, das Verhältnis Fleisch zu Fett war mind. 50/50) und meine Hunde habens gar nicht vertragen.
    Durch die regelmäßige Zugabe von Fett schaffe ich es üblicherweise, dass die beiden ihr Gewicht gut halten, von diesem Fleisch haben sie aber sogar abgenommen!!

    Inzwischen habe ich wieder bei Futterfundgrube bestellt und gebe Fett zu und alles hat sich wieder eingependelt.
    Was ich mich frage ist: Woran hat es wohl gelegen?
    Fleischqualität bei diesen massiven Fettdurchsetzungen wohl nicht so gut?
    Zuviel Fett erzielt eine gegenteilige Wirkung?

    Irgendwelche Ideen?
    Ich meine, für mich hat sich das erledigt, auf weitere Versuche kann ich verzichten, da wir ein funktionierendes Model haben, dennoch würde es mich mal interessieren.

    Achja, Euter habe ich noch nie gefüttert und habe es nach dieser Erfahrung auch nicht vor ;) .

    Zitat

    Ich würde überhaupt keinen Anwalt einschalten. Ich würde das ganze der Haftpflicht des Hundes melden und die kümmern sich schon darum, wenn jemand sich einbildet Dinge einzufordern die nicht rechtens sind ... mit eigenem Anwalt.

    Hast du denn mal mit deiner Haftpflicht telefoniert?

    Jupp, das würde ich auch machen. Üblicherweise kümmert sich die Versicherung um all den Kram, die haben auch ihre eigenen Anwälte und wissen genau was läuft.
    Einen zusätzlichen Anwalt bezahlt dir keiner und wenn du selber agierst läufst du immer das Risiko, dass dir die Versicherung aussteigt.
    Also ganz klar: Umgehend der Versicherung melden. Die melden sich dann schon bei dir wenn noch irgendwas wäre.

    Ich hab ein Geschabsel nehmen lassen, ohne Ergebnis, wie erwartet keine Milben, Pilz etc.
    Dann wie geplant das L&R weggelassen und obwohls das wirklich nur als Leckerchen gibt, ist ne Besserung eingetreten.
    Ich werd das aber auf jeden Fall noch gegentesten, rohes , frisches Lammfleisch hat er gut vertragen. Das puppy chicken von Platinum verträgt er auch, aber im Lamm und Reis sind ja doch einige Sachen, die im pc nicht drin sind...
    Fazit: ich bin froh, dass es wieder passt, lote aber weiter aus was genau das Problem ist, damit ich nicht plötzlich reinstolpere.

    Ach ja, die Stellen waren am Rande der Ballen, teilweise auch dazwischen an allen Pfoten sowie direkt an der Daumenkralle an beiden Vorderpfoten. Allerdings relativ groß, haben sich irre schnell vergrößert (max. so 1cent Stück groß). Ich hab mit Wasserstoffperoxid desinfiziert damit sich nicht noch was einnistet, lecken verboten soweit es ging und dann heilte es auch binnen ca. 10 Tagen wieder komplett ab, das schlimmste war schon 3-4 Tage nach dem absetzen des mutmaßlichen Auslösers weg. Problematisch war bei uns vor allem das Lecken, da musste ich ziemlich aufpassen.

    mmmh, also wirklich absolut unabdingbar ist eigentlich nur klatschen oder langer Pfiff, beides bedeutet genau das gleiche: laßt SOFORT alles stehen und liegen und kommt her. Das ist quasi Abbruch von allem und rankommen in einem.
    Dann gibts noch den absoluten Notaus, wenn obiges nicht funktionieren sollte (tut es aber eigentlich) und der Notaus ist: EEEHHHHH!!!!!! (das hört dann auch ein Schwerhöriger 3km weiter vermutlich noch :ops: - meine Hunde wissen dann jedenfalls, dass jetzt der Hut brennt)

    Auch fast unabdingbar find ich wahlweise Stop (bei uns kurz pfeifen= sofort stoppen mich angucken und auf weitere Instruktionen warten) oder Sitz/Platz/Steh (eins davon) in allen Distanzen- äußerst wichtig wenn man in einer Gegend wohnt in der jede Menge rücksichtsloser Radler unterwegs sind. Da reicht abrufen manchmal einfach nicht bzw. führt das rankommen evtl. erst zum Unfall (wenn Hundi den Weg kreuzen muss z.B.)

