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1. Hundefrage: Was, wenn ich das rohe Zeug nicht probieren mag?
Hundi mag nicht roh: Zur Feier des Abends gestern sollte unser Hund kleine Brocken vom Fonduefleisch (Rind) abbekommen. Tja, denkste. Sie hat mich angeschaut, als wollte sie sagen "Igitt, ich ess' doch kein totes Tier!" Alle Überredungskünste halfen nicht, Hundi will rohes Fleisch nicht probieren.
Ist das typisch für bisher völlig unbedarfte Hunde in Sachen Rohfütterung? Wie könnte man sie dazu bringen, das Fleisch wenigstens mal zu versuchen? Mehr als Abschlecken war nicht drin...
Wieso willst du das probieren?
Ich probiere definitiv nicht das Zeug was ich den Hunden fütter- ich esse nämlich allgemein kaum Fleisch und wenn ich mir vorstelle ganze rohe Sprotten (Fische) oder Pansen oder lecker Rinderöhrchen mit Fell zu probieren :bäh: .
Ich bestimme die Fleischqualität anhand von Aussehen, Konsistenz und Geruch, wobei ich letzteren anders einstufe als wenn ich es essen müsste.
Letzte Testinstanz ist meine Katze, wenn die es frisst kann ich sicher sein, allerbestes, frisches Fleisch bekommen zu haben.
Es kommt öfter vor, dass Hunde die bislang Fertigfutter bekommen haben, nicht gleich roh fressen mögen. Am anfang ein wenig zu garen und dann immer weniger ist ein typischer Tipp. Meistens klappt das.
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2. Ist beim Barfen das Füttern von normalen (Trockenfutter ähnlichen) Leckerlis nur nicht ganz konsequent, oder sogar schädlich, z.B. weil sich der Verdauungstrakt auf Rohfütterung einstellt? Denn dass ich nicht mehr so einfach kleine, trockene Leckerlis in jede meiner Taschen verteilen kann, stört mich mit am meisten an der BARF-Vorstellung... Klar gibt es auch Lachs-Nuggets etc., aber wie schaut's aus mit herkömmlichen Leckerlis?
Ich gebe als Leckerlie das Trofu von Platinum, es gab noch nie Probleme deshalb, auch wenn es mal mehr Bröckchen gibt weil wir nen neuen Trick einstudieren o.ä.
Wenn ich mal vergesse aufzutauen, ersetze ich durchaus auch mal ne Mahlzeit damit, auch das ohne Schwierigkeiten (außer dass der Kotabsatz am nächsten Tag was höher ist).
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3. Sind Kauartikel (Rinderkopfhaut, Pansen, Schweineohren, das übliche eben) erlaubt?
Ich geb gelegentlich mal nen Ochsenziemer, den rechne ich auch nicht zur Futtermenge zu (meine Herren sind aber auch beide sehr schlank, bei nem Hund der zur Dicklichkeit neigt würde ich es nicht tun).
Schweineohren geb ich nicht mehr, die Hunde fangen an zu stinken wie die Hölle...
Ansonsten gibts zum knabbern eher auch frisches, Kehlköpfe, Tierbeine, frische Ohren etc. die rechne ich dann allerdings anteilig zur Futtermenge.
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4. Was mache ich im Urlaub ohne TK-Truhe? Am Urlaubsort frisches Zeug zu bekommen, könnte u.U. schwierig werden. Was ist geeigneter Ersatz?
Ich habe letzten Sommer zum wandern Trockenfleisch mitgenommen und war begeistert. Das ist leicht zu tragen, man braucht auch nur wenig. Auf den ersten Blick scheint es ziemlich teuer aber das liegt nur dran, weil man eigentlich ein Konzentrat hat, dass in der Verarbeitung mit Wasser 4-5x mehr wird.
Man sollte halt Wasser haben oder bekommen können und über ne Erhitzungsmöglichkeit verfügen. Wasser aufkochen, Fleisch reinschmeissen (wenig! man unterschätzt den Quellvorgang!!!) 30-45min. warten und schwupp hat man ne Fleischmahlzeit. Bißchen Knochenmehl drauf, fertig ist das Menü. (Aufgrund dessen, dass ich beim berggehen alles im Rucksack mitnehmen muss, habe ich auf sonstige Beigaben für diese Tage verzichtet).