Beiträge von Tucker

    Also ich hab nicht den Eindruck, dass dein Hund dir nicht vertraut, sondern eher umgekehrt ;) .
    Tucker hat auch von selber nen ziemlich kleinen Radius (so ca. 20m), ich seh den im Dunkeln auch nicht immer. Ich such ihn aber auch nicht laufend. Wir gehen einfach ne Abendrunde und gut.
    Der läuft schon mit mir, da vertrau ich wohl auf ihn und mach mir nicht größer Gedanken.
    Ab und an ruf ich mal so nach Gefühl, meistens steht der dann eh schon hinter mir.
    Entspann dich mal und mach dir nicht soviele Gedanken.

    Achja, beim verstecken musste halt gucken, so wie tagsüber auch, wenn du ihn einfach lieber näher dran hast.
    Und wenn er dann bisschen gestresst sucht und womöglich vorbeiläuft oder so, dann kannste immer noch nen Laut von dir geben.

    Zitat


    Der Aufreger ist aber doch, das unsere Gesellschaft sich seit dem Mittelalter scheinbar nicht wirklich weiterentwickelt hat -

    Ich sag es ja schon lange:
    Die Menschheit hat sich seit der Steinzeit nicht wirklich verändert, der einzige Unterschied: Wir kloppen uns niht mehr mit Knüppeln sondern schmeißen Atombomben.

    traurig aber wahr! :sad2:

    Zitat

    der fährt 15min. mitm LKW und nem pferd dran und kein mensch sieht das? der muss ziemlich abseits wohnen..

    Wenn es keiner gesehen hätte, wäre es weder zur Anzeige noch zu einer Verurteilung gekommen... :roll:

    Im Gegenteil, es wurde nicht nur gesehen, es wurde auch was unternommen! :gut:

    Ich schließ mich Friederike an, 12 Jahre ist schon ein bissl arg kraß.

    Zweifellos bin ich dafür, Tierquäler spürbar zu bestrafen aber eben die Verhältnismässigkeit stimmt nicht.
    Was haben die Münchner Jugendlichen im Fall Brunner bekommen? Was bekommt jemand der sich an einem Kind vergreift oder eine Frau vergewaltigt? 3 Jahre, 5 Jahre bei besonderer Schwere?

    Das passt dann nicht mehr.

    Ich fände es defintiv schon gut und begrüßenswert, wenn Tierquälerei mit 2-5 Jahren, je nach Schwere der Tat, bestraft würde UND, wenn man diese Strafe dann auch durchzieht, nix Bewährung oder so.

    Du arbeitest ja an dem Verhalten, also wird es sich auch bessern.
    Vom Alter allein bessert sich gar nix, da verfestigt sich höchstens der Unfug.
    Sicher, junge Hunde sind immer ein bisschen wuselig, überneugierig usw. Dein Hund ist im Prinzip ein Teenie. Aber ohne entsprechendes Training führt er sich auch mit 3 oder 4 oder 7 noch genauso teeniemäßig auf.

    Was ist es denn für ein Hund?

    Je nach Rasse und Charakter kann da immer ein bisschen mehr oder weniger "Gesamthibbelpotential" drinstecken.

    Meiner ist jetzt drei, hat absolutes Hibbelpotential, kriegt es aber gut gebacken. Er fährt zwar ab und zu hoch, aber wir sind eingespielt, ih fahr dann runter und gut.

    Wichtig beim Besuch ist meiner Meinung nach, dass auch der Besuch schon VORHER gut instruiert wird, keinesfalls den Hund begrüßt wenn der seinen Platz verläßt und "Hallloooooo" macht.
    Vielleicht kannst du dir ja auch Testbesucher aus dem Freundeskreis besorgen um das Training da zu verstärken.

    Und ein anständiges "Plätzchen" Training zuhause. Meiner muss immer auf dem zugewiesenen Platz liegen bleiben bis der Besuch sitzt, dann darf er gucken. (Will er aber nicht, er hibbelt nur, Fremde mag er nicht, da schnüffelt er kurz und tritt den Rückzug an).
    Am Anfang die Zeit beachten, nicht noch in der Tür 10 Min. labern, dann Shuhe und Jacke aus und der Hund muss da 15 Min. warten. Am Anfang sollte das warten eher kurz sein, bevor dein Hund nicht mehr kann und selber auflöst.

