Beiträge von Tucker

    Naja, in Vorarlberg ist "Teck" für "Platz" sehr verbreitet. Das kommt eigentlich aus der Schweiz. Unterscheidet sich halt besser als "Platz" von "Sitz".
    Ich würde einfach mal verschiedene typische Sachen probieren, hat ja auch jeder andere Begriffe (Sitz, Sit, Teck, Down, Go) oder er kann Handzeichen, auch mal probieren.

    Zitat

    Mich würde ein ernsthafter Biß sehr wohl verändern. Ich würde nicht sagen, das Vertrauen wäre weg, aber dieses vollkommen normale/unbeschwerte im Umgang mit dem Hund.. Joa das wäre erstmal weg (ich nehme mal Situationen raus, in denen der Hund aus Schmerzen wirklich zubeißt ...).

    Genau das, ist das Problem.
    Es sagt sich ja immer ganz leicht, dem Tier "Sicherheit" in der Situation zu geben. Wenn man aber dann einige Male so eine Situation hat und schließlich auch verletzt wird, dann geht da nix mehr.
    Ehrlich, Spießrutenlauf, Gassizeiten so legen dass man keinen "Feind" trifft, enge Wege ohne ausweichplatz meiden usw.
    Dann haben wir Abstandstraining gemacht, das klappt gut, so 10m kommen wir gut vorbei, frei ist er mir so bis 20m vor dem fremden Hund abrufbar.
    Der Mauli ist für mich. Ich habe extra ein schönes, passendes Ledermodell besorgt, schön weich, alles.
    Im Moment gewöhnen wir noch dran. Vor allem draußen immer mal wieder ohne erkennbaren Grund.
    Dann hab ich auch die besseren Nerven, ich komme an ihn dran! Das ist der Punkt. und mir gehen die Nerven nicht, weil nix passieren kann.

    Der Mauli darf keine Dauerlösung sein, aber als Hilfsmittel erlaube ich mir das.

    Ach ja,
    ich denke es hängt auch entscheidend vom Halter/Hund Verhältnis ab, wenn es nicht krankheitsbedingt ist!
    Wenn Hunde, wie meiner aus Unsicherheit panisch sind und dann mal was passiert, dann muss man sich ernsthaft überlegen, ob man Angst hat oder nicht.
    Für mich ist es in der Situation kein Vertrauensbruch, eher umgekehrt- ich hätte meinem hund diese Situation nicht zumuten sollen. Ich wußte das und ich wollte dann doch zuviel.

    Wenn das aber einen Vertrauensbruch darstellt, dann finde ich, dass der Hund abgegeben gehört.
    Wenn man kein Vertrauen oder sogar Angst hat, bringt das nix. Das überträgt sich.

    Vielleicht kann, wenn man früh schaltet, noch eine gute Hundeschule mit Einzelstunden helfen.

    Naja, ich denke Beschädigungsbeißen und ne Verletzung haben sind zwei Dinge... oder so.
    Ich hatte zwei Löcher, ich meine richtige Löcher, ca. 1cm tief, kleine Muskelfaserbeschädigung, ordentlich Blut.
    Den Moment hab ich mich irre zusammengerissen, ich musste ja da weg kommen und der Schmerz setzt nicht sofort ein, es ist ja doch auch Schock.
    Wir waren nur 300m von zuhause weg- zum Glück.
    Und - nicht nachmachen! (ohne Fachkenntnisse)- ich mach sowas selber, solange keine Anzeichen auf Sepsis oder Unstillbarkeit der Blutung eintreten. Jedenfalls sinds trotzdem zwei Narben die nie mehr ganz weggehen.
    Mein Hund hat mich zwar "beschädigt" aber er wollte das nicht, er war in Panik, ist für mich ein Unterschied.

    Mich hat zuvor nur einmal ein Hund gebissen- mit Beschädigungsabsicht... schöne Schei***, da war ich elf oder so, und es gab nen Kaugummiautomaten bei uns in der Nähe, der war in ner Hofeinfahrt. In der Hofeinfahrt gelegentlich ein großer, gelber Doggenmix mit unfreundlicher Natur und FREI.
    Ich zu dem Automaten, extra noch geguckt, kein Hund zu sehen, ich dreh grad den Kaugummi raus, taucht das Vieh auf.
    Ich natürlich zuhause gelernt: Niemals vor nem Hund wegrennen. Langsam bewegen, nicht direkt angucken.
    Defintiv kein Rezept für diesen Fall gewesen... mein Oberschenkel hat gelitten. :sad2:
    Das ist für mich Beschädigungsbeißen, denn der Hund war nicht außer sich.
    Und ih hatte mal nen ziemlich gefährlichen Schäfer im Training, da hab ich zuerst auf Maulkorb bestanden- da geh ih kein Risiko ein, würde ich immer wieder machen.
    Ich trainier meinen momentan auch immer mal mit Mauli, einfach damit ich an ihn rankomme, er ansprechbar wird ohne dass ich Macken davon trage...

    Was nützt mir noch soviel Training wenn ich ab nem gewissen Abstand nicht mehr dran komme?
    Ich muss ihn mit mir konfrontieren können und dafür muss ich ihn zu mir nehmen können, ergo wird vorrübergehend mit Mauli gearbeitet.
    Der kommt auch wieder weg, aber ich brauch die Händelbarkeit einfach- zuverlässig und immer. sonst drehen wir uns im Kreis.

