Beiträge von Floydie+Duran

    Boh, wie mühsam *stirnwisch*

    Da ich das Hobby-Mantrailing ja über unseren Verein veranstalten will, hat
    nun mein 'Chef' natürlich auch was dazu zu sagen.

    Nuja, hier sind einige Fragen, die ich gerne an die Experten stellen möchte:

    Ein Mensch mit Podenco-Hündin, der mitmachen will, hat im Agility probleme mit der
    Konzentration seiner Hündin, da sie sich im Parcours von jedem Düftchen
    ablenken lässt.
    Nun fragen wir uns, ob das Mantrailing dieses Problem verschlimmern könnte,
    da dieser Mensch eigentlich bald mit Turnieren anfangen wollte.

    Ein anderer Teilnehmer macht auch noch Obedience. Sein Hund (Am. Staff.)
    ist ein Spielzeug-Junkie und seiner Rasse entsprechend auch schwer von
    seiner Sucht abzubringen. Wir arbeiten dran. Aber sobald eben eine
    Beisswurst in seiner Nähe ist, verliert er momentan noch die Konzentration.
    Sollte man mit ihm eventuell lieber Guddies benutzen und das Spielzeug
    aussen vor lassen ?

    Und zuletzt noch eine Frage von mir.
    Sollte man sich übernehmen und eine Suche versehentlich so gestalten,
    dass der Hund sie noch nicht bewältigen kann. Kann ja mal passieren.
    Dann, nehme ich an, sollte man nicht das 'such' Kommando wiederholen
    und so unnötigen Druck ausüben, sondern die Suche abbrechen und eine
    leichtere neu aufbauen, oder ?

    Dankeschön für Eure aller Meinungen, die Ihr ja schon dabei seid.

    Chrissi

    Zitat


    hundesport ist sicher sehr teuer, und nicht in meiner stadt vorhanden, das heißt lange dort hin fahren.

    Ich weiss ja nicht, was Du Dir unter Hundesport vorstellst,
    aber soweit ich weiss, werden in einem Verein Jahresbeiträge bezahlt,
    die nicht unbedingt sehr hoch sind.

    Und bei G**gle hab ich gerade mal 'Hundesport in Krefeld' eingegeben,
    da kamen mir auf anhieb so an die 20 Vereine entgegen.

    LG
    Chrissi

    Hallo Cormac

    Nu lass ma nich so den Kopf hängen ! :/
    Ich kann ja verstehen, dass Du verzweifelt bist und im ersten Moment
    wütend reagierst. Das tu ich auch, und oft hilft's auch !

    Besser als bei Dir kann's der kleine Kerl doch nicht getroffen haben.

    Und viele Dinge regeln sich auch von alleine, wenn man nicht mit Gewalt
    rangeht.

    Ich hatte 11 Jahre lang einen Epileptiker hier bei mir. Am Ende ist er auch
    daran gestorben.
    Das hat mich aber nicht davon abgehalten, einen Leishmaniose positiven
    Hund aufzunehmen. (Nuja, nu isser negativ :roll: )
    Ganz im Gegenteil.
    Ich biete einem Hund gerne Lebensqualität, auch wenn die Quantität mehr
    sein könnte.

    Vor Jahren nahm ich bewusst einen 11-jährigen kranken Bullterrier hier
    auf, und er hatte noch drei schöne Jahre.

    Mich macht es zufrieden, meinen Hund jeden Tag glücklich zu erleben.
    Was morgen ist, kann mir eh keiner sagen.

    LG
    Chrissi

    Boh, Burgit, da kriegt man ja Angst !
    So viel Unimpulsivität :D

    Wie lange braucht Ihr denn dann so beim Auto- oder Hauskauf ?

    Erinnert mich an meinen lieben LG.
    Der braucht jetzt schon ein Jahr für ein Navi. Hab immer noch keins.

    Impulsive Grüsse
    Chrissi

    Scalibor oder Ex-Spot helfen sehr gut.

