Beiträge von Tucker

    So, ich wieder.
    Die Qualis hab ich jetzt extra gelistet, die Überschriften müssten auch alle angepasst sein (was ein Patzer...). Meine Korrekturleserin ist wohl noch nicht durch, das kommt dann noch.

    network
    Nö, dass ist ein Bild bzw. ein Bildauschnitt. Aber irgendwie gefällt mir der Head ganz gut... werd ich wohl eher so lassen, denk ich.
    Findest du es in den Texten echt zu bunt? Es heißt doch kunterbunte Hundehütte :D . Grundsätzlich könnte ich natürlich auch mit einer oder zwei Farben arbeiten um Sachen hervorzuheben. Momentan hat alles ne eigene Farbe. Ich werd mal drüber nachgrübeln.

    Das Browserproblem ist echt doof, ich hab IE8 und nen Firefox und da zeigts mir beides normal an. Mal sehen ob ich das irgendwie in den Griff kriege.

    Nochmal danke an euch alle!

    Öhm ja, da kann ich auch mithalten...

    Tucker ist nur ganz selten Tucker, dafür aber oft:

    Bärchen
    mein Hase
    Froschi manchmal auch Blödfrosch
    (jaja, klingt wie ne schlechte Parodie auf "gib mir Tiernamen!")

    Stinker
    Dicker
    Wuschel(chen)
    olle Pelznase
    Schlappohr

    Mister Blue!- ja, Sie! (Ermahnung)

    und natürlich diverse noch viel dämlicher Kombinationen wie "Stinkebärchen, Wuschelhase" usw.

    Und eine kleine Anekdote zum Thema Spitznamen:

    Wir hatten mal einen Papillon, den haben wir mit 1,5 Jahren aus schlechter Haltung übernommen. Zwingername: "Apollo QuickSilver". Als wir ihn übernahmen war sein Rufname "Poldi" und das ging nun gar nicht, so wurde zunächst "Goldy" draus. Mit der Zeit wurde daraus dann Goldfisch und schließlich wurde der Hund nur noch "Fischi" gerufen. :D

    Und ich bin wirklich froh, dass Hunde den Unsinn den wir erzählen nicht verstehen! :headbash: :lol:

    Hi,
    erstmal seh ich es wie Leo, die haben untereinander nix auszumachen. entweder sie verstehen sich dann ist gut oder eben nicht und dann ist Schluß.
    Kennen ist sehr relativ, wenn du aufm Markt 10 Minuten mit irgendwem schnackst "kennst" du denjenigen dann?

    Zitat

    Meine Frage war halt auch nur, ob ich in der Situation, wo es jetzt eskalierte richtig reagierte, mit am Genick nehmen ...da bin ich mir unsicher. Da er halt nicht angeleint war, war das in dem Moment die einzige Handhabe, ihn aus dem Geschehen wegzubekommen. Da er ja nu' einen riesigen Fellwust um den Hals trägt, konnte ich ihn grad daran schnappen und festhalten.

    Genau genommen war deine Reaktion ein Notaus was du mit klügerem Herangehen hättest vermeiden können. Kannst du deinen Hund (noch) nicht sicher abrufen wenn er andere Hunde sieht? Das wäre defintiv ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Und natürlich, wie Leo schon schrieb, nicht ohne Leine an angeleinte Hunde ranlassen (und auch nicht angeleint zu anderen angeleinten!).
    Ich würde mich da jetzt aber nicht gleich in Dominanztheorien versteigen. Es ist ganz normal dass er ein wenig testet wie weit er bei anderen Hunden gehen kann.
    Wenn dein Hund demnächst mal frei irgendwo spielt, dann achte drauf wie er sich benimmt und geh rechtzeitig bevor sowas aufkommt. Guck dir die anderen Hunde an und wenn absehbar ist, dass es nicht gut klappt, dann lass es einfach.
    Und übe einen zuverlässigen Rückruf, dann kannst du deinen Hund rausrufen wenn du siehst, dass es in Richtung stunk geht. Dafür musst du aber ein wenig beobachten, sowas kündigt sich eigentlich immer an und dann musst du reagieren, nicht erst wenns richtig knallt.

    Huhu,

    danke schonmal fürs gucken! :smile:

    @ Silke: ich hab schon jemanden gefunden der nochmal gegenliest. Aufgefallen ist mir selber einmal ein fehlendes ich und einmal geht ein Satz sehr verquer zuende :roll: ... aber ich wart jetzt mal ab, dann kann ich in einem Aufwasch durchkorrigieren.

    @ Sarah: siehste, mich nervt das immer, ellenlange Listen mit Seminaren und Co. die dann doch nicht wirklich sagen ob der Trainer das Gehörte gerafft hat und umsetzen kann.
    Allerdings ist es pupsegal wie ich das finde... hab seit gestern noch ein bissl rumgefragt wie andere das sehen und jetzt muss ich mein Material mal sichten, sortieren und dann listen. Und dann wird Ende der Woche wohl so eine Liste online gehen.
    Danke für die Anregung!

