Beiträge von Tucker

    Hi,
    grundsätzlich kann man sicher einiges selber machen. Allerdings setzt das ein gewisses Grundwissen und Erfahrung voraus, zumindest ist das meine Meinung.
    Hundeschule ist sinnvoll, weil dort (hoffentlich) jemand ist, der Ahnung hat und dir und deinem Hund sinnvolle Hilfestellung geben kann und auch korrigierend eingreift.
    Allerdings muss man bei Hundeschulen und Trainern gut hingucken, ist längst nicht überall drin was draufsteht...
    Gute Welpenschule ist definitiv mehr als wildes Welpenspielen, idealerweise wird ein Welpe hier nicht nur auf Artgenossen "geprägt und sozialisiert" sondern insbesondere auf seine Menschen und auf andere Menschen und Umwelteinflüsse aller Art (Autos, Strasse, Zug/Straßenbahn/Bus, Brücken und so weiter). Zudem sollte der Halter was über Verhaltensweisen, Körpersprache, Motivation, Anlagen (nein nicht "Anlagehunde" sondern erkennbare oder mögliche Neigungen/Triebe/Instinkte wie Jagd-Hüte-Beutetrieb und deren Ausprägung) usw. lernen.

    Guck dir doch einfach mal Welpenstunden in deiner Umgebung an, dann kannst du ja entscheiden ob dir und deinem Wauz das was bringen würde.

    Was an Mera Dog gut sein soll versteh ich jetzt auch nicht...

    Zum RealNature Trofu:
    Grundsätzlich halte ich das auch für ein vernünftiges Futter. Allerdings finde ich den Preis schon heftig. Da kriegt man ganz ähnliches Futter (z.B. Lupovet) und andere hochwertige Futter günstiger.

    Und wie Schnauzermädel schrieb verträgt nicht jeder Hund jedes Futter und sei es auch noch so hochwertig.

    Als Alternative würde ich persönlich Platinum probieren (ca. €55,-/15kg) oder BestesFutter (ca. zwischen €35,- bis €50,- pro 13,5kg)

    Und da hast du auch hochwertiges Futter mit anständigem Fleischanteil.

    Beziehen kannst du beides über Internet, da wirds dir vor die Tür gebracht. Ist doch praktisch.

    Also für mich entwickelt sich aus diesem Thread raus die Frage, ob nun demnächst jeder Spender auf seine "moralische Integrität" geprüft werden soll...
    Zweifellos ist es eine fragwürdige Gruppierung und diese "Kamapgne" ist ne kluge Masche sich darzustellen.
    Dennoch bleibt die Frage wieviel man denn allgemein über die politische und "moralische" Gesinnung von Spendern wissen muss und soll?
    Das betrifft ja nicht nur den Tierschutz, was ist mit Blutspenden, Spenden für Greenpeace, PETA und was weiß ich wen.
    Lebenslauf, politische Aktivitäten, polizeiliches Führungszeugnis, Spendenbewerbungsgespräch? Wer entscheidet wer wann "moralisch" und politisch integer ist?
    Wer soll das alles überprüfen und was kostet es entsprechendes Personal zu bezahlen...wo doch jetzt schon bei vielen Orgas ein gehöriger Spendenanteil in der Verwaltung versackt! Und: wer will dann noch spenden? Ich persönlich mach sicher keinen "Striptease" um 50 Kröten irgendwo zu spenden, bei aller Liebe irgendwo ist ne Grenze erreicht.

    Ja klar, hier ist es ein kleines Tierheim, die spendende Gruppierung ist bekannt usw. Aber kann man deshalb mit zweierlei Maß messen? Ist es nicht ok das anzunehmen wenn es in so kleinem Rahmen ist, wenn der Verwaltungsaufwand aber zu groß wäre (z.B. bei größeren Orgas) ist es zu tolerieren- dem guten Zweck zuliebe?

    Kurz und gut, das ist nicht einfach so am Einzelfall hier abzudiskutieren. Hier scheint es naheliegend Nein zu sagen, aber wenn man mal übern Tellerrand guckt und das große Ganze betrachtet, ist es unmöglich Leute mit zweifelhaften Ambitionen von Spendenaktionen auszuschließen.

