Beiträge von Tucker

    Nu mach dir ma nicht ins Hemd ;) .
    Ich lass mir das Zeug von Deutschland aus liefern, das ist 2 Tage unterwegs und das taut im Sommer auch mal ein bißchen an (an den Rändern halt), trotz Styroporkiste. Das ist eigentlich kein Problem da die Kiste samt Fleisch an sich doch ziemlich kalt bleibt (also meine Kisten sind jedenfalls immer zieeemlich kalt, auch wenn an den Rändern mal bissi was antaut).
    Die besagten aneroben Bakterien entstehen aber erst in der Kombination luftdicht/zimmerwarm nicht in ner eiskalten Kiste.

    Allerdings scheinst du was falsch zu verstehen: die Bakterien selber sterben natürlich beim wiedereinfrieren, aber das bis dahin von ihnen produzierte Gift bleibt.

    Hi,
    ich muss euch mal was fragen...
    Ich habe ne Tüte entkernte Bio-Datteln geschenkt bekommen. Ich selber eß weder Datteln noch Feigen etc. und die Kinder fandens auch nicht so prickelnd.
    Nunja, was lag näher als den Hunden mal so ein Teil anzubieten :D . Ergebnis: beide Herren fandens gaaaaaaanz lecker, ich musste die Tüte erstmal in den Schrank räumen...
    Nu, ich weiß, dass Datteln recht gesund sind allerdings auch für nen "flotten Otto" sorgen können :roll: .

    Wer von euch hat schonmal Datteln gegeben? Wieviel davon dürfen sie wohl haben?
    Ich würde die nämlich gern auch gelegentlich als Leckerli holen wenn die Jungs so scharf drauf sind...

    Nun, ich habe zwei kleine Kinder (ok, jetzt sind sie fast 6 und fast 8- aber die waren ja auch mal kleiner ;) ) und die sind beide gesund und hatten noch nie was durchs Hundefutter. Wenn die krank sind, bringen sie die Erkrankung aus Kindergarten oder Schule mit... aber auch das nur sehr selten.

    Die Kinder knutschen auch mit den Hunden und alles.

    Ich gehe mit dem Fleisch verantwortungsbewußt um, so wie ich mit Fleisch für uns auch umgehe, nicht übertrieben aber eben normal (Hände waschen, Gerätschaft entsprechend reinigen usw.). Nach dem füttern wische ich schnell den Küchenboden (Laminat).

    Es kann schon sein, dass das statistische Risiko steigt, ich weiß es nicht, aber praktisch kann ich nur sagen, dass es bei uns diesbezüglich gar keine Probleme gibt.

    Ich mach es auch wie Aura, wobei uns das entwurmen bislang auch erspart blieb.
    Ich bin nicht sicher wie wirksam geriebene Möhrchen, Kokosraspel usw. sind, aber ich fütter beides ca. 2x die Woche. Man sagt der Laurinsäure in Kokos eine antiparasitäre Wirkung nach, es wird auch gegen Zecken empfohlen (die Erfahrungen teilen sich).
    Knoblauch gebe ich definitiv nicht.

    Allgemein wird ein gesunder, gut ernährter Hund weniger von Darmparasiten befallen. Von daher würde ich sagen, dass eine gute Fütterung und ausreichend Bewegung die beste Prävention ist.

    Kommt es dennoch zum Befall muss die Chemiekeule raus, da würde ich auch nicht experimentieren denn der Wurmbefall schwächt den Hund (Imunsystem, Verdauungstrakt) und macht ihn damit wieder anfälliger für allerlei andere Erkrankungen.

    Nach einer chemischen Wurmkur würde ich den Aufbau der Darmflora fördern und zwar mit einer Schonkost (gedünstetes Geflügel und gedünstete Möhrchen) und Milchsäurebakterien (z.B. Enteroferment).

    Zitat

    1. Hundefrage: Was, wenn ich das rohe Zeug nicht probieren mag?
    Hundi mag nicht roh: Zur Feier des Abends gestern sollte unser Hund kleine Brocken vom Fonduefleisch (Rind) abbekommen. Tja, denkste. Sie hat mich angeschaut, als wollte sie sagen "Igitt, ich ess' doch kein totes Tier!" Alle Überredungskünste halfen nicht, Hundi will rohes Fleisch nicht probieren.
    Ist das typisch für bisher völlig unbedarfte Hunde in Sachen Rohfütterung? Wie könnte man sie dazu bringen, das Fleisch wenigstens mal zu versuchen? Mehr als Abschlecken war nicht drin...

    Wieso willst du das probieren?
    Ich probiere definitiv nicht das Zeug was ich den Hunden fütter- ich esse nämlich allgemein kaum Fleisch und wenn ich mir vorstelle ganze rohe Sprotten (Fische) oder Pansen oder lecker Rinderöhrchen mit Fell zu probieren :bäh: .
    Ich bestimme die Fleischqualität anhand von Aussehen, Konsistenz und Geruch, wobei ich letzteren anders einstufe als wenn ich es essen müsste.
    Letzte Testinstanz ist meine Katze, wenn die es frisst kann ich sicher sein, allerbestes, frisches Fleisch bekommen zu haben.