    @ Harmke: du wirst ja bald sehen ob ich halte was die Seite verspricht ;).

    Hi,
    es wurde ja schon viel gesagt und du hast mittlerweile eine Tierheilpraktikerin. Ich selber bin bei THP und Co. auch immer ein wenig skeptisch, was daran liegt, dass einfach viele Pfuscher am Werk sind. Allerdings ist das bei Tierärzten genauso. Zweifellos können natürliche Arzneien ebenso sinnvoll sein wie eine schulmedizinische Behandlung am besten finde ich es, wenn beides Hand in Hand geht. Ist leider selten, man ist lieber gegeneinander statt miteinander.
    Trotzdem würde ich an deiner Stelle versuchen es zusammenzubringen- für deinen Hund.

    Die Behandlung mit Traumeel und Calendula Essenz finde ich ein wenig eigenartig. Traumeel ist an sich schon ein Compositum, also eine Mischung aus verschiedenen natürlichen bzw. homöopathischen Arzneien. Das dann nochmals vermischen... es klingt für mich auch ein bißchen nach tasten im Dunkeln, sorry. Insgesamt dürfte die Kombi sich beruhigend auswirken auf Entzündungen und Reizungen aber es der Ursache näher kommt?
    Und von Haare verschicken halte ich mal genau gar nix. Wer ein Tier (insbesondere homöopathisch) behandeln will muss seine Geschichte kennen und sowohl Hund als auch Halter sehen, meine Meinung.
    Das hat soviel mit Einschätzung und Verhalten usw. zu tun, das kann eine Haarprobe nicht leisten.

    Für dich und eine/n Tierheilpraktiker/in kann es sehr sinnvoll sein, wenn du wirklich eine kleine Chronologie anlegst. Wann kam Arnd zu dir? Erste Erkrankungen, Verläufe, Behandlungen? Impfungen, wann wo, welche? Parasiten (Würmer, Flöhe, Zecken usw.) Behandlung? Aber auch: Wie ist Arnd so, eher selbstständig, anhänglich, freundlich zu Mensch und Tier, arbeitswillig, eigensinnig, entspannt, ängstlich usw... Einfach alles was dir einfällt niederschreiben.
    Denn ein guter THP setzt nicht an der Ohrentzündung oder dem Zwingerhusten an sondern am Hund als Ganzes (man sagt ja auch gern ganzheitliche Therapien). Das setzt Wissen voraus, was kein Haar und kein Ohr der Welt hergibt sondern nur du und dein Hund!

    Zuletzt, ich könnte dir noch eine THP Praxis in Nordhorn empfehlen:

    http://www.tierheilpraxis-nordhorn.de/allgemeines.html

    Alles Gute weiterhin für euch!

    @ Yane:
    Super Anleitung für Hunde die das Apportel nicht gleich gerne annehmen bzw. auch ein bestimmtes Material (Metallapportel z.B.) nicht mögen.
    Echt klasse beschrieben! :gut: :gut: :gut:

    Bei Hunden die ohnehin Interesse am Dummy/Apportel mitbringen und gleich annehmen kann man es ja langsam und spielerisch aufbauen.
    Die Aktion mit "an der Leine "sanft" zurückziehen" raff ich nun gar nicht.
    Da hab ich den Eindruck das Training wird "überplant" und die Freude vom Hund an der Arbeit bleibt total auf der Strecke. Vermutlich klappts darum auch draussen nicht.
    Wenn ein Hund einen Gegenstand gerne aufnimmt muss ich doch nicht zurückziehen, die meisten Hunde spielen ja eh nicht alleine mit Sachen, entsprechend motiviere ich den Hund samt Apportel wiederzukommen und mach aus der ganzen Sache erstmal ein kleines Spiel an dessen Ende ich Apportel gegen was Gutes eintausche. Dann machts auch dem Hund Spaß und er machts gerne. Und von dieser spielerische Basis aus kann man dann richtige Übungen aufbauen.
    Futterdummy find ich ungeschickt, durch das Futter drin wird das abgeben automatisch schwerer, wer gibt schon gerne was Leckeres weg? Besser normales Dummy und was Gutes im Tausch gegen den Dummy.

    Und, mal abgesehen davon, dass der Hund zu jung ist für mehr als ein kleines Apportspielchen, wird dieser Ablauf:

    Zitat

    Sitz, Dummy werfen, Bring, Aus, Sitz - Futter.

    niemals nen ordentlichen Apport zur Folge haben. Da kommt ein Hund raus der dir regelmäßig das Apportel vor die Füße spuckt anstatt zu halten. Es ist, wie gesagt, zu früh das vernünftig zu üben, aber lass die Finger von diesem Ablauf. Es kommt erst das Sitz mit halten und dann das aus. Und man glaubt gar nicht wieviel Leute da im nachhinhein verzweifelt versuchen ihren Hund zum sitzen und halten zu bringen wenn das einmal falsch drin ist.

