Beiträge von Tucker

    Gehört oder gesehen hab ich sowas noch nie... bin aber auch kein Spezialist!

    Aber da sieht man mal, was ein guter Koppelgebrauchshund ist: der treibt und sortiert das Vieh nicht nur, sondern wäscht es auch anständig! :lachtot:

    (sorry, das musste sein :ops: )

    Also ich bin ja auch schon einige Male umgezogen mit Hunden, Tucker musste dieses Jahr über 900km mit mir umziehen, ist zweimal mit hin- und her gefahren (also 2x 1800km in einer Woche!) und er war immer dabei.
    Abgegeben hätte ich ihn nicht für die Zeit, so hat er mitgekriegt, dass wir alle mitkommen, alle unsere Sachen mitkommen und er natürlich auch.
    Ihm war es ziemlich wurscht, obwohl er nun nicht gerade zu den "coolen Socken" zählt.
    Hauptsächlich hat er gepennt.
    Alleine bleiben konnte er auch sofort in der neuen Wohnung, musste ich nicht neu aufbauen oder so.

    Am wichtigsten ist, denke ich, nicht so einen Terz darum zu machen ob Hundi das wohl verkraftet. Das merkt der und das verunsichert ihn und dann hast du ne Art "selbsterfüllende Prophezeiung".
    Mach dir nicht soviele Gedanken, immerhin ist der Bube ja auch umzugserfahren und hatte da bislang auch keine Probleme.

    entspannte Grüße ;)

    Zitat

    Tucker, ich hatte das "dazu möchte ich auch gerne etwas sagen" so verstanden als ob es sich um eine Ergänzung, eine weitere Erfahrung zu dem Thema handeln soll und keine Kritik, Widerlegung oder ähnliches ;)

    Kann mich aber auch irren...

    öhm ja... möglich :ops: .
    Keine Ahnung, sollte ich zu schnell geschossen haben: Sorry :smile: .

    Zitat

    Tja, ich kenne das aus der eigenen Familie.

    Meine Schwester hat zwei Yorkies. Meine Nichte (6 Jahre) hat von ihr auch nie gelernt das auch ein Hund anständig behandelt werden muss.
    Letzens hat sie Snoopy am Halsband über die Kante (ca. 10 cm hoch) drüber gezogen. Als ich mich aufgeregt habe ist mir gesagt worden: "Ein Hund muss das aushalten!" Und so "Scherze" gab es schon mehr. Jacky hat auch schon oft nach ihr geschnappt wenn er schlafen wollte und sie dauernd an ihm rumgefummelt hat. Natürlich bekam er Ärger. Denn, ein Hund hat nicht zu schnappen! Einmal hat sie Jacky von der Eckbank runtergeworfen, dass er gegen das Tischbein gebrummt ist. Als ihre große Schwester geschimpft hat, hat sie geheult. Und wer bekam den Ärger? Na klar: Die Schwester! Schließlich hat Mama das nicht gesehen.

    Mir tun die Hunde leid. Aber ich sag nix mehr weil es hat eh keinen Sinn. Sie weiß das sie Roxy nicht anfassen soll und wenistens da hält sie sich dran.

    Boah, das wäre für mich echt ein Grund nicht dahin zu gehen... selbst bei Verwandschaft und selbst wenn mein Hund nicht direkt betroffen ist.
    Ich kann mir sowas nicht angucken und ich krieg die Klappe dann auch nicht gehalten. Wäre es meine Schwester hätten wir wahrscheinlich nen ganz üblen Zoff gehabt und dann Funkstille.
    Da bin ich richtig dünnhäutig und Hunde sind kein Kinderspielzeug.
    Ich hatte sowas in der Art mal bei ner sehr guten Freundin. Richtig aufgeregt hat mich dann der Standardspruch: "Aber das Kind steht über dem Hund". Was das damit zu tun hat, dass das Kind den Hund quälen darf hab ich bis heute nicht gerafft- will ich auch gar nicht.
    Die Freundschaft ist daran zerbrochen...

