Beiträge von Floydie+Duran

    Noch eine Theorie :-)
    Ich meine, es könnte vielleicht an der Haut liegen. Es gibt ja Hunde mit sehr
    fettiger Haut, da hat dann das Fell auch eine sehr fettige Schicht, die nach
    dem Streicheln in so schwarzen Röllchen von den Händen abgerieben
    werden können.
    Die riechen immer etwas strenger, finde ich.

    Mein erster Hund, Lukas, war ein Schweizer Senn / Bobtail mix. Der hat
    ab und zu schon mal sehr extrem gemüffelt. Nach der Kastration auch, da
    war kein Unterschied festzustellen.
    Ich hab das so halbwegs mit täglichem Kämmen und Bürsten hinbekommen,
    aber er hatte auch dieses sehr fettige Fell.

    Alle meine anderen Hunde haben kurzes, dichtes, wenig fettiges Fell und
    riechen fast gar nicht.
    Ich kämme immer noch jeden Tag, und gebadet wird immer nur im See
    oder in Pfützen, nie zuhause mit Shampoo.

    LG
    Chrissi

    Egal ob pro oder contra, man sollte das nicht generalisieren. In einigen
    Fällen ist eine Kastration auch ohne medizinische Indikation sicherlich
    hilfreich FÜR DEN HUND, niemals für den Halter, das wäre egoistisch.

    Ich bin generell dafür, aber nur, weil ich in Spanien lebe und es hier einfach
    noch zu viele 'Hobbyzüchter' gibt und die Perreras dementsprechend
    überquellen. Meinetwegen sollen die hier eine generelle Zwangskastration
    einführen, dann ist endlich auch mit dem Hunde-Export in nördliche Länder
    schluss.

    Jetzt aber mal so meine Gedanken:
    Immer wieder höre ich das Argument, dass eine Kastration ein unnötiger
    Eingriff (einverstanden !) ist und es gegen die Natur des Hundes geht.
    Mir stellt sich die Frage: WAS ist die Natur des Hundes in unserer doch so
    unnatürlichen Weise, diese Tiere zu halten ?
    Hunde sind ja nunmal keine Wölfe, leben nicht in Rudeln und haben somit
    auch kein Alphatier, das die sexuellen Aktivitäten der anderen Tiere
    unterdrückt.
    Hunde wollen immer und sind mM nach auch immer öfter hypersexuell.
    Sie leben nicht mehr auf Müllhalden (zumindest meine nicht) und 'dürfen'
    eben nicht immer.
    Genau das würde beim Menschen aber zu physischen Problemen führen.
    Menschen können sich da Abhilfe schaffen, hab ich bei einigen Hunden auch
    schon mit Sofakissen gesehen.
    Schön find ich das aber für den Hund nicht. Die kommen mir doch eher
    unglücklich bei der Vergew***** des Kissens vor.

    Ich persönlich kenne wenige unkastrierte Rüden, die ein ausgeglichenes
    und angenehmes Wesen haben. Das sind durch die Bank Hunde, die aus-
    reichend und typgerecht beschäftigt werden und fähige Besitzer haben.
    Aber mal ehrlich: das sind die wenigsten. Die meisten Rüden haben
    meiner Meinung nach doch eher unter ihrem Trieb, den sie nicht ausleben
    können, zu leiden.

    Oder seid Ihr da anderer Meinung ? Wäre mal interessant.....
    aber nicht wieder in gegenseitige Beschimpfungen verfallen, das wäre
    schade.

    LG
    Chrissi

    So......
    heute morgen hab ich die Kleine erst mal mit zum joggen genommen.
    Ich dachte eigentlich, sie würde nicht die komplette Zeit mithalten, sie
    ist aber fröhlich vorausgerannt. Sie hat es sichtlich genossen, mal so
    richtig die 'Sau' rauszulassen. Dabei ist sie sehr folgsam und entfernt
    sich nie weiter als 20 m. Das ist wohl auch Unsicherheit.

    Alles in allem lerne ich sie als eine eigentlich kernige Hündin kennen,
    die aber wahrscheinlich durch zu viel Sofakissen und zu wenig Matsch
    und rumcrossen eher ein bisschen unsicher ist. Zudem wurde sie ja auch
    überbeschützt. Wie schon Serratus Oma sagt.
    Aber das kann man ja ändern.......
    Sie pinkelt übrigens über alle Pipis drüber und markiert fast wie ein Rüde.
    Ansonsten hätte sie wohl gerne mehr Aufmerksamkeit als ich ihr
    zugestehe.