    Bei mir ist die Situation ähnlich wie bei Staffy, Tucker ist ängstlich bei Fremden und könnte auch zuschnappen.
    Logischerweise darf den niemand einfach streicheln, fragen hin, fragen her, es ist schlicht zu gefährlich.
    Naja, ich händel das auch wie Staffy, wenn irgend möglich meide ich Situationen die zuviel für ihn sind/sein könnten.
    Und wenn mich jemand anspricht, dann erkläre ich freundlich, dass Tucker so große Angst hat, dass er schnappen könnte.
    Ganz unproblematisch.

    Was ich auch ganz wichtig finde: die Gegend auch abchecken, ich hab nun echt schon ewig Hunde und irgendwie hab ich meine Umgebung ohne große Mühe im Auge. Ich weiß was um mich rum passiert, ich sehe ob und was mein Hund im Schilde führt.
    Dadurch kommt es eigentlich nicht zu Überraschungen, ich habe immer irgendwie Zeit mich zu ordnen und Maßnahmen einzuleiten.
    Und gerade an Punkten wie Spielplätzen, Schulen, Freizeiteinrichtugnen für Kids etc., weiß ich ja genau was los ist und kann
    a.) einen anderen Weg gehen (wenn irgend möglich)
    b.) mich darauf einrichten und entsprechend reagieren.

    Wenn ich aber manche Hundehalter sehe, telefonierend, quatschend oder einfach träumend... nunja, da kann es shonmal eng werden.
    Muss aber nicht sein wenn man seiner Umgebung gegenüber ein wenig aufmerksam ist.
    Wenn man das dann mit ein klein wenig Freundlichkeit ergänzt ist alles gut und keiner braucht angepisst zu sein.

    Erwartungsgemäß, nicht?
    Es ist was passiert, man konnte einen Schuldigen feststellen (klar, das schwächste Glied, den Hund) und dieser Schuldige hat ne schlechte Lobby und kaum Rechte (nach dem Vorfall keine mehr).
    Das ist doch superpraktisch für alle Beteiligten: einschläfern, Problem gelöst, schnell und zielorientiert gehandelt...
    Es ist einfach Politik, und wie sie sagte einst ein weiser Mann: "Politik ist ein Handel unter Bettlern!"

    Ich habe das beim Mobbing in einer Schulklasse übrigens fast gleich beobachten können... das Kind welches von der Klasse gemobbt wird, dieses Kind ist das Problem- nicht die anderen, die soziale Gemeinschaft, nein, das Kind war selber schuld.
    Warum?
    Ganz einfach, ich nehme zwar nicht die Ursache weg, aber den Auslöser- Symptombehandlung nach dem Motto: "Mit wenig Aufwand Ruhe schaffen."

    Und was das ganze Kind-Hund Thema betrifft:
    Ich entstamme auch einem Elternhaus wo ICH was auf die Mütze bekam wenn ich mit den Hunden Mist gebaut habe. Meine Mutter war da absolut hinterher (musste sie auch aufgrund der Umstände).
    Und ich handhabe es genauso.
    Mein "Kleiner" (6 Jahre) fährt im Moment gern hoch und tobt dann auch mal um Tucker rum oder nervt ihn einfach, manchmal spielen sie auch... in jedem Fall fährt Tucker da dann schonmal mit hoch, vor allem beim toben oder spielen.
    Naja, ich rufe dann erstmal Tucker raus und packe ihn in meine unmittelbare Nähe, da kann ich den HUND vor meinem Wurzelzwerg schützen.
    Und dann kriegt Sohnemann die 1000000ste Erklärung wieso, warum und wenn er die Kurve nicht kriegt, kriegt der auch ne Auszeit um runterzukommen.
    Wenn ich aber mitkriege, dass eins von meinen Kindern den Hund ärgert, schlägt, festhält u.ä. dann gibts nicht nur ne Auszeit sondern nen Anschiss der sich gewaschen hat.

