Beiträge von Floydie+Duran

    Zitat

    .... als einen anderen ggf. mit dem, was Du grade findest in die Flucht zu schlagen?

    Huhu......
    Ich arbeite auch - täglich - mit - vielen - Hunden.
    Und es ist noch nie (nie !) vorgekommen, dass ich schmerzhaft handgreiflich werden musste.
    Ich werde niemals hysterisch, erhebe nie die Stimme, schreie nicht.
    Ich geh einfach dazwischen. Egal ob meiner oder der andere der Aggressor ist.
    Das regle ich und das mach ich beiden ganz klar. Ohne irgendwelche Mittelchen.

    Ich musste gegen Hunde noch nie handgreiflich werden, weil die in Konfliktsituationen nicht den heilen Verstand verlieren.
    Menschen (und erst recht Hundehalter) schon.

    Und da musste ich auch schon handgreiflich werden, um einen hysterischen Anfall zu stoppen.

    Punkt.
    Chrissi

    Zitat

    Ich glaub, ich hol für Zoe auch so ein Laufband :lachtot:

    Meinte Miguel auch, als ich es ihm gezeigt hab.
    O-Ton: 'Da könnten wir zuhause bleiben und Fernseh schauen, während er
    zwei Stunden auf dem Band läuft. Dan isser auch müde !'

    :gott:
    Männer...........

    Chrissi
    :D

    Huhu !

    Ich finde es toll, dass Du Dir so viele Gedanken machst, ob Ihr nun auch
    'richtige' Hundehalter werden könnt.

    Repräsentativ ist mein Tagesablauf sicherlich auch nicht, aber ich schreib mal.
    Duran ist ein ca. vierjähriger Schäfer-Podenco-Mix. Sehr aktiv, wird erst
    jetzt langsam ruhiger und erwachsen.

    Morgens stehen wir um 8.30 auf (jahaaa - Spanien :D) und frühstücken gemütlich.
    Hund schläft auf Sofa, steht nicht auf.
    Um 10 Uhr geh ich mit Hund aus dem Haus. Meistens gebe ich so eine oder
    zwei Stunden Unterricht, in denen Duran entweder im Auto wartet oder mit
    auch mithilft. (Im Sommer fällt das flach, da geht's kurz gassi und er bleibt
    zuhause).
    Danach gehe ich mit ihm eine grosse Runde laufen mit Übungen, oder joggen,
    oder Fahrrad fahren (im Winter). Das sind so 1.5 bis 2 Stunden.
    Danach hab ich bis 18 Uhr keinen Hund mehr.
    Er muss und will dann ruhen. Das finde ich enorm wichtig.

    So um 14 Uhr sind wir zuhause. Mittagessen und Siesta.
    Ich gehe meist um 17 Uhr wieder aus dem Haus, weil ich nachmittags mehr
    arbeite als vormittags.
    Manchmal kommt Duran mit, manchmal bleibt er zuhause, je nach Auslastung
    vormittags und Lust und Laune.

    Um 20.30 geht's dann auf die Hundewiese, Winters so eine Stunde, im
    Sommer können's schon mal zwei Stunden sein.
    Wenn da nix los ist, gehen wir durch die Strassen, das findet er toll.
    Schnüffeln.

    Um 22 h ist Ende, wir gehen heim und er schläft.

    Am WE sieht alles ganz anders aus, da machen wir viel mehr und auch
    alle gemeinsam.

    LG
    Chrissi

    Ich könnt mich kringeln :lachtot:

    Aber dieses Video ist echt toll und auch interessant.

    Kurze Erklärung für die nicht Spanisch-sprechenden:
    Dieser Welpe heisst Sunday und ist hier bei ANAA zur Vermittlung (mittlerweile
    glaub ich aber schon adoptiert).

    Da haben ein paar Leute, die auch in der AEEC (Spanische Pet Dog Trainers
    Organisation) sind, einen kleinen Versuch zur Problembewältigung mit ihr
    gemacht.
    Ungefährlich und witzig.

    Sunday

    Was haltet Ihr davon ?

