Beiträge von Floydie+Duran

    Hmmmm,
    ich hatte eigentlich gehofft um eine ausführliche Erklärung rum zu kommen :D

    Schnüffeln beruhigt und macht müde.
    Das merke ich immer wieder.
    Ich denke mal, das hat schon alleine mit der Körperhaltung zu tun.
    Kopf hoch bedeutet ja meistens Anspannung, Kopf runter relaxen oder beschwichtigen.

    Viele Hunde brauchen das sicherlich nicht, und die 50:50 Methode finde ich super.
    Duran ist aber ein Hund, der sehr wenig Impulskontrolle hat
    und bei Fremdhunde-Sicht sofort auf 180 geht und sich furchtbar aufplustert.
    Viele meiner Kunden-Hunde sind auch so, oder sie ziehen noch furchtbar an der Leine.

    Seit dem ich die 'Ohmmmmmmmmmm' Spaziergänge mache und empfehle,
    ist das Leineziehen und Aufplustern viiiiiiiiiel besser geworden
    und Hundi hat auf unserer Runde ein entspanntes Gesicht,
    das Stressgesicht sehe ich nur noch ganz kurz, wenn ein anderer Hund vorbeiläuft.

    Ein spanischer Hundetrainer, den ich persönlich absolut super finde,
    nutzt die 'abwärts-Kopfbewegung' bei Leinenagression.
    Er sucht erstmal die für den Hund nötige Distanz und lässt dann,
    während ein anderer, ruhiger Hund in dieser Distanz vorbeiläuft,
    Futter auf den Boden fallen, statt es aus der Hand zu geben.
    Aggro-Hundi macht Kopf runter und sucht Würstchen (beschwichtigt),
    während anderer Hund vorbeiläuft.
    Mit dieser Methode konnten wir die Distanz schon in wenigen Tagen
    auf wenige Meter verringern.
    Würstchen Stück für Stück weglassen war auch kein Problem,
    da der Aggro-Hund schnell selber merkte, was er tun musste,
    um Konflikte zu vermeiden: schnüffeln.

    Interessantes Thema :D

    LG
    Chrissi

    Ich lasse meine Hunde immer schnüffeln,
    ich fördere das bei nervösen Hunden sogar.

    Meiner Meinung nach ist das wichtig für sie.

    Viele Hunde hören auf an der Leine zu ziehen,
    wenn wir den Spaziergang schon so anfangen,
    dass wir superlangsam und super-relaxed und mit
    viiiiiiel Zeit auf die Runde gehen.

    Sport gibt's dann auf anderem Wege, aber nicht
    während des Schnüffelspazierganges.

    LG
    Chrissi

    Ich kann über die Suchfunktion nix passendes finden,
    kann aber auch sein, dass ich falsch suche :headbash:

    Ich wurde gefragt, ob man bei epileptischen Hunden über
    die Ernährung die Krankheit beeinflussen kann.

    Neben Phenobarbital und sonstigen Dingen.

    Weiss jemand was, oder - wenn's schon einen Thread gibt -
    kann mir jemand sagen, wo ich den finde ?

    Danke und LG
    Chrissi

    Huhu !

    Das kann Euch mit jedem Hund passieren, auch mit nicht Hütehunden.
    Für hunde sind sich schnell bewegende Wesen ein sehr hoher Reiz.

    Man muss langsam die Impulskontrolle trainieren.

    Ich würde einfach anfangen und den Reiz dann nach und nach erhöhen,
    bis Ihr am Ende das Pferd galoppieren lassen könnt, und die Hündin
    liegend zusehen kann und sich kontrolliert.

    Das was Ihr da gemacht habt, war von einem 6-jährigen Schüler Abitur zu verlangen.

    Ich würde langsam aber täglich daran arbeiten, immer auf einem Level,
    das sie noch managen kann und sie für ihre Erfolge belohnen.

    Such mal hier im Forum nach 'Impulskontrolle', Anti-Jagd-Training oder 'Premack Prinzip',
    da findest Du genügend Info über das 'wie'.

    LG
    Chrissi

    In dem Falle - wenn das so aus der Ferne geht
    und ohne den Hund persönlich zu kennen, also rein nach Rasse-Eigenschaften -
    würde ich von Überforderung reden.

    Der Hund steht wahrscheinlich permanent unter Stress,
    solange er im Garten ist.
    Erstens, weil er dort unfähig ist abzuschalten und Ruhe zu finden
    und zweitens, weil er als Wachhund wahrscheinlich nicht geeignet ist,
    aber als solcher versucht den Garten zu verteidigen.
    Die Anforderungen sind für ihn zu hoch.

    Er hat sonst schon genügend Programm, physisch und mental,
    da braucht er nicht auch noch Dauerstress im Garten.
    Ich würde ihn im Haus behalten und darauf achten, dass er Ruhezone
    und -phase hat, die konsequent eingehalten werden.
    Dann ist auch der Hund zufriedener.

    Ich hab auch so einen Hund hier.
    Viele Leute meinen, es sei Tierquälerei, einen so grossen Hund in der Stadt
    in einer Wohnung zu halten, der bräuchte einen Garten.
    Er geniesst Garten auch, wenn wir mal ausserhalb sind.
    Wenn ich aber merke, dass er am Zaun hängt und kläfft, ist sofort Schluss und er muss rein.
    Er fährt dann innerhalb kurzer Zeit so hoch, dass es für ihn nur noch Stress bedeutet.

    LG
    Chrissi

    Kann es sein, dass er sich im Garten zu sehr stresst,
    weil er ständig Leute vom Zaun verscheuchen muss
    und so in ein stereotypes Verhalten fällt ??

    Vielleicht braucht er mehr Auszeiten im Haus.

    Was ist er denn für eine Rasse ?

    LG
    Chrissi