Beiträge von marielis

    hallo,
    wir haben erst nach dem Umzug mit dem Training begonnen, da unsere alte Wohnung sehr klein war und dort die Hündin ja immer so ausgetickt ist. Während der Trainigsphase war eigentlich immer alles soweit in Ordnung, klar hat er da auch schon sachen angenagt, aber lange nicht so schlimm wie es mitlerweile ist und auch nur Sachen, die "legitimiert" waren. Das Problem mit dem Wohnzimmer als komplette Sperrzone ist, dass beide Hunde hier ihre festen Liegeplätze haben und sich eigentlich nur zum Fressen in der Küche aufhalten. Ansonsten gibt es da allerdings auch keine Möglichkeit sich hinzulegen, denn das Körbchen musste gleich zu Beginn dran glauben :(. Das einzige was ich machen könnte, wäre so ne Art "Zaun" vom Kinderlaufstall oder so zur Trennung des Wohnzimmers aufzustellen. Allerdings befinden sich im hinteren Teil ziemlich viele Bücher, die ja auch durchaus recht verlockend sein könnten.
    Und die Hündin kann nicht die Übeltäterin sein, weil sie quasi kaum noch Zähne im Maul hat und ich an den Bissstellen klar sehen kann, dass der Kleene am Werk war.
    Im Grunde genommen möchte ich auch nicht wirklich einen Kennel aufstellen, weil ich den Hund nicht so sehr einengen möchte. Außerdem befürchte ich, dass er dann anfängt zu bellen, was er immer macht, wenn ihm etwas nicht passt. Nur ich weiß wirklich kaum noch vor noch zurück.
    Hmmm, erstmal aufnehmen... und dann wohl weitergucken, was?!
    Vielen Dank für die Anregungen!
    Maren

    also Angst hat er nicht, würde ich jetzt mal so sagen. Es interessiert ihn nicht, wenn man geht, er jault nicht, er kratzt nicht an der Tür, er ist eigentlich total entspannt. Klar freut er sich wenn ich wiederkomme, aber ich denke das ist normal. ich vermute eher das es langeweile/zerstörungswut ist, zumal er das ja auch nicht immer macht. Manchmal geht es gut, ihn 5 Stunden alleine zu lassen, manchmal hat er nach 30 Minuten schon etwas zerstört. Wenn er Angst hätte, dann wäre das doch kontinuierlicher, oder?

    Hallo,
    zunächst mal vielen Dank für die Antwort. Das mit der Gewöhnung ans Alleinebleiben haben wir ganz langsam und behutsam gemacht. Sind im Mai umgezogen (mit beiden Hunden) und wohnen nun in einer 4-Zimmer-Wohnung. Am Anfang hat mein Freund viel mit den beiden trainiert, und sie zunächst 10 Minuten alleine gelassen, dann wieder in die Wohnung und erst begrüßt, wenn sich die beiden beruhigt hatten. Das ganze hat er dann über einen Zeitraum von 2 Monaten auf 3 Stunden gesteigert. Nun hat mein Freund jedoch leider einen Ausbildungsplatz in einer anderen Stadt angenommen und ist nur noch am Wochenende hier. Ich bin Lehrerin und habe dementsprechend feste Arbeitszeiten, komme aber zwischendurch immer wieder nach Hause und tobe mit dem Kleinen. Naja und wie ich reagiere, wenn ich nach Hause komme: erstmal warte ich ab, bis die beiden sich beruhigt haben, dann begrüße ich sie kurz und dann erst schau ich mir das Chaos an. Natürlich bin ich dann manchmal ziemlich stinkig, versuche allerdings immer nach außen ruhig zu bleiben, da ich nunmal im Nachhinein ja keine Handhabe habe. Habe dann halt schlechte Laune und das merkt der Kleene wahrscheinlich auch.
    Wenn die Hunde alleine sind, dann haben sie auch nicht Zugang zu allen Räumen, mein Arbeitszimmer und Schlafzimmer sind tabu, sie können sich also nur in der Küche, dem Flur und dem Wohnzimmer aufhalten. Habe schon überlegt, ob ich einen Bereich im Wohnzimmer abtrennen sollte (da es eh zweigeteilt ist wäre das kein Problem). Mir würde es nur so für die Hündin leid tun, oder mach ich mich da künstlich verrückt? So hätte der kleine Hund halt weniger Platz um etwas zu zerstören und sie hätten immernoch so 15 m² Platz. Eine befreundete Hundehalterin empfahl mir einen Kennel in den ich ihn (zumindest wenn ich nicht so lang weg bin) einsperren soll, so wie das mit ganz jungen Hunden anscheinend trainiert wird. Aber auch hier gibts wieder das Problem mit unserer Hündin.
    Weiß wirklich nicht wie das weitergehen soll. Bin quasi komplett ans Haus gefesselt und habe natürlich ständig im Kopf was wohl gerade zu Hause mit den Hunden passiert, wenn ich weg bin.
    Danke für Anregungen und Tipps.
    Maren

    ... mein 10 Monate alter Mischlingsrüde macht mich manchmal echt fertig. Immer dann wenn er alleine zu Hause bleibt ist am Ende des Tages irgendwas an- und/oder aufgefressen. Es fängt damit an, dass das Sofa mitlerweile keine Sitzfläche mehr hat und immer wenn ich nach Hause komme nicht mehr dort steht wo es vorher stand. Er stört sich überhaupt nicht daran, wenn ich weggehe, ich vermute mal, dass ihm dann einfach langweilig wird (auch wenn es meistens max. 4 Stunden sind). Ich habe
    schon soooo viel versucht:
    - lange Spaziergänge vorher
    - exzessives Spielen
    - Ball mit Leckerchen drin
    - Ochsenziemer in Zeitung und dann in Karton verpackt und zum auspacken dagelassen
    Leider juckt ihn das alles nicht. Habe sogar schon japanischen Heilpflanzenöl auf die schlimmsten stellen gemacht, so dass er da nicht mehr dran geht. Er ist allerdings scheinbar nicht wählerisch, denn er hat sich einfach neue Dinge (Tapete, Fernbedienung, Schuhe) ausgewählt.
    Ich weiß langsam wirklich nicht mehr was ich tun soll und bin mit meinem Latein am Ende. Ich habe noch eine ältere Boxerhündin, die früher sogar Löcher in Türen gebissen hat (Verlustangst). Sie ist aber durch den Rüden extrem viel entspannter geworden und es macht ihr gar nichts mehr aus alleine zu bleiben.
    Habt ihr vielleicht nen Tipp für mich?
    Vielen Dank
    Maren