    @ PocoLoco
    Ich selber sehe mich eigentlich nicht als Wattebauschwerfer, allerdings lehne ich Nackengriff, Schnauzengriff, schimpfen usw. ab ebenso wie ich es ablehne unerwünschtes Verhalten mit negativen Reizen zu verknüpfen. Ich bin einfach konsequent aber freundlich soweit das möglich ist.
    Und glücklicherweise habe ich selber auch noch keinen Hund gehabt der mich länger als 24 Stunden angebellt, gewinselt oder ähnliches hat- ich kann aber auch ekelhaft ignorant sein :D . Tatsache ist, dass ich mich beruflich mit schon öfter mit derartigen Problemen befassen musste ;) . Und da muss man sowas eben zeigen können, wie es rasch, rangelfrei und problemlos geht randalierende Teeniehunde in diversen Größen elegant aus dem Raum zu befördern. Daher hab ich da ein wenig Übung.

    @ great Dane, jetzt will ich es echt mal ganz genau wissen.
    Folgende Situation:
    Du sitz auf dem Sofa/ stehst in der Küche und bist beschäftigt (guckst nen Film, wäschst ab). Odin liegt auf seinem Platz.
    Kann es dann sein, dass er plötzlich aufsteht, sich in deine Nähe setzt und dich anbellt? Oder in welchen Situationen kommt es dazu, dass er bellt? Entsteht es wenn ihr spielt (auch körperlich) und du aufhörst?
    Besichreib bitte mal genau in was für Momenten Odin anfängt zu bellen.

    Bellt er dich direkt an? Also ausrichtung von Körper und Kopf in deine Richtung?

    Was passiert, wenn du ihn komplett ignorierst? Also nicht angucken, nichts sagen, einfach weitermachen mit was immer du tust und danach tun willst/wolltest (also wenn du z.B. auf toilette musst, total ignorant an ihm vorbei, stur dahin)? Was macht Odin dann?
    Wird er lauter? Läuft er dir hinterher? Kommt er auf dich zu? Springt dich an, macht Spielaufforderungen, zwickt?
    Beschreib auch mal genau.

    Was tust du dann normalerweise? Versuchst du ein "Nein" oder so? Schimpfst du?
    Wenn du ihn aus dem Raum bringen willst, dann gibt das immer ne Rangelei? Wie genau bringst du ihn weg bzw. versuchst ihn rauszubringen? Halsband, Geschirr?
    Schmeisst er sich dann hin? Legt er sich? Hüpft er rum?

    Und ganz wichtig: Wann hört er denn dann auf? Wie endet das? Irgendwann bellt Odin ja dann nicht mehr? Wann?

    Ich wüßte das alles gerne mal genauer, wie das zustandekommt und abläuft.

    Ganz allgemein mal:
    Man kann mit seinem Hund das "aus dem Raum bringen" auch üben genau wie man eine Box trainieren kann.
    Man nehme mehrmals am Tag, zunächst in ganz normalen Situationen, den Hund, nehmen ihn am Halsband und bringe ihn raus. dort bekommt er dann einen Teil seines Futters oder etwas ganz Leckeres. Das ist ganz einfach.

    Jogi, ich kenne da schon welche, gerade Jungspunde die sich wehren wollen, aber du sagst es, ruhig bleiben und ohne Ton abführen dann geht das fix. wir reden hier ja nicht von einem bissigen Hund sondern lediglich von einem lauten der auch mal gerne rüpelt.
    Ne körperliche Auseinandersetzung ist defintiv unangenehmer und problematischer, und chancenlos, aber rausbringen muss gehen. Es darf sich da nur nix aufheizen.
    Meistens sieht das ja eher so aus, dass nach ungefähr 20x "Nein" und "Aus" und wasweißich erst zur Tat geschritten wird und dann ist die Atmosphäre natürlich schon knisternd und ein größerer Konflikt absehbar.
    Es sollte nix abgebaut werden müssen, sondern man sollte von vornherein dafür sorgen, dass sich erst gar nicht so ein Riesending aufbaut.

