Beiträge von Germonia

    Hallo Maggi,

    ja, er atmet normal, obwohl er auch seit 6 Jahren einen Herzfehler hat.
    Das Blutbild war soweit ok, nur die Leberwerte waren etwas aus der Norm und die weißen Blutkörperchen ganz leicht erhöht.
    Die Ärztin meinte, das wäre alles nicht dramatisch.

    An was hast Du gedacht? An eine Lungenentzündung?


    LG
    Germonia

    Hallo,

    ich habe einen 10 1/2 Jahre alten Cavalier-King-Charles Spaniel der mir ganz große Sorgen macht!

    Im Juni diesen Jahres wurde er plötzlich heiser, ohne Husten oder sonstige Erkältungssymptome.
    Der TA hat ihm in den Hals geschaut und gemeint er hätte eine Entzündung und gab ihm eine Spritze (Antibiotika) und mir noch für eine Woche Antibiotikatabletten mit, sowie ACC zum schleimlösen.

    Es wurde nach der Behandlung keinen Deut' besser!

    Etwas abgewartet und wieder zum TA, der Hals war nicht mehr entzündet, aber heiser war der Hund immer noch. Wieder eine Antibiotikakur, wieder keine Besserung.
    Dann hieß es, es sei wohl eine Morotte von ihm, da er ab und an noch normal bellen konnte.

    Nun muss ich dazu sagen, daß Balou 2003 schon mal die gleichen Symptome hatte, 4 Monate Heiserkeit, aber auch mit Augen- und Ohrenentzündung. Damals haben wir zwei Tierärzte konsultiert und alle Antibiotikakuren haben nicht geholfen.
    Da bekam ich den Tipp, doch mal nach Holland / Venlo zu fahren, da gäbe eine sehr gute Tierarztpraxis.
    Wir dahin und die Ärztin hat dem Hund 2 Mittel gespritzt und Tabletten für eine Woche mitgegeben.
    (Noroclav in Tabl.-Form und inj. moderin, sowie depotmycine dexadr./pe)

    Das muss so eine furchtbare Dröhnung gewesen sein, denn der Hund hat das ganze Auto vollgereihert und war fertig mit der Welt.
    Aber....nach 3 Tagen ging es ihm besser und er war überhaupt nicht mehr heiser und das nach all' den Monaten!!!

    Wieder 2008 - in der Zwischenzeit verweigerte Balou das Springen und konnte auch nicht mehr gut die Treppe hochsteigen, außerdem fing er an auf glatten Böden zu rutschen!
    TA hat die Krallen geschnitten und wir haben die Haarballen gestutzt, egal, der Hund rutsch weiter und kann sich kaum noch halten, außer auf Teppichböden und Draußen.
    Wir mittlerweile die TA-Praxis gewechselt. Diagnose Spondylosen auf der ganzen Wirbelsäule!
    Kein großes Problem, da es gute Medis gibt, sagt die Ärztin und der Hund bekam eine 3-tage Depotspritze Cortison um danach zu sehen, ob er wieder Reflexe in den Hinterbeinen hat.
    Die Ärztin erklärte uns nämlich, daß der Hund das Gefühl habe, als ob die Füsse eingeschlafen seien und er darum nicht so guten Halt auf glatten Böden habe. Der Reflextest fiel ziemlich schlecht aus!

    Nach 4 Tagen wieder zur Praxis, Reflexe sind GsD wieder viel besser nun kann man dem Hund mit Schmerzmitteln das Leben noch ein wenig erleichtern. Wir sollen ihn ein bisschen schonen und eine Tierphysiotherapeutin aufsuchen um den Muskelaufbau wiederherzustellen.

    Gesagt, getan, wir mit dem Hund zur Physiotherapie, dort man man uns Übungen gezeigt, wie man die Muskulatur wieder aufbauen kann, mit dem Vermerk, daß es schwierig werden würde, da er ja schon ein älterer Hund ist.
    Seitdem üben wir fleißig jeden Tag!

    Das ist jetzt 14 Tage her. Letzten Samstag dann, wurde der Hund ganz komisch und wir sind dann wieder mit ihm zur Tierärztin. Diangnose: Ohren- und Kehlkopfentzündung, Fieber 39.5 Grad.
    Es bekam eine Depotspritze ( 14 Tage ) Antibiotika und sie gab uns Ohrentröpfchen mit.

    Samstagabend und Sonntag ging es ihm etwas besser, wenn man mal davon absieht, daß er aus dem Liegen nicht mehr alleine hoch kommt, weil seine Muskulatur in den Hinterläufen so schwach ist!
    (habe ihm Hundeschuhe mit fester Gummisohle gekauft, damit er noch am Familienleben teilnehmen kann und nicht nur in der Ecke liegt!)

    Seit Montag geht es ihm wieder schlechter, er ist immer noch heiser und bellt manchmal, ohne dass überhaupt ein Ton rauskommt!
    Das Fieber ist weg und die Ohren sind auch besser geworden, aber das fiepsige Bellen macht mich ganz fertig, DAS ist doch nicht normal!!!

    Ich wäre bereit mit ihm SOFORT wieder nach Holland zu fahren. Im nachhinein sage ich mir, hätten wir das schon viel eher machen sollen, aber dadurch das das Rückenproblem erst einmal priorität hatte und wir sowie in ärztlicher Beahndlung waren, hatte ich Venlo erst einmal hinten angestellt.
    Nun ist der Hund aber so schlecht drauf, daß ich es nicht wage, ihm so eine "Hammermedikation" zuzumuten!
    Ich weiss jetzt einfach nicht mehr weiter.

    Durch die Gabe von Schmerzmitteln hat er sich auch noch den Magen verdorben, der aber eigentlich längst wieder ausgeheilt sein müsste, aber er mäkelt nun mit seinem Fresschen rum und bellt seinen vollen Futternapf an!
    Ist mir ein Rätsel warum er das jetzt macht??

    Leckerchen isst er immer noch gerne, je härter umso lieber, also kann es nichts mit den Zähnen sein.

    Draußen läuft er noch relativ gut und will auch gar nicht nach Hause, aber hier drinnen ist er ein Häufchen Elend und ich bin so hilflos...

    Ich wünschte mir so sehr, daß er wieder gesund wird, aber ich habe in mir drinnen ein ganz komisches Gefühl....

    Vielleicht hat einer von Euch eine Idee!? Ich wäre wirklich sehr dankbar für alles, was meinem kleinen Kerl helfen könnte!!

    Liebe Grüße
    Germonia