    Und dazu möchte ich auch noch was loswerden:


    Zitat

    dazu möchte ich auch gerne etwas sagen. ich erlebe jeden tag eltern verschiedenster schichten.

    und alle schichten haben es drauf, ihre kinder gehörig zu verziehen.

    Das obere Zitat von mir ist ja völlig aus dem Zusammenhang gerissen... find ich nicht so prickelnd, denn im Endeffekt beziehe ich ja im Absatz darunter genau diesselbe Position wie du, Lucanouk.
    Das Zitierte sollte ja nur der Statistik entgegenstehen auf die sich Liesellotte bezog. Sozusagen als Gegenpunkt, eben um zu verdeutlichen, dass es am Ende durch alle Schichten geht.
    Je nachdem von welcher Seite ich das sehe und nach welchen Kriterien ich vorgehe, steht am Ende der Statistik immer das Ergebnis, welches ich haben will...

    Die Werte kannst du eins zu eins vergleichen.
    Ob ich jetzt x% Rohprotein oder Calcium oder oder... in Suppe, Trockenfutter oder Schuhsohle habe- soviel Prozent wie draufstehen sind drin, egal bei was.
    Und der Bedarf beim Hund ändert sich auch nicht durch die unterschiedliche Fütterung.
    Allenfalls die Menge die du füttern musst um den Bedarf zu decken. Dazu stehen Mittelwerte auf der Packung, am besten daran orientieren und ggf. anpassen (wenn der Hund zu dick/dünn wird ö.ä.)

    Es geht nicht darum zu sagen was man denkt -das tue ich auch- es geht darum WIE man es sagt.
    Und im günstigsten Fall formuliert man so differenziert und geschickt, dass man damit auch einen überzeugen könnte, der es ganz anders sieht.
    Dann hat man was erreicht und dann kann man auh was ändern.
    Weil man durch Sachlichkeit nunmal am meisten überzeugt.

    Ach, die letzen Amokläufer an die mich ich erinnere waren aber alle aus gutem Hause bzw. Mittelschicht, zuletzt wars ne Rechtsanwältin...
    Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast ;) .

    Und ich kann mir auch schlecht vorstellen dass man zwei Weimeraner hat und Papa Sonntags mit Söhnchen in den Wald geht wenn man der "unteren Schicht" angehört.
    Überhaupt, dieses ganze Schichtengequake geht mir total auf die Nerven, ich kenne Ar****** aus allen Schichten und Akademiker die kennen ihr Fachwissen aber mit der Bedienung einer Waschmaschine sind sie überfordert.
    Gehört aber nicht hierher, sorry, regt mich tierisch auf.

    Es ist schlichtweg so, dass du dir manche Dinge denken kannst (das tun wir wohl alle) aber du kannst sie nicht öffentlich auf ner Plattform wie dieser äußern.
    Das hat auch was mit Anstand und Erziehung zu tun, manche Sachen denkt man sich einfach, hat dir das keiner beigebracht? :p

    Ich schließe mich Marion an.
    Da kannst du 200x die Hunde zurückbringen, dir den Mund fusselig reden, manche Leute checken es nicht.
    Aber wenn man sich dann bewegen muss, zum Tierheim hin, Geld bezahlen und sich noch was anhören darf- das sitzt.
    Wer möchte schon gerne in vier Wohen dreimal seinen Hund da abholen, das kostet ja nicht nur, das ist auch richtig peinlich.

    Andererseits, tröste dich, auch Rüdenhalter haben so ihre Probleme. Ich würde behaupten ich bin verantwortungsvoll, mein Hund ist läufigen Hündinnen nicht hinterher wie verrückt (er ist intakt) und heult mir auch nicht die Ohren voll wenn die Nachbarshündin läufig ist.
    Aber es ist uns auch schon passiert, dass wir spazieren waren, plötzlich taucht vor uns eine Golden Hündin auf, Besitzer war nicht zu sehen.
    Die beiden spielen kurz, dann höre ich meinen winseln, völlig ohne erkennbaren Anlass. Merkwürdig dachte ich und im gleichen Moment "Sch****, nicht das die läufig ist!"
    In der Zwischenzeit kam auch der Besitzer mal an und ich erfahre prompt "jaja die ist läufig aber die lässt eh noh keinen dran".
    Da war selbst mein nicht besonders sexueller Tucker schon fast drauf. Glücklicherweise konnte ich ihn abrufen (ja, ich war wirklich stolz auf den Scheisser :D ) und wir sind gegangen.
    Da hab ich mich auch gefragt, ob man mit seiner läufigen Hündin nicht ein bisschen verantwortungsvoller umgehen kann.
    Ich als Rüdenhalter kann es ja nun nicht wissen, woher?

