Beiträge von Tucker

    Hihi, hier gibts auch nix einfach so zum spielen, aber der Satan der hat mir das das dünne Seil von dem Lindding im Lauf vermetzelt...Schweinevieh- beim nächsten zucken war dat Seil durch :D . Ich hab dann das Gummiding so genommen, weils so breit ist konnt ichs gut rechts und links halten.
    Allerdings hat Tucker am Anfang gut aber nicht gerade präzise gepackt... das war insgesamt ein Problem, schonmal nen Hund gesehen der ein 1500g Holz am Seitenklotz anbringt??? Frage nicht was ich gebaut hab, damit er nur die Mitte greifen kann :roll: .
    Deshalb hab ich gefragt ob Juri da so präzise reingeht. Dass du dich entsprechend positionierst und ihn da nicht einfach reinlässt ist mir schon klar gewesen (zumindest bin ich davon ausgegangen).
    Ich würde aber auch alles weglassen was ihn so in Konflikt bringt, da hat keiner was von...

    Das ist auch nicht schlecht, packt Juri denn so genau, dass er das Mitteldingens trifft?
    Ich hatte mal was ähnliches von Lind, so nen oranges Teil, Mittelstück länger als deins (ca. 20cm schätz ich ich) und so ne Schnur durch...an jedem Ende hing noch so ein Gummidings dran. Das war auch super...dummerweise liebt Tucker es in Rekordzeit sämtliche Schnüre durchzufressen sobald sich eine Gelegenheit bietet :roll: . Dat Ding ging aber auch ohne Schnur gut weils so breit war.

    Meiner Erfahrung nach haben Hunde (und Halter) da ihre ganz eigenen Materialvorlieben, die einen greifen bei was weichem besser/lieber, die anderen bevorzugen was festeres, Stoff, Gummi... ich probier da bei jedem Hund neu wenn nicht schon klar ist was der Hund mag.

    Meiner hat sich übrigens grad vollkommen in sein neues Dummy (grüner Standarddummy 500g) verliebt. Da lauf ich nun seit 2 Jahren mit der "Beute" in der Hand mit dem Hund durch die Gegend, nicht selten Beute und Hund in einer Hand und jetzt flippt er wieder aus, will mir den Dummy mitten beim gehen abnehmen, hüpft rum wie ein Vollidiot und findets ne Frechheit wenn wir dann keine Sekunde damit arbeiten sondern ich dat Ding nur spazierentrage..hihihi
    Ich finde das insgeheim übrigens ganz Klasse, da isses wenigstens mal wieder ein bisschen schwer für ihn :D .


    Aber wie gesagt, meine Empfehlung an Alex:
    mach mal 2 Wochen Pause mit dem ganzen Zeug, hör auf das irgendwie (wenn auch sanft) erzwingen zu wollen. Spiel mit ihr, bleib beim Allernötigsten und spiel als Mensch mit ihr, wegrennen, hinterherrennen, balgen, toben...Spaß haben. Sich mal auf ner anderen Ebene kennenlernen, halt die Augen auf, das kann dir auch viel Auskunft über die eigentliche Trieb- und Motivationslage geben.
    Danach ein bisschen Material testen, auch spielerisch, fröhlich und dann nochmal langsam starten.

    Hat mal jemand ne Definition für "Standby".
    Ehrlich gesagt erwarte ich von nem guten Gebrauchshund (spartenunabhängig, also auch Hütehunde, Jagdhunde usw.) schon in gewisser Weise, dass der Hund "Standby" ist. Die Frage ist inwiefern...
    Guck, mein Hund ist rund um die Uhr zu allem bereit- ich muss ihn nur angucken und es geht los.
    Derselbe Hund weiß aber auch ganz genau ob ich ihn mitnehme oder nicht... der steht nicht jedesmal zappelnd vor mir wenn ich ne Jacke anzieh. Ich weiß nicht wie er es macht aber wenn ich nicht vorhabe ihn mitzunehmen packt der sich ab und pennt noch während ich mich fertig mache.
    Aber er würde jederzeit voll einsteigen, ohne Vorlaufzeit, sofort.

    Was ist dieses "Standby" eurer Meinung nach denn?

    Zitat

    Es ging ja auch nicht nur um Stress..

    Mein Deal mit Juri ist 'du haeltst Menschen in deiner unmittelbaren Naehe aus ohne panisch fluechten zu wollen und im Gegenzug achte ich drauf, dass dich keiner anfasst' ;)

    :lol:
    Ich habe genau denselben Deal mit Tucker. Aber er hat auch Spaß an mir, ich denke ich bin in vielen Situationen sehr angenehme, brauchbare, hilfreiche Gesellschaft und darum dealt er überhaupt mit mir :D .
    Und ich denke, dass hier beim TS der Knackpunkt liegt.

