Beiträge von Tucker

    Zitat

    :pueh: Der soll doch lernen auf Kommando das Hinterbein zu heben. Wie Pfote geben, nur mit der Hinterhand. Da helfen Pfützen nichts.

    Und zum Thema: Ich benutz bei einem der Sitterhunde einen dünnen "Stock" um damit das heben der Hinterpfoten zu provozieren..

    :lol: :lol: :lol:
    ich übe mit Tucker gerade genau diesen Trick... Pseudopinkeln...
    noch viel witziger fände ich es, das ner Hündin beizubringen :lachtot:

    ich nehm die Gerte dafür, ich baue das gerade auf. Ich fahre mit der Gerte am Bein entlang, bis er es vom Boden hebt, dann belohne ich.
    Nähste Woche soll dann ein Begriff dafür dazu kommen.

    Achso, die hier geschilderte Situation gäbe es bei uns auch defintiv nicht. Wenn es da klingelt und er fährt aus dem Schlaf dann schlägt er an und geht zu seinem Sitzplatz bei Tür. Direkt ausm Tiefschlaf stellt er evtl. sogar nochn Kamm. Aber beißen würde er mich sicher nicht.

    Ich shließe mich Tanja an: untersuchen lassen. Wenn ich nicht irre, haben Boxer öfter Tumore und ich glaube auch Epilepsie (oder es hängt zusammen, Tumore können ja auch Epi auslösen).

    Ich traue ihm das nicht nicht nur zu, ich weiß das defintiv!
    Das Problem ist, dass er sehr unsicher ist und immer war und wir arbeiten fleißig und haben viel aufgebaut, aber ich durfte durchaus mal erfahren wie ein völlig panischer, kopfloser Hund hysterisch um sich schnappt und trifft - deftig zwei schicke Löcher.

    Und ehrlich, es ist schon viel viel besser, aber ich glaube da steckt noch gut Arbeit drin. Richtig unter Druck gäbe es da noch Probleme, aber ich kenne ihn ja und kann vorher reagieren.

    Angst habe ich aber gar keine, es beschränkt sich auf ganz spezielle Einzelsituationen, er ist sonst ja superbrav, auch mit den Kids und alles.

    Wenn ihn jemand Fremder bedrängt würde er auch auf jeden Fall vorgehen, vorausgesetzt, er kann nicht weglaufen.

    Ich beobachte an Tucker shon seit ich ihn habe, dass er (für einen Hund) extrem sauber ist.
    Er achtet da total auf sich und seine Körperpflege. Draußen macht er sich schon richtig schmutzig, buddelt mal im Matsch usw. aber sobald wir heimkommen muss ich ihn mit dem Handtuch "vorwaschen", dann verkriecht er sich und widmet sich erstmal ne halbe bis dreiviertel Stunde der Pfoten und Bauchzone inkl. Zipfelchen, dann pennt er und dann wäscht er nach.
    Außerdem putzt er sich oft zwischendurch mal.

    Ich kenne aber einige die sind gar nicht so, auch Randy war ein Vollblutferkel erster Güte. Sich selber saubermachen? Wieso???

    Und dann gibts ja auch welche die durch keine Pfütze gehen und nix.

    Wie ist euer Hund diesbezüglich drauf?

    @ Faesa:

    Ich würde aber nicht mit Gerte nach vorne hin begrenzen. Im schlimmsten Fall versucht Lena das "Hindernis" zu umrunden und entfernt sich seitlich von dir- oder will das zumindest.
    Da müsstest du mit ner Gerte sehr schnell und geschickt und auch vorsichtig sein. Konzentration garantiert...

    Ich würde ganz oft "in den Hund rein" abbiegen. also Wendung, wahlweise 160° oder 360° mit dem Hund am Bein (also keine Kehrwende!).
    Versuch das mal ein paar Tage konsequent und oft. Natürlich loben wenn sie dann auch ein paar Meter danach schön läuft.
    Wenn das besser wird, dann immer mal ganz unregelmäßig, plötzlich und abrupt irgendwohin abiegen, Haken schlagen und wenn sie gut mitkommt wieder belohnen.

    Das kannst du übrigens auch frei üben. Bisschen wie Bodenarbeit mit Pferden. Den Hund hinter dir herlaufen lassen, überall hingehen, gucken.

    Auch gut dabei, häufige Tempiwechsel, mal Joggingtempo, dann gaaaaanz langsam, normal, Arbeitstempo... viel wechseln.