    Beißen ist einfach nicht gleich Beißen, wie ich schon sagte:
    Immer Einzelfallentscheidungen.

    Ich hatte dort ja schon geschrieben, dass Tucker mich bei panischem um-sich-rum-schnappen, erwischt hat, und zwar deftig. Mehr als nen Kratzer, ich hatte einmal echt zwei Löcher.
    Ich hab da einfach falsch reagiert, mein Hund war einfach kopflos.
    Ich sehe das schlicht und ergreifend als Baustelle an der wir fleißig arbeiten.
    Das jetzt für meinen Hund und meine Erfahrung.
    Beim Hund in dem anderen Thread würde ich eher medizinisch gucken- sowas sollte man natürlich im Auge haben.
    Bei meinem weiß ich genau, dass er immer ein Schisser war, und er hat gute Gründe abzugehen. Es ist nicht grundlos.

    Ich arbeite daran und fertig.
    Dazu muss aber gesagt werden, Tucker ist in der Familie mit den Kids und auch im Gehorsam und so absolut integer, ich vertrau ihm.
    Sowas kommt nur in Zusammenhang mit anderen Hunden vor, und meine Kids gehen sicher nicht mit meinem 20kg Schißer.
    Von daher kein Thema.

    Das er mich erwisht hat, nun ja, ich mach mir da nix draus, ih bin da auch total ruhig geblieben, ich war Schuld, ich wollte zuviel... sowas ist menschlich, aber ich dreh mir da keinen Vertrauensbruch draus. Wie gesagt, er ist zuhause und mit den Kids ganz große Klasse, kein Problem.

    Sowas ist situationsbedingt... da gibts nur Einzelfallentscheidungen.

    Wir machen morgens ne Pipirunde von ca. 20 min.
    Und dann gehts am späten Vormittag mind. ne Stunde raus, trainieren, spielen, alles drum und dran.
    Und abends die letzte Runde ist immer nochmal so 45- 60 Minuten.
    Es kommt auch immer ein bisschen aufs Wetter und die Zeitplanung an, mindestens 2 Stunden sind wir immer draussen, ganz oft auch deutlich länger.

    Also das Allerallerwichtigste von Anfang an ist, dass dein Hund lernt dir zur folgen und auf Zuruf zu kommen.
    Das übst du am Besten von Anfang an. Man muss auch ein bisschen Mut haben die Leine mal wegzulassen, in geeigneter Umgebung!
    Übe öfter am Tag ganz kurz, z.B. in der Wohnung, Welpe ist wach, guckt oder sitzt irgendwo. Geringe Entfernung wählen (1-2m reichen da am Anfang aus), Welpe rufen, klatschen, faxen machen- also auch zum kommen motivieren. Dann kann man auch ein wenig spielen und dann das Zweitwichtigste in der Hundeerziehung einleiten: die Ruhephase :smile:
    Belohnung in Form von Leckerchen sollte so beschaffen sein, dass der Hund da nicht 5 Minuten dran rumkauen muss, sondern quasi gleich abschlucken kann. Die Stückchengröße muss passen.
    Gerade für die Komm Übungen würde ich viellt. Fleischwurst kleinschneiden- das ist ja auch ein Reiz :D .
    Und so Komm Übungen kannste auh mit ner längeren Leine dann nach ein paar Tagen im Garten oder wo immer ihr den Hund zum pieseln bringt oder auf dem Weg dahin (bitte nicht wenn Welpi ne volle Blase oder Druk im Darm hat! lieber auf dem Rückweg!)
    Dann Ruhephase üben und dann langsam "Sitz" und "Platz" usw.

    Nachdem ich mich inzwischen auch über manch "positves" Zeugs immer öfter wundere, manchmal sogar ärgere, möcht ich mit euch mal den Sinn des "SuperRückRufes/Pfiffes" diskutieren.

    Meine Position ist eine ganz Simple:
    Vom Rückruf erwarte ich generell, dass der Hund umgehend und flott zu mir kommt. In meiner beschränkten Welt gibt es nen Rückruf, der muss funktionieren, fertig.
    Kein Superduperirgendwas. Rückruf ist Rückruf.

    Diesen EINEN Rückruf etabliere ich ganz normal positiv, tolles Spiel, ganz feines Lecker- bis es sicher klappt, dann nur noch unregelmäßig, bevorzugt wenn es "besonders" schwer war, sehr hohe Ablenkung oder ähnliches.
    Ist es versaut, etabliere ich einen neuen Begriff dazu, ansonsten genau gleich.

    Wofür ein "Superrückruf"? Was genau bringt der? Verdeutlicht er lediglich dem Hundehalter was zu tun ist? (das würde das Ganze sinnvoll machen, verständnisdienlich)
    Gibts da dann auch nen "normalen Rückruf" und wenn, wieso funktioniert der nur lauwarm?

    Klärt mich ma auf :smile:

    Zitat

    Felix ist der totale Schmutzhund. Der legt sich sogar auf den Feldweg in jede Matschpfütze rein. Abtrocknen danach ist ihm auch mal total wurscht, für ihn ist das "Juhu, wir spielen mit dem Handtuch". Wenn ich mal unvorsichtig bin, rennt der auch mal eben dreckig durchs komplette Haus. Putzen tut er sich ab und zu, aber ihm gefällt es besser den Dreck einfach auf dem Teppich abzuwälzen während er schläft. :headbash:

    So vielleicht:

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    oder so:

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    Rasse: australische Pottsau :D