Beiträge von Tucker

    Ich bestelle seit 1,5 Jahren nur noch bei der futterfundgrube und höre immer wieder mal von Problemen, ich selbst hatte nie welche und bin sehr zufrieden.
    Das Zeug ist immer komplett gefroren (auch als ich noch in Österreich wohnte) und von guter Qualität. Dass mal das eine oder andere nicht geliefert werden kann, ok, kommt vor. Mittlerweile schreibe ich im Kommentar immer, dass sie mir bitte Bescheid geben wenn es was nicht gibt, damit ich was anderes nehmen kann. Das klappt prima, die rufen an und ich änder das eben.
    Neben der Qualität gefällt mir die große Auswahl an Fleisch am Stück und die Preise sind auch in Ordnung. Das gelegentlich keine Beschriftung drauf ist, stört mich nicht, ich erkenne das eigentlich gut und es ist auch ein Lieferschein dabei.

    Beim Tierhotel hab ich vor ewig Zeiten einmal bestellt, aber das ganze gewolfte Zeug in diesen Würsten ist einfach eklig und erkennen tut mans auch nicht mehr. Damals war die Auswahl an Fleisch am Stück auch eher dürftig, wie das heute ist weiß ich nicht.

    Bei Futterfleisch Sachsen hatte ich auch mal bestellt, aber das war nicht so prickelnd... ich glaub da sind die gerade so richtig bekannt geworden und waren mit dem Ansturm ein bissl überfordert oder so ;) .

    Zitat

    ...und wenn es keinen Züchter gibt, sondern einen undefinierbaren Mix ohne "absolut gut gelegte Grundlagen"?
    Klar, beim Züchter sind die Grundlagen bestenfalls super belenkt und man weis, was man hat und wie man das, was man möchte, fördert.
    Aber wenn man garnicht weis, was an Anlagen vorhanden ist...?

    Meine Meinung nach hilft da nur Learning by Doing bzw Try and Error.

    Um festzustellen welche Anlagen der Hund hat, musst du nicht zwangsläufig die Rasse kennen. Wenn du den Hund vor der Nase hast, kannst du es ja direkt beobachten und gucken wie sich der Hund zeigt. Wenn du mit dem Hund grundsätzlich "standardmässig" umgehst, also Welpenprägung, Erziehung usw. dann kristallisieren sich die Anlagen auch heraus. Und dann kann man drauf eingehen.
    Dann gibt es auch bestimmte Typen von Hunden die bspw. ein guter Trainer auch erkennen kann und die in gewissem Maße Schlußfolgerungen zulassen.

    Zitat

    Ich hatte das jetzt so verstanden, dass das Problem (oder eines der Probleme) sich darauf bezog, dass der Hund sich an der kurzen Leine nicht lösen kann, weil er eben leinenführig läuft und wenn er sozusagen die "Freigabe" bekommt, ins ziehen verfällt.
    Mein Rat bezog sich darauf, für den Hund einen erkennbaren Unterschied zu schaffen zwischen "an der kurzen Leine aufmerksam und führig zu laufen" und "an Geschirr und Flexi (oder langer Leine) darf er schnüffeln und wennś mal zum ziehen kommt, isses nicht so schlimm."

    Ja. So wie sie es beschreibt läuft der Hund im Fuss neben ihr und wenn sie ihn freigibt zieht er. Er hat Fuss gelernt, ob mit oder ohne Kommando "Fuss". Aber er ist nicht in der Lage locker an einer 2 oder 3 Meter zu laufen. Also hat er Fuss gelernt aber nicht Leinenführigkeit.

    Edit:
    Leinenführigkeit ist übrigens eigentlich was dauerhaftes, ständiges wenn es einmal geübt ist. Bei mir gibts jedenfalls kein "an der langen Leine ist nicht so schlimm wenn gezogen wird". Ich hab max. 3 Meter Leine am Hund, meistens aber eher so 1,5m und ich erwarte, dass ich da nix "in der Hand hab" gewichtsmäßig, außer der Leine.
    Wer mit Flexi geht, kann das eher nicht nachvollziehen, durch den Rolleffekt spannt die ja eigentlich immer, ich hab für die Dinger nix über.