    Ich kenne das aus Hundesportzeiten auch als Begrenzung um wirklich ein sauberes und gerades Fuß hinzukriegen.
    Damit kann nämlich super das Hinterteil steuern wenn man es, wie von Schnauzermädl erklärt, als Mauer benutzt.
    Auch wenn der Hund wie geschildert, aus dem Fuß oder überhaupt, nicht gerade sitzt, oder auch wenn er dazu neigt beim liegen die Hüfte zu knicken (wobei ich da die Gerte nicht nehmen würde, da fehlts an Spannungsaufbau, daran muss man dann arbeiten).
    Beim Vorsitzen hab ichs noch nie gesehen.

    Selber nutze ich das teilweise beim Trickdog, genau wie bei Pferden in der Zirzensik, ich berühre nur mit der Gerte, tippe an. Ganz klasse wenn wir neue Tricks machen und ich die Distanz zwischen uns vergrößern will. Das hilft meinem Stinker beim üben total.

    Schlagen etc. würde ich damit nie.

    Ich hab kürzlich angefangen mich da sehr für zu interessieren und auch Infos und erste Pflanzen gesammelt.
    Ich gucke immer gern hier rein:

    http://www.heilkraeuter.de/lexikon/index.htm

    Vor allem wegen der guten Bebilderung. Ich besorge mir einfach momentan Infos über alle möglichen Pflanzen die ich in meiner Nähe, beim spazierengehen sehe. Gute Seiten um sich zu informieren wie die Sachen beim Hund wirken usw. Da gibts auch ein relativ großes Forum wo solche Infos ausgetauscht werden können. Wenn du nach Kräuter und Hunde suchst, findest du bestimmt dahin.

    So bin ich zu einigen "Winterkräutern für meinen Hund" gekommen.
    Einmal eine Mischung aus Brennessel und Löwenzahnmus mit Himbeeren und Brombeeren (alles wild) im Tiefkühlfach, und dann eine "Kräutermischung" mit:
    Brennessel
    Hagebutte
    Ringelblume und
    Himbeerblättern

    Das war einfach, ich hab die Sachen klein geschnitten getrocknet und dann komplett zerpulvert (dafür hab ich mir extra so ne olle Handmühle aufm Flohmarkt beschafft...).
    Davon gibts jetzt halt in unregelmäßigen Abständen (ich denke 1-2x pro Woche) einen Teelöffel voll in Futter (400g). Und als Gemüsebreichen gibts halt ab und an das Brennessel/Löwenzahn/Him- und Brombeermus.

    Ich überlege aber, nächstes Jahr ein eigenes Kräuterbeet anzulegen, wär schon toll :smile: .

    Zitat

    Hm, ich finde schon, es gibt beim Beigeschmack noch einen Unterschied zwischen widerlich (Halsband 'Diskret') und nichtsogut (Sprühhalsband).

    Aber das ist doch alles Erbsenzählerei.

    Du sagst es!
    Ich finde es um nix weniger widerlich, wenn ich sehe wie jemand seinen Hund mit einer Gliederkette halb erwürgt (... selbst wenn der Hund dabei am Schei*** ist! alles schon gesehen).
    Man kann aus allem ne Waffe machen und aus allem was um den Hund zu traktieren, leider!

    Echt, ich bin dass sooo leid, vielleicht überreagier ich auch, aber seht ihr nicht alle, genau wie ich, diese alltäglichen Dinge... Leute die an ihrem Hund rumwürgen, ihn zu Tode überfüttern, Schleppleinen an Halsbändern (normale, Zugstopp und Würger- auch alles schon gesehen) befestigen, den Hund anschreien und schlagen/treten .... all diese Dinge.
    Doch, ich finde das furchtbar! Und das sind "normale" Mittel - die in der falschen Hand zu Foltermitteln werden.

    Man muss da ganz woanders ansetzen:
    Den Leuten klarmachen, wie sie diese "Standardausrüstung", sprich: Geschirr, Halsband, Leine, Schleppleine, Spieli/Dummy/Frisbee, Futter (Ressourcen allgemein), Körper(sprache) und Stimme
    richtig nutzen können! Und zwar ohne Gewalt und Tamtam.
    Wenn man es schafft den Hundehaltern nahezubringen, wie sie diese Dinge effezient nutzen.

    Dieser "Run" auf alle möglichen Hilfsmittel der nervt mich sowas von! :/
    Und da mein ich allen möglichen Kram, auch Clicker und zwar kein Mittel aber trotzdem: "der SuperduperplusultraRückRUF"
    Hallo???
    Ehrlich Leute, da gibts Sachen und Methoden, von den "ganz harten, Brutalen" genauso wie von den "fütter dir den Hund zurecht und halt dabei den Mund" und wasweißichnichtallesnoch.