    Zitat

    Letzte Woche hatten wir Impftermin... wollte ursprünglich nur Tollwut impfen lassen weil das wohl bisher "vergessen" worden ist, aber nach Blick in den EU-Heimtierausweis meinte mein TA, dass an ihr wohl ohne viel Wissen und recht unmotiviert rumgespritzt worden ist, keine Impfung so ausgeführt wurde wie es vorgesehen ist... Weil ich ihm da vertraue dass er nicht nur für die Kohle unnötige und schädliche Sachen veranstaltet (hat uns bei Abby z.B. von ner "Chemischen Kastra" abgeraten: "Für mich wärs super... sie kommen alle halbe Jahre wieder, lassen jedes mal nen knappen Hunni für die Spritze hier, und in 5 Jahren darf ich sie eh kastrieren weil das Zeug fast immer ne Krebserkrankung nach sich zieht... ich hab das Zeug da weil einige drauf bestehen, aber freiwillig mach ich das nicht...") jetzt mal ne anständige Grundimmunisierung, und danach nur noch alle drei Jahre ihre Tollwutspritze (mein TA hat "selbstverständlich" auch die Einzelimpfmittel, ohne so Pipapo wie Aufpreis oder Sonderbestellung...) und nach nem Jahr bzw. alle 5 Jahre ne Titerkontrolle, und dann halt wie nötig. Sita hat die Impfung auch gut weggesteckt, ist nicht matt oder so, keine Impfbeulen, keine "Impfungssymptome" anderer Art...

    Ein guter TA ist immer Gold wert! :gut:
    Ansonsten habe ich jetzt nur ein bisschen quergelesen, aber eigentlich klingt es im Großen und Ganzen doch ganz vielversprechend.
    Sag mal, bleibt Sita denn so schlecht alleine, dass du so dringend einen Betreuungsplatz brauchst? (wahrscheinlich steht das irgendwo und ich habs nicht gesehen :D ).

    Achja, Conny, ich hab auch noch ne ernstgemeinte Frage:
    Wie hälst du den Hund 4 Monate von Reizen fern? Auf welche Reize hat dein Hund reagiert? Also ich könnte das gar nicht. Mein Hund hat eine ängstlich/offensive Art Fremden gegenüber. Im ersten Moment würde er jeden "tackern". Wenn ich rausgehe sind da aber nunmal Menschen, unvermeidlich, kann immer kommen.
    Hier konnte ich nur mit einer Mischung aus Gehorsam und Konfrontation schnell agieren. Ich meine, das muss dann auch laufen BEVOR deine ganze Nachbarschaft einmal bekläfft wurde... ICH möchte da jedenfalls Frieden und führe meinen Hund entsprechend. Es ist jedenfalls vollkommen undenkbar den Hund 4 Monate vom Reiz "fremder Mensch" fernzuhalten.
    Ich kann eine Individualdistanz schaffen, ok, aber eine normale Begegnung muss gehen. Ebenso Bus/Zugfahren, wie Murmelchen reise ich viel mit Öffis, da müssen Menschen gehen- vor anfassen behüte ich ihn!

    Irgendwie kriegt man das Gefühl, ihr meint schon alle was ähnliches, redet aber aneinander vorbei...

    Für mich bedeutet Arbeit an Stress, ich arbeite soweit es geht und unterbreche oder breche ab wenn ich merke, dass der Hund jetzt bald mehr Stress bekommt als er verträgt. Dabei lege ich es vor allem drauf an, dass gar nicht erst soooo viel Stress entsteht. Nicht der Abbau von Stress ist da für mich relevant, sondern die Erhöhung der Stresstoleranz, dann gibts auch nichts abzubauen und auch keine "Entspannungssignale" (die ich für nix weiter als anständigen Gehorsam halte).
    Inwieweit man den jeweiligen Hund seinen "Problemreizen" aussetzt kommt auf den Hund an.
    Erstmal gilt: feststellen unter welchen Bedingungen der Hund mit dem Auslöser klarkommt ohne alles darüber zu vergessen. Dabei spielen Umgebung, sonstige Reizlage, Entfernung usw. ne große Rolle.
    Man muss den Hund schon da abholen wo er steht, dann gucken was geht und darauf dann aufbauen.
    Es gibt keinen anderen logischen Weg, man wird den Hund eben schon so nehmen müssen wie er akut ist.
    Und sobald man weiß wo die aktuellen Grenzen liegen kann man dadran gezielt arbeiten.
    Zunächst immer schön am unteren Rand der Grenzen arbeiten, hier finde ich Erfolg sehr wichtig. Es muss sich hier schon Besserung zeigen, der Hund sollte auf dem Level immer desinteressierter am Reiz wirken bevor ich mich immer mehr Richtung Grenze bewege und diese dann auch nach oben verschieben kann.