    Leider ist es manchen Leuten hier egal, ob ihre Hunde krank werden.
    Wenn der Hund stirbt, dann holt man sich eben einen neuen, sind ja
    hier teilweise gratis.

    Manche Leute wissen es auch nicht, trotz intensiver Aufklärung durch
    Orgas und Tierärzte.

    LG
    Chrissi

    Zitat


    Die machen sich nicht die Mühe, soviel Geld und Zeit in einen Hund zu investieren.

    Na, das klingt aber ma nich so nett :/

    Ich muss mal eine Lanze für die spanischen Tierschützer brechen.
    Ich habe hier viele Freunde, die im Tierschutz tätig sind und den Grossteil ihrer Ersparnisse da rein stecken.
    Tierheime sind hier entweder staatlich subventioniert und somit Tötungen an der Tagesordnung, oder es sind eben private Organisationen, die dann auch versuchen Tiere nach Mitteleuropa zu vermitteln.
    Diese Orgas werden ausschliesslich über Spenden finanziert. Davon werden Installationen, Futter, med. Versorgung, Kampagnen und vieles mehr bezahlt.

    Und, wenn wir schon von investierter Zeit sprechen.
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein winziger Bruchteil der DF-User und -Leser (Du eingeschlossen) so viel Zeit in den aktiven Tierschutz investieren würde, wie die Leute hier.
    Bist Du schon mal mehrere Nächte lang im Matsch auf dem Bauch gelegen und hast versucht einen Galgo einzufangen ?
    Wenn Du das mal gemacht hast, dann darfst Du hier gerne irgendwelche Bemerkungen über Geld- und Zeitinvestition im spanischen Tierschutz schreiben.

    Soviel zur hiesigen katastrophalen und nicht unterstützten Situation.
    Und da ist meist kein Geld für teure Bluttests. Nicht bei den Schutzgebühren, die verlangt werden können.

    Allopurinol wäre übrigens auch mein Medikament der Wahl.
    Gutes Futter wird Dir da nur unterstützend helfen.

    LG
    Chrissi

    EDIT. Wo ich schon mal dabei bin.
    Leishmaniose ist meiner Erfahrung nach eins der kleineren Übel, die einem Hund hier passieren können.
    Ich würde sofort und jederzeit wieder einen Hund mit Leishmaniose adoptieren.

    Es kommt drauf an, ob sie schon Symptomatik zeigt, oder ob sie symptomfrei ist.
    Ich weiss nicht, inwiefern schuppen und Schorf in die typische Leishmaniose-Symptomatik fallen.

    Ohne Symptome kann man Leismaniose medikamentös hervorragend in den Griff bekommen.
    Ich kenne viele Hunde, die bis in's hohe Alter sehr gute Lebensqualität hatten.

    Wichtig ist ein enger TA-Kontakt und regelmässige Blutuntersuchungen.

    Duran habe ich (angeblich) Leishmaniose-positiv aus dem TH geholt.
    Seit dem sind aber alle Tests immer negativ ausgefallen, da war wohl das erste Testergebnis im TH falsch.
    Ich mache trotzdem halbjährliche Blutuntersuchungen, weil Spanien Leishmanien-Hochburg ist.

    Mein Kollege Roberto hat auch einen Leishmaniose-poditiven Hund adoptiert, der dank Medikamenten komplett symptomfrei lebt.
    Man uss ein wenig auf die korrekte Ernährung achten, die Leber und Nieren nicht überbelasten, und kleine Zipperlein schnell erkennen und mit dem TA absprechen.
    Teo, Roberto's Hund, humpelt zur Zeit ein wenig und es wurde festgestellt, dass das eine Leishmanien-Konzentration in dem Bein ist.

    Ansteckend ist die Krankheit ausschliesslich über den Phlebotomus (Sandmücke), der ja 'dank' des milden mitteleuropäischen Klimas mittlerweile in Deutschland auch überlebensfähig ist.

    Hunde dürfen also weiterhin Kontakt mit anderen Hunden und Menschen und Tieren haben.

    Soweit mein Wissen.
    Kommen sicherlich noch weitere Antworten hier.

    LG
    Chrissi