Ich denke, wenn Stress entsteht der sich so deutlich äußert, dann wird zu schnell zuviel gewollt.
Und immer dann ist es Zeit einen Gang zurückzuschalten. Was nicht heißt ihn ziehen zu lassen, s.o.
Beiträge von Tucker
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Das sieht ganz gut aus, die Züchterin ist im VDH, dass heißt die Kleine hat auch Papiere.
Einfach mal gucken gehen mit deinen Eltern, quetscht die Züchterin aus, auf ihrer HP steht nicht viel über vorherige Würfe aber bei Q muss sie ja schon einige Nachzucht im Umlauf haben... und fragt auf jeden Fall warum die Hündin nicht zuchttauglich ist!
Ihr wollt zwar nicht züchten aber es gibt einen Unterschied zwischen Hunden die aus Schönheitsgründen nicht geeignet sind und Hunden die Erkrankungen haben die sie ausschließen! -
Ausrüstung:
normales Führgeschirr und normale Leine 1,5-2m. Es geht zwar auch mit ner längeren Leine, aber schlußendlich schreibst du ja, du hast normal ne Standardleine, dann würde ich damit auch üben.Thema Stress: das sollte nicht sein, Stress blockiert den Lernvorgang. abwechslungsreich bewegen (dynamisch laufen) sollte keine hysterische links, rechts Hüpferei werden. Geh mit viel Ruhe ran, behalte im Hinterkopf, dass dein Hund das Geforderte noch nicht kann und das Leinenführigkeit sehr schwer ist weil sie nicht statisch ist. Die meisten Kommandos haben einen festen Ablauf... Fuss hat ne bestimmte Position, Sitz, Platz etc. das ist immer gleich, Leinenführigkeit kann je nach Leine jede Position im Leinenradius sein (solange es nicht spannt).
Wenn Stresssymptome wie starkes hecheln ohne anlass (Wetter, Bewegung), leinebeissen, hibbeln etc. auftreten werde langsamer, nicht auf den Hund einreden, einfach ganz ruhig und langsam werden bis hin zum völligen Stillstand. Kommt Ruhe in den Hund, ist die Leine locker gehts weiter. -
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also ohne jetzt alles gelesen zu haben:
Denk darüber nach wer für den Hund verantwortlich ist..so ein Hund muss nicht nur Gassi gehen, sondern auch gefüttert werden, es muss gespielt werden...er muss trainiert werden (also sitz und so weiter), die übliche Erziehung, je nach Rasse muss er gekämmt, gewaschen, geschoren was weiß ich alles werden, Tierarztkosten können entstehen...Impfen, Entwurmen, Zecken...Ruinierte Wohnung kann passieren d.h. totales Choas, kaputte Möbel, Bücher, Teppiche, Fußleisten etc.
So wenn du dir jetzt immer noch einen Hund anschaffen möchtest dann tu mir den Gefallen und kauf dir vorher Bücher über Hundeerziehung...so ein Hund ist nämlich nicht dein Kumpel....Hunde sind Rudeltiere d.h. sie leben in einer festen Randordnung...nicht jeder Hund ist als "Anfürhertier" geeignet d.h. der Hund erwartet von seinem Menschen, dass er sich an dem Menschen orientieren kann....wenn du den Hund den ganzen Tag verwöhnst ihm alle Ressourcen wie Futter und Spielzeug oder Freigang zur freien Verfügung stellst und der Hund selber entscheiden kann...dann denkt der Hund er wäre der Anfürher...das Problem an der Sache ist, dass der Hund dann massiven Stress hat..weil er sich ständig Sorgen um seine "Kinder" also z.B. du oder deine Eltern macht...Vor lauter STress zerlegt er dann die Bude, das kann so weit gehen, dass er sich durch die Türen frisst....oder du wirst gemassregelt, der Hund knurrt dich an wenn du aufs Sofa möchtest, auf dem shcon der Hund liegt, oder du wirst sogar gebissen, wenn du dich nicht daran hälst was der Hund gerne hätte....
ach und bevor ichs vergess...je nachdem welche Rasse du hast, manche Hunde haben einen ausgeprägten Jagdt oder Hütetrieb d.h. kleine Kinder laufen z.b. Gefahr gebissen zu werden, weil sie wild rumlaufen wie Schafe, die der Hund versucht zusammen zu halten...oder Jagdthunde können dir an der Leine einfach abhauen wenn da ein Kanninchen ist....
Diese Hunde musst du speziell fördern und auslasten, sonst wird der Hund irgendwann auch Aufälligkeiten zeigen, die dir sicher nicht so lieb sind....also tu dir selber und deinen Eltern den GEfallen und besorg dir Infos über Hundeerziehung z.B. die Bücher von Martin Rütter sind sehr gut...da steht auch genau wie sich ein Hund mit seiner Körpersprache verhält, das ist manchmal auch nicht das schlechteste...
