Beiträge von Tucker

    Ach du sch*****!
    Absolut bewundernswert, dass du und dein Hund so ruhig geblieben sind.
    Ich hätte mit Sicherheit gemotzt und mein Hund auch...
    (Jaja, wie der Halter so der Hund :hust: )

    Ich sehe da auch ein Erziehungsproblem. Das hat allerdings herzlich wenig mit Computerspielen und den schlimmen Dingen des heutigen Lebens zusammen.
    Gerade hier in diesem Fall sieht man deutlich: Vater und Sohn unternehmen gemeinsam etwas, sie gehen mit den Hunden raus in die Natur... offenbar wird sich also gekümmert, rausgegangen.
    Nur Rücksichtnahme, anständiges benehmen gegenüber Mensch und Tier, dass bringt dem Jungen offenbar keiner bei, trotz gemeinsamer Zeit, trotz das der Vater direkt danebensteht und zuguckt - er greift nicht ein, im Gegenteil findet das sogar in Ordnung.

    Für so ein Benehmen kann ich kein Computerspiel, keine Konsole und keinen Fernseher verantwortlich machen (mal abgesehen davon, dass solche Dinge auch der elterlichen Kontrolle unterliegen sollten- meine Meinung).
    Das ist schlichtweg eine miserable Erziehung durch Eltern die offenbar glauben, ihnen und ihrem Spross gehöre die Welt und Rücksicht, Anstand und Höflichkeit sind was für die anderen. Aber: erlebt diesen Vater mal, wenn jemand seinem verzogenen Spross den Kopf zurechtrückt- da wird Rücksichtnahme dann deutlichst eingefordert, garantiert.
    Es ist einfach asozial, hat aber nichts mit der "modernen Zeit" zu tun, Ar***bratzen gabs immer schon und sie werden auch nicht aussterben.
    Wir müssen mit ihnen leben auch wenn es schwerfällt.

    Wie schon jemand schrieb, die Jugend ist seit Jahrtausenden immer viel schlimmer als die vorige Generation. Der Grund dafür ist meiner Meinung nach ein einfacher. Die Welt entwickelt sich weiter, die Jugend nutzt das Neue während die Äleren es mißtrauisch betrachten. Das Neue und Fremde macht den Menschen unsicher und ängstlich (das ist bewiesen), Kinder nehmen das selbstverständlicher an.

    Und ja, auch ich kann fremden Kindern nicht viel abgewinnen, weder Babies noch Größeren. Aber noch weniger mag ich ihre Eltern, die Kinder werden begluckt, verwöhnt, dürfen alles und doch nichts (selber Erfahrungen sammeln, Knie aufschlagen, sich mal kloppen? lieber nicht! und wenn dann sind sicher die anderen schuld).
    Selbstständigkeit, selber denken, auch mal nen Anschiss von nem fremden Erwachsenen bekommen (schonmal mit ner Mutter angelegt deren Spross man gerade zurehtgewiesen hat- Horror).
    Und ja, das halte ich auch für eine sehr moderne Marotte. Dieses Überbeglucken, das nicht beteiligen müssen am Alltag, Kindsein muss sein! Verantwortung müssen die armen Kleinen doch früh genug übernehmen.
    Diese Einstellung geht mir allerdings auf den Zeiger, und sie ist sehr neuzeitlich. Zu keiner Zeit der Geschichte mussten Kinder sowenig zum Leben beitragen wie heute.
    Insoweit verändert die Zeit sicher auch was.
    Aber im Endeffekt, wie gesagt, Pfeifen gabs schon immer und es wird sie immer geben.

    Sammyundjango, deine Mail ist nicht freigeschaltet... aber wenn du möchtest, dann mail mir doch mal. Meine Mail ist freigeschaltet.
    Ich verspreche, ich schick dir keine fiesen, frechen Mails!

    lg

    Ich möchte dir keinesfalls zu nahe treten, aber so wie du hier insgesamt schreibst, bist du vollkommen gestresst und überspannt - einfach fertig halt.
    Und das ist auch absolut okay!!!
    Auch ich hab zwei Kinder (sind jetzt aber auch schon nen ganzen Tacken größer als dein Kind) und auch ich war mal am Ende, genau wie Manuela, Biomais und Co.

    Das Problem ist: in so einem Zustand kannst du deinem Hund nix beibringen, dein Stress überträgt sich zu 100% ihr schaukelt euch gegenseitig hoch. Und auch für dein Kind ist das nicht gut wenn du so fertig bist.

