Mir ist das alles irgendwie etwas undifferenziert, mir fehlt die Beschreibung des Hundes um den geht...
Ich gehe jetzt mal von einem (jungen) Hund aus der von sich noch kein Angriffsverhalten zeigt, sich also auf seinen Menschen verläßt und bei diesem Schutz sucht bzw. "fragt". Hier ist es noch ziemlich einfach dem Hund das beizubringen- er tendiert ja eh in die gewünschte Richtung.
Ist der Hund bereits vorbelastet, unsicher und hat gelernt, dass er auf sich selber aufpassen muss, wirds schwieriger, dann hilft es meistens sich durch versch. Distanzen zu arbeiten. Je nach Hund und Situation ist evtl. auch ein bißchen rumprobieren angezeigt, dem einen Hund hilft es ein Kommando zu bekommen (Sitz, Platz, Fuß- irgendwas) worauf er sich konzentrieren muss, für andere ist es leichter einfach normal weiterzugehen. Wichtig ist hier vor allem sehr vorausschauendes Laufen, so dass man zu Beginn immer eine gewisse Distanz wahren kann.
Ist der Hund bereits aggressiv (nicht aus Unsicherheit!) unterwegs muss komplett neu aufgebaut werden.
In Fall zwei und drei sollte man schon einen guten Trainer hinzuziehen der eine analyse durchführen kann und entsprechend Hilfestellung bieten.
In Fall eins ist es eine Frage der eigenen Entscheidung ob man es sich zutraut oder sich lieber von Anfang an kompentent begleiten lässt. Kommt sicher auch auf die eigenen Erfahrung an, was man sicher leisten kann.
Im Zweifel immer Trainer, und wenns nur eine Stunde ist nach der man sich sagen lassen kann "Hey, bei euch sieht das gut aus, kann man nicht meckern, kriegstehin. Sollte was sein, melde dich einfach wieder."
Das gilt aber für jeden Hund bzw. seinen Halter.