Beiträge von Floydie+Duran

    Hallo meli,

    mein Mitgefühl hast Du, ich lese hier schon eine Weile mit.

    Wie Du richtig erkennst, machst Du unbewusst sicherlich auch einiges falsch.
    Ich hoffe, dass andere Forumsmitglieder Dir da auch noch weiterhelfen.

    Was mir in's Auge fiel ist das hier:

    Zitat

    es klingelt, emma rennt mit zur tür.


    Ich würde zuhause momentan, solange die beiden noch rumzicken,
    generell rennen und andere schnelle Bewegungen vermeiden.
    Das sind oft Eskalationsauslöser.

    Weiterhin solltest Du Dich in die Rangstreitigkeiten nicht unbedingt einmischen.
    Wenn Jamie nunmal die Führung übernimmt, dann würde ich,
    zumindest momentan mal, nicht mit Emma schmusen.

    Gleichzeitig solltest Du Deine eigenen Fronten mit Jamie weiterhin klären.

    Jamie ist durcheinander und versucht sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden.
    Das kann schon mal heftigere Reaktionen ihrerseits provozieren.

    Je eher sie sich 'ihren Platz' sichern kann und die Umstände geklärt sind,
    desto eher kann sie sich auch beruhigen.

    LG
    Chrissi

    Hallo :-)

    Das ist ja wirklich verzwickt.

    Kannst Du keinen Dogsitter für die Tage engagieren, die Du lange weg bist?

    Ansonsten ist es für den Hund evtl besser, in seinem gewohnten Garten
    und Zuhause tagsüber draussen zu sein, als die Umgebung zu wechseln,
    weil Du ihn abgibst.

    Du wirst ja sicherlich in Deiner Freizeit weiterhin sehr viel mit ihm unternehmen.

    LG
    Chrissi

    Boh, hab ich hier lange nichts geschrieben.

    Wir waren immer noch nicht bei der Tierschutz-Orga,
    um Tito einzuschreiben.
    Das ist 100 km von hier entfernt und wir haben wenig Zeit.

    Aber Tito macht riesen Fortschritte !!!!

    Er wird zuhause richtig frech, und meine Freundin verzweifelt.
    Er springt auf Sessel und in's Bett,
    vergräbt seine Kauknochen im Garten und frisst stattdessen
    die Hosen von Papa und die Stiefel von Mama.
    Er benimmt sich daneben........

    meine Freundin hat leider wenig Ahnung von Hundeerziehung
    und ich muss da die Tage mal vorbei und ihr ein paar Dinge erklären.

    Aber:
    da ich ihr gesagt habe, dass er mehr Beschäftigung und auch
    eigentlich jetzt Auslauf braucht,
    hat sie eines Tages beschlossen, ihm ein Geschirr und Halsband anzuziehen,
    Leine an beidem festgemacht und raus aus der Tür.

    Tito blieb erstmal stocksteif stehen.
    Sie zog an ihm, was bisher eigentlich immer Panikattacken bei ihm auslöste.
    Und er marschierte los. Einfach so. Schwänzchen in die Höh und Tip-tip-trippel.

    :schockiert:

    Seit dem gehen sie jeden Tag so eine Stunde durch den Park.
    Er macht seine Geschäftchen draussen und ist danach eine Zeitlang
    ruhig und macht nix kaputt.

    Soweit, so gut. Jetzt hat er eine reelle Chance auf ein neues Zuhause,
    sobald er auf der Webseite auftaucht.

    LG
    Chrissi

    Hallo und willkommen :-)

    Bert kommt gerade bei Euch an, das ist richtig, und er versucht nun
    für sich das beste rauszuschlagen.
    Hunde sind Oportunisten und 'viel dürfen' ist für sie bequem.
    Das endet aber meistens für den Besitzer im Chaos.

    Ich finde, dass DU generell schon klar zu verstehen bist für den Hund.
    Du hast klare Regeln aufgestellt, die Du auch durchsetzt.

    Was ich allerdings nicht tun würde ist den Hund laut zurechtzuweisen
    oder anzuknurren. Er kommt dann schnell in die Lage sich verteidigen zu müssen.
    Ich würde mit ihm freundlich aber bestimmt reden, er folgt Dir ja auch.

    Deine Frau sollte nun eigentlich das gleiche tun wie Du.
    Ihr habt einen Hund mit unbekannter Vorgeschichte, dazu einen mittlerweile
    erwachsenen Rüden. Das ist kein Welpe mehr, der sich so mal einfach
    gerne ummodeln lässt.
    Da ist Fingerspitzengefühl und seeeeehr viel Geduld und Konsequenz nötig.

    Das fällt uns Frauen nicht immer leicht.
    Deine Frau sollte sich aber im Klaren sein, dass das Verhältnis,
    das sie durch ihre Inkonsequenz zu Bert aufbaut sehr schnell dazu
    führen kann, dass er sie komplett ignoriert oder eben gar zurechtweist.

    Ich würde Deine Frau in die Hundeschule schicken und - sofern möglich -
    erstmal Geld in einen privaten Trainer investieren, der sich das bei Euch
    zuhause anschaut. Und zwar jetzt, bevor das Kind in den Brunnen fällt.

    Ich arbeite selber hier als 'so eine' :^^: und kann aus Erfahrung sagen,
    dass es für Hund und Halter viel stressfreier ist, wenn man von Anfang
    an die Regeln freundlich und konsequent durchsetzt, als wenn man wartet,
    bis das Chaos und 'Gerangel' gross ist,
    und dann irgendwie wieder Ordnung herstellen muss.

    Zum bellen an der Tür würde ich erstmal Trockenübungen machen.

    Einer von Euch beiden geht raus, einer bleibt mit dem Hund drinnen.
    Hundi kann an der Leine sein, wenn nicht kontrollierbar.
    Ihr lasst die Haustür offen, und der, der draussen ist, klingelt.
    Gut sichtbar für den Hund.
    Der, der drinnen beim Hund ist, lässt den Hund nur in Richtung Tür gehen,
    wenn dieser ruhig ist.
    Sobald er bellt, dreht man kommentarlos um, und führt ihn weg von der Tür.
    Ist er still, gibt's Leckerli und man geht Richtung Tür.

    Erfahrungsgemäss braucht es UNGLAUBLICH viele Wiederholungen,
    bis das mal funktioniert, aber es klappt =)

    Wenn das geht, dann macht das gleiche mit geschlossener Tür.

    Immer wieder üben, üben und üben.
    Bis es dann auch bei fremden Personen klappt.

    Jegliches 'Nein', 'Aus', oder andere laute Worte sind kontraproduktiv,
    da sie den Hund eher mehr anstacheln, als ihn zu beruhigen.

    Wg. Hundetrainer: Frag doch mal hier im Forum.
    Es gibt sicher Leute, die Dir einen guten in Deiner Nähe empfehlen können.
    Denn es gibt doch nur zuviele schwarze Schafe, die Dir nicht weiterhelfen,
    sondern durch ihre 'Methoden' die Lage nur verschlimmern würden.

    LG
    Chrissi

    P.S.

    Zitat

    setzt sich erst vor das Sofa. Da habe ich noch nicht reagiert


    Da hasst Du zu spät reagiert. Wenn er sich vor's Sofa setzt und Du nicht reagierst,
    ist das für ihn wie eine Freigabe.
    Du solltest ihn dann schon freundlich darauf hinweisen, dass er nicht hochdarf.