@ SheltiePower
Ich will ehrlich sein, ich finde deine Erklärung gut. Grundsätzlich weiß ich shon wie es gemeint ist.
Mir geht es vor allem darum, einmal kritisch zu hinterfragen, warum, warum gerade in diesem Fall, wo eigentlich alles sehr gut läuft.
Es geht mir darum, einmal darüber nachzudenken, was man eigentlich so alles einsetzt an Zeug, was man eigentlich gar nicht braucht!
Seit ich mit Hunde arbeite, also schon ziemlich lange, arbeite ich mit dem, was man heute wohl "Superwort/Markerwort" oder sonstwie bezeichnen würde. So habe ich es von meiner Mutter gelernt.
Ich würde das aber nicht als "Superwort" oder so bezeichnen. Es ist etwas ganz natürliches. Jeder Mensch tut das. Manchmal ist es sehr schwer, Menschen beizubringen überhaupt hinzusehen und zu loben, oft auch das richtige Timing.
ABER: Wenn Menschen mit der Stimme loben, dann gewöhnen sie sich schnell an ein bestimmtes Wort. Das kommt ganz automatisch, wenn ich sage, nimm etwas, was dir da schnell über die Lippen kommt, ob "Fein", "Brav", "Super", "Klasse"... dann gewöhnst du dich da dran. Und dadurch wird der Hund automatisch dadrauf konditioniert.
Es ist somit das allernahest liegende, das zu nutzen.
Dazu eine entspprechende Körpersprache und die von dir genannte variable Belohnung (Spiel, toben, Leckerchen...) und gut.
Den Clicker empfehle ICH persönlich, wenn der HH große Schwierigkeiten hat, angemessen und für den Hund verständlich zu loben.
Da hat der Clicker mir schon große Dienste geleistet und ich finde dann macht es Sinn, den Hund auf ein spezielles, zusätzliches Bestärkungssignal zu konditionieren.
Wie gesagt, ich möchte nur zum nachdenken anregen, weil ich mich in letzter Zeit viel mit sowas beschäftigt habe.
Aber wir schweifen da wohl zu weit ab. Vielleicht sollten wir dazu einen Extrathread eröffen...