    LG
    Chrissi

    Ich würde (als Anfänger) eher zum erwachsenen Hund tendieren.
    Aber (!!): Nur aus einer privaten Pflegestelle, die den Hund gut kennt und
    bestätigen kann, dass er ein gutes Nervenkostüm hat und nicht schreckhaft
    aufgrund schlechter Erfahrungen ist.
    Es gibt viele Hunde, die so sind und auf ein neues Plätzchen warten.

    Euer Zeitplan ist doch ideal für einen Hund !!

    LG
    Chrissi

    Interessantes Thema !

    Walter:
    Wie stellt man denn bei toten Hunden Taubheit fest ? Geht das ?

    Und die Theorie mit der Selektion kann man so eigentlich ja nicht
    stehenlassen, denn dann würden Behinderungen bei sich seit Generationen
    wild vermehrenden Hunden ja vorkommen.
    Wenn auch weniger oft als bei Menschen, da oft nicht überlebensfähig in
    ihrer Umwelt, aber doch in irgendeiner Form ?

    Seit wann gibt's denn bei den Menschen (überlebende) Behinderte ?
    Das war doch sicher nicht immer so. Ursprünglich wurden doch alle
    Familien- oder Gruppenmitglieder zum Überleben gebraucht und 'unnütze'
    sicherlich aussortiert.

    Seit wann kann die Menschheit es sich leisten behinderte Menschen mit
    'durchzufüttern' ?
    Wenn wir uns das mal beantworten, dann kommt man vielleicht auch zu
    einem Ansatz zur Beantwortung von Björn's Frage.

    LG
    Chrissi

    Ich hab hier auch so einen.
    Auch erwachsen aus dem TH.

    Ich habe lange daran gearbeitet, mit ihm angeleint an angeleinten Hunden
    schön vorbeizulaufen.
    Das klappt mittlerweile echt gut.

    Sollte der andere Hund aber ohne Leine sein, rege ich mich nicht über die
    Halter auf oder diskutiere mit ihnen. Das bringt nix. Echt nicht.
    Die Leute sind meist sehr von ihrer Einstellung überzeugt und Du bist ja
    schliesslich der 'ahnungslose Neuling'.
    Bevor ich mir also irgendwelche Abhandlungen anhören muss, die mich nicht
    interessieren, lasse ich die Leine los und lauf weiter.
    Ist noch nie was passiert, auch wenn's ab und zu heftiges geknurre gab.
    Die machen das dann echt untereinander aus, wenn auch etwas ruppig.
    Wenn sich der andere Halter DANN beschwert, gibt's von mir was auffe
    Mütze !

    In Deinem Falle würde ich die Schleppleine dann loslassen, mich
    entfernen, und nur das Ende der SL festhalten, zur Sicherheit.

    Normalerweise glätten sich die Wogen schnell, wenn Mensch nicht mehr
    so dicht bei den Hunden steht.

    Letztens Sonntag-morgens war ich hier Brot kaufen. Ich muss sagen, dass
    hier in Madrid die meisten das mit dem Zusammentreffen von Hunden
    eher locker sehen. Ich auch, obwohl ich einen Knurrhahn hab.

    Nuja, ich komm so aus dem Bäcker raus, und da steht auf der anderen
    Strassenseite ein grosser, alter Schäferhund. Duran's typisches Feindbild.
    Herrchen ist so ein Feierabend-Säufer, der zwar den ganzen Tag draussen
    rumhockt, sich aber nicht um seinen Hund kümmert, der läuft dann eben
    so durch die Strassen.
    Dieser Hund ist auch völlig sozial verträglich, meiner aber eben nicht immer.
    Er kam auf uns zu, Herrchen weit und breit nirgends.

    Da hab ich die Leine fallengelassen und bin erstmal 10 m weiter weg
    gelaufen.
    Ausser ein bisschen gekeife war nix.
    Wäre ich in der Nähe geblieben, hätte der andere eventuell ein Löchlein
    im Ohr davongetragen.

    Ich seh's locker. Aufregen bringt nix.

    LG
    Chrissi