Also viel Glück und Spaß ;-)

Manchmal wäre es sehr klug zu lesen bevor man schreibt... dann wüßte man auch, dass all dies schon gesagt und besprochen wurde
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Hallo,
das klingt doch sehr nett.
Falls es doch anders läuft oder es doch unbedingt ein Papillon werden soll hätte ich da auch noch eine Idee wie ihr an einen jungen Hund kommen könntet der aber kein Welpe mehr ist.
Viele Züchter behalten gerne mal einen Welpen aus der eigenen Nachzucht um damit später weiter zu züchten. Aber selbst ein Züchter kann bei einem Welpen nicht wissen wie er sich entwickelt und ob er jemals zuchttauglich sein wird... er kann nur den wählen der ihm am geeignetsten erscheint und dann hoffen.
Nicht selten zerschlagen sich diese Träume weil bspw. nach dem Zahnwechsel eine zuchtausschließende Fehlstellung zutage tritt, der Hund zu groß wird, Farbfehler hat usw. Solche "Mängel" sind für die meisten Menschen gar kein Problem, die Hunde können alles machen nur züchterisch sind sie einfach nicht zu brauchen.
So kommt es, dass Züchter auch desöfteren mal Hunde zwischen 6 Monaten und einem Jahr abzugeben haben.
Vielleicht wäre das auch eine Option für euch wenn es denn unbedingt ein soo junges Tier sein soll. -
Es ist typisch, dass das auf fremden Wegen besser ist, da kennt der Hund sich nicht aus folglich orientiert er sich mehr an dir.
Es geht auch nicht nur um Richtungswechsel, ich kenne niemandem bei dem das allein funktioniert hätte, wie gesagt, auch Tempiwechsel, mal schnell, mal langsam, mal gaaaaanz langsam, mal renne, plötzlich umdrehen, paar Meter zurück oder kreise um ne Laterne...sei kreativ!
Deine Nachbarn halten dich garantiert für bekloppt, aber da musste durch
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Und spar dir auch große Kommentare, ich bin in der Situation kein Freund (mehr) von "Schau" und Co. das sind auch nur Positionsangaben und helfen gar nicht wenn das Mädel sich von sich aus orientieren soll. Schnute halten und los.
Und bitte nicht erst reagieren mit Richtungswechsel wenn die Leine spannt. Das ist zu spät! Wer immer erst reagiert wenn die Leine spannt bringt seinem Hund bei, dass das nicht sein soll, aber Orientierung lernt der Hund dabei nicht und genau darum gehts aber.
Den meisten Leuten fällts nur erst auf wenn die Leine spannt, dass sie das nicht wollen und sie reagieren dann.
Agiere, warte nicht auf spannen sondern bewege dich von vorherein abwechslungsreich. Und wenn dein Hund dann aufmerksamer wird, öfter zu dir guckt belohne. -
Wenn ich das richtig verstehe, ist es also nicht nur morgens so sondern die Leinenführigkeit ist allgemein ein Problem, oder?
Ich rate zu einem guten Führgeschirr und einer normalen Leine 1,5- 2m.
Und dannbeginnst du mit dem Training, das Zauberwort heißt hier Orientierung. Den meisten Leuten fällt auf, dass ihr Hund ohne Leine viel besser auf sie achtet, der Grund ist denkbar einfach: eine Leine ist ein Zweiwegesystem und jeder halbwegs kluge Hund stellt innerhalb kürzester Zeit fest, dass nicht nur er nicht von dir wegkann sondern du auch nicht von ihm
. Also muss er aus seiner Sicht nicht auf dich achten...du hängst ja eh an ihm dran.
Und genau das muss sich ändern.
Bewege dich unvorhersehbar, Richtungswechsel, Tempiwechsel, baue Bäume, Poller usw. ein indem du rundum läufst, Slalom machst, was immer dir einfällt. Hauptsache du läufst nicht stupide dahin. Denke immer, dass du deinem Mädel erstmal einen Grund geben musst sich an dir zu orientieren wo sie doch durch die Leine eigentlich genau weiß wo du bist.
Ich kann dir gleich sagen, das wird ein paar Tage richtig harte Arbeit die sehr viel Konsequenz und keine Nachlässigkeit erlaubt und dein Mädel wird es danach noch ein paarmal probieren bis es wirklich sitzt an lockerer Leine zu laufen. -
Na, mit einem Beitrag voller Vorurteile, Vorwürfen und Angriffen hebt man das Niveau auch ganz bestimmt.