    Manchmal halte ich die Suche nach dem Grund warum es etwas nicht klappt für fatal, insbesondere dann, wenn es sich um Gründe wie "rassetypisch, genetisch" handelt. Das sind so "Totschlaggründe" mit denen mancher Halter sich versucht davon zu distanzieren, dass er einfach Mist gebaut hat!
    Wer sich einen Hütehund anschafft geht davon aus, dass er nen Arbeitsjunkie holt und schiebt es glattzüngig auf die Gene wenn der Border ein lebensgefährliches Hobby wie z.B. Autos "hüten" (oder eher: hyterisch kläffend um fahrende Autos springen und selbige auch jagen).
    Und ebenso glattzüngig erfährt man von einem Huskyhalter, "dass man Hunde dieser Rasse fast nie frei laufen lassen kann und das gelegentliche durchbrennen von Mr. oder Miss Husky rassetypisch ist".
    Ich könnte hier lange fortfahren... wenn irgendwas nicht klappt, dann hat das ganz bestimmt auch was mit Rasse/Anlage vom Hund zu tun und ist...jetzt kommt das Fatale: deshalb auch nicht zu ändern, es ist ja angeboren!
    Und genau da platzt mir der Kragen:
    Als Hundehalter hat man die Verantwortung für das Tier übernommen und zwar insgesamt, samt der genetischen Anlage, den Vorerfahrungen und ggf. auch den Würmern und Flöhen!
    Und dass sich zu diesen tatsächlich genetisch veranlagten Eigenschaften auch noch andere Schwierigkeiten dazuaddieren können, nicht selten als Folgeerscheinung (auch von falscher Heransgehensweise, Fehleinschätzungen und hilflosen Erziehungsversuchen), kann man sich eigentlich denken wenn man vernünftig agiert, sich vorher informiert usw.

    Die Frage ist nicht: Gene oder Erziehung? sondern umgekehrt wird ein Schuh draus: Erziehung unter Berücksichtigung der rassetypischen und individuellen Veranlagung!

    Es klingt so, als hätte euer Trainer euch nicht Leinenführigkeit sondern Fuss beigebracht.
    Das wird gerne mal verwechselt (auch wenn ein Trainer das wissen sollte). Es handelt sich aber um zwei völlig verschiedene Dinge. Fuss ist ein klar definiertes Kommando ohne großen Spielraum, Leinenführigkeit dagegen ist keine vordefinierte, immergleiche Aufgabe sondern eine Frage der Orientierung.
    Orientierung ist an der Leine oft schwerer als im Freilauf, man kennt das ja wenn der Hund ohne Leine irgendwie besser arbeitet als mit. Das liegt daran, dass eine Leine ein Zweiwegesystem ist, schlußendlich hat der Hund einen ja auch an der Leine, er weiß wo man ist und das macht eine weitere Orientierung eigentlich überflüssig für ihn.
    Ich würde erstmal eine 3m Leine nehmen und dann neu trainieren. Der Richtungwechsel ist an sich kein schlechtes Mittel, er sollte nur nicht immer zum gleichen Zeitpunkt (wenn der Hund am Knie vorbeigeht) eingeleitet werden. Dreh einfach um wann immer es dir einfällt, nicht an einem bestimmten Punkt. Auf jeden Fall aber bevor der Hund das Ende der Leine erreicht und drinhängt.
    Und neben Richtungswechseln sind Tempiwechsel auch oft sehr hilfreich, von plötzlich losrennen bis Schneckentempo, einfach stehen bleiben, einfach mal um nen Laternenpfahl im Kreis gehen oder zwischen ein paar Pfosten/Bäumen... mal nen Slalom einlegen etc.
    So muss der Hund sich mehr an dir orientieren, die Orientierung allein über die Leine reicht nicht aus. Dabei dann auch nicht den Hund ansprechen oder angucken und damit weitere Orientierungshilfe leisten. Ich halte mich da an einen alten Spruch aus der Reiterei "immer dahingucken, wo man hinreitet". Dahingucken wo man hinwill, wenn die Ausrichtung stimmt macht es das dem Hund leichter- er muss nur aufmerksam sein ;) .