    Und ob du deine Hunde abgibst oder nicht, oder nur den Einen, es gibt eine wichtige Regel die die meisten Mamas (ich auch) ganz hart lernen müssen:
    Zeit für sich nehmen, auf den Haushalt mal pfeifen, nen Sitter ranholen und was machen was du möchtest und was nur für dich ist!
    Für mich und für viele andere hier, ist das die Zeit mit ihren Hunden, ob Training oder Spaziergang und Seele baumeln lassen- egal.

    Für dich ist aber scheinbar anders, das ist auch okay. Dann mach was anderes, geh zu ner Massage, geh mit ner Freundin mal wieder was trinken... irgendwas.

    Und ja, ich denke du solltest den Hund weggeben. Man muss nicht immer alles schaffen. Reagier jetzt bitte nicht über, antworte auch nicht darauf aber denk mal über folgendes nach, für dich allein:
    Liebst du deinen Hund wirklich oder ist es nicht eher das Ego das im Hintergrund schreit "du kleine Versagerin, du kriegst nichtmal den Hund hin und gibst ihn ab, pfff"?

    Du hast geshrieben, dass du aus deiner Sicht alles probiert hast, viel Geld ausgegeben hast und mehr geht nicht... ok. Dann brauhst du keine Tips, denn du hast alles versucht was in deinen Möglichkeiten stand, sagst du ja selbst.

    Also gib ihn ab, es ist keine Schwäche es nicht zu schaffen, es ist eine Stärke es zu erkennen und danach zu handeln.

    Alles liebe,
    susanne

    Okay, ich wusste wo das hinläuft... kenne ja die unterschiedlichen Ansichten hier.

    Ich versuche so zu trainieren, dass Hund und Halter Spass dabei haben.
    Wenn ich den Hund während dem Training "knuddeln"/streicheln will, muss ich das Training unterbrechen - oder von oben runter streicheln, am besten den Kopf tätscheln? Macht dem Hund bestimmt viel Freude, Hunde stehen drauf von oben angetatscht zu werden :roll: . Sowas duldet meiner, weil er mich kennt und mag aber mögen tut er das sicher nicht.
    Doch er ist ein ganz kuschliger, knuddelt gern - zuhause, aufm Sofa und im Bett! Wir knuddeln auch mal draussen, aber nicht mitten im Training...

    Das Wort Nein habe ich verbannt (Danke cerridwen!!!), ich habs am Anfang auch mit Skepsis betrachtet aber es geht super ohne Nein, ranrufen oder was anderes verlangen ersetzt das lückenlos.

    Dennoch gibt es bei uns Grenzen, die werden auch problemlos eingehalten.

    Und wenn Sozialkompetenz durch Meideverhalten trainierbar ist, wieso sollte sie es dann nicht auch durch positive Verstärkung trainierbar sein?
    Das sind zwei Seiten von einer Münze.
    Es kann nicht sein, dass ich etwas über Meideverhalten trainieren kann und über positive Bestärkung nicht. Entweder kann ich es trainieren oder nicht.

    Aber ich weiß, dass wir da nie auf einen Zweig kommen, da hat jeder sein Ding und jeder muss das mit sich ausmachen.

    Zitat


    Es ist doch ein Unterschied, ob das Meiden aus Angst vor Schmerz zB passiert, oder einfach, weil es dem Hund nichts bringt.

    Das finde ich genau wie du, Rike.
    Der Meidereiz wird aber bewußt gesetzt um das ganze unangenehm zu machen.
    Nichts bringen würde bedeuten zu ignorieren, nicht aktiv einen Meidereiz zu setzen.
    Darum geht es mir. Und es werden bewußt Meidereize gesetzt.

    Zitat


    Hat nicht ein "Fein gemacht", ein Lächeln, ein kurzes Streicheln einen viel höheren Wert als ein c&b !!

    Das halte ich für sehr vermenschlicht.
    Für UNS MEnSCHEN hat das natürlich einen viel höheren Wert, aber für den Hund? Wage ich zu bezweifeln.
    Ein "fein" ist für mich nix anderes als Click und Belohnung. Ich clickere nicht, ich arbeite nur mit "fein", "super", "klasse"... und Belohnung, die staffel ich allerdings klar ab. Neue Übung/hoher Reiz u.ä. = immer Belohnung, dann wird die Belohnung im Leckerliesinn abgebaut und unregelmäßiger.

