Beiträge von Floydie+Duran

    Zitat

    ... und genau dazu vielleicht ein toller Buchtipp ?
    "Hunde" von Ray und Lorna Coppinger.
    LGR Jenny

    Gelten die Pemba-Hunde auch als Parias ?
    Kann mich nicht mehr genau an das Buch erinnern,
    meine aber gelesen zu haben, dass die Pemba Hunde
    eine nicht einheitliche Morphologie haben,
    offiziell anerkannte Paria Rassen aber schon.

    Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.

    LG
    Chrissi

    P.S. jetzt wird's doch erst mal interessant hier im Thread...

    Wenn hier eine Person Ahnung hat von was sie spricht,
    dann ist das m.M. nach staffy.
    (schaut doch einfach mal unter ihren Beiträgen in ihre HP :D )

    Ein Podenco ist durchaus erziehbar und lenkbar.
    Man muss nur wissen wie und was er braucht.

    Ein Podenco ist KEIN Galgo. Das sind zwei total verschiedene Hunde.

    Ein Ibicenco ist auch wieder komplett anders als ein Extremeño
    zum Beispiel. Da gibt's solche grossen Unterschiede.

    Weiches Maul.... hmmm. Ich hab noch keinen Podenco erlebt,
    der einen Hasen in weniger als 2 Sek. tötet, wenn er ihn hat.

    Duran hat auch das komplette Repertoire drauf.
    Suchen, aufscheuchen, hetzen, töten, bringen.

    Ein Ibicenco ist wg. seiner Lauflust und seiner langen Beine nicht einfach.
    Man muss ihm gerecht werden.
    Hetzangel, Nasenarbeit, Anti-Jagdtraining.
    Aber KEIN coursing !

    Das ist viel viel Arbeit, die einen aber sehr glücklich machen kann.
    Oder eben unglücklich, wenn man sich auf gemütliche Spaziergänge
    an der Schleppleine eingestellt hat.
    Das ist einem Ibicenco zu langweilig.

    Ich meine in Mitteleuropa gibt es gute Ibicenco Züchter.
    Dort wird man einen vernünftig gezogenen und soziailsierten Welpen bekommen.

    Ibicencos sind als Nothunde eher selten. Zumindest hier in Madrid.

    Grüssle
    Chrissi

    Ja, ich denke, das mit der Leine machen sie auch so.

    Seit dem Vorfall war Leine erst mal kein Thema mehr.

    Ich stehe meiner Freundin mit Rat zur Seite,
    möchte mich aber hauptsächlich auf ihr Bauchgefühl verlassen.

    Sie ist schliesslich bei Tito und sieht ihn täglich.
    Ich werde ihr keine Vorschriften machen, wie sie die Sache angehen soll.

    LG
    Chrissi

    Tito ist gerne im Garten.
    Die Wohnung ist ihm fremd.
    Er kennt keine Haushaltsgeräusche.

    Aus diesen Puzzleteilen reime ich mir zusammen,
    dass er ein Hund war, der draussen gehalten wurde,
    angebunden ?
    evtl mit anderen Hunden, da er keine Angst vor ihnen hat.

    Und ab und zu sind die Kinder des Hauses rausgegangen
    und haben dem angebundenen Kerlchen ein paar Fusstritte
    verpasst, oder ihn sonstwie misshandelt.

    Wenn er sprechen könnte, dann würde ich mit ihm zu seinem
    alten Zuhause fahren und dann......
    :motzschild: :aufsmaul: :barb:

    Find ich ja schön, dass Ihr alle an der Geschichte Anteil nehmt =)

    Nano heisst jetzt Tito.
    Der Freund meiner Freundin hat ihn umgetauft.

    Mittlerweile lässt er sich streicheln.
    Futter bekommt er nach wie vor ausschliesslich aus der Hand.

    Gestern ist er wohl, nachdem er den ganzen Tag wie versteinert
    auf seinem Plätzchen lag, vorsichtig aufgestanden und in den Garten getrippelt.
    Man musste ihn dann zwar nach einer Weile wieder reintragen,
    er hat sich aber nicht dagegen gewehrt.

    Soweit der Stand der Dinge.

    Ich denke, wir warten diese Woche noch ab und gehen dann nächste
    Woche mal zum TA.
    Ich hoffe, ich kann dann neue Fotos machen.

    LG
    Chrissi

    Die Bekannte ist 'abgesprungen', die wollen jetzt einen Hund :irre:

    Desensibilisieren geht vllt. schon.
    Aber dazu musst Du einen Mann erst mal zum Arzt kriegen.
    :kopfwand:

    Und der Arzt muss dann auch noch was anderes sagen als:
    'Dann müssen eben die Katzen weg'
    :kopfwand: :kopfwand:
    Das ist in Spanien fast unmöglich.

    Ich habe in den Ferien mit meiner Mama darüber gesprochen.
    Sollte Miguel auch noch Allergie gegen unseren Hund entwickeln,
    ziehe ich um.
    Und meine Mama versteht das.
    Ohne Hund bin ich nicht ich.
    Ohne Katze vielleicht schon, aber Hund bleibt.

    Eine nette Anekdote war noch, als bei uns ein Schreiner auftauchte.
    Ich fragte ihn noch, ob ihn der Hund stört, er verneinte.

    Die Katzen hatte ich vorsichtshalber im SchlaZi eingesperrt.
    Atos entkam, rannte durch's WoZi und hängte sich dem armen Mann an's Bein.
    Ein ganzer Kerl halt :^^:

    Ich werd die drei so schnell nicht vergessen...

    LG
    Chrissi

    Nano geht es den Umständen entsprechend gut.

    Meine Freundin hat ihn aus der Hand gefüttert und er nahm am Schluss
    sogar schon die Bröckchen direkt aus der Hand.

    Aber dann hat sie ihm die Leine angemacht und da ist er ausgetickt.
    In die Luft gesprungen, geschrien und gepinkelt.

    Sie hat dann gewartet, bis er sich ein bisschen beruhigt hatte und
    die Leine wieder abgemacht.

    Ich habe ihr geraten die Leine immer zum Füttern dranzumachen,
    aber ohne festhalten. So dass er weg kann, wenn er will.

    Armer Wurm...

    LG
    Chrissi

    Zitat


    Und genau das will ich nicht, ich will einen Hund, der sich auf meine Einschätzung der Situation verlässt und auch verlassen kann.

    Huhu !
    Ich finde Dein Post gut und respektiere Deine Einstellung.

    Aber hier stellt sich mir die Frage:
    Möchte ich nicht auch einen Hund, der 'kritische' Situationen auch mal
    eigenständig einschätzt und zu entschärfen weiss ?

    Ich meine, wenn ich immer dazwischen gehe und meinem Hund jedes mal
    die Entscheidung abnehme, dann lernt er doch niemals eigenverantwortlich zu handeln.

    Ich möchte mich eigentlich schon auf meinen Hund verlassen können,
    wissen, dass er in kritischen Situationen nicht überreagiert.
    Und das müssen Hunde eben auch erst lernen.

    LG
    Chrissi