Beiträge von Floydie+Duran

    Das is ne Fangfrage, Walter !! :D

    Duran wird nervös, wenn ich Anzeichen für den Aufbruch gebe.

    Ich hab dann zwei Möglichkeiten:
    Entweder ich sage: 'Ja, jetzt gehen wir.'
    Dann weiss er, dass er mit darf und läuft schon mal zur Tür,
    um dort auf mich zu warten.
    Ich fände einen hüpfenden Hund äusserst lästig, da ich mich zum
    Schuhe binden bücken muss, und das gäb dann schon mal eine
    blutige Nase oder Abgeschlabber. Also gibt's das bei mir nicht.
    Ich mach aber auch kein Aufhebens um's Weggehen.

    Oder ich sage: 'Schön brav sein, dableiben.'
    Da weiss er, dass er nicht mit darf.
    Daraufhin legt er sich meistens auf seine Decke und verabschiedet
    sich mit einem 'Hmmpfffff'.

    Ich mag Hysterie weder bei Menschen noch bei Hunden.
    Interessanterweise hatte ich aber auch noch nie so einen 'Singer und Hüpfer'.

    LG
    Chrissi

    Mannmannmannmannmann !
    Da war man mal eine Woche in Rom beim Ratzi (jo mei !) und dann muss man sich durch dieses Gewühl finden, um mal eine konstruktive Antwort loszuwerden.......
    :D

    Nachdem ja schon alle möglichen klimatischen und verwandschaftlichen Bedenken angebracht wurden, möchte ich doch nur noch eins einwerfen:

    Hunde, die in Afrika leben, leben zwangsläufig oft ziemlich isoliert in ihren Häusern und Gärten.
    Sozialisierung von Welpen auf Menschen, Hunde und europäischen Lebensstil ist daher äusserst schwierig, und die ist mit Sicherheit bei einem so aufgewachsenen Hund als Erwachsener nicht mehr gut nachzuholen.

    Wir haben hier ein solches Beispiel: Eine RR Hündin, die ihre Besitzerin (im Corps Diplomatique) sich in Nigeria gekauft hat. Die hatte hier nach ihrem Rück-Umzug nach Madrid höllische Schwierigkeiten, mit dem Stadtleben einigermassen klarzukommen.

    Meine Freundin aus Deutschland lebte auch vier Jahre in Afrika. Die haben dort ein Haus mit zwei Bullmastiffs übernommen, die konnte man unmöglich aus dem Garten mit rausnehmen. Die liebten zwar ihre Familie und die Kinder.
    Jeder Fremde, der einfach so in den Garten marschierte, wurde aber gnadenlos an die Wand gestellt und nicht mehr rausgelassen. Die Hunde wurden beim Wegzug meiner Freundin auch dort gelassen und vom Nachmieter übernommen.

    Ausserdem habe ich gehört, dass vielerorts in Afrika die tierärztliche und nahrungstechnische Versorgung für einen Hund äusserst dürftig bis nicht vorhanden ist.
    Südafrika ist da sicher anders, aber ein Freund von mir lebt in Ecuatorial-Guinea und der sagt, dort jibbet garnüscht.

    Soviel zum eigentlichen Thema.

    Beim Auswandern wünsche ich Dir viel Spass und Erfolg. Auch wenn's manchmal ernüchternd sein kann, finde ich es doch immer wieder bereichernd, den Horizont zu erweitern.
    Manchmal ist der Horizont der Tellerrand :D

    LG
    Chrissi

    Ich hatte früher auch Allergie gegen alles haarige und habe mich gegen Katzen und Hunde selber desensibilisiert, indem ich mit ihnen zusammenlebte. Der Schuss kann aber auch nach hinten losgehen. Man weiss nie, ob eine Exposition die Allergie verschlimmert oder eine Desensibilisierung stattfindet.

    Ich hatte, bevoe ich meinen ersten eigenen Hund mit 14 bekam, auch erst eine Ferienhündin.
    Dieselbe Geschichte wie bei Dir: Erst alle Dorfhunde Jahrelang gassi geführt, und dann wollte ich einen eigenen.
    Meine Eltern trauten aber meinem Verantwortungsbewusstsein nicht so ganz, und so nahmen wir eine Münsterländer-Hündin für 6 Wochen Ferien bei uns auf.
    Das klappte super, und so zog Gina ein halbes Jahr später bei uns ein.
    Da wussten wir aber schon, dass ich meine Allergie so gut wie abgelegt hatte.

    Ich würde das mit dem Ferienhund noch mal intensiver verfolgen ! Ich habe damals eine Annonce in die Lokalzeitung gesetzt und Zettel in den Einkaufsläden aufgehängt. Meine Initiative hat dann auch meinen Papa überzeugt.

    Ansonsten gibts hier in Spanien ein Produkt von Bayer, das heisst
    Vetriderm Topic Lotion und reduziert eine allergische Reaktion drastisch.

    Grüssle
    Chrissi

    Na, das würde mich jetzt aber auch mal interessieren.
    Wo bitte gibt's in Spanien Hundestrände ?????????

    Ich kann nur sagen, wie's dort zugeht, wo ich bis jetzt war.
    (Kantabrien, Cádiz und Cap de Creus/Katalonien)

    Im Sommer (Mitte Juni bis Mitte September) ist generelles Hundeverbot an allen Stränden und das wird auch überwacht und geahndet.

    In der restlichen Zeit kann man mit Hundi an den Strand, solange man niemanden stört. Bis jetzt haben wir da noch keine Probleme bekommen.

    LG
    Chrissi

    Lustig.
    Genau dieselbe Diskussion führe ich momentan in einem spanischen Forum mit einer Polizeihunde-Ausbilderin.

    Wir werden uns auch nicht einig.

    Nicht schlimm. Ich weiss, was ich tue und fühle mich gut dabei.
    Sie tut's offensichtlich nicht, denn sie versucht mich ständig von ihrer merkwürdigen Rudel- und Hierarchietheorie zu überzeugen.

    LG
    Chrissi