    Aber grundsätzlich halte ich das für Erbsenzählerei, ob ich klicke oder "fein" sage - ich bin mir ziemlich sicher Hunden ist das schnuppe, Hauptsache es macht Spass.
    Und es kann keinen Spass mehr machen wenn Meideverhalten reinspielt, meine Meinung.

    Naja, die drei von Fräulein Wolle genannten arbeiten alle über Meideverhalten, nicht ausschließlich aber eben auch nicht gerade wenig.
    Verpacken tun die das alle anders, dennoch, tut der Hund was unerwünschtes bauen sie auf Meideverhalten.

    Und das lehne ich auch ab, und ist für mich alles ein Topf, egal wie verpackt, egal wie erklärt, wenn am Ende Meideverhalten übrigbleibt ist es alles dasselbe für mich.

    Der springende Punkt ist nicht, dass Hunde Grenzen brauchen, da sind wir uns hoffentlich alle einig, der Punkt ist, wie man diese Grenzen verdeutlicht. Und das geht auch ohne meiden.

    Edit zaphod:
    Na weil doch Erziehung nicht Konditionierung sein soll... sondern eben Erziehung. :hust: :roll:

    Im eingestellten Video konnte ich jetzt auch nicht wirklich was dramatisches gesehen. Ich würde zwar Welpen nie mit HB trainieren und ganz sicher würde ich das Lecker nicht geben wenn der Hund auf zwei Beinen vor mir steht...
    Ich versuch grad noch zu recherchieren, vorhin war der Name einfah falsch geschrieben, im Video hab ich gesehen wie er sich schreibt.

    Nachdem was ich bisher gefunden hab neben dem eingestellten Video
    ist das insgesamt wenig prickelnd.

    Einziger sinnvoller Rat:
    Sie soll nen Hundetrainer/in suchen die sich mit Hütehunden auskennt und sich nicht von einer Schwester helfen lassen, die ihr "Wissen und Können" :hust: , von einer DVD bezieht.

    Wenn sie das nicht tut, wird der Hübsche irgendwann auch nicht mehr ruhig in der Wohnung sein sondern mal nach seinem Geschmack umräumen- garantier ich für.

    Und wenn Kelpies sooooo ursprünglich sind und so nicht zu erziehen... tja, wieso nur lieben australische Farmer ihre Hunde so an der Arbeit? Machen die das da etwa automatisch, muss man die gar nicht ausbilden? Reicht das wenn man denen Vieh hinstellt und die machen dann genau was ich will???
    Frag sie das doch mal ganz unschuldig und ahnungslos!

    :zensur: sowas dämliches hab ich schon lang nicht mehr gehört und über diesen David Dickman find ich grad nix- hat jemand nen Link? (ich ahne dass ich mich nur aufrege :roll: )

    Zitat

    Aber dass es Vorsatz war, steht doch außer Frage, oder?
    Klar, steht es in keinem Verhältnis, aber es ist ja eher der falsche Weg, das Strafmaß zu reduzieren, weil die anderen ja schließlich auch zu niedrig sind. Sondern andersrum. Aber ich verstehe schon die Kritik/Befürchtung...

    Ich wäre froh, wenn man hierzulande mal das gesetzlich Mögliche nutzen würde statt raufzuschrauben. Die Gesetze und Strafmaße sind ja gar niht so übel, sie werden nur einfach nicht genutzt.
    Von raufschrauben halt ich wenig, dann haben wir bald Verhältnisse wo man 3x lebenslänglich (im lebenslänglichen Sinne also nicht 15 Jahre) plus 12 Jahre extra kriegt...

    Verhältnismäßig bedeutet vor allem, an die Tat angepasst. Auf Menschen übertragen hätten wir also eine vorsätzliche, schwere Körperverletzung. Das dürfte so bei 3-5 Jahren liegen und das fände ich auch verhältnismäßig.

    Aber klar spielt dann auch die Verhältnismäßigkeit zu anderen Taten und deren Strafe ne Rolle wenn man das durchdiskutieren will. Das ist ja ein weiterer Aspekt der nicht zu vernachlässigen ist.

    Nur drastisch raufschrauben ist keine Lösung, sondern mal die vorhandenen Möglichkeiten nutzen.
    Laufend werden Gesetze entwickelt und Sicherheit vorgegaukelt dadurch, dabei ist das alles Mumpitz... die Mittel sind da, aber wie sie genutzt werden stinkt zum Himmel.