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Ich empfehle immer wieder gern "Das andere Ende der Leine" von Patricia B. McConnell, auch "Liebst du mich auch" von derselben Autorin ist lesenswert. Beide Bücher sind eigentlich recht gut zu lesen, wobei ich das schlecht aus der Perspektive einer Elfjährigen beurteilen kann...vermutlich ist das dann schon harte Kost, aber das trifft auf ziemlich alle Fachbücher zu
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Auf jeden Fall steht da jede Menge grundlegendes über Hundeverhalten, Ausdrucksweise und Gefühlswelt drin und es ist nicht so knochentrocken wissenschaftlich geschrieben wie viele andere gute Werke. -
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Erstmal als Vorwarnung: Das was jetzt kommt wirst du bestimmt nicht gerne hören, aber ich glaube dass es trotzdem mal gesagt werden sollte.
Ich bin 16 Jahre alt, habe meine Hündin aber mit 15 Jahren als Welpe in den Sommerferien bekommen. Ich habe mich zwar monatelang vorher informiert, sämtliche Bücher von Günther Bloch bis Dorit Feddersen- Petersen (kann ich übrigens nur empfehlen!) gelesen, war in Foren unterwegs und habe mehrere Züchter besucht.
Aber nichts kann einen so wirklich auf die Realität vorbereiten.Naja, Holly war dann da und ich war natürlich total glücklich. Nach kurzer Zeit war ich dann aber trotz Unterstützung meiner Familie total k.o.
Nachts alle zwei Stunden den Wecker stellen weil ich nicht mitgekriegt habe wann sie rauswill, selbst beim Duschen immer ein Auge auf den Hund haben um in den Bademantel zu hüpfen und sie auf den sicheren Rasen zu setzten, nur um danach vor meiner ganzen Nachbarschaft total aus dem Häuschen vor Freude weil kein "Unglück" passiert ist wieder ins Haus zu rennen, war einfach ein bisschen viel auf einmal.
Zwischendurch kommen einem noch die Hormone in die Quere (kommt bei dir ja auch noch), sodass du irgendwann heulend auf dem Boden hockst weil dein Hund nicht auf Kommando sitzt obwohl du doch schon so viel geübt hast.Jetzt (ca 11 Monate später) hat sich zwar alles eingerenkt (Holly ist stubenrein, aus der gröbsten Pubertätsphase raus und hört fast immer) aber ich habe auch erkannt dass man zur Hundeerziehung eine natürliche Autorität/Souveränität bzw. Reife braucht, die ich mir hart erkämpfen musste.
Ob du mit 11 Jahren reif genug bist kann ich nicht beurteilen und ist aus der Ferne auch unmöglich.Meine Eltern und jüngeren Geschwister haben mich zwar unterstützt, hatten aber auch nicht wie bei dir den Wunsch nach einem Hund. Das kann vor allem bei der Erziehung und Ernährung problematisch werden.
Ich würde gerne barfen, aber meine Eltern halten billiges TroFu auch für ausreichend.
Eigentlich hätte ich auch gerne ein paar Monate konsequentes Schleppleinentraining gemacht um den Rückruf zu festigen, aber da meine Mutter mittags mit ihr geht und die Schleppe ihr zu umständlich ist geht das auch nicht.
So musst du bestimmt viele Abstriche machen, da deine Eltern schlussendlich am längeren Hebel sitzen.Und zu guter Letzt komme ich zu meinem privaten Umfeld:
Viele meiner Freunde die Holly als Welpe total toll fanden sind jetzt nur noch genervt wenn ich von ihr erzähle. Es mag ja sein dass deine jetztigen Freunde tierlieb sind, aber ein Freundeskreis kann sich gerade in der Pubertät noch sehr verändern.
Desweiteren kann ich oft nicht zu irgendwelchen Verabredungen kommen, weil ich Holly nicht länger alleine lassen kann, bzw. sie nicht mit kann (kleinere Hunde sind aber bestimmt lieber gesehen).
Außerdem sind meine Tage mit Schule (bin 2 Jahre vorm Abi) und Hund eigentlich ausgefüllt. Und gerade wenn man jünger ist nutzt man gerne viele Möglichkeiten (Sport, Musikinstrumente, Schulaktivitäten (AGs), evtl. Schüleraustausch, sonstige Projekte) für die mir jetzt häufig die Zeit fehlt.Mein persönliches Fazit: Im Nachhinein hätte ich mir noch keinen Hund gewünscht obwohl ich keinen Tag mit meinem Hund bereue und sie sicherlich viel zu meiner "Persönlichkeitsentwicklung" beigetragen hat.
Wie alles bei dir abläuft weiß ich nicht und ich will dir auch nicht von einem Hund abraten, sondern meine Erfahrungen nur zu Bedenken gegeben.

warte mal noch 10 Jahre mit Hund, dann hat sich dein Freundeskreis nochmal verändert: dann kennst du noch Bekloppte mit Hund
