Beiträge von Tucker

    Leute wie diese wohnen doch überall... da sitzt der Hund im zugekoteten Zwinger, dort wird 3x am Tag 20 min. mit Stachler gelaufen und der nächste Hund begegnet einem regelmäßig allein...

    Ich muss allerdings sehr wundern wie man als Trainer und Verhaltenstherapeut, wie es ja in jedem zweiten Post zu lesen ist, denjenigen "zusammenstaucht" und Beleidigungen an den Kopf wirft.
    Das wirkt sicher nicht gerade fachkompetent und wird sicher nicht zu einem besseren Umgang führen. Als Trainer sollte man soviel Menschenkenntnis haben, dass man weiß das Menchen zu machen und ablehnend reagieren wenn man sie anmotzt (und mag es noch so berechtigt sein).
    Sinnvoller und hilfreicher für die Hunde wäre sicher eine freundliche Ansprache und die Frage warum das denn so ist und ein paar hilfreiche Tips zu geben oder ne Schnupperstunde anzubieten.
    Was glaubst du denn wer deine Schimpftirade ausbaden muss? Die Hunde!

    Zitat

    Mir würde da spontan als Soforthilfe einfallen: Hund in einen anderen Raum, wenn Sohn mit allem fertig ist, kann der Hund dazu gebracht werden. Zu Sicherheit an der Leine und für jedes gute Verhalten sollte der Hund bestätigt werden.

    Habt ihr schon mal anderen Besuch gehabt? Wenn ja, wie reagiert der Hund da?

    Das würde ich auch erstmal machen. Es ist für Hunde ein großer Unterschied ob jemand auf sie zukommt (in den Raum rein) oder ob sie auf jemanden zukommen. Und dieses Exemplar scheint da sehr empfindlich zu sein. Auch die Situation mit Joggern die ziemlich direkt und logischerweise flott auf euch zukamen passt da gut dazu.
    Langfristig sollte man da natürlich dran arbeiten, dass er auf die vermeintliche Konfrontation gelassener reagiert.

    Insgesamt klingt der Bursche mir sehr aufgedreht, typisch vielbeschäftigter Border... denn die brauchen ja sooo viel...bis sie überdrehen :roll: .
    Also Ruhe, Geduld und Frustrationstoleranz sind sicher Themen.

    Zitat

    Und warum hält man dann welche?
    Bestimmt nicht, weil man Angst vor ihnen hat. Deine Aussage hat was von Politik, siehe die Rasselisten, da sind manche Hunde auch mal pauschal gefährlich.

    Der Punkt ist, dass es gefährlich werden kann, insbesondere wenn die Situation sich so wie hier massiv verändert.
    Und je eher man das erkennt umso eher kann man was tun. Ich sehe nicht wo du hier GEZ/Rasselisten und Hunde sind generell gefährlich rausliest...
    Es hat noch nie etwas gebracht, einfach zu warten "ist ja nicht so schlimm" "der kläfft nur"... da sind wir gefährlich nahe bei "der will nur spielen". Früh erkennen, früh handeln und nicht solange warten bis alle Kontrollleuchten rot drehen!

    Deine restlichen Unterstellungen finde ich bescheiden. Ich habe mir vor über zwei Jahren einen einjährigen Schnapper der keine Kinder kannte in einen Haushalt mit 2 kleinen Kindern geholt. Der hatte schon geschnappt, von potentiell konnte nicht die Rede sein. ABER und jetzt kommen wir auf den Punkt: Ich wusste was ich tat und wie ich es handel. Es gab nicht einen Knurrer, nicht eine kritische Situation und nach vier Wochen war das gar kein Thema mehr, dieser Hund und meine Kinder sind ein Herz und eine Seele... Edit: und ich kann jederzeit an meine Kinder, der Hund hört zuverlässig und zickt auch mich nicht an!
    Und genau da liegt der Unterschied. Die TS ist hier, weil sie nicht weiß wie sie es handhaben soll und wie es weitergehen soll. Und es ist mehr als fahrlässig und verantwortwortungslos, das Ganze hier jetzt ohne was gesehen zu haben, als harmlos darzustellen.
    Genauso kommen nämlich die unsäglichen "plötzlichen" Unfälle zustande die zu den bemängelten Rasselisten und zur Hundefeindlichkeit führen!