    Das Gute ist:
    es ist trainierbar, man kann an der Reizschwelle drehen. Vermutlich nicht unbegrenzt aber doch genug um fast jeden Hund ziemlich unauffällig normal führen zu können.

    Der Witz ist:
    Ich sehe bei Alex Canes Hund nicht wirklich Stress oder so. Aus der gesamten Beschreibung von ihm bis hierher kann ich das von ihm als "typisch" bezeichnete Verhalten nicht erkennen.
    Was ich erkenne ist, dass die Hündin teilweise recht schwer ansprechbar ist und eher aufs zweite oder dritte Wort statt aufs Erste hört. Dazu ein Halter der hier schon etwas demotiviert/leicht gefrustet wirkt weil es nicht rund läuft.

    Und deshalb glaube ich mittlerweile, dass hier ein Kommunikationsproblem besteht. Alex, du bist viel zu verbissen, du willst das viel zu sehr... da fehlt Spaß, Freude. Und deshalb bist du auch gefrustet. Deine Hündin hat da keine Lust zu und amüsiert sich anderweitig.
    Spiel mal richtig mit ihr, mag sie Rennspiele? Balgen? Toben? Was richtig tolles eben. Im Moment bist du nur der der immer so doofe Sachen will, total langweilig und nicht gerade motivierend (also von dir raus, nicht über irgendein Spielzeug oder so). Entspann dich mal und zeig deiner Hündin, dass man mit dir auch richtig Spaß haben kann. Verzichte ein paar Tage auf diese ganzen Spielchen, bleib beim Wichtigen (ranrufen, ma hinsetzen lassen, an der Leine laufen) und macht ansonsten mal nur Quatsch.
    Und dann nimmst du langsam die einzelnen Schritte von Kram auf, nicht zu oft, nicht zu lang.
    Beobachte dein Mädel lieber viel, Ohrspiel, Körperhaltung, Rute... wenn sie Dinge aufnimmt denen sie nach oder entgegenwill sieht man das- immer! du musst dein Auge schulen, dann eingreifen. Setz selber einen markanten Reiz (laufe schnell weg von ihr während du rufst), versteck dich ab und zu mal klammheimlich damit sie bisschen mehr auf dich achtet und belohne auch viel mit Ausgelassenheit und Toberei. Mir ist das alles viel zu steif was ich hier lese, dir bringen statische Übungsabläufe nicht, du musst an deinem Verhältnis zum Hund arbeiten. Dann hat der Hund vielleicht auch Bock was mit dir zu machen.

    Krambambuli:
    :gut:
    Endlich mal jemand der meiner Meinung ist! Wenn man nicht weiß wie der eigenen Hund abgeht und wieviel Kraft er hat, der kann sich begraben wenns ein guter Hund ist :D . Ich finde das für Hund und Halter wichtig, man kann nur das kontrollieren was man kennt und weiß. Es ist vollkommener Unfug den Hund immer kleinzuhalten und der darf nie merken und blabla. Wenn dann wirklich mal eine Situation auftritt die schwierig wird ists aus...man hat ja nichtmal annähernd ne Vorstellung WAS passiert, geschweige denn was man tun könnte... Überraschung :roll: .

    Mmh, wo an der Ostsee solls denn sein? Da gibts ja nun mehrere Zielmöglichkeiten.
    Wenn ich an Ostseeurlaub mit Hund denke, denke ich immer sofort an Fehmarn. Ich finds dort wunderschön, nicht überlaufen und einfach erholsam.

    Ich weiß nicht genau was du dir preislich vorstellst, guck mal hier:

    http://www.fewotraum.de/67776.htm
    http://www.traum-ferienwohnungen.de/29829.htm
    http://www.traum-ferienwohnungen.de/4937.htm

    Und hör dich mal im Bekannten- Verwandten- und Freundeskreis um ob jemand mal da war, jemanden kennt etc. Ich bin über Vit.B an ein hübsches Häuschen für die Ferien gekommen.

