Beiträge von Tucker

    Das Fuß links ist, stammt aus Militär/Polizeikreisen.
    Der Grund ist denkbar einfach, die meisten Menschen sind Rechtshänder, also Waffe rechts, Hund links. Und das ist im Prüfungswesen einfach bis heute so geblieben.

    Zum Thema, dein Hund läuft ja schon ein paar Schritte Fuß, das Leckerlie gibst du dann wenn du merkst, sie macht es noch, aber gleich ist es vorbei. Reine Timingsache. Und dann dehnst du das langsam aus, also erst nach drei Schritten loben und Leckerchen, dann nach 5, dann nach 10 usw.

    Ich bin auch als Kind beschlabbert worden, hab mit unseren Hunden geknuddelt und mir auch mal das Bett geteilt...dass tue ich heute noch. Mittlerweile bin ich Mutter und ich reglementiere den kontakt zwischen meinen Kids und Tucker nur und ausschließlich dann, wenn ich merke, dass Tucker eigentlich genug hat und nur noch geduldig ist...
    Ich weiß ganz sicher, dass mein Sohnemann mit 5 seine ersten Zungenkussversuche mit Tucker gemacht hat, natürlich hab ich gesagt er soll aufhören als ichs gesehen habe aber was soll ich danach tun? Sohnmann den Mund desinfizieren? mit Seife auswaschen?
    Und wenn sich hier jeder nach jedem Kontakt mit Tucker die Hände wäscht, dann brauch ich bald zusätzliche Waschbecken und nen Nebenjob um die Wasserrechnung zu finanzieren.
    Für mich ist das reine Theorie, vollkommen unpraktikabel und fern der Lebensrealität. Nehmen wir doch mal die Schule, die verpflichtend für alle ist, ich bin sicher in unserer Grundschule kursieren pro Tag soviele Keime wie Tucker in einem ganzen Jahr nicht verteilt... Und ausgerechnet über ihn soll ich Risikominimierung betreiben können?
    Dazu kommt, dass auch ich Studien kenne die eindeutig beweisen, dass Kinder mit Haustieren gesünder und robuster sind, weil sie mit mehr Erregern in Kontakt kommen und dadurch ihr Immunsystem trainieren- quasi Naturimpfe. Und meine persönlichen Erfahrungen sowohl bei mir selbst als auch bei meinen Kindern stimmen damit auch überein... wir sind allesamt kerngesund, fit und auch nicht anfällig für Krankheiten.
    Ausgenommen sind hier natürlich Kinder mit Autoimmunerkrankungen u.ä.

    Ich halte den zunehmenden Hygienewahn für übertrieben und sogar gefährlich. Wenn dem Körper die Gelegenheit genommen wird Erreger kennenzulernen und Antikörper zu bilden ist er den Keimen mit denen er unvermeidlich i-wann in Kontakt kommt ziemlich schutzlos ausgeliefert. Und es wird immer Erreger geben, die können sich verdammt gut anpassen- genau wie unser Immunsystem wenn wir es lassen ;) .

    Bei uns wird weiter die "gesunde Mitte" herrschen. Nicht schmuddelig aber auch nicht steril.

    Zum Thema animal learn, Rückenschäden und andere Schäden am Hund durch Halsband...

    Ein Hund, der erst am HB geführt wird wenn er die Leinenführigkeit erlernt hat nimmt überhaupt keinen Schaden durch ein Halsband. Nur wenn ich am Halsband stark einwirken muss werden Schäden verursacht. Ein Hund der locker an der Leine geht nimmt durch ein HB gar keinen Schaden, wie auch? Allein durchs tragen?

    @ spikybub

    sicher gibt es Leute die von Anfang an nichts anderes benutzen als ne Kette, dennoch finde ich es eine Selbstverständlichkeit, dass man einen Hund der noch nicht leinenführig ist nicht unzählige Male in die Kette knallen lässt.
    Dann kommt die Kette nur drauf, damit der Hund sich dran gewöhnt, also zusätzlich drauf ohne da einzuhängen oder bei Freifolge.

    Das Thema kommt hier regelmäßig auf und ich werde nie verstehen warum manche da sooo dagegen sind. Wie gesagt, man kann dem Hund mit jedem x-beliebigen Hilfsmittel Schmerzen zufügen, da braucht man weiß Gott keine Kette für. Und es ist grundsätzlich festgelegt, dass es nicht auf Zug gestellt sein darf in der Prüfung.
    Das einzige was ich bemängele sind verniedlichende Begriffe wie "Gesundheitswürger".