    Die Gefahr für das Kind liegt in der Unsicherheit der Halterin!
    Es ist ja schön wenn ihr das nicht seht, wann seht ihr das denn- wenns zu spät ist?

    Der Hund merkt die Unsicherheit und er lenkt sie sehr wahrscheinlich auf das Kind um, in dem sinn, dass das Kind dafür verantwortlich ist. Schlägt das in beschützen um, sind alle gefährdet die dem Kind zu nahe kommen wollen, gehts in die andere Richtung ist das Baby direkt gefährdet.
    Und auch wenn ersteres derzeit der Fall ist, wollt ihr etwa bestreiten, dass es ein definitiv größeres Problem ist, wenn euer Hund euch nicht mehr problemlos zu eurem Baby lässt?

    Also sorry... ich habe Kinder, ich habe einen Hund und wenn ich eine solche Situation zuhause hätte, dann hätte ich ein Problem und zwar eines mit dringendem Handlungsbedarf!

    Mal der Reihe nach:
    Wie war dein Hund denn vorher? Ich meine, ein gut erzogener, unauffälliger Hund verändert sich ja nicht plötzlich völlig, auch nicht wenn er Welpen hatte oder ein Baby kommt.
    Ist es nicht vielmehr so, dass dein Tag vorher ohne Baby weniger stressig war und dich die Macken nicht wirklich gestört haben? Und jetzt verstärkt sich das halt alles.
    Ganz sicher ist es so, dass deine Hündin keinerlei Klarheit darüber hat, dass du sagst wo es langgeht und sie dir vertrauensvoll dahin folgen kann... sonst würdest du dir keine Sorgen um dein Kind machen.
    Und der Weg, dass sie dir vertrauensvoll folgt und sich führen lässt führt 100% nicht darüber Sachen nach ihr zu werfen, sie mit Wasser zu bespritzen oder zu meckern.
    Richte mal dein Augenmerk darauf, was sie richtig macht...es ist viel zu spät da einzusteigen wo der Hund bereits Unsinn macht und dann zu schimpfen/strafen. Sie hat davor garantiert x Sachen gemacht die ok waren und die du nicht mitgekriegt hast weil ja alles so war wie du es willst. Das ist eine unserer schlechtesten menschlichen Eigenschaften, wir sehen nur zu gerne das was uns nicht passt...das was uns recht ist nehmen wir als selbstverständlich hin.
    Du erreichst aber beziehungsmässig viel mehr, wenn du die guten Dinge bestärkst statt alles andere zu strafen. Strafe ist in der Sache etwas, dass erst zum tragen kommt wenn man viel zu spät dran ist...also selber schuld.

    Aber tatsächlich denke ich auch, dass du einen Trainer brauchst der dich mal auf Linie bringt. Es geht ja nicht um einen Endloskurs, aber 100-150€ für einige Einzelstunden, damit du mal weißt wo ihr steht (Analyse) und wie ihr aus der Sackgasse rauskommt.
    Erkundige dich doch einfach mal in deiner Nähe nach geeigneten Schulen (ohne Rütteldose und Co.) und Preisen. Viele HuSchus bieten auch Möglichkeiten für finanziell Schwächere in Form von Rabatten oder Raten usw.
    Gerade mit dem Baby wäre das für mich der einzig richtige Weg.

    Moment mal, 30g/kg Körpergewicht ist zu wenig!

