Aaaalso,
es sieht so aus, als ob ich Literaturhinweise über Studien für die ersten
beiden Angstphasen bekommen könnte, sogar auf spanisch.
Die 3. Phase ist aber irgendwie so en Mysterium, über das nix Genaues
geschrieben steht.....
LG
Chrissi
Aaaalso,
es sieht so aus, als ob ich Literaturhinweise über Studien für die ersten
beiden Angstphasen bekommen könnte, sogar auf spanisch.
Die 3. Phase ist aber irgendwie so en Mysterium, über das nix Genaues
geschrieben steht.....
LG
Chrissi
Das liegt an der einen einzigen Gehirnzelle, die BCs ja bekanntlich haben.
![]()
UPS !!
![]()
Würde aber trotzdem noch gerne was vom Themenstarter zu diesem Problem hören.
Hmmm..... magst Du Recht haben.
Und Du meinst, der Hund würde dadurch verleitet, auch anderen
UFOs hinterherzujagen ?
Soll doch mal der Themenstarter antworten und sich dazu äussern !!!
Dann dürfte man aber ja auch nicht Discdoggen, oder ?
Weiss nicht, was ich davon halten soll.....
Wenn der Hund gelernt hat, richtig zu springen, ohne sich wehzutun,
finde ich das eigentlich nicht so verwerflich für Leute, die körperlich
sehr fordernde Hunde haben und nicht so mitkönnen.
Ich denke, es kommt auf den Hund, seine Grunderziehung und das
richtige Mass an.
In falschen Händen sicherlich eine Gefahr für Hund und Umwelt.
LG
Chrissi
ZitatUns kommt es so vor, als ob er ziemlich viel Angst hat, gerade auch, weil er immer seinen Oberkörper zum Boden bewegt, wenn wir ihn streicheln wollen.
Ich hab in meinem Post vorhin keine Fragen gestellt, sorry.
WIE fasst Ihr ihn denn an, und wo ?
Ruft ihr Ihn zum streicheln, oder kommt er von alleine ?
Geht Ihr auf ihn zu, um ihn zu streicheln ?
ZitatVielleicht hat ja noch einer ne Idee was wir da machen können, er kriegt wirklich alles von uns.
Das könnte der springende Punkt sein.
Viele Menschen machen den Fehler, die 'arme, geschundene Kreatur' zu sehr zu bemitleiden und mit Liebe und sonstigen Emotionen zu überschütten.
Das kann den kleinen ganz schön aus dem Gleis werfen.
LG
Chrissi
Ich würde auch vermeiden, dass Balu in den Besitz von irgendwelchen Spielzeugen kommt, die er evtl. verteidigen könnte.
Spielzeuge sind generell MEINE, und ICH verwalte die und entscheide, wer wann und wie mit mir spielt. Niemals würde ich zulassen, dass mein Hund von mir verlangt, dass ich ihm das Stöckchen schmeisse.
Das mal vorweg.
Du hast zwei Rüden, einer ist gerade mal erwachsen geworden, aber offensichtlich noch nicht souverän genug, um mit einem jungen Drängler klarzukommen; und einen Jungspund, der seine Grenzen austestet.
Offensichtlich hat er damit auch Erfolg, da Mami ihn ja jedesmal beschützt, wenn er wieder mal Haue bekommt, weil er Grenzen ausgetestet hat.
Diese Haue sollte er aber bekommen.
Du schreibst von einigen Schrammen. Und ein wenig Blut. Das hört sich für mich nach einem mittleren Kommentkampf mit Beisshemmung an, so aus der Ferne.
Da würde ich mich nie einmischen. Ihr habt bisher konsequent Balu's Autorität untergraben und Paco singalisiert, dass er ruhig weitermachen soll. Wie soll denn Balu da reagieren, als ständig den Kleinen in die Schranken zu weisen ?
Wenn die beiden das einmal so unter sich ausmachen konnten, sollte bei zwei Rüden eigentlich jedem klar sein, wo der Hammer hängt. Das muss bei Euch aber erst noch passieren.
Und Konfliktsituationen mit Ressourcenverteidigung würde ich in den nächsten 2 - 3 Jahren konsequent vermeiden.
LG
Chrissi
P.S. Ach ja.... zuviel Liebe ist bei zwei Rüden in dem Alter auch nicht so gesund. Ich spreche jetzt von knuddeln und schmusen. Du solltest schon etwas souveräner und 'trockener' auftreten, damit die beiden Dich ernst nehmen.
Ich denke auch, dass Ihr Geduld braucht, Euch aber trotzdem noch ein wenig intensiver mit Aggressionsverhalten bei Hunden befassen solltet.
Hundeschule ist schon mal nicht schlecht, dort sollte aber dann auch jemand sein, der mit dem Thema fachgerecht umgehen kann, und das ist m.E. eher selten.
Heimtraining finde ich besser, da der Hund da in seiner gewohnten Umgebung nahezu stressfrei agieren kann und somit das eigentliche Problem besser erkannt werden kann.