    Ob du weggehst, anleinst, ablenkst oder einfach deinen Hund bei dir ablegst und abwartest hängt von deinem Hund ab.
    Wie weit sind die jeweiligen Hunde weg, wie interessant sind sie für deinen Hund, wie schwer ist es für ihn nicht den Lauten zu machen und hinzurennen usw. Davon solltest du abhängig machen inwieweit du agierst. Es ist aber insgesamt wünschenswert, wenn er die anderen Hunde schon wahrnimmt und mitkriegt, dass alles ganz easy ablaufen kann und es keine Notwendigkeit für laute Scheinattacken gibt.

    Das ist aus einer Erzähung raus kaum nachvollziehbar...man müsste es sehen.
    Aber egal was es nun ist, ob er den dicken machen will (so wirklich klingt es nicht danach) oder ob er unsicher ist oder auch einfach mal testet, du solltest früher reagieren.
    Dein Hund kommt offenbar nicht mit so einer Situation zurecht, er reagiert überfordert. Laß ihn in solchen Situationen nicht bellend dahin rennen. Behalte ihn bei dir, zeige ihm, dass nichts weiter passiert. Je nach Verhalten von ihm und den anderen Hunden kann dann ja immer noch entschieden werden ob ein Kontakt sinnvoll scheint (ausschließlich wenn der andere Hund souverän und kontaktsicher ist).

    Rein körpersprachlich ist das für ein ungeschultes Auge unter Umständen schwer zu erkennen.
    Außerdem mischen sich meist mehrere Dinge zusammen (Unsicherheit, imponieren/Eindruck schinden wollen, Frust ablassen wollen usw.) die Übergänge sind dann fließend.
    Um die Rute hochzutragen reicht auch Stress, Rute einklemmen hingegen ist schon nicht mehr unsicher sondern ängstlich.
    Am leichtesten lässt sich ein unsicherer Hund an einer sehr widersprüchlichen Körpersprache erkennen. In der Körpersprache spiegelt sich dann die innere Zerissenheit vom Hund. Z.B. knurren/Zähne fletschen und gleichzeitig rückwärts gehen und/oder häufiges züngeln, aber auch draufzulaufen, vorher abstoppen, wuffen und dann doch abhauen ohne Kontakt aufzunehmen... das kann ganz verschieden sein, aber eben sichtbar widersprüchlich. Der Hund kann sich nicht für eine Strategie entscheiden- er ist unsicher.

    Das würde ich genuso sehen wie Cerridwen.
    Man muss auch bedenken: je mehr der zu gründende Verein von der Gemeinde verlangt, umso geringer die Chance der Bewilligung. Sehen wir den Tatsachen ins Auge: alles was Geld kostet ist immer schwer durchzusetzen, schon gar nicht wenn man eine Minderheit bildet.
    Wenn der verein gegründet wird, also entsprechend Mitglieder geworben wurde, muss eine Versammlung einberufen werden, ein Mitgliedsbeitrag festgelegt werden ein Kassier und Co. gewählt. Es muss Klarheit geben welche Grundstücke in Frage kommen (vorher Erkundigungen einziehen) und wie und von wem das gewartet wird.
    Ohne das geht es nicht.
    Erst an diesem Punkt siehst du dann, wieviele wirklich mitmachen wollen und bereit sind sich da auch zu engagieren (finanziell aber auch praktisch).
    Mit der Gemeinde könnte man über die Bereitstellung des Grundstück und evtl. auch einer Umzäunung (das ist nämlich gar nicht billig wenn anständiger Zaun) sprechen und z.B. erbitten, dass die Gemeinde dort auch regelmäßig den Rasen mäht mit geeignetem Gerät für eine größere Fläche.

    Geräte kann man auch selber bauen, es gibt super Anleitungen im Netz. Dann bleiben Materialkosten die aus Mitgliedbeiträgen finanziert werden können. Dafür braucht es dann aber wieder Freiwillige die sich das angucken, Material besorgen und bauen.

    Für einen Antrag der nahelegt, die Gemeinde solle einen "Hundefunpark" vollständig finanzieren, sehe ich im heutigen Deutschland kohlrabenschwarz.