    Nach dem Joggen hab ich hier meinen normalen Tagesablauf gehabt mit
    Staubsaugen und so. Dabei bin ich zufällig ein paarmal aus der Haustüre
    'entwischt', hab das aber jedesmal kurz mit einem Handzeichen und 'stay'
    angekündigt. Beim dritten mal fand Pipa es i.o. und ist liegengeblieben.
    Auch jetzt ist sie nicht hier im Schlafzimmer, sondern bleibt lieber im
    WoZi liegen, statt mir hinterherzutappeln. Sie ist müde :-)

    @ Serratus Oma
    Danke für die vielen hilfreichen Tipps. Ich werd gleich mal anfangen
    solche Dinge aufzuschreiben !

    @ Yvonne
    Dachte ich auch, ich würde Duran NIEMALS aus solchen Gründen
    weggeben. Aber Pipa kommt hier zur Ruhe, sie läuft ohne Leine mit
    mir mit und tobt fröhlich. Sie geht auch schon von der Strasse aus direkt
    auf unsere Haustüre zu.

    @ agil
    Nach diesen zwei Probetagen werde ich sie evtl noch ein paar Tage hier
    behalten und dann gegen Ende der Woche wieder zurückbringen, mit
    der Auflage, dass zuhause lediglich geübt wird (mit mir täglich dabei)
    und Pipa bei Abwesenheit zu mir kommt. Ich wohne 5 min. entfernt.
    Das ist eine gute Idee, und so in etwa hatte ich mir das auch gedacht.

    Kann man ja ruhig ein paar Monate so machen, bis es zuhause
    funktioniert. Man merkt sie hier eigentlich nicht. Sie ist ruhig und
    angenehm. Pinkelt nur nachts unter den Küchentisch :-)

    LG und vielen Dank für Anteilnahme und Tipps !!!

    Chrissi

    Nee, ich hab das wohl nicht genau beschrieben.
    Ich wollte sagen, dass Duran eigentlich ganz ruhig war und meine
    Bekannte ihn mit ihrem Gebrabbel eher nervös gemacht hat.
    Sie hat auf ihn eingesabbelt und er fand plötzlich, dass mit der Situation
    ja was nicht stimmen kann, wenn sie so nervös reagiert.

    Er kennt das von mir eben nicht. Bei mir gibt's ein klares 'Du bleibst da' und
    damit hat sich's. Damit kann er viel besser umgehen.

    LG
    Chrissi

    Huhu Ulli,

    hmm, ja, das sind gute Ideen.
    Aber wie bekommen wir geregelt, dass Frauchen aus dem Haus kann, um
    ihre Termine wahrzunehmen, ohne Pipa momentan gleich stundenlang
    alleine zu lassen ?

    Mit guten Ratschlägen und 'Führungs-Training' hat sie ihr Online-Trainer
    schon versorgt, die Theorie kennt sie also.
    Ich muss nur hinbekommen, dass sie das auch umsetzt.
    Und das ist in 45 min. täglich fast nicht zu schaffen.

    (Hier riecht's gerade nach frischem Häufchen, muss mal nachsehen, ob
    sie wieder reingesch**** hat. Das tut sie, wenn man nicht auf sie achtet).
    Kleine Hexe :-)

    Vorhin komme ich in's Schlafzimmer und finde Miguel im Bett lesend vor,
    und Pipa an seinen Füssen.
    HÄÄÄÄÄH ??????????????? Hund im Bett ?????????? Miguel !!!!!!
    Er: 'Du hast gesagt, ich soll sie ignorieren........'
    Da musste ich lachen........ ich hab ihm dann gezeigt, wie er sie mit dem
    Fuss leicht anschiebt, damit sie runterhüpft.
    Sie verweigert auch ihr Futter. Macht nix.

    Morgen mehr........

    LG
    Chrissi

    Gutes Thema

    ich hab seit heute hier auch so einen Fall, Pipa, Zwergschnauzer, die noch
    nie so richtig Hund sein durfte.
    Weiss nicht, ob ihre Unfähigkeit, alleine zuhause zu bleiben, daher rührt,
    aber ich denke schon.
    Ich zwinge sie gerade dazu, Hund zu sein, und sie findet es gar nicht
    so klasse.

    Am Samstag, als ich auf dem Hupla war und mal einen Moment keine Zeit
    für Duran hatte, hab ich die Leine einer Freundin in die Hand gedrückt, die
    ausserhalb des Trainingsplatzes stand.
    Duran hat mir hinterhergeschaut, aber sich nicht beschwert.
    Da fängt die gute Frau an, auf ihn einzusäuseln: 'Musst nicht traurig sein,
    die Mami kommt gleich wieder. Schau, sie ist ja noch in der Nähe........
    usw. usw.'
    Ich hab mich entsetzt umgedreht und nur völlig geschockt reingeschaut.
    Hinterher, als niemand zuhören konnte, hab ich sie gefragt, ob sie sich
    immer noch wundert, dass Duran viel gehorsamer ist als ihr Rex.

    *kopfschüttel und augenroll*

    Ich halte mich ja auch oft für ein bisschen bekloppt, weil ich mir so viele
    Gedanken mache, aber ich glaube, sowas hab ich noch nie gemacht.
    Ich bin eher von der trockenen, wortkargen Fraktion, damit kommen
    Hunde glaube ich besser klar.