    Auf der anderen Seite, dürfen meine Kinder aber auch mal mit Tucker üben, Gehorsamsübungen, Tricks usw.
    So lernen sie dann auch, was dem Hund Spass macht, auf ihn einzugehen, sinnvoll Grenzen zu setzen und natürlich auch seine Sprache zu verstehen.
    Find ich auch wichtig.
    Ich merk das bei mir, meine Große (8 ) hat das auch schon richtig super drauf.
    Was nützen alle Strafpredigten wenn ich dem Kind nicht zeige, wie es richtig geht, wie man Spass und Freude mit dem Hund zusammen haben kann.

    Und ja sicher, Kinder und ihr Wohl stehen über dem des Hundes...
    Das klingt ja toll und politisch korrekt, bei mir zu Hause sieht das aber anders aus!
    Bei uns ist JEDER gleich viel wert, und das Wohl und Weh des einzelnen beeinflußt unser ganzes Zusammenleben. Da steht niemandes Wohl voran! Alle haben ihre persönlichen Bedürfnisse und jeder muss mal für den anderen zurückstecken.
    Ich möchte nicht, dass meine Kinder lernen, dass sie immer an oberster Stelle stehen, dass ihr Wohl das einzig wichtige ist und alle anderen, insbesondere andere Arten, da gefälligst hintenanstehen.
    DAS ist nämlich das Problem der Menschheit... wir sind ja sooooo wichtig und wenn der eigene Ar*** im Trocknen sitzt ist alles gut- mein Wohl!

    Wäre das anders, müssten wir über so ne Themen nämlich nicht diskutieren. Es fängt an und hört auf mit dem Respekt vor dem Gegenüber, damit anzuerkennen, dass niemand mehr oder weniger Wert ist.
    Und natürlich damit, dass auch seinen Kindern beizubringen.

    so, ich habe fertig.

    Tyson, alles Gute im Regenbogenland!

    Erst mal zur Beruhigung:
    Die meisten Hunde sind im Dunkeln anders als am Tag, wachsamer, gespannter.

    Was dich stört, nämlich dass der Bube den Radius vergrößert, würde mich aber auch stören.

    Generell würde ich da nicht groß drauf eingehen, Ründchen drehen, fertig.
    Nur mit dem Radius, da würd ich wohl was tun.
    Hast du dich in so ner Situation im Dunkeln schonmal versteckt, bist plötzlich umgedreht o.ä.?
    Das würde ich als erstes versuchen. Da würde er vielleicht nach einigen Malen checken, dass die größte Gefahr im Dunkeln die ist, dass du "verschwindest".
    Alle Maßnahmen die du im Moment ergreifst sind eher kontraproduktiv zum Ziel, denk ich.
    Alle Aufmerksamkeit vom Hund ist im Nirgendwo und deine volle Aufmerksamkeit ist aufm Hund, du gibst immer brav Signal, um dich muss man sich nicht kümmern- du meldest dich ja.
    Und genau das muss umgekehrt werden.

    Zitat


    ...
    Ansonsten hab ich den Scrambler von Salomon. Ganz im Stil eines Candianboot.

    Also Salomon kommt mir nicht mehr ins Haus!
    Ich hatte zwei Paare von Salomon, beide als Belastungsschuh ausgelegt der auch was weg kann.
    Gut war, dass ich echt schön warme Füsse hatte und der Goretex hat auch vernünftig gearbeitet.
    ABER: Beide Paare sind kein Jahr alt geworden, an typischen Belastungspunkten kaputtgegangen! Ersatz - Fehlanzeige bei Salomon ... Argument: sie können ja nix dafür wenn ich denn Schuh kaputtlaufe.

    Dazu muss man sagen, ich habe einwandfreie Fußstellung mit kaum Ablauf und ich hatte die Schuhe eben, logisch irgendwie, besonders dann an, wenn das Wetter fies war, aber keinesfalls täglich.

    Mein Fazit:
    Lifestyleschuhe mit moderner "Abenteurer/ Sportler Optik" aber ohne wirklichen Nutzen für Leute die damit mehr als stylish sein wollen.