    Absitzen lassen würde ich ihn beim passieren (also vorbeilaufen) nicht sofort lassen. Das gibt nur Gelegenheit zu fixieren. Whre einen Abstand in dem es deinem Hund möglich ist! den anderen Hund zwar zu sehen, sich aber noch auf dich zu konzentrieren, ansprechbar zu sein. Und dann belohnst du sofort! den Moment wo er sich auf dich konzentriert. Mit einem tollen Spiel, was leckerem oder per clickern, je nachdem was dein Hund als Freude empfindet/ auffasst.

    Absitzen oder liegen lassen ist super, wenn andere Hunde zusammen spielen, in einer Welpenstunde (kleine Gruppe!) an einem eingezäunten Hundeauslauf etc. Am Anfang wählst du wieder einen Abstand wo dein Hundekind sich noch gut auf dich konzentrieren kann. Da setzt du dich entspannt hin und machst gar nix, wirklich nichts. Du ignorierst auch deinen Hund. Am Anfang nur 1-2 Min. Und dann steigerst du langsam. Erst die Zeit, dann verringerst du die Distanz zum Geschehen.

    Es fällt dann allerdings auch dir zu, dafür zu sorgen, dass kein anderer Hund deinem Hund zu nah kommt bzw. ihn stresst. Zumindest solange, bis du den Kontakt und Umgang soweit geübt hast, dass dein Hund souverän genug ist, dem anderen die kalte Schulter zu zeigen.

    Weiters finde ich es sehr wichtig, dass du einen "Freundeskreis" für deinen Hund aufbaust. Kontakt zu Artgenossen die ihm gewachsen sind und mit denen er klarkommt sorgen dafür, dass grundlegende kommunikative Fähigkeiten beim Hund erhalten bleiben.
    Er soll ja nicht völlig aus dem sozialen Gefüge fallen.
    Zwar lebt dein Hund in einem Rudel, ich halte es aber für wichtig, dass Hunde auch Kontakte haben wo sie sich messen können und einfach Gas geben. Besonders jüngere Hunde, bei Cattlern bestimmt so bis 2 Jahre. Und gerade der ACD ist ein Rassist...klingt doof, aber ein ACD kommt am besten mit ACDs und ähnlichen Hunde zurecht.
    Es liegt daran, dass Cattler einfach sehr viel "Körpereinsatz" mitbringen. Sie finden fangenspielen ala "jeder jagt mal jeden" eher doof, die balgen lieber mit jeder Menge Körperkraft :D .
    Und dem ist nicht jeder Hund gewachsen.
    An deiner Stelle würde ich gucken ob es in deiner Nähe jemanden gibt der eine ACD Hündin ähnlichen Alters hat oder alternativ: Pitbull/Mix oder Amstaff/Mix Hündin ähnlichen Alters, Riesenschnauzerhündin ähnlichen Alters...oder irgendnen anderen Hund der wirklich sehr körperbetont ist, kräftig und vor allem: nicht schüchtern- die Hündin sollte sich gut behaupten und einfach ähnlich sein im Ganzen.

    Bei Rüden würde ich ausschließlich erwachsene, sehr souveräne Tiere für "Naherfahrungen" einsetzen, die ihre Meinung klar vertreten und verdeutlichen aber in einem angemessenen Rahmen.

    Es gibt auch Trainer die eigene Hunde haben die extra für solche Sozialisierungsmaßnahmen auch ausgebildet sind bzw. das drauf haben.

    Ich weiß nicht, was du nicht verstehst.

    Dein Hund ist noch sehr jung, die Muster die er jetzt zeigt sind noch nicht tief verinnerlicht und teilweise regelrecht eingelernt.
    Wenn man es richtig anstellt kann man ihm ruckzuck verkaufen (ihn überzeugen, beibringen wie auch immer du es nennen willst), dass andere Hunde total piepe sind und es viel entspannter und besser für ihn ist, einfach locker bei dir sitzen/liegen zu bleiben.

    Der Punkt ist, ihm klarzumachen, dass er das besser findet, nicht dass du es ihm aufdrückst. Wenn du letzteres versuchst wirst du bei nem Cattle anstehen.

    Ich sehe das ziemlich genau so, wie FräuleinWolle das geschrieben hat.
    Der springende Punkt ist, dass du ein vertragen im Sinne von "spielen" bei einem ACd nicht unbedingt voraussetzen solltest.
    Übe mit ihm, das es ihm egal ist, dass du dich um alles kümmerst womit er nicht klarkommt- und zwar BEVOR er irgendwie klarkommen muss. Also nicht erst eingreifen wenns nicht klappt, sondern gar nicht erst soweit kommen lassen. Er muss ja nicht mit anderen Kontakt haben, aber dann sollte er halt ruhig bei dir bleiben.

    Richtig angestellt ist es verhältnismäßig einfach einem ACD zu verkaufen, dass es bei dir eh besser und entspannter ist als bei anderen Hunden.

    Ob eine telefonische Beratung mit den Notleutchen da wirklich was bringt wage ich anzuzweifeln. Wenn dann brauchst du jemanden (einen guten Trainer der Erfahrung mit ACDs aber keine Vorurteile hat) der dir zeigt wie es geht.