    Katzen haben einen deutlich höheren Bedarf als Hunde, man sagt zwischen 6 und 10% des Körpergewichts, je nach tier.
    Meine Katze z.B. wiegt 3,5kg und sie frisst gute 200g am Tag. Das entspricht knapp 6% des Körpergewichts. (3500g/100= 35g, 6x 35g= 210g )
    Sie ist eine recht aktive Mieze, schlank und wird im Mai 4 Jahre alt.

    Im Vergleich dazu mein Hund: 20kg schwer bekommt am Tag gerade mal doppelt soviel, nämlich etwa 400-500g Futter (ebenfalls roh allerdings für Hund also mit Gemüse, Obst usw.).
    Bei einem Hund in der Größe meiner Katze also so 3,5 kg schwer würde die Rechnung aufgehen wenn man sagt: so 30g/kg Körpergewicht. Das wären dann so 2,5% des Körpergewichts und würde zu einer Hundeberechnung für einen adulten Hund passen.

    Taurin gibts bei uns am Tag ne Messerspitze zusätzlich.

    Ich füttere meine Mieze auch roh, genau genommen bin ich durch sie erst auf Rohfütterung gekommen :D .
    Nala (das Katzentier) zog als 14 Wochen altes Kätzchen ein, angeblich an feste Nahrung aus der Dose gewöhnt. Tja, ich befürchte die hat sich heimlich weiter am Mamas Milchbar bedient denn die Kleine vertrug gar nix, ich hab knapp zwei Wochen so ziemlich jede Dose ausprobiert... bis ich genug hatte, schließlich ist laufend Durchfall eher sehr ungesund :roll: .
    Also bin ich in den Supermarkt gelatscht hab Rindergulasch gekauft und ihr angeboten. Sie hats sofort gefressen und vertragen...und ich hab die Rohfütterung entdeckt und erstmal Infos gesammelt.

    Ich supplimentiere allerdings nicht wie verrückt. Zunächst hatte ich den Eindruck, eine Katze anständig zu ernähren bedarf mind. eines mehrjährigen Studiums und gefühlte 10 000 Zutaten.
    Tatsächlich gebe ich aber nur Taurin dazu, Bierhefe gibts auch und gutes Öl in Quark oder Joghurt gerührt, bisschen Salz, fertig.
    Jeden Tag ne Maus "nachbauen" wie teilweise empfohlen, halte ich ehrlich gesagt für Unsinn... ich präparier doch nicht jeden Tag das Fleisch von irgendnem Tier damits inhaltlich möglichst "mausig" ist.
    Ich glaube auch nicht, dass das für die Katze gesünder wäre. Katzen fangen Mäuse weil es ihrer Größenordnung entspricht, größere Katzen (Wildkatzen, Luchs, Löwe, Tiger usw.) haben im Prinzip denselben Bedarf, das gleiche System nur können sie aufgrund ihrer Größe andere Beutetiere nehmen...und vertragen die auch sehr gut (man stelle sich vor wieviele Mäuse ein Tiger wohl täglich fangen müsste um satt zu werden).

    Damit fahren wir jetzt seit 3,5 Jahren sehr gut, Nala ist gesund und fit, der TA ist begeistert wenn ich 1x im Jahr untersuchen lasse.

    Außerdem ist sie unsere Fleischprüferin geworden :D . Wenn sie das angebotene Fleisch verweigert, dann weiß ich, dass ich nicht erste Qualität und absolut frisch eingefrorene Ware bekommen habe. Find ich sehr praktisch.

    Pansen, Schlund und Co. muss ich aber nicht anbieten... so frisch kann der Kram gar nicht sein, dass Nala sowas essen würde, Madame steht schon eher auf die "besseren" Teile :p
    Ansonsten ist sie aber nicht gerade heikel, erwähntes Rindergulasch, Pute, Huhn, Ente, Kaninchen, Lamm, Herz und auch Fisch mag sie gerne, und sie futtert auch Knochen (Hühnerflügel, Kalbsbrust, Kaninchenkarkasse) problemlos.

