Ein guter Züchter weist auf "Mängel" hin, sofern sie zum Zeitpunkt der Abgabe bereits zu sehen sind.
Eine Garantie, dass man einen zuchttauglichen Hund kauft, gibt es nie und das fällt auch nicht unter die Gewährleistung. Unter Gewährleistung fällt nur das, was der Züchter bewußt verschwiegen hat oder durch Fahrlässigkeit herbeigeführt hat (z.B. durch mangelhafte Voruntersuchungen der Elterntiere oder gar durch gefälschte Untersuchungsunterlagen).
Kannst oft genug beim Züchter auch nen Junghund bekommen mit der Begründung:
Wollten wir eigentlich als Nachzucht zum weiterzüchten behalten aber dann haben sich Fehler rausgestellt die eine Zuchtzulassung verhindern.
Und logischerweise handelt es sich dann um Fehler die im Welpenalter noch nicht sichtbar waren, sonst hätte man ihn nicht behalten sondern gleich vermittelt.
Welpen mit Fehlern können günstiger sein, müssen es aber nicht. Der Hund an sich ist ja nicht weniger Wert und hat nicht weniger Zeit und Geld gekostet als die anderen.
Bei Rassekatzen ist es z.B. so, dass alle Kitten einen festen Preis haben, willst du aber später selber mit dem gekauften Kätzchen züchten, wird es teuer (und zwar schnell mal doppelt so teuer!).
Da wird also ein Tier welches nicht in die Zucht gehen soll/kann nicht billiger, sondern ein Kätzchen welches zur Zucht genommen werden soll wird teurer.