    Ansonsten können meine Hunde einige sehr praktische Dinge und vor allem jede Menge Zeug das keiner braucht mit dem wir uns aber vortrefflich die Zeit vertreiben :lol: .

    Sooo, meine Stoffe kamen heute endlich an (eigentlich schon gestern aber Mr. GPS Fähigkeiten haben zum klingeln wohl nicht ausgereicht :zensur: ).
    Das erste Unterteil (Fleecejacke) ist schon fertig, vermutlich gibts morgen mal Bilder davon :D .
    Fürs erste Mal bin ich ganz zufrieden mit meinen Künsten, und ich hab noch ne Menge Stoff für Perfektionsversuche. Aber in jedem Fall kann das Stinkerli morgen baden, muss nicht frieren und wird auch nichts anziehen müssen, was total schrecklich aussieht (wobei ihn in rot womöglich noch jemand für ein Mädchen hält, aber wen kümmerts- rot steht ihm einfach ;) )

    Ich gebe eigentlich alles was schon aufgezählt wurde, außerdem auch Gurke, Fenchel und Kürbis (den hab ich allerdings schon vor über nem Monat gedünstet, grob zermatscht und eingefroren :D ).
    Salate, Gurke und Zuccini püriere ich roh, der Rest wird bei uns auch gedünstet, Schwarzwurzel hab ich auch schon gegeben, aber auch gedünstet.
    Ingwer geb ich auch gern mal ne kleine Dosis bei (ca. einen TL), der wird frisch fein gerieben.
    Rote Beete besorg gibts meist eher als Saft (Bio- Saft von Biotta), den kauf ich manchmal für uns und da kriegen die Hunde dann eben auch immer mal nen Schuß ins Futter.

    Zitat

    Früher waren es super sozoiale Familienhunde

    offenbar verfügen wir über sehr unterschiedliche Quellen... es waren Jagdhunde, vorwiegend gegen Ungeziefer wie z.B. Ratten etc.
    Abgesehen von einigen wenigen Kleinhunderassen (Pekinese z.B.) gibt es einfach keine Hunde die als Gesellschafts- oder gar Familienhunde gezüchtet wurden.
    Man hat Hunde nach Eigenschaften selektiert, die für irgendwas (hüten, schützen, versch. Formen der Jagd) nützlich waren.

    Und nochmal, diese Hunde wurden niemals in ihren langen Geschichte auf Mannschärfe selektiert, das Gegenteil ist der Fall.

    Unberechenbar werden Hunde (abgesehen von den menschlcihen Einflüßen auf aufwachsen und erziehen) für ihren Halter meist dann, wenn sie als Familienhunde abgegeben werden, falsche Informationen zur jahrelangen Züchtungen auf Eignung als Familienhunde gegeben werden und die Hunde dann aber eben doch schlichtweg Vertreter ihrer Art und Rasse werden, mal brummig sind, mal Jagdinteresse zeigen, mal aufmüpfig sind usw.usf.
    Das ist ein einfaches Informationsmanko zusammen mit falschen Erwartungen, und genau das führt dann häufig direkt in einen Teufelskreis von Problemen- nicht nur bei den "SoKas".
    (Das Problemsituationen auch häufig mit der falschen Klientel zusammenhängen wurde ja schon oft genug gesagt).
    Dann ist aber nicht der Hund an sich unberechenbar, sondern er ist für den Halter unberechenbar der sich einfach was anderes vorgestellt hat.

    Das ist nix gegen dich persönlich, aber genau aus so Aussagen (ob schlecht formuliert oder informiert will ich gar nicht beurteilen) schustern sich Leute wie Herr Amon ihr Bild zusammen und machen fragwürdige Texte draus die nicht gerade zur Deeskalation beitragen.