    Diese Szene ist sowas von gewachsen, völlig unkontrolliert (gibt ja keine anständige Regelung für Trainer und Ausbildungsmethoden) und genauso ist das Angebot... unüberschaubar, planlos und unüberprüft.
    Was fehlt ist ein vernünftige Überprüfung und ein Leitfaden. Wenigstens ne kleine Richtlinie wie z.B. die Ausbildungsskala bei Pferden. Ein winziger Schritt.
    Und bitte einen minimalistischen. Erst mal mit dem auskommen, was man ohnhin hat und braucht wenn man nen Hund hat.

    Und was auch noch so ne Sache ist:
    Wieviele Leute nutzen ein Teletac und wieviele Leute traktieren ihren Hund mit "normalen" Dingen, Leine etc.?
    Für mich wurzelt dieses Problem genau da und nirgends anders. Und dieses Problem löst sih nicht dadurch, dass man einen Hersteller/ Händler boykottiert.

    Sorry, aber ich bin echt geladen! Ich hab in den letzten vier Stunden 2 solche Knaller getroffen, die eine führt ihre ängstliche Doggenhündin am Stachler - die Hundeshule hats empfohlen, weiß der Kuckuck wieso... eht, ne Süße, ganz liebe Maus, bisschen scheu halt, sie wufft dann und haut aber ab.
    Und dann eine, die wohnt hier um die Ecke, die clickert ihren Border in den Wahnsinn O- Ton: "das ist ein Border Collie, der braucht das, aber Ihrer ist doch ähnlich!"
    Öhm ja, wenn mein Hund so abgehen würde... ich würd mich erschiessen! Dieser Hund ist vollkommen gestresst, der schnuppert nirgends, der pinkelt nie in Ruhe und sogar beim kacken ist der in voller Bereitschaft... guckt laufend nur Frauchen an und wartet auf den nächsten Click- absolut irre, ich habe sowas noch nie gesehen!

    Ok, also sorry, aber deshalb bin ich grad echt stinkig und find die Diskussion im Verhältnis dazu sehr theoretisch... ein Täschchen am HB in das man unter anderem eventuell ein Stromimpulsgerät steken könnte.

    Vielleichts passts hier auch nicht so recht... tut mir dann leid, vielleicht kann man es dann abteilen "Hilfsmittel, Nutzen, Sinn und Unsinn" :roll: .

    Also wenn mir was grundsätzlich gefällt und dann eben manche Sachen nicht (das ist ja nun fast überall so, dass man irgendwas nicht so toll findet) dann wandel ih mir das ab wie ich das gut finde.
    In deinem Fall würde ich das so machen:
    Dein Hund neben dir, du zwischen ihm und dem Fremden. Und dann das Gleiche was du sonst auch machst, also flott im Gehorsam dran vorbei und dann spielen/sonstwie belohnen.

    Leinenführigkeit wäre da natürlich auch sehr wünschenswert. Zieht und pendelt er denn nur hinter dir oder überhaupt?

    Der Oberländer ist auch nur eine Kaschierung von Tierquälerei. Und die Wurfkette von K9 ist wohl eines der sanftesten Mittel die K9 zur Erziehung herstellt... mal weitersuchen. K9 ist einer der Hersteller für Erziehungsmittel, Stachler aus Metall und Kunststoff, fragwürdige Erziehungsleinen usw...

    Und Straftat ist ja leider sehr schwammig, denn laut dt. Gesetzgebung darf ein Stromimpulsgerät sehr wohl verwendet werden wenn man einen "Bedarf" nachweisen kann. Gibts ne extra Genehmigung für. Was genau die Voraussetzungen sind weiß ich jetzt nicht, aber sooo schwer wirds nicht sein. Jäger dürfen das garantiert, die dürfen auch Rute kupieren etc.

    Das Problem ist, dass es offensichtlich Nachfrage gibt, sonst gäbs den Kram ja nicht.
    Sicher ist es sinnvoll so Zeug nicht zu kaufen und damit den Absatz zu fördern ABER das muss ich nicht gleich auf alle Produkte umlegen.
    Ich kaufe so nen Schiet nicht und damit muss gut sein, sonst kann ich nämlich gleich mal *überleg* 3/4 bestimmt, von meiner Ausrüstung wegschmeissen und laaaaaaange suchen die Sachen wieder zusammenzukriegen.

    Wir landen da wieder an einem ganz uralten Punkt:
    Es liegt nicht am Hund, es liegt nicht am Angebot oder am Hersteller, es liegt ganz allein beim Hundeführer vernünftig zu arbeiten.
    Da muss man ansetzen und Überzeugungsarbeit leisten, nur dann werden solche Mittel vielleicht irgendwann verdrängt.

    Solange es um Anbieter- Herstellerboykott et. geht, wird sich einfach nur der Markt verschieben, aber es wird nicht mehr und nicht weniger von dem Zeug verkauft.