Ich denke es gibt verschiedenste Ansätze, es ist eine Mischung aus allem was schon gesagt wurde, es kommt drauf an was man selber für ein Typ ist, ob man einen gesunden, erwachsenen Hund füttert oder einen kranken (wahlweise auch älteren oder noch sehr jungen Hund) usw.
Außerdem glaube ich, man ändert sich auch mit der Zeit. Ich bin auch nicht so ultrapräzise. Aber ich merke schon, dass ich immer überall mitlese und zusehe ob ich was lese wo ich auch noch verbessern könnte. Am Anfang habe ich so ca.4x die Woche Rfk gegeben zum Beispiel.
Es leuchtet mir aber ein, dass es besser ist, wenn die Hunde täglich ihren Ca. Bedarf decken können und Phosphor ausgeglichen wird bzw. die Verhältnisse halbwegs passen. Genauso gucke ich mir die Empfehlungen fürs verdauliche Rohprotein an und lasse mich anregen auch mal nachzurechnen ob das ungefähr hinhaut...
Trotzdem wiege ich nicht genau aus und versteige mich nicht in Rechnungen- ich gucke Werte an, überschlage mal und prüfe so immer mal wieder die Versorgung.
Ich bin mir sicher, Leute wie Anne (Aura) oder Christina (Bernertante) füttern präziser als ich. Aber so ganz auf gut Glück will ichs auch nicht machen. Ich steh da so in der Mitte und ich denk das ist ok.
Auf jeden Fall halte ich es für keine gute Idee, einfach so ins Blaue hinein zu füttern, genausowenig wie man eine Wissenschaft draus machen muss. Man wächst (hoffentlich) ja meist auch mit seinen Aufgaben und kann da immer wieder nachbessern und prüfen.
Das find ich das Wichtigste: immer wieder hinterfragen, nicht irgendwo stehenbleiben und der Meinung sein, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.