Hallo,
also mal ehrlich: Diese Panikmache bzgl. Auslandshunden finde ich echt unangebracht 
Die Hunde, die ich kenne, die Giardien haben/hatten, sind ausnahmslos Hunde, die nicht aus dem Ausland kommen. Das mag Zufall sein, zeigt aber, dass die Gefahr der Giardien-Infektion nicht nur Hunden aus dem Süden anhaftet.
Im Übrigen kann sich der Züchter-Welpe auch unproblematisch mit Giardien anstecken und dann hat man halt den Züchter-Welpen mit Giardien.
Stichwort Mittelmeerkrankheiten: Schade, dass es immer noch Leute gibt, die diese Angelegenheit dramatisieren. Klar, ein Hund mit Leishmaniose ist dann halt krank, aber ganz ehrlich: Er kann damit genauso gut oder schlecht leben wie der Retriever oder der Sennenhund vom Züchter mit schwerster HD.
Was ich sagen will: Bei jedem Hund gibt es Risiken. Patella-Luxation bei den typischen Kleinhunde-Rassen, HD und ED bei den Größeren und eben Mittelmeer-Krankheiten bei den Hunden aus dem Süden usw. usw., das lässt sich ja endlos fortführen, wenn man sich an den rassetypischen Krankheiten orientiert.
Häufig sind es aber gerade die Hunde aus dem Süden, die extrem freundlich, dankbar, unkompliziert im Umgang und aufgrund des großen Genpools auch gerade sehr gesund sind.
Man kann dem Auslands-Tierschutz durchaus kritisch gegenüber stehen, das tue ich auch. Aber nicht aus den Gründen, die hier genannt werden, das ist wirklich Panikmache! Eine gute Tierschutz-Orga klärt über all diese Möglichkeiten auf (meine hat das getan!).
Egal, ob Rassehund oder Mischling aus dem Süden - Risiken gibt es immer.
Und: Auch an Würmern können sich Kinder anstecken und die bringt nun mal jeder Hund irgendwann mal mit. Gleiches gilt für Flohbisse, bakterielle Infekte oder Pilzerkrankungen. Hunde sind nunmal nicht hygiensich, egal, ob aus dem Süden oder vom Züchter in D. Das kriegen die Kinder schon hin, das zeigt ja die allgemeine Lebenserfahrung zur Genüge
Und wenn man sich gründlich über die Mittelmeerkrankheiten informiert und den Hund durchtesten lässt, kriegt man auch das in den Griff.
LG