    Eine Lösung in dem Sinne ist es sicher nicht, aber ich bin ebenso zwiegespalten wie manch anderer hier.
    Auch ich war noch nie persönlich in einer Tötungsstation, kenne nur Bilder und Videos, ich kenne aber diverse TH und Langzeitinsassen und frage mich oft, ob das fair oder artgerecht ist...
    Selbst wenn es ein anständiges TH ist, es gibt genug Hunde ohne jede Vermittlungschance und egal welche Mühe man sich im TH gibt, es ist sicher keine Dauerunterbringung für Jahre...oft bis zum Tod. Es bricht mir das Herz wenn ich wieder mal in die Augen eines Hundes blicke der seit 4,5 oder gar 8,9,10 Jahren im TH sitzt.
    Natürlich sind es verantwortungslose Menchen die das ermöglichen... aber die betroffenen Hunde müssen den Preis zahlen!
    Und für manche dieser Tiere wäre der Tod definitiv eine Erlösung, das denke ich schon.

    Eine Tötungsstation ist aber auch dafür sicher der falsche Weg... wenn ich Bilder sehe wie es da aussieht und wielange die Tiere unter widrigsten Bedingungen ihren Tod erwarten, grusel.

    Es ist immer wieder schwer, auch wenn es um den Import von Auslandshunden geht. Sicher sollten die Länder selber lernen damit umzugehen, aufzuklären und alles, ja, wir haben genug Hunde hier in D die kein zuhause haben...und trotzdem finde ich es nicht fair, dass die Hunde dafür bezahlen sollen weil Halter und Regierung keine vernünftigen Lösungen finden.

    Ich hätte einen bemerkenswert positiven Satz beizusteuern.

    Kürzlich beim Spaziergang trafen Tucker und ich einen älteren Herrn (80+) der mit seinem Stock die Fläche vor seinem Auto "beharkte". Ich hatte schon Sorge, dass wenn da jetzt irgendwo ein Hundehaufen ist, ich mir ne Schimpftirade anhören darf...und dann kam alles anders.
    Tucker läuft im Fuß mit mir in die Richtung und plötzlich spricht der Herr uns an, ein hübscher Kerl wäre das, ob es meiner ist..., ich stehengeblieben Tucker setzt sich "ja und so brav!". Wir haben dann noch ein bißchen geplaudert und dann hat er einen Satz gesagt, den werd ich nie vergessen und weiterverwenden:
    "Hunde sind treue, liebe Tiere aber man darf sie nie schlagen, denn man prügelt den Teufel nie raus, man prügelt ihn erst rein!"

    Da war ich wirklich beeindruckt, nicht zuletzt, weil das ja nun gewiss keine Standardeinstellung von Herren über 80 ist...

    Ich schließe mich Bentley an. Ich habe jahrelang solche Gliederketten benutzt weil sie eben auf Prüfungen vorgeschrieben sind bzw. waren und auch wenn die keinen eigenen Stopp haben, kann man doch problemlos so einhängen, dass kein Zug entstehen kann.
    Ich fand es auch keine gute Lösung zum Schutz der Sporthunde...klar, dieser Schutz betrifft ausschließlich die Prüfung. Trotzdem habe ich das immer verstanden und auch befürwortet weil, wie schon gesagt, man da nicht dran rummanipulieren kann, Sachen wie Oberländer oder andere Unanehmlichkeiten gehen da nicht.

    Den Begriff "Gesundheitswürger" halte ich allerdings für vollkommen daneben. Gesundheit und würgen passen einfach nicht zusammen... für mich werden das auch immer schlichtweg Gliederketten bleiben, deren Wirkung genauso vom HF abhängt wie die Benutzung von anderen HB, Leinen, Geschirren,Leckerchen und anderen Hilfsmitteln. Wer seinem Hund Schmerzen zufügen will oder einfach ein wenig einfühlsamer Grobmotoriker ist, der wird seinem Hund mit all diesen Dingen wehtun...

    Zitat

    mach ich mit Mandarinen aus der Dose, also mit den Stückchen und dem Saft aus der Dose. Legggaaa

    Ich kenn das als "Sanfter Engel" mit noch nem Schuß Sekt drüber... kann man in Vorarlberg übrigens auch im Lokal bestellen ;) .

    Hier ist ja richtig was los...schön!


    Kleiner Tipp dazu:
    Zwiebeln für Frikadellen nicht kleinschneiden sondern reiben!
    Ich hab das von meiner Oma und habs auch mal mit fein geschnittenen probiert...kein Vergleich. Die geriebenen Zwiebeln lässt sich viel besser in den Teig einarbeiten und hat auch ein besseres Aroma. Aber 'Achtung, aromatisch merkt man das sehr, ich würde ne halbe Zwiebel weniger nehmen wenn man sie reibt.
    Unbedingt mal ausprobieren!
    Heulen muss man beim reiben aber auch, leider...

    PS: machst du kein olles aufgeweichtes Brötchen rein? Nur Brösel?