    LG
    Chrissi

    Genau das war auch mein Eindruck.
    Daher bin ich auch unsicher, ob man da überhaupt was machen kann,
    da Frauchen sich ändern muss, und der Hund eigentlich nur ein bisschen
    umlernen.

    Zu mir genommen habe ich Pipa, weil Frauchen erst mal zur Ruhe kommen
    muss. Die Situation war ziemlich verfahren, es liegen bereits Anzeigen der
    Nachbarn vor, und die Frau ist nicht mal mehr zum einkaufen aus dem Haus
    gegangen.
    Bis morgen abend ist Pipa hier. Sie benimmt sich soweit normal, ausser
    wenn einer von uns an die Haustür geht, dann wird sie nervös. Und ich
    habe das Gefühl, dass sie auch sonst eher ein unruhiger Geist ist.
    Wir ignorieren sie erstmal.
    Heute nachmittag haben wir einen langen Spaziergang gemacht und Pipa
    hat so richtig 'die Sau rausgelassen'.
    Danach war ersmal Ruhe, aber jetzt ist sie wieder mobil.

    Ich möchte morgen mal ein paar Proben machen, wie sie sich verhält,
    wenn ich aus der Haustür rausgehe und wieder rein. Bei offener Türe.
    Duran bleibt da normalerweise ruhig, vielleicht kann sie sich da ja mal
    was abschauen.
    Wenn ich das Gefühl habe, man kann etwas bewirken, dann lade ich
    Frauchen hierher ein und wir üben erstmal hier.

    Ich möchte nicht bei ihr zuhause arbeiten, da ich befürchte, dass
    Frauchen Pipa stundenlang alleine lassen muss. Sie muss oft Termine
    wahrnehmen.
    Ich fände es besser, wenn man erst mal minutenweise übt.

    Weiss auch nicht. Bin etwas ratlos.
    Ich schreibe morgen mal, wie's so klappt.

    LG
    Chrissi

    Sooooooo, ich hätte mal gerne ein paar Meinungen und Sonstiges.

    Ich arbeite normalerweise zuhause mit meinen Kunden, und helfe ihnen
    ein wenig bei der Erziehung ihrer Hunde.

    Letzte Woche aber hat mich eine Frau angerufen, deren Hündin 'Trennungs-
    angst' hat. Ich bin also da hin und habe mit ihr gesprochen.
    Mein Eindruck: Hündin (Zwergschnauzer) relativ normal, schlechte Kindheit,
    da aus Hundehandel, aber eigentlich machte sie einen relativ normalen
    Eindruck auf mich.
    Frauchen ist ein eher unsicherer Mensch, übertütelt den Hund und nur bei
    dem Gedanken, dass der Hund alleine zuhause bleiben muss und eventuell
    wieder 6 Stunden heult, stresst sie sich.
    Frauchen hatte selber schon 'Anspannungs-Attacken', die auch bei ihr
    medikamentös behandelt wurden.

    Frauchen hat schon mit einem online-Hundetrainer (???????????) gearbeitet,
    der als erstes mal Medikamente und sonstige Massnahmen eingeleitet
    hat. Hund ignorieren etc.

    Ich hatte nach dem Gespräch so das Gefühl, dass die Situation komplett
    verfahren ist.
    Also hab ich Pipa jetzt hier. Heute morgen habe ich sie abgeholt, erst mal
    für zwei Tage. Sie ist recht entspannt, Duran steckt gerade seine Grenzen
    ab, aber ansich ist die Situation entspannt-verspielt.

    Nachher gehen wir spazieren und ich werde morgen mal vorsichtig anfangen,
    aus der (geöffneten) Haustür zu spazieren, für ein paar Sekunden.

    Mein Plan für die (wochenlange) Trainingszeit (wenn ich irgendwelche
    Möglichkeiten zur Besserung sehe, in den zwei Probetagen):
    1. Training hier bei mir zuhause, bis Pipa alleine bleibt ohne zu jammern.
    Zeitraum: unbegrenzt, das was nötig ist.
    2. Frauchen kommt hierher und wir üben das gemeinsam, hier bei mir.
    3. Pipa geht heim und wir üben dort täglich gemeinsam.
    4. Pipa bleibt zuhause sekundenlang (später minutenlang) alleine.

    Meine Bitte und Frage:
    Habt Ihr Erfahrungsberichte, die mir zu Nutzen sein könnten ?
    Irgendwelche Info meinerseits, die Ihr noch brauchen könntet ?
    Irgendwelche Dinge, die ich vielleicht wissen sollte und die mir vonnutzen
    sein könnten ?

    Danke schon mal.
    Ich bin zuversichtlich, dass das hier bei mir funzt. Nur der Übergang wird
    dann schwierig.

    LG
    Chrissi