    Also ich weiß nicht wie ihr so drauf seid, aber ich schaffe eine 5 Monate alte Dogge ruckzuck aus dem Zimmer. Ich schaffe allerdings auch halbstarke junge Rottirüden mit knapp 50kg ausm Zimmer wenn ich die Faxen dicke habe.
    Da bleibt das Halsband einfach drauf, reingreifen, abführen fertig. Ohne Ton, ohne alles.
    Sicher, das ist dann viellt. nicht allzu sanft wenn das Hundetier sich wehren will, aber dafür ist klar, eindeutig und sicher immer noch fernab jeder Gewaltanwendung. Man darf sich halt auf kein Gerangel einlassen, egal was passiert und was der Hund versucht, es geht auf kürzestem Weg raus.
    Aber ich lasse mich defintiv nicht von nem bellenden Hund ausm Raum vertreiben, weiß der Kuckuck was der da für Schlußfolgerungen draus zieht- ich will es auch nicht wissen.

    Das mag für manchen härter klingen als es ist, viellt. ist es auch einfach ne Übungssache. Wie gesagt, wer mich hier kennt der weiß, ich gehöre wohl eher zu dem was man "Wattebäuschchenwerfer" nennt, nur irgendwo muss sich ja klar ne Grenze für den Hund abzeichnen, egal was er wiegt und wie groß er ist.
    Eigentlich ist das alles ne Frage des persönlichen Auftritts, wenn ich vorher schon überlege, wie schwer das ist, dann werde ich auch Schwierigkeiten haben. Wenn ich da allerdings entschlossen rangehe, mich nicht beirren lasse´und auch nicht noch vorher oder zwischenher dies und jenes probiere, dann ist das gar nicht so schwer.

    Und ja, ihr könnt euch gerne melden ich führe das gerne vor wie man den bellenden Hund zwischen 10 und xx Kilo ganz fix flott abführt. (und nein, ich reise dafür nicht quer durch Deutschland auf eigene Kosten ;) )

    Ich sehe bei Dawns Methode das Problem, dass ein halbwegs kluger Hund innerhalb kürzester Zeit bellt und dann die Klappe hält um aufmerksamkeit zu bekommen. Da kann man ruckzuck ne Verhaltenskette herbeierziehen die man sich so nicht vorgestellt hätte.
    Wenn er bellt dann ignorieren, wenn er dann körperlich ankommt, so dass es unignorierbar wird, Hund aus dem Raum schaffen (nein, ich würde auch bei einem großen, evtl. schwer aus dem Raum zu befördernden Hund nicht selber gehen...wir befinden uns immerhin in MEINEN Räumen!) und nach kurzer auszeit, sobald der Hund ruhiger wird einfach die Tür wieder öffnen. Nicht loben, nicht spielen, nicht hereinbitten- nix.
    Da wird doch sonst nur die nächste Erwartungshaltung konditioniert.

    Ich arbeite auch gerne mit Lob und Belohnung und bin sicher eine die eine "sanfte" Hundeerziehung befürwortet. Aber man muss nicht alles loben. Es ist Ruhe in der Bude, fertig. Da muss ich keine Gewalt für anwenden aber da muss ich den Hund auch nicht übern grünen Klee loben, ne weitere Erwartungshaltung anerziehen nur weil er sich NORMAL verhält.
    Und nicht zu bellen ist ein normaels Verhalten, das muss man nicht anerziehen, nicht trainieren... Wenn ich was verlange, was nun nicht gerade in der Natur des hundes liegt (Sitz, Platz, sich von Fremden (TA) betatschen lassen...alles mögliche eben was er nur für uns Menschen lernen und können muss, dann belohne und lobe ich das gerne.
    Aber so ein Bohei zu veranstalten damit der Hund einfach die Klappe hält...sorry, nee. Ist aus meiner Sicht auch kontraproduktiv, siehe oben, entstehen nur neue Erwartungshaltungen und Verhaltensketten.
    (klar, das kann auch klappen, bei Dawns Liska hat es das ja, aber es kann halt auch total nach hinten losgehen und es ist einfach total übertrieben *find*)