Hallo und willkommen 
Bert kommt gerade bei Euch an, das ist richtig, und er versucht nun
für sich das beste rauszuschlagen.
Hunde sind Oportunisten und 'viel dürfen' ist für sie bequem.
Das endet aber meistens für den Besitzer im Chaos.
Ich finde, dass DU generell schon klar zu verstehen bist für den Hund.
Du hast klare Regeln aufgestellt, die Du auch durchsetzt.
Was ich allerdings nicht tun würde ist den Hund laut zurechtzuweisen
oder anzuknurren. Er kommt dann schnell in die Lage sich verteidigen zu müssen.
Ich würde mit ihm freundlich aber bestimmt reden, er folgt Dir ja auch.
Deine Frau sollte nun eigentlich das gleiche tun wie Du.
Ihr habt einen Hund mit unbekannter Vorgeschichte, dazu einen mittlerweile
erwachsenen Rüden. Das ist kein Welpe mehr, der sich so mal einfach
gerne ummodeln lässt.
Da ist Fingerspitzengefühl und seeeeehr viel Geduld und Konsequenz nötig.
Das fällt uns Frauen nicht immer leicht.
Deine Frau sollte sich aber im Klaren sein, dass das Verhältnis,
das sie durch ihre Inkonsequenz zu Bert aufbaut sehr schnell dazu
führen kann, dass er sie komplett ignoriert oder eben gar zurechtweist.
Ich würde Deine Frau in die Hundeschule schicken und - sofern möglich -
erstmal Geld in einen privaten Trainer investieren, der sich das bei Euch
zuhause anschaut. Und zwar jetzt, bevor das Kind in den Brunnen fällt.
Ich arbeite selber hier als 'so eine' :^^: und kann aus Erfahrung sagen,
dass es für Hund und Halter viel stressfreier ist, wenn man von Anfang
an die Regeln freundlich und konsequent durchsetzt, als wenn man wartet,
bis das Chaos und 'Gerangel' gross ist,
und dann irgendwie wieder Ordnung herstellen muss.
Zum bellen an der Tür würde ich erstmal Trockenübungen machen.
Einer von Euch beiden geht raus, einer bleibt mit dem Hund drinnen.
Hundi kann an der Leine sein, wenn nicht kontrollierbar.
Ihr lasst die Haustür offen, und der, der draussen ist, klingelt.
Gut sichtbar für den Hund.
Der, der drinnen beim Hund ist, lässt den Hund nur in Richtung Tür gehen,
wenn dieser ruhig ist.
Sobald er bellt, dreht man kommentarlos um, und führt ihn weg von der Tür.
Ist er still, gibt's Leckerli und man geht Richtung Tür.
Erfahrungsgemäss braucht es UNGLAUBLICH viele Wiederholungen,
bis das mal funktioniert, aber es klappt 
Wenn das geht, dann macht das gleiche mit geschlossener Tür.
Immer wieder üben, üben und üben.
Bis es dann auch bei fremden Personen klappt.
Jegliches 'Nein', 'Aus', oder andere laute Worte sind kontraproduktiv,
da sie den Hund eher mehr anstacheln, als ihn zu beruhigen.
Wg. Hundetrainer: Frag doch mal hier im Forum.
Es gibt sicher Leute, die Dir einen guten in Deiner Nähe empfehlen können.
Denn es gibt doch nur zuviele schwarze Schafe, die Dir nicht weiterhelfen,
sondern durch ihre 'Methoden' die Lage nur verschlimmern würden.
LG
Chrissi
P.S.
Zitat
setzt sich erst vor das Sofa. Da habe ich noch nicht reagiert
Da hasst Du zu spät reagiert. Wenn er sich vor's Sofa setzt und Du nicht reagierst,
ist das für ihn wie eine Freigabe.
Du solltest ihn dann schon freundlich darauf hinweisen, dass er nicht hochdarf.