    Es kommt öfter vor, dass Hunde die bislang Fertigfutter bekommen haben, nicht gleich roh fressen mögen. Am anfang ein wenig zu garen und dann immer weniger ist ein typischer Tipp. Meistens klappt das.

    Zitat

    2. Ist beim Barfen das Füttern von normalen (Trockenfutter ähnlichen) Leckerlis nur nicht ganz konsequent, oder sogar schädlich, z.B. weil sich der Verdauungstrakt auf Rohfütterung einstellt? Denn dass ich nicht mehr so einfach kleine, trockene Leckerlis in jede meiner Taschen verteilen kann, stört mich mit am meisten an der BARF-Vorstellung... Klar gibt es auch Lachs-Nuggets etc., aber wie schaut's aus mit herkömmlichen Leckerlis?

    Ich gebe als Leckerlie das Trofu von Platinum, es gab noch nie Probleme deshalb, auch wenn es mal mehr Bröckchen gibt weil wir nen neuen Trick einstudieren o.ä.
    Wenn ich mal vergesse aufzutauen, ersetze ich durchaus auch mal ne Mahlzeit damit, auch das ohne Schwierigkeiten (außer dass der Kotabsatz am nächsten Tag was höher ist).

    Zitat

    3. Sind Kauartikel (Rinderkopfhaut, Pansen, Schweineohren, das übliche eben) erlaubt?

    Ich geb gelegentlich mal nen Ochsenziemer, den rechne ich auch nicht zur Futtermenge zu (meine Herren sind aber auch beide sehr schlank, bei nem Hund der zur Dicklichkeit neigt würde ich es nicht tun).
    Schweineohren geb ich nicht mehr, die Hunde fangen an zu stinken wie die Hölle...
    Ansonsten gibts zum knabbern eher auch frisches, Kehlköpfe, Tierbeine, frische Ohren etc. die rechne ich dann allerdings anteilig zur Futtermenge.

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    4. Was mache ich im Urlaub ohne TK-Truhe? Am Urlaubsort frisches Zeug zu bekommen, könnte u.U. schwierig werden. Was ist geeigneter Ersatz?

    Ich habe letzten Sommer zum wandern Trockenfleisch mitgenommen und war begeistert. Das ist leicht zu tragen, man braucht auch nur wenig. Auf den ersten Blick scheint es ziemlich teuer aber das liegt nur dran, weil man eigentlich ein Konzentrat hat, dass in der Verarbeitung mit Wasser 4-5x mehr wird.
    Man sollte halt Wasser haben oder bekommen können und über ne Erhitzungsmöglichkeit verfügen. Wasser aufkochen, Fleisch reinschmeissen (wenig! man unterschätzt den Quellvorgang!!!) 30-45min. warten und schwupp hat man ne Fleischmahlzeit. Bißchen Knochenmehl drauf, fertig ist das Menü. (Aufgrund dessen, dass ich beim berggehen alles im Rucksack mitnehmen muss, habe ich auf sonstige Beigaben für diese Tage verzichtet).

    Randy, meine unvergleichlich selbewußte, lebendige Abrißbirne mit Kuschelfaktor ist spontan eingezogen :D .
    Ich werde nie vergessen wie der Hund gestunken hat, seine offenen Pfoten und die wunderbare Entwicklung die er seither gemacht hat.
    Es erstaunt mich noch heute, dass er so unvoreingenommen freundlich und absolut wesensfest ist, ich kenne keinen Hund mit vergleichbarer Geschichte der so cool und unbefangen allem gegenüber ist.

    Auch nie vergessen werde ich seine monatelang immer wiederkehrende Lahmheit die nach einem völlig ergebnislosen (alles allerbestens) Röntgen von der Lendenwirbelsäule bis runter zu den Sprunggelenken, plötzlich völlig verschwand und nie wieder kam (unmittelbar nach dem Röntgen, ohne weitere Behandlung...einfach so).

    Tucker, der Oberschisser der sich soweit entwickelt hat, dass er mitten im belebten Bahnhof mit mir trickst und das ganz normal findet.

    Dann was traurigeres, als ich im Oktober kurzzeitig um Tuckers Leben fürchtete, der binnen 12 Stunden mehr als 10% vom Körpergewicht verlor und aus allen Löchern nur noch Wasser kam, die Schleimhäute blass waren und Hundi völlig apathisch rumlag...

    Ich denke, dass waren die markanten Hundeerlebnisse von 2009... nicht dass da nicht noch mehr wäre, aber das sind die, die mir spontan einfallen, also richtig hängengeblieben sind.