Ich würde viel lesen, nicht nur hier im DF, sondern auch ganz spezielle Bücher zum Thema 'Dominanz' (*hüstel*), Aggression, Kommunikation (ganz wichtig !).
Ich dachte auch, ich kenne mich mit Hunden aus, vor so ca. 5 Jahren.
Und ich komme fast täglich wieder unsanft aus den Wolken auf den Boden der Tatsachen zurück ![]()
Jetzt zum 'einfach so' beissen.
Ich kenne einen BC, Rüde, 2.5 Jahre alt. Der beisst für ungeschulte Augen auch 'einfach so' zu.
Er geht freundlich auf alle Leute zu, wedelt, hechelt, schleckt Hände ab. So dass man eigentlich denkt: 'Hey, der Kerl ist ja richtig nett, den knuddel ich mal richtig durch.' Und schwupps...... kneift er einen in die Hand. Wenn man Glück hat, knurrt er zuerst noch.
Und er kündigt es eben doch an ! Man muss es nur erkennen, und dazu muss man sich ein wenig schulen. Mich hat er noch nie gebissen. Ich bin ihm gegenüber aber auch ein ignorantes A*** ![]()
Die meiste Zeit ignoriere ich seine Annäherungsversuche. Nur ab und zu hocke ich mich auf einen Stuhl und streichle ihn. Dabei halte ich ihn aber niemals fest, das mag er nicht. Ich streichle ihn vorwiegend im hinteren Bereich des Körpers und vermeide Gesicht und Hals und vor allem Nacken. Bevor er es für nötig hält zu knurren, hört er auf zu hecheln und wird ein ganz klein wenig verspannt. Das kann nur eine Sekunde sein. Da steh ich sofort auf und lass ihn links liegen. Woraufhin er eilig wegrennt. Würde ich das nicht tun, würde er sich genötigt fühlen mich anzuknurren. Hätte man ihm das Knurren verboten, würde er sofort zubeissen.
Ich komm mit dem Kerl klasse klar, weil ich weiss, dass er betüteln lästig findet.
Er steht aus verschiedenen Gründen, die hier nicht hergehören, ständig unter Stress, und dieses Verhalten ist eine Symptomatik.
Ich erzähle diesen Fall, weil ich irgendwie das Gefühl habe, dass Gründe und Symptomatik bei Eurem Hund ähnlich sein können.
D.h. mit ein bisschen lesen, Erfahrung sammeln, lernen und Einfühlungsvermögen, sollte Euer Hund sich bald verstanden fühlen und aufhören zu beissen.
Liebe Grüsse
Chrissi
ZitatIch habe rein gar nichts von Kuscheln, Kraulen und Schmusen gehört...
Verena !!!!
![]()
Hast Du schon mal einen echten Sheriff kuscheln gesehen ?
UPS ! :stumm:
Chrissi
Walter !
Fehlte Dir nicht noch 'ne Zweitfrau ?????
:joint:
Chrissi
Ich schliesse mich Billchen an.
Ich denke, der 'Mensch' (Namen kennen wir ja nicht) hat einfach von irgendwem gesagt bekommen, dass diese Hündin im Zwinger gehalten werden muss. Warum auch immer, und die emotionalen und kynologischen Kapazitäten dieses Ratgebers in Frage stellend.
Es ist durchaus möglich, einen aktiven, arbeitswütigen und triebstarken Hund im Haus zu halten. Kann ich beweisen.
Und ich denke auch, dass gerade ein Hund, der im Polizeidienst arbeitet und ausgebildet wird, enorme emotionale und charakterliche Stärke und Festigkeit beweisen muss. Dessen wird er aber durch soziale Isolation niemals fähig sein.
Der Hund jault, weil er sich unsicher fühlt. Will man das im Polizeidienst ?
Souveränität und Druckresistenz kann nur ein emotional ausgeglichener Hund beweisen.
Das Einzige, was diese Hündin und ihr Halter lernen sollten, ist, wie man nach der Arbeit zuhause abschalten kann. Das finde ich enorm wichtig, für einen Arbeits- oder einen Familienhund.
Ob sie nun nachts (und das ist für mich von Mitternacht bis 7 Uhr morgens, nicht länger) im Schlafzimmer, auf dem Sofa oder im Zwinger nächtigt, ist für mich nicht ganz sooooo wichtig, sondern eher eine Sache der Gewöhnung.
Offensichtlich ist die Hündin das ja schon gewohnt. Wenn sie nun plötzlich anfängt nachts zu jaulen, sehe ich die Schuld beim Halter, nicht beim Hund.
Einwirken sollte der Halter daher auf sich, nicht auf den Hund.
Und wie ? Die Zeit im Zwinger verkürzen und den Hund an Ruhephasen im Haus gewöhnen.
Dan ist es mit dem Gejaule auch vorbei.
Gruss
Chrissi