    Hi,
    also ich hab einige Jahre in A'dam gewohnt, ist allerdings auch schon wieder ein bisschen her.
    Ich habe es als es sehr hundefreundlich empfunden (hatte damals 2 Hunde). Einzig, der Hund muss schon mit Stadtleben klarkommen. Amsterdam ist ne enge, volle Stadt, Platzangst eher kontraproduktiv.
    Mitnehmen darf man den braven Hund eigentlich fast überall, damals sogar in die Bücherei, ob das heute noch so ist kann ich nicht sagen.
    Gastronomie ist meist hundefreundlich, im Sommer sitzt man eh viel draussen...aber auch drinnen hab ich nie Probleme gehabt mit 2 durchaus nicht ganz kleinen Hunden (Appenzeller/Schäfer/Collie Mix 55cm SH und Dobimädel vom "kleinen" Schlag 60cm SH). Wenn die sich brav ablegen kriegt man eigentlich auch immer ne Schüssel Wasser, alle sehr nett.
    Auch auf den bekannten Märkten (Waterlooplein, Albert Cuyp Markt etc.) sind kein Problem sofern der Hund auch in dichtem Gedränge anständig läuft.

    Das Hotels auf Hunde aufpassen wüßt ich nicht, im Zimmer lassen kann man ein braves Tier sicher mal für 2 oder 3 Stunden. Es gibt aber sicher auch kurzfristige Sittermöglichkeiten. Such mal "Hondensitter Amsterdam", ich helf gern beim übersetzen :smile: . Da kann man dann ja schonmal per Mail Kontakt aufnehmen, sich dann kennenlernen ne Runde zusammen drehen und wenns passt kann der Hund da mal ein paar Stunden hin.

    Supermärkte usw. ist wie bei uns natürlich verboten.

    Noch zwei Tipps für nen hübschen Spaziergang:
    mal in der Stadt ins Grüne: Vondelpark, hinterm Leidseplein, schöner, weitläufig großer Stadtpark, hier kann man auch andere Hunde treffen (Freispiel), aber auch gut ausweichen und sein eigenes Ding drehen. Mit schönem Parkcafe.
    bisschen raus: Slotermeer, ein See mit rundum schönen Spazierwegen, eher ruhig nicht so trubelig wie in der Stadt. Früher fuhr die Tramlinie 2 dahin- Endstation und dann noch ca. 15 min. laufen. Wirklich toll um mal die Seele baumeln zu lassen.

    Chris Beschreibung :gut: .

    Ich habe leider keinen Helfer gehabt als ich das hatte und arbeite deshalb ein bissl anders.

    Erstmal, Gehorsam ist da schon immer auch ein Thema, und bei sehr großen Verlockungen ist der Gehorsam dann eben plötzlich wie weggeblasen.
    Zudem ist Gehorsam am Pferd schon was anderes als zu Fuss, wie du richtig erkannt hast merkt auch der Hund: du kannst nicht an ihn ran ;) .

    Ich würde da auf zwei Schienen arbeiten:
    1.) Gehorsam vom Pferd aus in Schritt und Trab aufm Platz, auch im Gelände wenn es in den Gangarten eine Basis gibt. Viele Übungen mit warten, ablegen, absetzen, warten, absetzen, ablegen auf Distanz und aus der Bewegung heraus (also z.B. im Arbeitstrab den Hund ablegen ohne dabei langsamer zu reiten).
    Das sind natürlich schon schwierige Übungen, wenn dein Hund sowas noch gar nicht kann (auch zu Fuss nicht) dann musst die Übungen grundsätzlich erstmal am Boden aufbauen.
    2.) Am Boden arbeiten mit anderen reizvollen Situationen.
    Kennst du Leute mit Hund mit denen du trainieren kannst? Eine ganz tolle Zielübung für die Reizkontrolle ist es, den Hund abzulegen, 15m Abstand zu nehmen und dann rennt jemand mit einem anderen Hund zwischen euch durch (macht vielleicht noch Faxen) und dein Hund bleibt liegen. Das muss natürlich auch aufgebaut werden, erst sitzt dein Hund neben dir und vor euch passieren Mensch und Hund in unterschiedlicher Geschwindigkeit, dann ohne Leine, mit bisschen Abstand usw.

    Wenn das klappt würde ich es auf dem Platz eben auch mit wenigen Galoppsprüngen anfangen zu üben.
    Und bevor du deinen Hund da nicht kontrollieren kannst, solltest du auch darauf verzichten ihn auf Galoppausritte mitzunehmen. Das ist weder für das Pferd noch für dich noch für den Hund besonders toll...sondern eher noch wirklich gefährlich.