    Aber ehrlich, mach was Marion geschrieben hat, das ist ein wirksamer Denkzettel.

    Naja, ich denke es kommt keiner drumherum irgendwann mal so zu agieren bzw. auf eine Situation zu reagieren, das es unangenehm für den Hund ist.
    Wer in normal belebter Umgebung wohnt, der gerät einfach in Situationen, die er nicht immer positiv gestalten kann. Das ist einfach so.
    Und wenn ich lese "wir erziehen ohne Druck und Zwang" krieg ich die Krise, es ist vollkommen unmöglich nie Druck auszuüben und naja, genaugenommen fängt zwingen da an, wo der Hund mit mir leben muss, spazieren geht wenn ich das will, an die Leine kommt wenn ich es sage... etc.pp.
    Er kann es sich nicht aussuchen, er ist gezwungen es hinzunehmen mit uns zu leben. Genau genommen eben.

    Es ist für mich aber wichtig, Meidemotivation nicht von vornherein anzustreben (auch nicht in bestimmten Dingen).
    Ich strebe es grundsätzlich an die Sache angenehm für den Hund und mich zu gestalten. Gerate ich in eine Situation die mir keine Wahl lässt, müssen wir da durch, kann passieren. Das ist die Frustrationstoleranz die man (Hund) auch wirklich braucht, nämlich das Unausweichliche hinzunehmen und zu akzeptieren.
    So ist das Leben.

    Mir geht es bei meiner "positiv" Einstellung vor allem darum, nicht bewußt und absichtlich Meideverhalten zu etablieren. Ganz vermeiden lässt sich das nie, aber so halte ich mich am absoluten Minimum, daran, was ich selber situationsbedingt für diesen Moment einfach nicht anders lösen kann!
    Wenn man Meidereize von vornherein für in Ordnung befunden werden, dann besteht aus meiner sicht, ein nicht geringes Risiko, sich deutlich vom Minimum, vom Unvermeidlichen, zu entfernen. Es ist ja ok, es funktioniert, dann nutzt man es schnell auch in Situationen die anders gelöst werden könnten.
    Mir geht es um die Bewußtseinsschärfung.

    Und nein, mein Hund hat keine vorgegeben, fixen Alternativverhaltensweisen, die Alternative entscheide ich, in der akuten Situation. Und allermeistens heißt das nur "Komm her", bei Autos oder Radfahrern auch mal ein "Platz" auf Entfernung.
    Ich möchte auch nicht, dass er irgendwo schnüffelt, rumgaukelt wenn Leute oder Radfahrer etc. entgegen kommen. Das hat aber weniger mit ihm zu tun, als mit Rücksicht auf die Leute. Ich weiß nicht wer das ist, ob die viellt. Angst haben, schlechte Erfahrungen, blöde Reaktionen ("oh wie süß! Komm mal her du Süßer", oder einfach drangehen) etc.
    Er ist aber meilenweit davon entfernt sofort zu mir zu rennen wenn er was sieht.
    Wie ein Alternativverhalten aussehen soll, hängt ja ganz oft von der Situation ab, also leite ich auch erst ein wenn es soweit ist.

    Bei Problemverhalten gibt es natürlich fixe Alternativverhalten, aber die etabliert wohl jeder dann, unabhängig von der Art und Weise wie, wenn ein Hund bspw. jeden Jogger fressen will, dann arbeitet man immer daran das zu ändern, ob nun positiv oder über Meidereize ode rner Mischung aus allem zusammen, ob mit oder ohne Stimme, Lecker...egal.