Mannmannmannmannmann !
Da war man mal eine Woche in Rom beim Ratzi (jo mei !) und dann muss man sich durch dieses Gewühl finden, um mal eine konstruktive Antwort loszuwerden.......

Nachdem ja schon alle möglichen klimatischen und verwandschaftlichen Bedenken angebracht wurden, möchte ich doch nur noch eins einwerfen:
Hunde, die in Afrika leben, leben zwangsläufig oft ziemlich isoliert in ihren Häusern und Gärten.
Sozialisierung von Welpen auf Menschen, Hunde und europäischen Lebensstil ist daher äusserst schwierig, und die ist mit Sicherheit bei einem so aufgewachsenen Hund als Erwachsener nicht mehr gut nachzuholen.
Wir haben hier ein solches Beispiel: Eine RR Hündin, die ihre Besitzerin (im Corps Diplomatique) sich in Nigeria gekauft hat. Die hatte hier nach ihrem Rück-Umzug nach Madrid höllische Schwierigkeiten, mit dem Stadtleben einigermassen klarzukommen.
Meine Freundin aus Deutschland lebte auch vier Jahre in Afrika. Die haben dort ein Haus mit zwei Bullmastiffs übernommen, die konnte man unmöglich aus dem Garten mit rausnehmen. Die liebten zwar ihre Familie und die Kinder.
Jeder Fremde, der einfach so in den Garten marschierte, wurde aber gnadenlos an die Wand gestellt und nicht mehr rausgelassen. Die Hunde wurden beim Wegzug meiner Freundin auch dort gelassen und vom Nachmieter übernommen.
Ausserdem habe ich gehört, dass vielerorts in Afrika die tierärztliche und nahrungstechnische Versorgung für einen Hund äusserst dürftig bis nicht vorhanden ist.
Südafrika ist da sicher anders, aber ein Freund von mir lebt in Ecuatorial-Guinea und der sagt, dort jibbet garnüscht.
Soviel zum eigentlichen Thema.
Beim Auswandern wünsche ich Dir viel Spass und Erfolg. Auch wenn's manchmal ernüchternd sein kann, finde ich es doch immer wieder bereichernd, den Horizont zu erweitern.
Manchmal ist der Horizont der Tellerrand 
LG
Chrissi