@ Martina "Strafe" oder Verbot hat aber nur dann einen Hänger wenn ich es nachher nicht auflöse
Ich geh ja nicht hin und "Nein geh da weg" und lass den Hund dann im meiden, das würde eben heissen er bleibt in diesem Verhalten und das will ich nicht, ausserdem will ich erstmal nicht das sich eine Verhaltenskette bildet die sich am Pferdeappel orientiert also nehme ich ein Zwischenstück später dazu
Später deswegen weil erstmal das "Nein" so konditioniert wird als "Verbot und Augen zu mir" dann Bestätigung und raus ausm meiden
Das wird langsam ausgeschlichen so das es ein kurzes meiden gibt ( Nein is jetzt nicht das Lieblingskommando meines Bombergeschwaders
) aber das Gefühl bleibt nicht schlecht ( Grundstein ist einfache klassische Konditionierung)
Ich persönliche empfinde es als fairer dem Hund klar zu sagen was ich will, ich habe dieselbe Beobachtung gemacht wie Lucanouk, oft fallen Hunde die es richtig machen wollen in einen Totalstress wenn sie nicht selber "erkennen" können ( bhuhuuuuuu Energie lol*) was man eigentlich von ihnen will.
Ich arbeite viele viele verschiedene Hundetypen ( wie gesagt ausser Angsthunde da gibbet mit Garantie bessere Anlaufstellen als mich ^^) so wie Du es beschreibst würde ich mit dem eher ruhigen stoischen Typen arbeiten.
son Typ Hund... "Joah mai woar det nu doll?" suba *schlupp*"
Nehm ich jetzt aber meine Weiber als Beispiel, total überkratzt "ich machs ich ich iiiiiiiiiisch machs Mutter nu sach nu tu nu ey ich hab das gemacht oder das oder willste lieber das oder das *wiesel*"
Wäre der tot des Trainings, Lils würde den Appel wohl apportieren, sitz machen, ins Platz werfen, verbellen, in totale Hektik verfallen weil sie den Drang hat es mir recht machen zu wollen.
Sie hat aber gelernt, wenn ich sage "eheh" ist das falsch, neuer Versuch, das nutze ich im Neuaufbau ( Kommando lasch gefestigt sie macht sitz statt steh)
Nein steht für sofortigen Abbruch der Sache die sie macht egal WAS sie macht ( NoGo spuck den Appel aus und Augen zu mir es kommt was anderes... Als Alternative zum Appel)
In der Situation mit dem Appel kann ich also das Nein anwenden, ihr ne Alternative bieten, klare Grundregeln
Hab ich aber ne Situation die sie selber "meistern" soll nutz ich "eheh" oder "gutii" (gutii steht im Gegensatz zu feiiiiiiiiiiin als positive Bestärkung , sprich Mädel wat de machst is ned perfekto aber der Weg ist der richtige, feeeeeeein ist die absolute positive Bestärkung)
So alles vorkauen will ich ja auf Dauer auch nicht, bei Hundebegegnungen z.B. soll sie ja auch ihren fun haben und nicht immer abfragen "Alde wat is nu"
Gleichzeitig vermeide ich eben bei ihr den Stresspunkt "abspulen", meine Hunde können sich völlig entspannen, wenn ich was von denen will dann werd ich mich schon melden, sie "warten" eben nicht drauf das ich was "beklicker" oder "freigebe" solange ich nix sage dürfen sie "machen"
Wenn ich dann aber was sage und ich werd ignoriert dann tanzt der Affee aber Tango 
Ich nehms evtl ein bisschen ernster, ich muss halt mich zu 101% drauf verlassen das meine Hunde "stramm stehen", hätte ich nur einen Hund, hätte ich nicht die grosse Gruppe, hättste hättste... Aber wenn bei uns n Labbi reinknallt mit hocherhobenem Köppsche und dieses jene welche meinem Rüden aufs Rückle legt und da knallts dann kann ich es Nullogrande gebrauchen das der Uropa und die beiden Damen sich da mit reinstürzen ( Labbi ade)
Wenn Mutters "Urschrei" ertönt ( Tarzanlike *gg*) dann ist das Fuss und Platz und das SOFORT und wenn die Erde aufbricht dann lern gefälligst fliegen
Diese Abstufungen gebe ich meinen Hunden, die nehmen die gerne an, fremde Hunde fügen sich schnell ein und ich hab nicht unbedingt das supermeide-Grüppchen eher ein "Alte rutsch ma das Sofa is zu klein" Hundegewölle