    Ich finde Freilauif auf jeden Fall sehr erstrebenswert im Sinne davon, dass es überaus angenehm für mich und den jeweiligen Hund ist.
    Das was hier dann teilweise angesprochen wird, nämlich freilaufende Hunde an teils stark befahrenen Straßen, jagende Hunde, Hunde die man keine Sekunde aus den Augen lassen kann usw. kann aber doch keinesfalls eine erstrebenswerte Form des Freilaufs sein!

    Wenn ich zwei Stunden im Nieselregen steh oder alleine nach Hause komme oder, noch schlimmer, ich am Ende meinen Hund von der Straße kratzen muss, dann kann dann ist das Freilauf im weitesten Sinne und keinesfalls das was ich als Freilauf beschreiben würde...

    Ich stelle mir Freilauf so vor, dass ich spazierengehen kann ohne permanent den Hund im Auge haben zu müssen. Tucker z.B. der bewegt sich eigentlich nie weiter als so 15 Meter um mich rum. Ab und an sieht oder riecht er was, dann bleibt er mal zurück oder rennt kurz ein paar Meter und kommt wieder. Wenn ich stehen bleibe bleibt er auch stehen und guckt. Und er ist vor allem eines: absolut sicher abrufbar. Spätestens wenn ich pfeife oder rufe kommt er und zwar schnell.
    Und an befahrenen Straßen, unter vielen Menschen usw. gehört ein Hund an die Leine. Es spielt gar keine Rolle wie gut er hört oder nicht. Es möchte nicht jeder mit dem Tier Kontakt haben, manche haben vielleicht Angst und als Autofahrer weiß ich eines: ein freilaufender Hund am Rand der Fahrbahn verunsichert. Ich weiß in dem Auto drin ja nicht ob der Hund hört oder nicht und ich kenne genug Leute die das glauben und wo es nicht funktioniert!

    Freilauf gehört für mich allerdings zu den Prioritäten der Hundeerziehung. Das ist das allererste und allerwichtigste. Was immer der Hund kann nützt mir nichts wenn der Hund nicht kommt...
    Das ist mir wichtiger als jedes Platz, Sitz oder sonstwas. Ich möchte einen Hund der in gegebener Umgebung problemlos freilaufen kann und sicher abrufbar ist.
    Und ebensowichtig ist die Leinenführigkeit.

    Und ich würde da immer hart für arbeiten damit das gut klappt. Ich hatte auch noch nie einen Hund der es nicht gelernt hätte. Manche mit mehr Radius als Tucker (max. so 50 Meter), manche mit mehr Jagdlust, aber alle immer mit mir und jederzeit abzurufen.

    Fazit:
    erstrebenswert auf jeden Fall, aber nicht um jeden Preis (aber mit viel Arbeit und Geduld ;) ).

    Ich hab mich heute morgen schon unbeliebt gemacht...es gab Leber und das ist eins der wenigen Dinge die Tucker ziemlich :omg: findet :D .
    Ich hab mein bestes gegeben, es gab dazu Joghurt, eine gequetschte Banane, bißchen grob gerieben Apfel, Kokosflocken, Honig und Weizenkeimöl.
    Es wurde gegessen...die Leber zuletzt und trotz allem mit leidendem Blick :roll: .

    Beim Training gabs noch ein bißchen gekochtes Hühnchen.

    Heute abend gibts noch ne Handvoll Sprotten und fertig.

    Also Futtersuchen würde ich nicht gleich mitnehmen. Knut schnüffelt ja eh schon überall rum und kommt nicht vorwärts. Da würde ich es erstmal nicht mit Absicht herbeiführen, dass er irgendwo auch noch was richtig Gutes findet.
    Das kann man sicher mal ausprobieren wenn er mehr auf die TS achtet aber nicht unbedingt gleich.